20 von 49 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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20 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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20 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gar nichts.
Alles.
Alles muss verändert werden, am meisten den Mindset von der Chefin.
Die zwei Sterne gebe ich ausschließlich wegen meiner Kollegen – nicht wegen der Chefin. Sie war extrem kontrollierend und wollte alles überwachen. Sobald sie den Raum betreten hat, hat man sofort gemerkt, wie die Stimmung angespannter wurde, obwohl jeder einfach nur seine Aufgaben gemacht hat. Ihr eigener Stress und ihre Nervosität haben sich auf das ganze Team übertragen. Homeoffice war grundsätzlich keine Option, obwohl es im Büro zeitweise nicht einmal funktionierendes Internet gab und man viele Aufgaben problemlos von zu Hause erledigt werden könnte. Ich hatte eher das Gefühl, dass sie einfach nicht allein im Büro sein wollte.Schon wegen kleiner Fehler wurde man laut kritisiert und daraus wurde jedes Mal ein riesiges Drama gemacht. Sie wirkte ständig gestresst – wahrscheinlich die gestressteste Person, die ich je kennengelernt habe. Es ist wirklich erstaunlich, dass ein Unternehmen unter solchen Bedingungen funktioniert. Der Zustand der Firma hat ihren Führungsstil perfekt widergespiegelt: pures Chaos.
Welches Image? Ich frage mich eher, wie das Unternehmen überhaupt noch existiert.
Obwohl wir unsere Aufgaben oft schon mehrere Stunden vor Feierabend erledigt hatten, mussten wir bis zum Schluss im Büro bleiben. Die Mittagspause dauerte eine Stunde und es war nicht möglich, stattdessen nur 30 Minuten Pause zu machen und dafür früher nach Hause zu gehen. Warum? Weil die Chefin so sagt.
Der einzige Vorteil ist, dass man die Stelle im Lebenslauf angeben kann. Die Arbeit könnte genauso gut ein Schüler erledigen. Wer studiert, nimmt fachlich nichts mit. Man lernt höchstens, wie das Arbeitsleben aussehen kann – und vor allem, wie man später einmal nicht arbeiten möchte.
Das Gehalt war extrem niedrig. Mit zwei Stunden Arbeit als Putzfrau hätte ich mehr verdient als dort an einem ganzen Acht-Stunden-Tag.
Der Müll wurde konsequent getrennt, deshalb habe ich in diesem Punkt nichts zu kritisieren.
Die Kollegen waren das Beste an diesem Job. Mit einer Kollegin habe ich regelmäßig die Mittagspause verbracht und wir haben bis heute Kontakt. Was uns alle verbunden hat, war die Unzufriedenheit mit der Arbeit. Das ist zwar kein schöner Grund für Zusammenhalt, aber so war die Realität.
Abgesehen von der Chefin und meiner Vorgesetzten waren wir alle Studierende, die dringend ein Praktikum brauchten und deshalb dort gelandet sind. Meine Vorgesetzte war ebenfalls erst Ende zwanzig. Deshalb kann ich zum Umgang mit älteren Kollegen nicht wirklich etwas sagen. Über die Chefin könnte ich dagegen deutlich mehr erzählen – darauf gehe ich in den anderen Bewertungskategorien ein.
Meine direkte Vorgesetzte war wirklich sehr freundlich und hat mich jederzeit unterstützt. Ich bin ihr sehr dankbar, denn sie hat den Arbeitsalltag deutlich angenehmer gemacht.
Das Büro war klein und hat eher wie eine umgebaute Wohnung gewirkt. Zwischen den Räumen gab es keine Türen, deshalb konnte die Chefin jederzeit mithören, wenn man sich unterhalten hat, oder einfach unangekündigt reinkommen, um zu schauen, was man gerade macht. Man hatte dadurch ständig das Gefühl, beobachtet zu werden. Außerdem hätte die Sauberkeit in einigen Gemeinschaftsbereichen meiner Meinung nach besser sein können.
Einmal hat die Chefin zu mir gesagt, dass ich ihre Gedanken lesen müsste. Das sagt genung über die Kommunikation in diesem Unternehmen.
Gleichberechtigung gab es dort praktisch nicht. Wer nicht in Deutschland aufgewachsen ist, wurde wie ein Mitarbeiter zweiter Klasse behandelt, dem man nicht wirklich vertraut. Dass ich eine Frau bin, war in meinem Fall sogar eher ein Vorteil. Männer wurden von der Chefin dagegen ohne erkennbaren Grund deutlich schlechter behandelt. So offensichtliche Diskriminierung habe ich noch nie erlebt. Das Unternehmen wirkt, als wäre es in den 90er-Jahren stehen geblieben.
Die Aufgaben waren überhaupt nicht interessant und man lernt dort so gut wie nichts. Im Grunde verschwendet man nur seine Zeit. Die spannendste Aufgabe, die ich hatte, war Briefe für eine Veranstaltung zu falten – das sagt eigentlich schon alles.
Ideen, wenn sie denn dem Business dienen, werden gefördert, aber die Arbeit bleibt bei dir.
Business Relations gibt sich das Image eines "Start-ups", aber das Denken ist von 1898.
Im 21. Jahrhundert der Mitarbeiterführung ankommen: Partnerschaftlichkeit statt "Führen von oben herab"
Nur wenn du "funktionierst" ist es einigermaßen erträglich
Außen hui, innen pfui
Bitte was?
Kann ich nicht beurteilen
Unter aller S..
Mülltrennung rangiert vor Respekt und Wertschätzung
Geteiltes Leid, halbes Leid
In einer anderen Zeit, wären sie besser aufgehoben.
Wenn du das starre Korsett akzeptierst, ist es gut, wenn nicht, dann nicht
"Law and order"
Wenn es den Geschäftsinteressen dient, ja
- Die enorme Selbständigkeit und Selbstverantwortung, die übertragen wird. Insofern lernt man direkt aus seinen Fehlern ist aber am Anfang extrem überfordert. Wenn man dann mal Erfolge erzielt, kann man aber überzeugt sein, dass man selbst dafür verantwortlich war, was ein schönes Gefühl ist.
- Das Office ist gut gelegen und top angebunden.
- Die Flexiblen Arbeitszeiten und das Auge-zudrücken des Team-Leiters (in Bezug auf "Mal Früher-Gehen" und Krankheitstage)
- Geringe Wertschätzung (alles wird als selbstverständlich gesehen und es wird von Tag 1 erwartet, dass man ein vollwertiger Mitarbeiter ist)
- Die Respektlosigkeit und akribische Kritik zu allem von der Geschäftsführung (bei mir ist einmal die Geschäftsführung am Arbeitsplatz vorbeigelaufen und hat mir das Licht ausgemacht, von wegen "vom Fenster kommt ja genug Licht hinein"; auch wenn man den Klingelknopf zu lange drückt, bekommt man das direkt sarkastisch und trocken mitgeteilt)
- Das Gehalt. Obwohl man natürlich hauptsächlich zum lernen hier ist, leistet man doch wichtige und anstrengende Arbeit. Schließlich muss man nicht nur eine 40 Stunden Woche auf sich nehmen, sondern auch all das oben genannte. Da kommt einen schonmal der Gedanke ob man nicht für weniger als die Hälfte der Zeit bei Aldi die Regale einräumt für mehr als das doppelte an Lohn. Das M&A Geschäft lernt man dort aber halt nicht kennen.
Man sollte die konservative Verklemmtheit und vertikale Hierarchie (der Geschäftsführung muss Tee und Kaffee gekocht werden) herausnehmen. Die Mitarbeiter fühlen sich teils wie Untergebene, an die alle Aufgaben abgeschoben werden und Wertschätzung wird kleingedruckt geschrieben. Das De-Motiviert; gerade in einem Umfeld, in dem man Fehler machen muss, um zu lernen. Die ungefilterte Kritik zu ertragen ist schwer. Ich selbst war nach ein paar Wochen kurz davor, zu kündigen. Man muss da eine harte Haut haben.
Das Office ist schön eingerichtet. Die Arbeitsplätze sind auch gemütlich.
Die Geschäftsführung sorgt jedoch mit stetiger akribischen Wachsamkeit für eine angespannte Atmosphäre. Bei lockeren Unterhaltungen zwischen Mitarbeitern kann es vorkommen, dass die Geschäftsführung dazwischen geht, und man deutlich drauf hingewiesen wird, wieder an die Arbeit zu gehen.
Ansonsten werden meist Aufgaben zugewiesen und dann ist jeder selbständig am arbeiten. Kritik kommt ohne Umschweife und es wird auch kein Blatt vor den Mund genommen. weshalb Kritik teilweise schroff übermittelt wird.
Die Mitarbeiter mit denen ich in Kontakt war, reden nicht wirklich gut über die Firma. Siehe andere Bewertungen.
Obwohl die Firma als Bezugsstelle des BVMW insofern bestimmt einen guten Ruf in der Mittelständlichen Wirtschaft genießt.
Durch die flexiblen Arbeitszeiten (man kann zwischen 8:00 Uhr und 8:45 Uhr ins Office kommen, geht dann dementsprechend 9 Stunden später wieder) ist eine Work-Life Balance schon gegeben. An Tagen, wo man mal eine Stunde früher gehen möchte, wird in der Regel auch nicht zu viel Drama gemacht (man muss nur aufpassen, von der Geschäftsführung nicht erspäht zu werden). Der einzige Grund, warum hier keine 5 Sterne sind, ist, dass Home-Office nicht möglich ist, obwohl es eigentlich relativ einfach umsetzbar wäre. Ich kann nur vermuten, dass das mit dem Verlangen an Kontrolle und Überwachung der Geschäftsführung zusammenhängt.
Dazu kann ich nicht viel sagen. Ich denke aber, dass wenn man nach einem Praktikum sich dafür entscheiden sollte, bei der Fima anzufangen, man zuerst ein Trainee Programm durchlaufen muss. Wie die Bezahlung dort aussieht, weiß ich nicht. In Bezug auf Weiterbildung gibt es nicht viel zu sagen: Das Praktikum an sich ist eine "Ins-kalte Wasser geworfen werden" Erfahrung, die einem im deutlichen "Learning by doing" Kontext unterrichtet.
Diesen Job macht man wirklich nicht fürs Gehalt. Man sollte nur für das Lernen hier sein, ansonsten wird es hart. Ich wollte ursprünglich 5 Monate hier sein, die Geschäftsführung sagte mir aber, dass nur 3 Monate möglich wären. Ich habe dann herausgefunden, dass bei einer Praktikumszeit (für freiwillige Praktika wie in meinem Fall) von höchstens 3 Monaten kein Mindestlohn bezahlt werden muss. Somit kann eine Vollzeitstelle mit gerade mal ca. 520 EUR im Monat vergütet werden. Durch Verhandlungen war es mir möglich, noch 50 EUR für Ausgaben an öffentliche Verkehrsmittel obendrauf zu bekommen. Das also im Bewerbungsgespräch unbedingt erwähnen, wenn ihr mit der Bahn anreist!
Mülltrennung wird durchgeführt, was ein riesiger Pluspunkt für mich persönlich ist; allerdings wird der Bio-Müll in Plastikbeuteln gesammelt, und teilweise habe ich diese Plastiktüten im Biomüll liegen sehen.....aua.
Zusammen mit anderen Praktikanten muss man teils harte Zeiten durchstehen, in denen viel verlangt und wenig Wertschätzung von oben gegeben wird. Das schweißt natürlich zusammen.
Das sollte alles passen. Ein zukünftiger Praktikant ist im gehobenen Alter, und wurde eingestellt.
Das Einzige, was man von den Geschäftsführern zu hören bekommt, ist Kritik, von Wertschätzung keine Spur und wenn, dann immer mit sarkastischem Unterton. Es existieren strenge Verhaltensmuster und Abweichungen werden prompt durch teils harsche Kritik korrigiert.
Computer sind langsam, das Office ist (im Winter) nicht gut beheizt (ich hatte im Office kalte Füße), Software ist auch nicht auf dem neusten Stand (es wird teilweise Open-Office benutzt); die einschüchternde Präsenz der Geschäftsführung ist auch nicht gerade ein Pluspunkt....ansonsten sind Tische und Stühle von guter Qualität, auch gibt es einen separaten Raum, in den man sich zurückziehen kann um z.B. konzentriert zu arbeiten und Telefonate durchzuführen. Ansonsten ist alles da, um einen guten Job machen zu können. Fragen können immer direkt gestellt werden.
Da alle in einem "No Doors" Office arbeiten, kann Kommunikation stehts stattfinden.
Ich kann hierzu nicht viel sagen, diskriminiert wurde hier aber keiner; Mobbing gibt es auch nicht. Zwischen Praktikanten und Geschäftsführung ist aber klassischerweise absolut keine Gleichberechtigung vorhanden (nur eine Seite ist hier immer im Recht).
Wer glaubt, dass man mit Excel irgendwelche verrückten Cash-Flow Analysen durchführt oder Financial Statements erstellt, der irrt sich. Hier geht es um Kommunikation:
Die Tätigkeiten im Consulting bestehen zu 40% Datenbankpflege (V-Tiger, GoogleDrive, 6 Consulting, Matchingtools, Projektdateien, etc.), 30% E-Mails schreiben (Mail-Aktionen oder Target-Vorstellungen) und 30% Telefonieren (Kalt-Akquise, Informationen einholen, etc.). Es geht in diesem Job um Aufgaben der Kommunikation. Dies kann schnell trocken werden, durch Routine kann man sich aber dran gewöhnen. In selteneren Fällen hat man mal mit Finanzzahlen zu tun oder kann besprechen, was für ein Unternehmen die optimale Verkaufsstrategie wäre.
Alles veraltet!
Keine Gleichberechtigung.
Anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben, mit hoher Eigenverantwortung
Mehr Lob und Anerkennung wäre wünschenswert
Mehr Agilität und Flexibilität bei der Arbeit
An der Qualität der Kaffeebohnen wurde nicht gespart!
Altmodische Arbeitsverhältnisse. Schlechte Kommunikation. Wenig Wertschätzung. Wenig Kompromissbereitschaft wenn es um Optimierungsvorschläge geht.
Bessere Kommunikation mit den Mitarbeitenden. Nicht mehr im Jahr 2005 festsitzen. Homeoffice und Microsoft Programme anbieten.
Dank der sehr sehr netten Kollegen und Kolleginnen war die Stimmung im Büro meistens sehr angenehm.
Total veraltet und meines Erachtens auch wenig seriös; wahrscheinlich aufgrund der Arbeitsweise.
Keine Gleitzeit und Arbeitsbeginn um 8:30 statt wie oft üblich um 8 fand ich nervig aber auszuhalten.
Man hat die Möglichkeit nach einem Praktikum ein Werkstudentenverhältnis einzugehen.
Praktikant*innen werden absolut unterbezahlt.
Müll wurde getrennt!
‘Geteiltes Leid ist halbes Leid’ kann ich da nur sagen. Unter den Praktikant*innen und den Werkstundent*innen war immer eine freundliche Stimmung und man hat sich sehr wohl gefühlt.
Es waren zu meiner Zeit eigentlich eher jüngere Leute angestellt.
Man wurde oft unter seinem Wert behandelt und einfach nur wie im Comic als ‘nur eine Praktikantin’ behandelt und oftmals nicht ernst genommen. Viele Dinge wurde falsch bis gar nicht kommuniziert.
Jeder hat einen eigenen PC und ein Headset, welche angepasst wurden und auch gut funktionierten. Jedoch waren die Programme und die Herangehensweise der Arbeit einfach total veraltet und haben einem zusätzlich mehr Arbeit gemacht.
Für die kleinsten Belange wurden Meetings veranlasst, obwohl sich alle Teilnehmenden im selben Büro keine 10m voneinander entfernt befanden.
Oftmals wurde man von den Arbeitgebenden für Dinge streng angeschaut oder ‘runtergemacht’, für die man nichts konnte oder auch einfach nicht entsprechend eingearbeitet wurde.
Zu Beginn hatte ich mich mit vielen Themen und Programmen auseinandersetzen dürfen die ich bisher nicht kannte, musste mir jedoch das meiste durch Videos schauen selbst erklären/beibringen.
Man merkte das die Geschäftsleitung mit sehr viel Leidenschaft und Engagement dabei war.
Alle oben genannten Punkte. Es fehlt: Flexibilität, Modernität, offene Kommunikation & Anerkennung der Leistungen.
Tatsächlich ernsthaft etwas ändern & Modernisierung in Kauf nehmen; Kritik aufnehmen & auch reagieren; die Geschäftsleitung kennt die Problemstellen, aber ist anscheinend nicht wirklich bereit etwas zu ändern; es müsste dringend in allen Abteilungen jemand fest Vollzeit angestellt sein (nicht nur Praktikanten/Werkstudenten!); In der Jobbeschreibung und im Vorstellungsgespräch muss klar kommuniziert werden in welchem Bereich man arbeiten wird, an was für Aufgaben & mit was für einem Team
Lob kam von den Vorgesetzen eher weniger & insgesamtes Gefühl von Fairness & Vertrauen fehlte auch, da die Geschäftsleitung nicht kompromissfähig war.
Geschäftsleitung hat anscheinend ein komplett anderes, realitätsfernes Image der Firma. Die meisten Praktikanten waren nicht sonderlich zufrieden und kommunizierten dieses auch.
Flexible Arbeitszeiten oder Gleitzeit gab es nicht. Urlaub (haben Pflichpraktikaten nicht) konnte meistens frei konsumiert werden, hing aber auch von der Stimmung/Workload ab. Artztermine wurden schon meistens genehmigt, war aber auch manchmal von der Laune abhängig. Home-Office war nicht möglich.
Angeblich großes Thema des Unternehmens - tatsächliche Umsetzung und Engagement fehlt. Beispiel: immer noch wird viel zu viel gedruckt, was einfach digital gehandhabt werden könnte.
Man kann als Werkstudent übernommen werden, aber sonstige große Aufstiegschancen oder richtige Karrieremöglichkeiten gibt es nicht.
Da viele der Praktikanten eher unzufrieden waren hielten wir auch umso besser zusammen & verstanden uns alle gut.
Der Umgang der Geschäftsleitunh mit den Praktikanten war veraltet, Erwartungen wurden teilweise nicht klar kommuniziert & Hierarchie war gerade für ein Unternehmen dieser Größe sehr steil.
Nicht neuster Stand der Technik, ältere Computer & Equipment, keine Klimaanlage, nicht Zugriff auf alle wichtigen Programme auf allen Computern, oft werden noch sehr alte Programme verwendet.
Notwendige Informationen & Transparenz bezüglich der Aufgaben waren meist geschaffen, problematisch war nur dass diese oft eher kurzfristig weitergegeben wurden.
Gehalt ist 450€ für studentische Praktikanten bei einer mind. 40 Stunden Woche - unterdurchschnittliche Bezahlung & ziemlich unverhältnismäßig in Betracht des Arbeitsaufwands & der Verantwortung. Da fast nur Praktikanten dort arbeiten übernehmen diese halt auch viel Verantwortung & Arbeit, dies ist aber im Gehalt nicht zu erkennen.
Teilweise gab es noch einige Kommentare, die eher Klischees bestätigen. Sonst wurden die Praktikanten gleich behandelt.
Anfangs sind die Aufgaben interessant & abwechslungsreich, doch gibt es auch viele eintönige, teilweise etwas unnötige Aufgaben. Die Möglichkeiten in verschiedene Bereiche/Abteilungen reiinzuschnuppern sind sehr begrenzt.
Grundsätzlich finde ich bereitet dieses Praktium gut auf den tatsächlichen Berufsalltag vor. Man lernt eigenständiges und eigenverantortliches Arbeiten. Bedeutet aber auch, dass man für seine Fehler einstehen muss und diese auch zugeben muss. Natürlich muss man auch lernen mit Stress um zu gehen. Kann man das nicht ist es eventuell nicht das richtige Praktikum.
Wenn man möchte und damit klar kommt, dass man auch einmal selbst an ein Problem herangehen muss, ist es ein super Praktikum bei dem man super viel lernt.
Es ist definitiv kein Praktikum bei dem man nur Kaffee kocht und am Ducker Patronen wechselt.
Die Effizienz der Zusammenarbeit ist teilweise abhängig von der Arbeitseinstellung der anderen Praktikant/innen. Dies kann an der ein oder andern Stelle zu kleineren Problemen führen. Kommt aber eher selten vor.
In meinem Bereich gab es manchmal keinen direkten Ansprechpartner. Dies führte aber für mich eigentlich nur zu dem Vorteil, dass ich mich selbst mit dem Problem auseinandersetzten musste und dabei gelernt habe.
Evtl. wäre die Einführung eines Gleitzeitsystems mal eine Überlegung wert. Dies würde etwas mehr Flexibilität geben.
Die Atmosphäre ist angenehm. Dies ist nicht zu letzt den vielen Praktikant/innen geschuldet. Es macht Spaß mit Gleichaltrigen zu arbeiten. Dabei wird von allen eine ähnliche Professionalität und Eigenverantwortlichkeit erwartet.
Auch das Arbeiten mit den Festangestellten ist sehr angenem und fast schon freundschaftlich.
Es gibt festgelegte Arbeitszeiten von 8:30 -17:30 Uhr. Diese ermöglichen es morgens relativ entspannt zur Arbeit zu kommen und auch abends durchaus noch etwas Zeit zu haben. Hat man einmal einen Termin, welcher in der eigentlichen Arbeitszeit liegt, muss man diesen anküdigen. Natürlich darf man diesen dann auch wahrnehmen. Dies sollte aber auch selbstverständlich sein.
Mir wurde nach Beendigung meines Praktikums die Möglichkeit geben als Werkstudent weiter zu arbeiten.
Da ich in so viele verschiedenen Bereiche hineinblicken durfte, habe ich sowohl viele Kontakte knüpfen können, als auch viele neue Erfahrungen sammeln können, die sich auch gut im Lebenslauf machen.
Da das Team relativ jung ist und man viel mit anderen Praktikant/innen zusammenarbeitet ist der Kollengenzusammenhalt sehr gut. Man verbringt seine Pause zusammen und auch nach Feierabend macht man ab und zu etwas zusammen, z.B. Weihnachtsmarkt, Flammmkuchenhof oder Billard.
Den generellen Umgang im Büro empfand ich immer als sehr angenehm.
Grundsätzlich empfand ich die Zusammenarbeit als angenehm. Natürlich variierte die Stimmung je nach Stresslevel oder Tagesform, aber bei wem tut sie das nicht? Im Großen und Ganzen kam ich gut zurecht.
Das Büro ist relativ offen gestaltet. Jeder hat seinen eigenen Schreibtisch.
Kommunikation lief in meinem Praktikum immer gut. Man muss damit rechnen, dass an der ein oder anderen Stelle beim organisieren eines Events Änderungen auftauchen. Hier wird erwartet, dass diese schnell umgestzt und eingenständig eingearbeitet werden.
Das Praktikum ist vergütet und das so, dass man als Familienversicherte/r keine Probleme mit der Krankenversicherung bekommt. Top.
Die Aufgaben, die ich in meinem Praktikum machen durfe waren sehr vielfältig. Ich habe in die unterschiedlichsten Bereiche hineinschauen dürfen. Man lernt sehr viel, wenn man es möchte. Es ist kein Praktikum bei dem man nur für die typischen Praktikanten-Aufgaben abgestellt wird.
Die Vielzahl an Unternehmen, mit denen man in Kontakt kommt und mit denen man sich unter Umständen auch austauschen kann.
Das im Bewerbungsgespräch nicht klar deutlich wird für welchen Teil des Unternehmens man eigentlich arbeiten wird und wie sich das aufbaut.
Mehr Fachpersonal und Vollzeitangestellte, die für die Praktikanten da sein können und auch entsprechendes Fachwissen weitergeben können. Außerdem würde es alle entlasten und die allgemeine Stimmung vermutlich besser werden. Mehr Wertschätzung entgegenbringen: von Anfang an und auch zwischen durch. Es sind schon Kleinigkeiten, die das machen können: z.B. ein hergerichteter Arbeitsplatz am ersten Tag.
Die Arbeitsatmosphäre unter den Kollegen und Teamleitern ist toll, da sich die meisten wirklich gut miteinander verstehen. Die Stimmung ist super und es macht wirklich Spaß zusammenzuarbeiten. Das Team sorgt dafür, dass man sich wohlfühlt und gleicht einiges aus - leider nicht immer alles.
Auch zur Geschäftsführung ist das Verhältnis okay - sofern alles passt. Läuft mal was schief oder nicht so rund, wird es gerne unruhig oder gereizt gegenüber den Praktikanten. Ich persönlich habe das eher selten erlebt und kann mich nicht beklagen.
Die Gesamtzufriedenheit scheint mir eher niedrig zu sein. Aus allen Ecken kommt das gleiche Feedback. Es fehlt leider an Wertschätzung und ordentlichen/attraktiven Zukunftsperspektiven und einige haben einen riesigen Workload, den sie alleine gar nicht stemmen können. Alle scheinen den gleichen Frust zu haben und sind einfach überfordert, von der Menge an Arbeit und dem geringen Ausgleich
Da die Arbeitszeiten festgelegt sind, täglich von 08:30-17:30 Uhr gibt es keine große Flexibilität. Wenn man einen wichtigen Termin hat, z.B. Bewerbungsgespräch oder ähnliches wird das auch möglich gemacht (kann man allerdings auch erwarten).
Ein bisschen schade ist, dass nicht alle Abteilungen in diesem festen Zeitraum arbeiten müssten, da sie unabhängig von Kundenkontakt laufen und flexibler in den Tag starten könnten.
Im Bezug zur Umwelt hat sich in meiner Zeit ein bisschen was getan, aber da geht noch mehr. Immerhin ein ordentliches Mülltrennungssystem ist da und es wird weniger gedruckt als vorher. Zumindest halten sich die Meisten daran.
Ein nächster Schritt wäre wohl, dass man sich Blöcke nicht mehr selbst herstellt in dem man liniertes Papier ausdruckt, sondern erstmal den riesen Stapel angefangener Blöcke an alle verteilt. Das muss aber natürlich jeder für sich mit seinem eigenen Bewusstsein entscheiden.
Den meisten Praktikanten wird eine Werkstudentenstelle angeboten. Das ist zwar ganz nett, aber die Benefits stimmen leider nicht. Als Werkstudent geht es genauso weiter wie als Praktikant. Die Lernkurve ist nach 2-3 Monaten ausgeschöpft und die Weiterentwicklung fehlt dann.
Die Kollegen sind super freundlich, offen und immer für einen da. In der Mittagspause kann jeder mal mit jedem Pause machen, so dass man auch mal die anderen Abteilungen besser kennen lernen kann.
Für die Einarbeitung ist es toll, dass einem jeder hilft so gut er kann und bei Fragen immer Zeit für einen hat.
Mit den Teamleitern kann man sehr gut reden, auch mal Kritik äußern und sich darüber austauschen, wenn mal etwas nicht so gut läuft. Diese geben dann ihr Bestes, das an die Geschäftsführung weiterzugeben. Mit den Geschäftsführern scheint es manchmal von der Person abhängig zu sein. Ich hatte allerdings gar keine Probleme, habe aber von anderen Kollegen auch schon anderes mitbekommen.
Minuspunkt von mir: Es wird oft viel mehr erwartet, als ein Praktikant überhaupt leisten kann und dann scheint die GF zu vergessen, dass es sich nicht um ausgelerntes Fachpersonal handelt.
Die Arbeitsbedingungen sind okay. Die Lage ist super nah am Bahnhof und direkt am Neckar für eine angenehme Mittagspause. Die Anbindung an die Öffentlichen ist top - das ist aber auch nötig, denn Heidelberg Innenstadt und parken ist nicht so optimal.
Das Büro bräuchte mal eine grundsätzliche Renovierung und könnte mit mehr Liebe und auch etwas professioneller eingerichtet werden. Insbesondere da auch Kunden vor Ort empfangen werden, gehören für mich geschlossene Schränke und ordentliche Räume zu einem Muss. Es sind schöne Räumlichkeiten, deren potenzial noch nicht voll ausgeschöpft wird. Das ist mein persönliches Empfinden, andere stören sich daran nicht.
Die Technik ist okay, allerdings nicht immer die Neuste und das Internet recht schwach. Die Leute, die starke Rechner brauchen haben sie auch. Alle anderen müssen sich in Geduld üben oder sich dafür einsetzen einen Neuen zu bekommen. In der Regel kann man aber immer Fragen, wenn man etwas braucht oder mal was nicht funktioniert. Es wird sich bemüht, das dann auch umzusetzen.
In meiner Zeit hat sich auch einiges getan, ich würde allerdings behaupten, es liegt auch an den Leuten. Manche setzen sich mehr für solche Sachen ein als
Kommunikation mit Teamleitern und Kollegen ist einwandfrei. Vieles kann direkt geklärt werden, da es ein recht übersichtliches Team ist und die Wege kurz. Bei Fragen ist immer jemand da und hat ein offenes Ohr für Anliegen. Auch Ideen kann man ansprechen und wenn alles passt auch umsetzen. Von daher alles in Ordnung. Wenn etwas gut läuft wird man dafür auch gelobt und je mehr man gut macht, desto mehr “Freiheiten” bekommt man auch. Schade ist allerdings, dass man auf manche Antworten von E-Mails oder Freigaben sehr lange wartet, da alles andere eine höhere Priorität zu haben scheint. So wird der eigene Arbeitsfluss stark verlangsamt und hat dann später alles auf einmal. Dabei bekommt man auch manchmal das Gefühl, dass sich von Seiten der GF nicht die Zeit genommen wird, Mails oder Texte richtig zu lesen. Dann gibt's grundlos Ärger und Diskussionen mit den Praktikanten, die eigentlich alles richtig gemacht haben. Das ist dann schon sehr frustrierend und leider nicht sehr wertschätzend. Immerhin hat man auch Zeit und Arbeit reingesteckt.
Als Pflichtpraktikum habe ich kein Anrecht auf Gehalt, das mal vorne weg. Trotzdem bekomme ich 450€ - das bekommen aber auch diejenigen, die ein freiwilliges Praktikum absolvieren. Viel ist es definitiv nicht und auch nicht besonders attraktiv, insbesondere für die Arbeit, die man leistet, die höhe der Verantwortung und was von einem erwartet wird. Zumal es sonst keine weiteren Benefits gibt.
Andere Firmen sind da deutlich mehr interessiert eine gute Grundlage für Praktikanten (sowohl Pflicht als auch Freiwillig) zu schaffen, damit man diese später vielleicht sogar für sich gewinnen kann.
Behandelt werden hier alle gleich vom Geld bis zum Umgang. Ich konnte da nichts negatives feststellen.
Für meinen Bereich gab es viele unterschiedliche Aufgaben, was sehr cool war. So konnte ich mein Wissen erweitern und hatte am Anfang eine sehr steile Lernkurve. Leider musste ich mir auch viel selbst beibringen, weil keiner in meinem Fachgebiet da war, der mit spezifische Fragen beantworten konnte.
1. Top Kollegen, ich hab' wirklich alle lieb.
2. Man hat auf jeden Fall die Möglichkeit Ideen einzubringen und konstruktive Kritik wird angenommen.
3. Faire Behandlung
4. Gute Erreichbarkeit des Büros
1. Fehlende Weiterbilduns- und Entwicklungsmöglichkeiten
2. Eingerostete Strukturen
Ein paar letzte Worte am Rande: trotz aller Kritik kann ich nur jede*n ermutigen, sich für ein Praktikum zu bewerben. Denn in meiner Zeit ist ein Transformationsprozess ins Rollen gekommen, der mitgestaltet werden kann. Jede*r hat die Möglichkeit, diesen Prozess mitzuerleben und dabei mitzuwirken, wenn er/sie das möchte. Nicht jedes Unternehmen ist perfekt, aber jede*r kann dazu beitragen, dass es (ein bisschen) besser wird. Ich bin optimistisch.
Viele Themen habe ich schon in den oberen Punkten angesprochen. Die in meinen Augen wichtigsten Punkte:
1. Büroausstattung und IT zeitgemäß aufrüsten, und zwar so, dass auch für jeden ohne Weiteres der Wechsel ins Homeoffice ermöglicht werden kann (z.B. durch Leih-Laptops für jeden).
2. Sinnvolle Strategie zur Mitarbeiterförderung und -weiterentwicklung.
Tipp: An schlechten Tagen kann man das Team auch mit wenigen Tricks bei Laune halten (insbesondere Studierende freuen sich bei jeder Gelegenheit über eine Überraschungs-Pizza)
3. Starres Arbeitsmodell auflockern, Kreativität fördern und mehr Freiräume gewähren. Alle MA, die ich kennen lernen durfte, empfand ich als sehr kompetent, doch oft wurde den MA viele Steine in den Weg gelegt.
Die Atmosphäre zwischen der Geschäftsführung und den Mitarbeitenden ist respektvoll, unter den Kolleg*innen sehr offen und freundschaftlich. Ich habe das sehr geschätzt. Aus meiner Zeit sind gute Freundschaften entstanden!
An dieser Stelle werde ich nichts schönreden. Ich glaube das Problem beim Image ist, dass zu lange nicht reflektiert wurde, was das Image von der br business relations GmbH ist. Kurz gesagt: es fehlt eine Persönlichkeit, die die Firma mit ihren Werten verkörpert.
Meine Meinung: Die Beraterbranche ist sehr durchwachsen. Auf LinkedIn und Xing schimpfen sich sehr viele Menschen 'Berater', was es für potentielle Kunden schwierig macht, die Nadel im Heuhaufen zu finden. In diesem Haufen geht die Firma gnadenlos unter. Diesbezüglich muss auf jeden Fall nachjustiert werden. Was Werte, Kultur und Dienstleistungen betrifft, muss sich auf das Wesentliche besinnt werden, Kernkompetenzen müssen geschärft werden.
Die Quintessenz all dessen: sich nicht blenden lassen und nicht zum Blender werden. Beratung ist heute kein Prestige mehr sondern ein Massenprodukt mit hohem Wettbewerb.
Ich war Werkstudent im Consulting und fand das Arbeitspensum angemessen. Auch während des Praktikums (Vollzeit-Woche) war alles im Rahmen. Einen Stern ziehe ich ab, da nicht grundsätzlich ein lockereres Arbeitsmodell vorgesehen ist. Gleitzeit und mobiles Arbeiten sind die Ausnahme, was in der Branche eigentlich die Regel ist. Als Student hat die Uni Vorrang, das wird respektiert. Hier wird sich kulant und kooperativ gezeigt. Mobiles Arbeiten ist in den Ausnahmefällen möglich, ist aber nicht grundsätzlich vorgesehen.
Wer sich im Praktikum gut anstellt, bekommt in der Regel eine Werkstudentenstelle angeboten. Darüber hinaus ist eine Festanstellung nach dem Studium prinzipiell möglich. Allerdings sind Weiterbildungsmöglichkeiten nicht vorhanden, außer die MA streben persönlich danach. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass die Firma eine Strategie in der Mitarbeiterentwicklung verfolgt. Dabei verschenkt sie extrem viel Potential: ich habe mit tollen Persönlichkeiten in meinem Team arbeiten dürfen, die teils hohe Ambitionen hatten.
Für eine Praktikumsvergütung (40h/Woche) sind 450€ in Ordnung, allerdings unter dem Branchenschnitt. Ich war danach als Werkstudent auf Mini-Job-Basis für 450€/11h/Woche angestellt. Nach erfolgreichem Abschluss eines Projekts habe ich auch eine Prämie erhalten, die ich als Würdigung gut geleisteter Arbeit bekommen habe. Das ist allerdings eher die Ausnahme. Urlaubstage bewegen sich am gesetzlichen Minimum. Sozialer Ausgleich ist nicht vorgesehen.
Das Sozialbewusstsein ist hoch, die Firma nimmt auch an einem Inklusionsprogramm teil, was ich hier erwähnenswert finde. Umweltbewusstsein habe ich proaktiv nicht erlebt. Zwar nutzt die Firma das Carsharing-Angebot in Heidelberg, es ist aber nicht so, dass z.B. Mitarbeiter dazu bewegt werden den ÖPNV oder das Rad zu benutzen. Der Papierverbrauch ist sehr hoch, auch wenn dieser in meiner Zeit reduziert wurde. Es wird auch kein Recycling-Papier verwendet, aber Müll wird getrennt. Kaffee, Tee usw. werden nicht Bio/Fairtrade gekauft.
Der Kollegenzusammenhalt ist top. Alle sind lieb miteinander, zu lockereren Corona-Zeiten war ein Feierabendbier an der Neckarwiese nicht unüblich. Für die Kollegen würde ich gerne wieder kommen!
Das Team ist sehr jung, daher gibt es diesbezüglich nichts auszusetzen.
Zum direkten Vorgesetzen war das Verhalten auf Augenhöhe. Wir verstehen uns bis heute gut. Zur obersten Hierarchieebene ist das Verhältnis freundlich aber distanziert. Hin und wieder gab es auch Diskrepanzen und Missverständnisse, das gehört dazu.
Das Büro ist gut zu erreichen und es gibt eine Grundversorgung von Wasser, Kaffee und Tee. Die Ausstattung ist allerdings deutlich in die Jahre gekommen. Betriebliches Gesundheitsmanagement und Ergonomie waren noch nie ein Thema. Die IT entspricht auch nicht den heutigen Standards, das Internet ist nicht selten viel zu langsam. Eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen fängt hier nicht mit einem Obstkorb an, sondern mit einer adäquaten Grundausstattung des Büros und gut funktionierender IT mit angemessener Leistung. Im Homeoffice habe ich von meinem eigenen Laptop aus gearbeitet.
Es herrscht eine Maskenpflicht im gesamten Büro, die AHA - Regeln werden eingehalten.
Unter den Kollegen läuft die Kommunikation sehr gut. Jeder hat in der Regel ein offenes Ohr.
Es passiert mitunter, dass Themen unter den Tisch fallen, insbesondere, wenn es um das Absegnen von Projekten geht. Auch häufige Korrekturen ziehen Prozesse in die Länge, sodass dadurch die Motivation schwindet. Zum Einen haben die MA viel Verantwortung und sollen selbstständig arbeiten, zum Anderen wird den MA wenig zugetraut und jeder Schritt erfordert eine Zustimmung.
Es wird kein Unterschied bezüglich Geschlecht, Hautfarbe, ethnischer Herkunft, Sexualität, etc. gemacht. Manche zukünftige Mitarbeiter*innen müssen sich damit abfinden, dass ihr Name nicht auf Anhieb richtig ausgesprochen wird, da einfach die Leute drauf ansprechen.
Die Lernkurve ist zu Beginn sehr steil, da man sich in die Themen einarbeitet und auch mit der internen Infrastruktur beschäftigt. Nach einem halben Jahr ist diese Lernkurve wieder stark abgeflacht und die Aufgaben waren eher monoton bzw. Mittel zum Zweck. Interessante Ideen für Projekte wurden von Entscheidungsträgern teilweise fehlinterpretiert bzw. falsch oder gar nicht aufgenommen. Nach einiger Zeit habe ich andere Aufgaben bekommen, die vom Consulting weiter entfernt waren, was ich als positive Abwechslung aufgenommen habe: Ich durfte Prozesse ins Rollen bringen, die das Unternehmen weiterbringen. Generell kann ich sagen, dass jede*r MA einen positiven Beitrag leisten kann, wenn er dies tun möchte.
So verdient kununu Geld.