3 von 14 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Für ein Beratungsunternehmen ist der Reiseanteil sehr gering.
Das Unternehmen legt Wert darauf, Mitarbeitern immer eine aktuelle technische Ausstattung zu bieten.
Man wird in der eigenen Entwicklung gefördert, u.a. mit individuellem Coaching.
Die Mitarbeiterfluktuation ist hoch. Auch langjährige Mitarbeiter konnten nicht gehalten werden.
Die Räumlichkeiten sind sehr steril eingerichtet.
Um Mitarbeiter dauerhaft zu begeistern und Motivation nicht nur über Druck aufzubauen, müssten die konservativen Ansichten des Managements zu Firmen- und Arbeitskultur überwunden werden.
Wie in jedem Unternehmen gibt es Kollegen, die mehr oder weniger Teamplayer sind. Im Team ist die Atmosphäre okay, hier wird auf gegenseitige Hilfe ebenso wie auf Eigenverantwortung gesetzt.
Das obere Management setzt zu sehr auf Kontrolle.
Der Kollegenzusammenhalt ist tadellos, das obere Management ist aber häufig zu sehr vom operativen Alltag entfernt.
Der konservative Stil der Geschäftsführung hat zur Folge, dass häufig falsche Schlüsse gezogen und Gründe für Konflikte oder Kündigungen beim betreffenden Kollegen selbst gesucht werden. Dadurch wird immer wieder von Neuem die Chance verpasst, strukturelle Probleme an der Wurzel zu beheben.
Das mittlere Management, d.h. die Teamleads, verhielten sich während meiner Zeit bei der Bradler GmbH ihren Mitarbeitern gegenüber fair und unterstützend.
Der große Vorteil des Unternehmens sind die modernen, großzügigen Büros und die immer neueste technische Ausstattung bei minimalem Reiseaufwand. Die Büros in Mannheim bieten eine traumhafte Aussicht über die gesamte Rhein-Neckar-Region.
Home Office war vor der Pandemie nur in Ausnahmefällen und gegen den Widerstand der Geschäftsführung möglich. Es wurde seitens der Geschäftsführung angezweifelt, dass Mitarbeiter im Home Office ebenso produktiv arbeiten können, wie im Firmenbüro. Dies wurde nach der ersten Covid-Welle auch als Argument für eine schnelle Rückkehr ins Büro genutzt, obwohl die Sicherheit der Mitarbeiter in den Räumlichkeiten nicht über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus gewährleistet werden konnte. Hier hätte ich mehr erwartet.
Der vom oberen Management vorgelebte absolute Fokus auf fakturierbare Zeiten mit daraus resultierendem Zeit- und Budgetdruck hat oft zur Folge, dass andere für den Teamzusammenhalt wichtige Themen in Teammeetings und täglichen kurzen Abstimmungen keinen Raum finden bzw. sehr häufig darauf hingewiesen wird, man möge sich kurz fassen - so habe ich mehrfach erlebt, dass Sätze wie "Vier Mitarbeiter in zwei Stunden Abstimmung = ein Arbeitstag Verlust" fallen. Solche Momente sind demotivierend.
Feedbackgespräche ähneln zu stark einem Leistungsbericht und sollten offener geführt werden.
Gehälter sind vom eigenen Verhandlungsgeschick abhängig.
Wie in der Beratungsbranche üblich, ist ein Teil des Gehalts variabler, von der Faktura abhängiger Bestandteil. Auf eine Zielerreichung von >100% wird sehr geachtet, diese ist auch gut machbar. Allerdings ist der Auszahlungszeitraum des variablen Anteils halbjährlich. Hier wäre eine Auszahlung im Folgemonat meiner Ansicht nach mitarbeiterfreundlicher.
Mehrarbeit wird nur über den variablen Anteil (höhere Zielerreichung = etwas höherer Bonus) abgegolten.
Auf Gleichberechtigung wird geachtet, Teilzeitkräfte haben es aber schwer, nicht unfreiwillig in Mehrarbeit zu geraten und müssen sich im Zweifel z.B. bezüglich der Arbeitszeitgestaltung hart gegen die Geschäftsführung verteidigen.
Gute Büroausstattung, recht moderne Räumlichkeiten
- genereller Umgang mit Mitarbeitern, deren Meinungen und Ideen
- schlechte Kritikfähigkeit des Managements
Edit: Dies zeigt sich auch im Umgang mit dieser kununu-Bewertung, da die Geschäftsführung die Echtheit der Bewertung gegenüber kununu angezweifelt hat und diese zunächst offline nehmen lies.
- Ehrliche, offene Kommunikation auf Augenhöhe mit den Mitarbeitern
- (berechtigte) Kritik annehmen und als Möglichkeit zur Verbesserung des Unternehmens und der Führungskräfte sehen
- mehr Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter
Es gibt einige Aspekte seitens der Führungskräfte, die die generelle Atmosphäre belasten, obwohl es durch die kleine Teamgröße sehr viel Potenzial gibt.
Sinnvolle Erholungspausen und Austausch mit Kollegen werden ungern gesehen, es soll möglichst viel Zeit im Projekt verbracht werden, um mehr fakturierbare Zeiten zu erreichen.
Nach außen okay, der Buschfunk spricht jedoch oft eine andere Sprache.
Gehälter der Berater enthalten einen Teil Festgehalt und einen variablen Anteil. Da jedoch manche Mitarbeiter nur bedingt Einfluss auf den variablen Anteil haben (wieviel Arbeitszeit wird in fakturierbaren Projekten verbracht?), kann im schlimmsten Fall der variable Anteil das Gehalt sehr unterdurchschnittlich ausfallen lassen.
Verbesserungsvorschlag: variablen Anteil senken und an Ziele knüpfen, die der Mitarbeiter selbst in der Hand hat.
Die Zusammenarbeit mit Kollegen war immer sehr gut. Wenn nötig waren Kollegen untereinander immer sehr hilfsbereit.
Hier liegt das Kernproblem des Unternehmens, welches sich auf weitere Bereiche überträgt. Wie schon in anderen Bewertungen angemerkt wurde, verhält sich das Management sehr impulsiv, was sich sowohl negativ auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens auswirkt, als auch direkt auf die Mitarbeiter.
Konflikte und Probleme werden manchmal überhaupt nicht angesprochen oder manchmal in unangemessenem Ton, was eine gemeinsame Aufarbeitung und Lösung extrem erschwert.
Kurzfristige und langfristige Ziele der Geschäftsführung waren oft nicht bekannt oder nachvollziehbar.
Die Arbeitsatmosphäre ist durch kleine, moderne Büros ruhig und konzentriert. Computer und andere technische Geräte sind auf aktuellem Stand.
Regelmäßige Meetings helfen etwas den Überblick zu bewahren, Probleme in der Kommunikation wurden aber auch schon unter dem Punkt "Vorgesetztenverhalten" angesprochen.
So weit ich es beurteilen kann macht das Geschlecht des Mitarbeiters keinen Unterschied in der Behandlung aus.
Positiv hervorzuheben ist die Gleichberechtigung der Geschlechter und das interessante Aufgabenfeld.
Negativ sind die angesprochene Implusivität, die entsprechende Folgen mit sich trägt und dass die Mitarbeiter die zeitweise schlechte Stimmung des Vorgesetzten sehr zu spüren bekommen.
Entscheidungen sollten überlegter getroffen und (öffentliche) Kritik angenommen und nicht unterbunden werden.
UPDATE (Aug. 2019): Wie unter dem Punkt „Vorgesetztenverhalten“ beschrieben, fand ein klärendes Gespräch statt. Dies zeigt, dass das Unternehmen aus den Erfahrungen für die Zukunft lernen möchte.
Unter den Kollegen ist die Arbeitsatmosphäre sehr gut. Allerdings war der Vorgesetzte zeitweise sehr angespannt, was sich auch auf die Stimmung der Mitarbeiter übertragen hat.
Im Internet ist das Image des Unternehmens sehr gut. Leider stimmt dies in Realität nicht mit den Arbeitserfahrungen überein.
Es wird (wenn möglich) darauf verzichtet, zu viel Papier durch ausgedruckte Dokumente zu verschwenden.
Die Zusammenarbeit mit den Kollegen war stets produktiv. Außerdem wurde immer ehrliches und konstruktives Feedback gegeben.
Wie bereits im ersten Punkt beschrieben, bekommt man die Stimmung des Vorgesetzten sehr zu spüren.
Außerdem wurden Entscheidungen immer sehr impulsiv getroffen, was u.a. dazu geführt hat, dass Ergebnisvorschläge zurückgewiesen wurden, ohne dass diese genauer betrachtet wurden oder man eine wirkliche Gelegnheit hatte, diese zu erklären. Gepaart mit Ungeduld, wurde den Mitarbeitern leider selten ausreichend Zeit gegeben, Aufgaben sauber zu erledigen.
Des Weiteren zeigt sich die Impulsivität auch darin, dass Strategien permanent geändert werden, neue Tools benutzt und wieder abgesetzt werden, etc. Dies geht mit einer großen Zeitverschwendung einher, was die Stimmung im Team drückt.
Auch in Dingen Personal wird impulsiv entschieden. So war es beispielsweise bei der plötzlichen Entlassung der gesamten Marketingabteilung, obwohl wenige Stunden zuvor noch die nächsten Arbeitsschritte für die kommenden Wochen besprochen wurden.
UPDATE (Aug. 2019): Ich wurde von meinem ehemaligen Vorgesetzten zu einem klärenden Feedbackgespräch eingeladen. In diesem haben beide Seiten Ihre Sichtweisen geschildert, was ich positiv empfand.
Die Büroräume sind modern ausgestattet. Mitarbeiter erhalten einen Laptop, Bildschirme und ein Headset für das Telefonieren.
Intern ist die Kommunikation (u.a. durch wöchentliche Meetings) sehr gut. Wenn externe Dienstleister hinzugezogen werden, sind manche Mitarbeiter besser über den Stand der Dinge informiert als andere.
Männer und Frauen werden gleich behandelt und haben die gleichen Aufstiegschancen.
Das Aufgabenfeld war vielseitig und interessant. An Werkstudenten wurden dieselben Erwartungen gestellt wie an festangestellte Mitarbeiter.