Gute Lernchancen und flexible Arbeit, aber kaum Perspektiven, schwaches Management und wenig Teamgefühl
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gab Vorfälle mit unangemessenem Verhalten, insbesondere bei Firmenevents. Diese sind allgemein bekannt, werden aber stillschweigend toleriert. Das sorgt bei vielen für Unbehagen und wirft Fragen zur Professionalität des Managements auf.
Arbeitsatmosphäre
Die meisten Kolleg:innen sind freundlich und hilfsbereit, was die Zusammenarbeit oft angenehm macht. Allerdings war die Atmosphäre früher spürbar besser.
Work-Life-Balance
Die Verteilung von Aufgaben und Teamgrößen ist unausgewogen. Einige Teams machen regelmäßig Überstunden, während andere sichtbar weniger ausgelastet sind. Die Unterschiede sind sehr offensichtlich und man wundert sich, was die Strategie hinter der Ressourcenplanung ist.
Ein klarer Pluspunkt ist die Flexibilität. Es gibt kaum Mikromanagement, man kann seine Zeit und Aufgaben größtenteils eigenständig organisieren. Allerdings wirkt das manchmal eher wie fehlende Struktur oder echtes Interesse an den Ergebnissen. Gute Arbeit bleibt oft unbemerkt, wenn man sie nicht selbst laut hervorhebt.
Karriere/Weiterbildung
Was leider fehlt, sind echte Entwicklungsperspektiven. Führungspositionen werden meist extern besetzt, anstatt intern Potenziale zu fördern. Es fehlt an klaren Orientierungspunkten, wie man sich weiterentwickeln kann und welche Kriterien dafür entscheidend sind.
Gehalt/Benefits
Sehr intransparent
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ist nicht wirklich ein Thema
Kollegenzusammenhalt
Die Unternehmenskultur ist schwieriger geworden. Zwar sind viele Kolleg:innen freundlich, aber oft arbeitet jeder für sich oder versucht, sich von Zusatzaufgaben fernzuhalten. Vor allem, weil Ressourcen und Budget knapp sind.
Vorgesetztenverhalten
Seit dem Führungswechsel dominiert viel Gerede, aber wenig konkrete Umsetzung. Wer laut ist, wird eher wahrgenommen, auch ohne Ergebnisse zu liefern. Offenes Feedback ist kaum noch erwünscht, viele Entscheidungen werden hinter verschlossenen Türen getroffen und scheinen eher Einzelinteressen zu dienen. Der Teamgeist hat spürbar gelitten. Viele fühlen sich orientierungslos und demotiviert.
Kommunikation
Entscheidungen wirken inkonsequent und Kommunikation ist oft intransparent. Insbesondere bei Themen wie Einstellungen, Beförderungen oder Kündigungen. Eine bestimmte Gruppe profitiert (Nepotismus) auffällig oft, was die Stimmung drückt und viele im Team frustriert.
Früher war die Führung verlässlich und hat echtes Teamwork gefördert.
Gleichberechtigung
Die Führungsetage ist durch Männer besetzt
Interessante Aufgaben
Das Produkt ist solide und wird von großen Kunden geschätzt. Es gibt viele kompetente Kolleg:innen, die wirklich etwas von ihrem Fach verstehen. Wer praktische Erfahrung sammeln, lernen und sich weiterentwickeln möchte, ist hier grundsätzlich gut aufgehoben.