Prestigeträchtiger Arbeitgeber im Brandschutz mit einigen Schwachstellen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Tolle Projekte, Förderung des Einzelnen, große Expertise, gute Zusammenarbeit
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Umgang bei Kündigung, Lage und Umgebung des Büros
Verbesserungsvorschläge
In den gemeinsamen Mittagspausen hatte ich gelegentlich den Eindruck, dass die jüngeren KollegInnen den Ton angeben und ungeniert ihr Leben und ihre Sicht der Dinge ausbreiten. Die älteren KollegInnen schweigen dann und müssen interessiert lauschen. Das ist ein Stück weit darauf zurückzuführen, dass hier versucht wird, eine junge und hippe Unternehmenskultur zu leben, was eigentlich begrüßenswert ist, aber manchmal die Älteren ausschließt.
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht ein kollegialer, freundschaftlicher Umgang unter Kollegen und mit den Abteilungsleitern und der Geschäftsleitung. Einige Angestellte sind privat befreundet. Es wird gerne ein kleiner Austausch auf den Fluren oder in den Zimmern geduldet.
Kommunikation
Es wird offen und direkt kommuniziert. Man kann jederzeit Fragen an erfahrene KollegInnen stellen.
Kollegenzusammenhalt
Prinzipiell fühlt man sich als Teil eines starken Teams. Strukturell gibt es Gruppen mit inhaltlichen Schwerpunkten z. B. die Simmulanten oder die CAD-KollegInnen, aber man bekommt über MS Teams und auch in den gemeinsamen Pausen Informationen zu Projekten anderer Teams.
Work-Life-Balance
Es wird eigentlich alles gefördert, was den Mitarbeitern gut tut. Es gibt zwar Kern-Arbeitszeiten, aber Abweichungen davon aufgrund persönlicher Termine werden geduldet, solange die Gesamtleistung stimmt. Langjährige MitarbeiterInnen können Dienstwagen erhalten.
Vorgesetztenverhalten
Zum Verhalten der Vorgesetzten habe ich eine ambivalente Meinung. Man begegnet sich auf Augenhöhe. Die Geschäftsleitung ist ehrlich daran interessiert, dass es einem persönlich gut geht, man seine Aufgaben ohne Stress schafft und sich weiterbildet. Es finden monatliche Gespräche mit der Geschäftsleitung statt, die ich emphatisch und konstruktiv empfand. Vor diesem Hintergrund konnte ich auch das Verhalten der Vorgesetzten zum Ende meiner Probezeit nicht nachvollziehen. Man erklärte mir völlig unerwartet, dass ich nicht ins Team passte und kündigte mir fristlos. Danach durfte ich noch im Beisein der Geschäftsführung meine Sachen holen und wurde wie ein Krimineller zum Ausgang bekleidet. Meine Homeoffice-Ausstattung habe ich dann auf eigene Rechnung per Post gesendet. Die Entscheidung stelle ich nicht in Frage, dafür wird es Gründe geben, die mir verschwiegen wurden. Eine Kündigung aber so durchzuführen, ist eine unwürdige Art und Weise und bestimmt nicht förderlich, um die Zusammenarbeit auch emotional gut abzuschließen. Ich hoffe, dass die neue Geschäftsleitung sich dahingehend weiterentwickelt hat.
Interessante Aufgaben
Interessante Projekte und Anfragen gab es zuhauf.
Gleichberechtigung
Das war kein Thema. Wurde ohne Wenn und Aber gelebt.
Umgang mit älteren Kollegen
Auch kein Problem. Alle haben sich gut ergänzt.
Arbeitsbedingungen
Die Büros waren einfach aber hatten alles, was man braucht inklusive elektrischen Schreibtisch, mehrere Monitore usw. Die Adresse ist nicht unbedingt die beste, da der Park in der Nachbarschaft ein Treffpunkt für Menschen mit Problemen ist. Manchmal bekommt man das auch durch die geschlossenen Fenster mit.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sehr fortschrittlich und immer mit Fokus auf gesund und nachhaltig.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war mit Blick auf meine Einarbeitung okay.
Image
Das Unternehmen genießt einen guten Ruf als Branchenprius mit langjähriger Erfahrung auch in Nischenfeldern des Brandschutzes.
Karriere/Weiterbildung
Wurde gefördert mit bezahlten Urlaub und teilweise auch mit komplett Kostenübernahme von Weiterbildungen.