24 von 62 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
24 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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kununu Prüfprozess
24 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die meisten Kollegen sind sehr nett!
Geringe Kompetenzen im Bereich Personalführung und kaum Wertschätzung für Mitarbeiter. Teilweise extrem grenzwertiger Umgang der „Führung“ mit den Mitarbeitern. Es wird gelogen wo es nur geht, um die bereits bröckelnde Image Fassade aufrecht zu erhalten. Im Social Media Bereich nicht seht stark aufgestellt. Kaum Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Es wird intern sehr hoher Druck auf Mitarbeiter aufgebaut, was eigentlich nicht notwendig ist. Für Agentur übliche Arbeitszeiten und Bezahlung. Alles in allem mehr schein als sein. Sehr schade, hier zu arbeiten macht nicht glücklich.
Die Aufgaben ermöglichen es, schnell viel zu lernen. Man muss aber sehr hart im Nehmen sein.
Interne Kommunikation katastrophal, Personalpolitik, die den falschen Personen viel zu viel Möglichkeit für Willkpr bietet, Außendarstellung vs. Innenleben
Kommunikation, Grenzen aufzeigen für Unit Leads, keine persönliche Diffamierung von Mitarbeitern, Menschen fördern und fordern statt "Friss oder stirb"
Schlichtweg ein Klima der Angst in den unteren Hierarchie-Ebenen aufgrund der katastrophalen Personalpolitik.
Keinerlei Sozialbewusstsein vorhanden, außer es ist medienwirksam
Überforderte Unit Leads, die willkürlich entscheiden, oft fehlt das Fachwissen. Auf Kosten des Teams werden diese trotzdem gepusht.
Die interne Kommunikation ist schlichtweg katastrophal. Nach außen wird aber geschickte Eigen-PR betrieben.
zu viel - tut euch selbst den Gefallen und bewerbt euch nicht... Erschöpfung und Frustration im Job sind sonst vorprogrammiert.
Mehr Wertschätzung für die Mitarbeiter! Nur so kann eine Agentur gesund wachsen!
Ganz viele überarbeitete müde Kollegen.
Inzwischen arbeite ich wo anders - auf Auftragsgeberseite. Der Ruf in der Branche wird immer schlechter. Ich habe die Agentur nicht empfohlen.
Freizeit kann man vergessen wenn man hier arbeitet. Tschüss Privatleben, am Besten hat man keines.
Weiterbildung nur in dem man sich selbst bildet.
Sind nett. Aber prinzipiell ich sich jeder selbst der nächste. Es wird gezickt und viel gelästert.
Gibt es ja kaum.
Es gibt nur eine Chefbiene und die anderen sind alle nur Arbeitsbienen. Wer das will, ist hier richtig.
Wird nur innerhalb der Führungsebene. Der Rest wird dumm gehalten.
Gehalt viel zu wenig für die viele Arbeit.
Wenige werden bevorzugt.
Iterativ. Nur die führenden Personen dürfen sich einbringen, der Rest arbeitet stumpf ab.
Arbeitserfahrung: Große Marken bedeuten viel Verantwortung und Abwechslung. Wer hier arbeitet lernt viel über PR (Arbeit und Branche)
Lebenserfahrung: Wer hier arbeitet lernt seine Priorotäten neu zu setzen.
Extreme hohe Fluktuation
Mangelnde Kompetenz der Führungskräfte (oft nicht selbst verschuldet)
Keine Loyalität gegenüber den Mitarbeitern
Lernt eure Mitarbeiter mehr zu schätzen! Führungskräfte müssen in der Lage sein, mit stolzer und starker Brust vor Ihren Mitarbeitern zu stehen.
Selbst intern ist alles mehr Schein als Sein - Es soll ein besonderer "Spirit" gelebt werden, es ist die Rede von Transparenz und einer "Open Door"-Policy. Mitarbeiter haben aufgrund des hohen Drucks und der schlechten Führung jedoch keine Möglichkeit den Spirit im Alltag zu leben. Transparenz und Offenheit für Kritik werden suggeriert, aber nicht gelebt. Mitarbeiter wissen, dass konstruktive Kritik besonders von Führungskräften persönlich genommen wird und negative Konsequenzen mit sich bringt - Änderungen im Tonfall, im Umgang, im Workload, teilweise so lange und nachtragend, dass das Arbeitsverhältnis beendet wird.
Extern: Wunderbar!
Intern: Schlecht.
Erwartungsgemäß ist die Work-Life-Balance in einer Agentur nicht ausgeglichen. Hier kommt jedoch hinzu, dass bei erledigten ToDos ein früher Feierabend nicht gern gesehen wird ("Die geht immer pünktlich um 18:30!!") Wer ein Blackberry hat, muss auch außerhalb der Arbeitszeiten und bei einer Grippe im Bett immer erreichbar sein. Urlaub soll regelmäßig genommen werden, passt aber meist nicht in die Projektplanung. Mehr als 2 Wochen Urlaub müssen verargumentiert werden.
Selbst erarbeitete Vorträge und Workshops, die sicherlich sinnvoll sind. Spaß- und Lernfaktor sind vorhanden und unterstützen auch das Teambuilding. Externe Schulungen/Workshops durch professionelle Experten sind jedoch Mangelware.
Auf gleicher Ebene herrscht ein gutes Klima mit viel Hilfsbereitschaft. Nach oben hin muss man vorsichtiger werden und genau wissen, wie man mit den Führungskräften umzugehen hat.
Führungskräfte handeln oft willkürlich, lassen Druck vom Kunden an den Mitarbeitern im Team aus. Management-Schulungen sind dringend notwendig. Zumal viele Führungskräfte bereits nach wenigen Jahren Berufserfahrung "hochgezogen" werden und entsprechend selber überfordert sind.
Es ist alles vorhanden, was man für eine effiziente Arbeit braucht!
Für Agentur-Verhältnisse in Ordnung, Verhandlungen möglich.
Frauenquote wird in jedem Falle gehalten, Schwangerschaften zunächst mit "weiblicher Begeisterung" von den Vorgesetzen und Kolleginnen begrüßt, der Wiedereinstieg nach der Elternzeit scheint den Müttern (von außen betrachtet) jedoch nicht besonders einfach gemacht zu werden. Wer früh gehen muss oder spät kommt, macht sich halt nicht beliebt.
Große und spannende Marken und entsprechend anspruchsvolle Kunden. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und spannend. Trotzdem wird der Spaß/die Freude an der Arbeit durch ständigen internen Druck ohne Rückhalt gegenüber den Kunden getrübt.
Man wurde von der Führungsebene dazu aufgefordert positive Bewertungen bei kununu abzugeben, um die schlechte Quote zu verbessern. Leider zu verdächtig, wenn auf eine schlechte Bewertung 10 super gute Bewertungen folgen. Das zeigt, dass sich die Agentur sehr viel mühe gibt nach außen den Schein zu wahren, während intern nichts verändert wird.
Interessante Projekte, Möglichkeit zur Kreativität
Sehr gut ausgestattete, moderne Büroräume, technisch alles auf dem neuesten Stand
Massenweise unbezahlte Überstunden, die auch nicht auf andere Art und Weise ausgeglichen werden dürfen
Ständiger Druckaufbau
Kaum Lob, Schlechtes wird immer betont
Kein Bewusstsein für Realität: Ein "Kummerkasten" (in dem als Erstes die Problematik Überstunden landete), wurde nach kurzer Zeit mit fadenscheiniger Begründung wieder abgeschafft.
Alles in Allem keine Verbesserungen, sondern nur leere Versprechungen
Mehr Mitarbeiterorientierung: Arbeitszeiten weitestgehend einhalten, ansonsten einen Ausgleich schaffen
Weiterbildungsmöglichkeiten für Alle
Klare, ehrliche Kommunikation
Konstruktiv kritisieren, ansonsten mehr Lob und positives Feedback für den Einzelnen, denn:
Nur ein motivierter Mitarbeiter ist ein guter Mitarbeiter!
Geprägt von Anspannung, Stress, Frust und Angst vor Demütigung und Jobverlust.
Oberflächlich sind zwar alle freundlich zueinander, aber hinterrücks wird gelästert und gelogen was das Zeug hält.
Man erhält oftmals für seinen Arbeit kein konstruktives, ehrliches Feedback - Missverständnisse oder gar Fehler werden oft ohne den betreffenden zu informieren an die nächsthöhere Ebene weitergetragen.
Verbesserung ist dadurch natürlich unmöglich!
Auch die halbjährlichen "Feedbackgespräche" tragen nicht zu Verbesserung bei, sondern sind geprägt von aus der Luft gegriffener, meistens nicht gerechtfertigter Kritik, welche zum Teil auch persönlich wird. Gelobt wird selten. Professionell und konstruktiv erscheint diese Vorgehensweise nicht.
Durch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen wie Mitarbeiterevents, sowie die Bereitstellung von Getränken, Obst etc, soll wohl versucht werden, das Agenturklima zu verbessern und den Zusammenhalt zu stärken, jedoch ist dies alles mehr Schein als Sein. Natürlich sind solche Events nicht in die Agenturarbeit eingeplant, sondern finden ZUSÄTZLICH zum Tagesgeschäft statt, so dass eine immense Doppelbelastung entsteht. Daher ist es nur logisch, dass so etwas keinen Anklang bei den meisten Mitarbeitern findet.
Die Fluktuation ist auffallend hoch! Innerhalb kürzester Zeit kommen und gehen Mitarbeiter, meist auf den unteren Ebenen, meist aus zwei Gründen: Man kann nicht mehr und ist dermaßen ausgebrannt, oder die Entscheidung wird einem direkt abgenommen, da man "nicht ins Team passt".
Es werden Mitarbeiter befördert oder sogar wieder herabgestuft, letzteres grenzt an Diskriminierung, da über solche Angelegenheiten generell mit Emails an die gesamte Agentur informiert wird. (Es sollte die Aufgabe der Führungsebene und der Personalabteilung sein, zu entscheiden, wer für welche Position wirklich geeignet ist)
So ensteht natürlich kaum der vielgelobte und erwähnte "Teamspirit".
Beim Kunden geschätzt - intern sieht es natürlich anders aus.
Nicht vorhanden! Verabredungen abends oder Sportkurse wahrzunehmen gestaltet sich als äußerst schwierig.
Erschreckend ist aber dass es äußerst negativ bewertet wird, wenn man pünktlich die Agentur verlässt. Dies führt bis zur Androhung der Kündigung.
Lediglich für Mitarbeiter mit administrativer Tätigkeit ist eine 40-Stunden-Woche realistisch. Dies wiederum führt natürlich zu Neid und schlechter Stimmung bei allen Anderen.
Bis 22Uhr in der Agentur ist, im Gegensatz zur Aussage der Geschäftsführung, keine Ausnahme, sondern eher die Regel.
Wenn man Glück hat und man seinen Vorgesetzten passt, wird man regelmäßig befördert. Die Chance auf Karriere besteht also durchaus, allerdings definitiv nicht für jeden. Dies passiert auch mitunter unabhängig von den Arbeitsergebnissen.
Weiterbildungen sehen so aus, dass die Trainees regelmäßig Präsentationen vor einander halten, sich dabei aber natürlich neben dem Job noch in diese Themen einarbeiten müssen.
In den unteren Hierarchieebenen hält man zusammen, ist freundschaftlich und kollegial zueinander.
Nach oben hin wird sich eher abgegrenzt und die Kommunikation ist mangelhaft.
Generell sagt die Tatsache, dass in der ganzen Agentur großformatige Portraits der Führungsebene hängen, schon den Großteil aus.
Man kann Glück aber auch Pech haben mit seinem Vorgesetzten, was Führungsqualität und Gesprächsbereitschaft angeht.
Es wird einem zwar willkürlich ein "Mentor" aus der Führungsebene zugeteilt, jedoch wird dieses Angebot aus den oben genannten Gründen meistens nicht wahrgenommen.
Sehr gut ausgestattete, moderne Büroräume, technisch alles auf dem neuesten Stand
Intern eher schlecht. Wie oben genannt, wenn überhaupt, dann hinterrücks. "Flurfunk" funktioniert hingegen bestens und man erfährt auch Dinge, die ausdrücklich gewünschter Diskretion unterliegen.
Für Agenturbranche relativ gut bis überdurchschnittlich.
Kaum Männer in der Agentur. Etwas mehr Ausgewogenheit wäre sicherlich angebracht.
Durch bekannte Marken mit prestigeträchtigen Testimonials ist die Arbeit sicherlich spannend und interessant. Jedoch herrscht im Allgemeinen Überforderung, was sich auf alle Beteiligten negativ auswirkt.
Kollegen sehr nett, angemessenes Gehalt, gute Aufstiegschancen
Zu viele Überstunden, Geschäftsführung handelt nicht eigenständig, zu viel Wechsel der Mitarbeiter
Gleitzeiten und Freizeitausgleich
Ständiges Kommen und Gehen der Mitarbeiter verunsichert die Kunden und die Kollegen. Ansonsten ist die Arbeitsatmosphäre unter den Kollegen gut. Es gibt aber auch Ausnahmen:'Es werden Themen gewechselt oder einfach nur geschwiegen, wenn der bereits genannt UL den Pausenraum betritt, damit im Nachgang nichts negativ gegen einen ausgelegt werden kann. Sehr schade ist auch, dass Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen, nur von den direkten Kollegen verabschiedet werden. Weder Geschäftsführung noch die Personalerin lassen sich bei der Verabschiedung blicken.
Brandzeichen legt mehr Wert auf die externe als interne Kommunikation.
Freizeit wird bei Brandzeichen klein geschrieben. Sehr viele unbezahlte Überstunden sowie Arbeitszeiten von 9-18 Uhr 5x die Woche lassen Arztbesuche oder Freizeitgestaltung unter der Woche kaum zu.
Weiterbildungen werden nur intern angeboten. Aber es wird besser.
Bei so vielen Frauen kein Zickenkrieg.
Die Geschäftsleitung ist sehr nett, lässt sich jedoch sehr stark von einem bestimmten Unit Lead beeinflussen. Entscheidungen werden nur noch in Absprache mit diesem Unit Lead getroffen. Die restliche Führung ist sehr nett.
Räume, technische Ausstattungen sind gut,. Obstkörbe, Milch, Kaffee für Mitarbeiter werden zur Verfügung.gestellt.
Die sogenannte Inbox, in der sich Mitarbeiter anonym zu Verbesserungen oder Wünschen äußern durften, wurde nach nur wenigen Monaten aus unerklärlichen Gründen eingestellt.
Gehalt ist angemessen und agenturüblich. Mitarbeiterevent wurde bereits zum zweiten Mal aus unbekannten Gründen abgesagt.
Frauen sowie Männer haben gleiche Aufstiegschancen.
Trotz anstrengender Kunden macht die Arbeit Spaß. Die Karriereleiter kann man hier bei entsprechender Leistung schnell hochklettern. Social Media Team scheint überfordert zu sein. Handlungsbedarf! Mehr Trainees als qualifiziertes Personal.
Schnelle Aufstiegschancen, tolle (prestigeträchtige) Kunden, nette Kollegen, vorbildliche Kundenbetreuung
-interne Kommunikation
-wenig Verantwortungsbewusstsein gegenüber noch nicht so erfahrenen Kollegen
-ständiger Druckaufbau
-keine/kaum Möglichkeit eine normale Work-Life-Balance aufzubauen (Verabredungen um 20 Uhr müssen teilweise abgesagt werden, weil man es doch nicht schafft, Sportkurse kann man kaum mal wahrnehmen etc.)
-Urlaub wird nur äußerst ungern und unter großem Aufwand genehmigt (mehr als 10 Tage am Stück fast unmöglich)
-kein Ausglich von Überstunden (diese fallen täglich an, auch wenn es laut Führungsebene die Seltenheit ist!)
-kaum Flexibilität: Selbst für Arzttermine ist es schwierig mal früher zu gehen oder später zu kommen. Das ist immer mit einem schlechten Gewissen verbunden.
-Für durchgeführte Projekte wird immer nur die Führungsebene gelobt, nicht aber das Team, welches die Hautarbeit übernimmt!
-Allgemein wenig Lob, bei Mitarbeitergesprächen wird stets das Schlechte betont und Gutes durch Kleinigkeiten und unsachliche Kritikpunkte gemindert.
-Keine Kritikfähigkeit: Ein Kummerkasten wurde nach wenigen Wochen aufgrund zu geringer Nutzung wieder eingestellt. Hinterfragt wurde allerdings nicht, warum der Kasten nicht mehr genutzt wurde: Die Beschwerden bezüglich Überstunden, Urlaubsanträgen und flexibler Arbeitszeit wurden stets mit dem gleichen Standardtext beantwortet ("in Hochzeiten kann es mal dazu kommen, sollte keine Regel sein, kann ich weniger stressigen Zeiten ausgeglichen werden, Urlaub nehmen sollte dank Teamabsprachen kein Problem sein..."). Leider sind das alles nur leere Versprechungen.
- Mitarbeiter mehr einbeziehen und ernst nehmen (auch Beschwerden!)
- Arbeitszeiten auch gegenüber Kunden klar vertreten (keine Telko nach 18 Uhr!)
- klare Kommunikation, weniger "Geheimniskrämerei"
- Vorgesetzte sollten hinter ihrem Team stehen - jederzeit!
-Mehr Seminare für die Führungsebene, um Führung auch tatsächlich zu lernen und umzusetzen
-externe Weiterbildungsmöglichkeiten für alle
Das Betriebsklima ist bedingt durch die Größe der unterschiedlichen Standorte verschieden. Grundsätzlich ist die Atmosphäre davon geprägt, dass niemand Fehler machen will (vor allem wegen den regelmäßigen Beurteilungsgesprächen) und wenn mal was passiert, grundsätzlich der Rangniedrigste dafür verantwortlich ist.
Gutes Image, wenn man davon absieht, wie mit Kollegen umgegangen wird, die gehen/gegangen sind. Wertschätzung und Respekt ist hier ein Fremdwort.
Die Büroräume sind attraktiv, wenn man es mag, dass an jeder Ecke großflächige Portraits der Führungsebene hängen. Das lässt viel auf den Wert der "Kleinen" schließen, wie man die Untergebenen gern nennt.
Wie in Agenturen üblich: Work-Life-Balance nicht/kaum vorhanden
Wenn man Glück hat, wird man regelmäßig befördert. Das hängt aber vor allem mit Sympathie zusammen und weniger mit Leistung. Wer von seinem Unitlead gemocht wird, wird auch gefördert, egal wie die Arbeitsergebnisse aussehen. Wer mit der Führung allerdings nicht so gut klar kommt, kann auch bis 22 Uhr jeden Tag im Büro sitzen und bekommt nichts dafür, außer vielleicht noch ein schlechtes Zeugnis. Externe Weiterbildungen werden bis auf Kreativseminare mit der Begründung nicht genehmigt, dass sie nicht notwendig seien und externe Anbieter ja gar nicht wüssten, was intern benötigt würde. Interne Weiterbildungen können schon mal so aussehen, dass Trainees Präsentationen zu Themen, von denen sie naturgemäß noch keine Ahnung haben, ausarbeiten müssen (natürlich neben dem regulären Job).
Sehr kollegial und freundschaftlich auf den einzelnen Hierarchie-Ebenen. Nach oben oder unten wird sich eher abgegrenzt und Druck entsprechend nach unten abgegeben.
Unterschiede zwischen den einzelnen Units. Es gibt mehr oder weniger fähige Unitleads mit erheblichen Unterschieden was Führungsqualität angeht.
Intern eher mangelhaft. Zum Teil werden neue Kollegen nicht vorgestellt und das Ausscheiden von Kollegen gar nicht bzw. äußerst kurzfristig kommuniziert, wenn überhaupt.
Gehalt für Agenturbranche gut bis überdurchschnittlich.
Es gibt kaum Männer in der Agentur. Man hat den Eindruck, dass das auch so gewollt ist und Männer nicht unbedingt erwünscht sind.
Der Kunde ist König. Das muss man in diesem Beruf akzeptieren. Wenn man einen Dienstleistungscharakter hat, ist die Arbeit abwechslungsreich und spannend. Viele bekannte Marken und Kunden mit denen man tolle Projekte realisieren kann.
Sehr hohe Fluktuation. Individualität und Wertschätzung des einzelnen gibt es nicht. Kündigungen am laufenden Band. Hohe Arbeitsbelastung, eigenständiges Denken und Handeln ist nicht gefragt.
Gesucht werden keine Individuen sondern Roboter die funktionieren und keine Fragen stellen. Sehr agenturuntypisches Flair. Versprechungen werden nicht gehalten.
Klein und unbekannt. Der Kunde ist allerdings sehr bekannt.
Wochenendarbeit und Überstunden sind an der Tagesordnung, werden aber als Ausnahmen dargestellt. Geschätzte Wochenstundenzahl je nach Marke um die 60 Std. Kein Überstundenausgleich.
Keine Karriere- und Weiterbildungsseminare. 80% des Unternehmens bestehen aus Mitarbeitern zwischen 22 und 27, die noch nicht viel Berufserfahrung haben.
Gibt es kaum. Durchschnittsalter ca 24 - 26
Wenn alle 2 Meter Portraits der Führungsebene an den Wänden hängen lässt sich erahnen, wie viel der einzelne Mitarbeiter zählt.
98% der Belegschaft sind Frauen.
Immer die gleichen, da es nur einen großen Kunden gibt
Das Kundenportfolio bietet die Möglichkeit, spannende Aufgaben zu bekommen und viel zu lernen. Dafür zahlt man einen hohen Preis, wenn einem diese spannenden Aufgaben ÜBERHAUPT zu Teil werden.
Die Führung ist nicht gut und interne Kommunikation nicht vorhanden. Dadurch baut sich oft eine Distanz und Hemmschwelle zwischen Führung und Mitarbeitern auf. Das senkt die Loyalität, das Vertrauen und die Motivation. Würde sich daran etwas ändern, könnte es gar nicht so übel sein. Die Mitarbeiter in unteren Ebenen sind nämlich überwiegend nett, kompetent und kollegial. Früher oder später merkt aber fast jeder, der eine gewisse Qualität und Anspruch hat, dass er hier nicht weiterkommt. Kündigungen am laufenden Band...
Mehr kommunizieren, ehrlicher kommunizieren, Mitarbeiter mehr wertschätzen (nicht zwingend durch Geld), Mitarbeiter fördern durch Seminare/Schulungen, mehr Entscheidungsfreiraum geben, mehr Kreativität fördern, flachere Hierarchien einführen, als Führung sichtbarer sein, mit Mitarbeitern sprechen, emphatischer handeln.
Durch die enorm hohe Fluktuation sind Mitarbeiter verunsichert. Es herrscht ständiges Kommen und Gehen, was natürlich Unruhe ins Betriebsklima bringt. Die Wenigen, die es etwas länger dort aushalten, verstehen sich aber ganz gut, was einer der wenigen, positiven Aspekte ist. Die Führung ist ja im regulären Alltag nie anzutreffen.
Bewertungen auf kununu wurden teilweise auf Anweisung der "Führung" geschrieben (siehe Datum). Wer mehr Wert auf Schein als Sein legt, sollte sich bewerben!
Überstunden sind an der Tagesordnung. Wer hier angestellt ist, kann sein Privatleben erst mal an den Nagel hängen. Gesundheitliche Auswirkungen sind keine Seltenheit.
Es gibt keine Seminare, kein Traineeprogramm. In Weiterbildung wird null investiert. Man wird generell klein gehalten, außer einem toll klingenden Titel bekommt man aber kaum Verantwortung, kaum Entscheidungsfreiheit.
Für Agenturverhältnisse wahrscheinlich normal. Aber auch hier gilt: möglichst viel Arbeit für möglichst wenig Geld. Man soll froh über den Titel sein und bitte nichts dafür verlangen. Wenn man verhandeln möchte ist die Reaktion sehr negativ und abwertend. Know-how, besondere Fähigkeiten oder Kenntnisse werden nicht honoriert.
Es werden keine sozialen Projekte gefördert.
In unteren Ebenen ist der Zusammenhalt ganz gut. Letztendlich ist sich aber auch da jeder selbst der nächste. Hierarchien sind steil. Genauso wie die Führung unter sich bleibt, sitzen auch die Trainees abgeschottet zusammen. Der Lerneffekt ist dadurch beschränkt.
Hier ist man schon ein "alter Hase", wenn man ein Jahr dabei ist. Seniorität wird aber nicht unbedingt wertgeschätzt. Förderung ist nur Ausgewählten vorbehalten. Fast alle Mitarbeiter sind unter 30. Maximal zwei oder drei Mitarbeiter sind über 45 und bekleiden hohe Positionen mit entsprechenden Gehältern. Jemand in dem Alter, würde sich wahrscheinlich nicht mehr auf die Art ausbeuten lassen. Unerfahrene Absolventen kann man dafür besser ausnutzen.
Vorgesetzte sind so gut wie nicht sichtbar. Die sogenannte Führung führt nicht, sondern schottet sich von dem Mitarbeitern räumlich und kommunikativ ab. Wenn man mal jemanden zu Gesicht bekommt, dann ist das Zusammentreffen meistens kühl und distanziert. Man wird klein gehalten und bei Nachfragen mit Beschwichtigungen abgefertigt. Der einzelne Mitarbeiter in unteren Ebenen wird nicht spürbar wertgeschätzt, fungiert lediglich als billige Arbeitskraft. Entscheidungen werden teilweise über den Kopf des betreffenden Mitarbeiters hinweg getroffen, ohne mit ihm darüber zu sprechen.
Räumlichkeiten sind schön und hell. Kaffee, Milch und Obst wird zur Verfügung gestellt. Ausstattung ist gut und modern.
Eine Katastrophe. Die Führung kommuniziert so gut wie gar nicht. Wenn dann nur in schwammigen Sammel-Emails. Negatives wird gerne tot geschwiegen. Nette, motivierende Worte, Lob oder Ähnliches gibt es selten. Die Kommunikation nach außen hat Priorität, um den Schein aufrecht zu erhalten. Intern wird man möglichst unwissend gehalten. Auf Nachfragen gibt es oftmals keine Antwort.
Es gibt fast nur Frauen, auch in der Führungsebene. Etwas mehr Heterogenität würde dem Laden aber vielleicht mal ganz gut tun.
Kundenportfolio bietet spannende Aufgaben, die aber nur ausgewählten Mitarbeitern vorbehalten werden. Neue Ideen oder Vorschläge werden kaum wahrgenommen. Wenn Vorschläge umgesetzt werden, bekommt man dafür aber auch kein Lob. Motivation ist dementsprechend gleich null.
So verdient kununu Geld.