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Breidenbacher 
Hof
Bewertung

Viel Schein ohne Sein

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Düsseldorf gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Von Grund auf Führung und Führungsebene, sowie die genutzten Instrumente überdenken! Der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Das überholte Leitbild anpassen. Und im Jahr 2026 ankommen.

Arbeitsatmosphäre

"Ein gesundes Maß Angst den Arbeitsplatz zu verlieren ist die größte Motivation"
Zitat aus dem Guidance-Team

Das Haus ist flächendeckend überwacht und die Aufzeichnungen werden genutzt Mitarbeiter vollständig zu kontrollieren.
Bevor die Aufnahmen innerhalb der gesetzlichen Fristen vom Server verschwinden, werden diese auf anderen Wegen durch die Security gesichert und teils noch Wochen später ausgewertet.
Vielen ist das bekannt, zu groß die Angst es anzusprechen.

Einige fragwürdige Austritte in den letzten Monaten, u.a. wegen Kleinigkeiten, die bei einer der fragwürdigen Spindkontrollen gefunden wurden, Abmahnung während Krankheit für angeblich nicht anerkennbare AUs uvm. sprechen sich rum und schüren nicht mehr nur die gewollte Angst.
Sie sorgen dafür das viele gute Leute gehen oder schon gegangen sind

Leute zu halten wird immer mit Geld o.ä. versucht. Das es ganz andere Gründe hat ignoriert man.

Nach außen hin wird das Bild der Breidenbacher, einer "Familie", die Hand in Hand arbeitet und so das Hotel erfolgreich macht, transportiert. Beim genauen Hinschauen von innen erkennt man hier sehr viele Gegensätze zu diesem gewünschten Ideal.

Image

Das bröckelt innerhalb der Branche ganz gewaltig! Schon lange kein Wunscharbeitgeber mehr.

Work-Life-Balance

Da wird für die Branche schon ganz gut drauf geachtet. So lange es dem Unternehmen wirtschaftlich passt.
Kann man richtig Geld verdienen kennt man auf einmal jeden Trick sämtliche Schutzgesetze zu umgehen und von Abteilungsleitern wird sowieso ständige Anwesenheit erwartet. Auch das diese die Zeiterfassung nutzen ist nicht gern gesehen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen grün, ein Hotel in diesem Segment kann jedoch nur Green-Washing betreiben. Vieles ist einfach nicht umsetzbar.

Kollegenzusammenhalt

Immer mehr Grüppchenbildung, jede Abteilung macht ihr Ding und ist auch selbst am nächsten.
Wir unterstützen uns gegenseitig und jederzeit ist hier einfach nur noch etwas, das oft dahingesagt aber nicht mehr gelebt wird.
Auch innerhalb von Abteilungen kommt es oft schon zu Streit. Es gibt noch ein paar wenige Leute, auf die man zählen kann. Die laufen aber zur Zeit auch so schnell sie können weg.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es wenige aber ganz OK.

Vorgesetztenverhalten

Man führt das Unternehmen wie in 2008. Man nutzt den umstrittenen Bradford-Faktor um auszuwerten wer zu oft krank ist, prädigt täglich gebetsmühlenartig ein überholtes Leitbild, hinter welchem die Belegschaft schon lange nicht mehr steht und redet sich ein die Nummer 1 zu sein.
Wenn man hier nicht JETZT beginnt grundlegend umzudenken ist man bald weit entfernt von der Nummer 1.

Arbeitsbedingungen

Viel veraltete Technik, ein paar Sachen werden nun erneuert, jedoch ist hier das Personalessen der entscheidende Punkt!
Oft ungenießbar, viel zu fertig, die Kantine verdreckt, der Getränkeautomat mit Softs fürs Personal schluckt seit Monaten öfter Geld, als er ein Getränk rausgibt. Unzählige Beschwerden dazu werden vollkommen ignoriert! Da sieht man, wo man hier als Mitarbeiter steht.

Kommunikation

Am Ende des Tages sind es immer gesetzte Entscheidungen des Guidance-Team, welche mal mehr mal weniger offen kommuniziert werden.
Auch hier wird immer ganz bewusst ausgesiebt und geschaut, was wirtschaftlich am sinnvollsten ist oder wie man es evtl. noch schöner verpackt.
Am Ende ist es denen aber egal, was der Mitarbeiter davon denkt.

Die Kommunikation unter den Abteilungen ist oft lückenhaft, gereizt oder klar definierte Kommunikationskanäle werden einfach umgangen.

Man kommuniziert per Telefon, WhatsApp, Mail, einem System und manchmal noch per Zettel oder Übergabe. Das führt halt automatisch zum Chaos, wird jedoch auch so vorgelebt.

Hier ist insgesamt enorm viel Luft nach oben.

Gleichberechtigung

Du musst hier nur bei den richtigen Leuten gut stehen. Leistung ist egal.

Interessante Aufgaben

Hotel halt, das kann nicht langweilig werden.


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

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Arbeitgeber-Kommentar

Susanne LawallDirector of HR

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen und Eindrücke so ausführlich zu schildern.

Wir bedauern sehr, dass Sie Ihre Zeit bei uns insgesamt so negativ erlebt und unser Haus mit dieser Wahrnehmung verlassen haben. Die Vielzahl und Deutlichkeit der von Ihnen angesprochenen Punkte zeigen uns, dass Sie verschiedene Aspekte unserer Zusammenarbeit als belastend empfunden haben.

Insbesondere Ihre Kritik an Führung, Kommunikation, Unternehmenskultur und dem Umgang miteinander nehmen wir sehr ernst. Unabhängig davon, ob einzelne Wahrnehmungen von anderen Mitarbeitenden geteilt werden, veranlassen uns Schilderungen wie die Ihre dazu, unsere Prozesse und unser Miteinander kritisch zu hinterfragen. Eine Arbeitsumgebung, die von Misstrauen, Unsicherheit oder fehlender Wertschätzung geprägt wahrgenommen wird, entspricht nicht unserem Anspruch.

In den vergangenen Monaten haben wir bereits verschiedene Maßnahmen angestoßen, um unsere Führungskultur weiterzuentwickeln, den Dialog mit unseren Mitarbeitenden zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen den Teams zu verbessern. Dazu gehören regelmäßige Mitarbeitergespräche, die Weiterentwicklung unserer Führungskräfte sowie die kontinuierliche Auseinandersetzung mit Rückmeldungen aus den Abteilungen. Uns ist bewusst, dass Veränderungen Zeit benötigen und ihre Wirkung im Alltag spürbar sein müssen.

Auch die von Ihnen angesprochenen Themen rund um Arbeitsbedingungen, interne Kommunikation und die Wahrnehmung von Entscheidungen zeigen uns, wie wichtig es ist, Prozesse regelmäßig zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Dabei bleibt es unser Anspruch, ein professionelles, respektvolles und wertschätzendes Arbeitsumfeld für alle Mitarbeitenden zu schaffen. Gleichzeitig freuen wir uns über die langjährige Betriebszugehörigkeit zahlreicher Mitarbeitender sowie die Rückkehr ehemaliger Kolleginnen und Kollegen, die unserem Haus über viele Jahre verbunden bleiben. Umso wichtiger ist es für uns, kritische Rückmeldungen ernst zu nehmen und daraus zu lernen.

Vielen Dank für Ihre offenen Worte. Kritisches Feedback gehört für uns ebenso zur Weiterentwicklung wie positive Rückmeldungen. Für Ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Susanne Lawall
Director of HR

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