Ihr Unternehmen?

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bremenports 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Mehrfachbewertung

Jede Behörde und die Schildbürger wären stolz über diese Strukturen und Arbeitsweisen

2,6
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei bremenports GmbH & Co. KG in Bremerhaven gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der umweltbewusste Gedanke bei der Fahrzeugflotte

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die antiquierte Arbeitsweise des Unternehmens sowie die Ambitionslosigkeit.
- Mangel an Ehrgeiz und Innovation
- Bürokratie und Starrheit von Abläufen
- Sehr schlechte Digitalisierung
- Umlaufmappen
- Schriftliche Rechnungen und Lohnabrechnungen

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte einen Führungswechsel durchführen und sich ambitionierte Ziele setzen und diese auch verfolgen.
- Abschaffung der Umlaufmappen
- Bürokratie abbauen und Prozesse so strukturieren, wie sie auch umgesetzt werden können
- Compliance muss gelebt werden
- Schlankere Abläufe - in der Regel sind Rechnungen überfällig, bis sie zum Zeichnen beim Mitarbeiter ankommen
- Digitales Zusammenarbeiten
- Systeme besser verknüpfen und offener sein (z.B. iOS und Android)
- Tatsächlich offen sein für Fortschritt und Veränderung und es nicht nur durch die Marketingabteilung zeigen lassen
- Arbeitsabläufe in den Abteilungen strukturieren und systematisieren

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsumgebung ist in vielen Bereichen von Ambitionslosigkeit geprägt. Man sieht an vielen Stellen, dass das Unternehmen sich nicht am Markt behaupten muss und daher keinen Druck verspürt sich aktiv weiterzuentwickeln. In vielen Bereichen lebt man in den Tag hinein oder verliert sich in endlosen Terminen mit zehn oder mehr Personen, aus denen am Ende nur in den seltenen Fällen tatsächliche To-Dos herauskommen.

Image

Das wirtschaftliche Image ist gut. Die Arbeitsbedingungen sprechen sich jedoch rum. Wenn man privat die Aussage bekommt "Stress auf der Arbeit wirst du ja garantiert nicht haben, denn überarbeiten kann man sich dort nicht", dann ist denke ich alles gesagt.

Work-Life-Balance

Man wird im Vorstellungsgespräch mit Homeoffice geködert, wenn man aber in der Probezeit danach fragt, gibts erst den bösen Blick von der Personalabteilung und dann den Verweis auf die Betriebsvereinbarung. In der Regel darf Homeoffice erst nach sechs Monaten erfolgen, man hat aber den Eindruck, dass man dieses am liebsten direkt wieder abschaffen würde, da es durch individuelle Regelungen je nach Abteilung wieder verkompliziert wird.

Karriere/Weiterbildung

Karriere kann man hier nicht machen.

Gehalt/Benefits

Es wird nach TVÖD bezahlt. Verhandlung ist nicht möglich. Es gibt keinen Zuschuss zum Deutschlandticket.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusst mit vielen Elektroautos in der Flotte. Da aber nahezu jeder Prozess noch nicht digital läuft (z.B. analoge Rechnungsprüfung, analoge Signatur, analoge Reisekostenabrechnung, analoge Buchung von Poolfahrzeugen und Räumen usw.), ist das Umweltbewusstsein weniger ausgeprägt als proklamiert.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist insgesamt gut. Noch besser, wenn eine Kaffeetasse in der Hand ist. Insgesamt habe ich eine positive Stimmung kennengelernt, aber definitiv keine Hands-On-Mentalität. Man hat nicht das Ziel gemeinsam Dinge nach vorne zu bringen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ein Großteil der Belegschaft ist über 50 Jahre (insbesondere die Führungskräfte). Personen unter 30 sind in vielen Bereichen unterrepräsentiert. Wollen die Jungen Dinge ändern und Prozesse verbessern oder verschlanken, werden Wege gefunden die zu unterbinden.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten halten untereinander nicht viel voneinander. Viele sind seit Jahren in der gleichen Position und führen den Laden nicht, sondern sind mehr Mitarbeiter von sich selbst. Es gibt in den Teams wenig Struktur, häufig nicht mal Stellenbeschreibungen und die Führungskräfte verweisen nur aufeinander, statt aktiv Dinge anzugehen und voranzutreiben. Die Devise ist teilweise, lieber einmal zu oft nachgefragt als einmal zu oft etwas proaktiv zu machen. Die Abteilungsleitung versucht jedem Konflikt aus dem Weg zu gehen und leitet Themen primär weiter, als direkt ehrgeizig Lösungen zu suchen.

Arbeitsbedingungen

Weniger Stress kann man im Leben nicht haben als hier. Es läuft alles sehr gemächlich. Perfekt für jemanden der sein Arbeitsleben ausklingen lassen möchte, aber nicht für jemanden der noch motiviert ist etwas zu verändern. Besonders schwierig wird es in Bereichen, wo gemeinsam mit den senatorischen Dienststellen gearbeitet werden muss, zu denen die Schnittstellen je nach Laune neu definiert werden.

Kommunikation

Es wird sehr viel kommuniziert und dabei wenig Inhalt rübergebracht. Die meisten Termine hätte man auch in einer Mail erledigen können. Besprechungen und Jour Fixe haben in der Regel keine Agenda und es werden auch keine Protokolle geführt. Auf zentrale Fragen gibt es häufig keine Antwort. Teilweise gibt es auch keine Ansprechpartner, so verweist der Betriebsrat gerne auf die Personalabteilung und umgekehrt, da niemand mehr einen Überblick über den Tarifvertrag oder die Betriebsvereinbarungen hat.

Gleichberechtigung

Das Thema wird an allen Stellen proklamiert, wirkt aber unglaubwürdig, wenn an vielen Stellen Themen nur halbherzig umgesetzt werden (z.B. Mütter in Teilzeit oder eigene Position zu LGBT)

Interessante Aufgaben

Es könnte viele interessante Aufgaben geben, wenn man sich trauen würde innovativ den Laden voranbringen zu wollen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Annalena WelkMitarbeiterin Personalmarketing

Liebe_r Kolleg_in,

vielen Dank für die vielen konkreten Hinweise.

Dass bei Ihnen der Eindruck entstanden ist, wir seien nicht offen für Veränderung oder würden junge Ideen ausbremsen, ist für uns bedauerlich. Gerade weil wir wissen, wie wertvoll frische Impulse und ein modernes Arbeitsumfeld für eine zukunftsfähige Organisation sind, nehmen wir Ihre Einschätzung sehr ernst.

Uns ist bewusst, dass einige Arbeitsprozesse derzeit noch analog ablaufen. Wir arbeiten aktiv daran, diese Strukturen zu verändern, auch wenn der Wandel in manchen Bereichen langsamer vorangeht als gewünscht. Gleichzeitig konnten wir in anderen Bereichen bereits gute Fortschritte erzielen: Dort wird schon weitestgehend digital gearbeitet. Unser Ziel bleibt es, möglichst viele Prozesse effizient und digital abzubilden.

Besonders schade ist es, dass Sie die Atmosphäre und das Verhalten von Vorgesetzten negativ erlebt haben. Ein respektvolles Miteinander und eine konstruktive Führungskultur sind zentrale Anliegen für uns. Um diese weiter zu stärken, setzen wir auf ein internes Schulungskonzept, das gezielt auf die Entwicklung von Methoden-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenzen unserer Führungskräfte ausgerichtet ist.

Ihr Hinweis, dass aus Ihrer Sicht Potenziale ungenutzt bleiben, ist für uns ein klarer Auftrag. Solche Rückmeldungen helfen uns dabei, diese Themen gezielt aufzugreifen und Veränderungen anzustoßen.

Freundliche Grüße
die Personalabteilung von bremenports

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.