55 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
55 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
55 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Zahlt pünktlich
Zahlt zu wenig
Mehr auf die Leute und Betriebsrat höhren
Mehr Kontrolle über die Arbeitnehmer, wie digital Einstempeln und co.
Desweiteren wird mit Diensthandy und flexible Arbeitszeiten geworben, was für die Gewerblichen Mitarbeiter gar nicht in Betracht kommt. Entweder alle oder Keiner.
Alles mehr digitaler machen, damit wird einiges umgangen.
Vor Corona war es definitiv besser
Die man loswerden will, die werden die los. Auf jeden Fall eine Zwei-Klassen- Gesellschaft.
TVöD
Gibt es definitiv nicht, jeder gegen jeden
Wenn den Vorgesetzten die Meinung nicht passt, dann wird man nur angemault
Kaum, jeder macht sein Ding
Die gute Atmosphäre, zugängliche Vorgesetzte, die Aussicht ;-)
Etwas moderner wäre gut.
TVöD
Respektvoll. Wissenstransfer wird gelebt
Alle sind willkommen
Fast überall ist es spannend. Da wo es nicht interessant ist, kann man sich die Arbeit mit Engagement interessant machen.
gute Angebote wie Familientag, Gesundheitstag, Betriebsfest
Gesundheitsförderung in Form von Hansefit, JobRad
Corporate Benefits
Home Office
sehr familienfreundlich
man merkt der Arbeitgeber ist bemüht den Mitarbeitern was zu bieten
Abhängigkeit von der Politik
schwache Führung, die zu oft Zeit mit operativer Arbeit vergeudet
Mitarbeiter für Fehlverhalten abstrafen, hier sind die Führungskräfte und enge Führung gefordert
mehr Digitalisierung in allen Bereichen vorantreiben, weniger auf Befindlichkeiten der alten Herren achten
moderner werden und die neue Generation ernster nehmen, runter vom hohen Ross
hier wird der Kopf für politische Fehlentscheidungen hingehalten
Führungspositionen werden oft intern besetzt, manche Führungskräfte gehören einfach abgesetzt
TVöD in Bremen und Bremerhaven ganz gut im Vergleich zur Privatwirtschaft
schlechte Stimmung drückt sich auch im Team aus, alte Kollegen haben oft keinen Bock und machen den jungen das Leben schwer, Teamübergreifend kaum Zusammenhalt
Befindlichkeiten werden ernst genommen
stark abhängig vom Team
wenig konkretes
Betriebsrat, Schwerbehindertenvertretung, Frauenbeauftragte und Perso sind sehr mitarbeiternah
"auf dem Papier" weit mehr als gelebt
Hört auf mit Firmenwagen zu werben ("Fahrzeuge, die Sie voran bringen"), die man während der Arbeitszeit nutzen kann. Sonst sollte man auch damit werben, dass man am Arbeitsplatz einen Schreibtisch hat.
Ein einziger kleiner Obstkorb in der 12. Etage pro Woche ist kein Benefit für 7 Etagen.
Die Smartphones sind ausschließlich mit Android verfügbar, obwohl die meisten Apple nutzen. Dabei sind die Funktionen so beschnitten, dass nicht einmal Outlook auf dem Handy nutzbar ist. Die Konnektivität zwischen PC und Handy ist nicht vorgesehen.
Nehmt eure Mitarbeitenden ernst, wenn sie euch Dinge empfehlen, um den Laden voranzubringen. Akzeptiert, dass ihr keine Behörde mehr seid und denkt unternehmerisch. Man kann mit den Mitteln den Hafen definitiv besser entwickeln, als es aktuell gemacht wird, wenn man sich nur traut auch mal Dinge anzupacken und Entscheidungen zu treffen. Nur weil es immer so gemacht wurde oder immer so da war, ist es definitiv nicht gut.
Die Arbeitsatmosphäre ist von viel Demotivation zwischen den Kollegen dominiert. Es ist sehr ernüchternd, dass man sich in endlosen Besprechungen verliert ohne das es irgendwelchen Output gibt. Junge Menschen werden schnell demoralisiert und dazu angeregt sich dem allgemeinen Trott anzupassen. Da grundsätzlich Konflikte gemieden werden führt Fehlverhalten nicht zu Konsequenzen.
Die Firma beweist im Alltag, dass sie sich keinem Konkurrenzdruck ausgesetzt fühlt. Dadurch gibt es keinen Ehrgeiz Anlagen oder Themen zu entwickeln und Innovationen zu erarbeiten und umzusetzen. Obwohl nahezu ausschließlich Steuergelder eingesetzt werden, ist für mich nicht nachvollziehbar, wie überprüft wird, ob diese auch sinnvoll bzw. hinsichtlich des Zwecks möglichst effizient eingesetzt wurden. Outsourcing von Tätigkeiten steht in unserem Bereich definitiv vor Tätigkeiten die man auch selbst durchführen kann.
Das Image verschlechtert sich zunehmend. Wenn ansässigen Personen in Bremerhaven umhört, wird bremenports mittlerweile sehr negativ wahrgenommen. Der Arbeitsplatz ist sicher, aber die Arbeitsbedingungen durch Motivationslosigkeit dominiert. Hier ist man richtig, um eine ruhige Kugel zu schieben.
Man kann sich hier unmöglich überarbeiten. Durch mangelnde Perspektiven oder den Wunsch auf Innovation oder Entwicklung ist der Alltag sehr entspannt. Ein Boreout ist in unserer Abteilung sehr wahrscheinlich.
Es werden viele Pausen zum Rauchen oder Plaudern gemacht. Die Mittagspause darf auch gerne mal 45-60 Minuten dauern. Das ist den Vorgesetzen bekannt und die machen das auch mit.
Das ist der Eindruck aus meiner Abteilung heraus. In anderen Abteilungen wie bspw. der Finanzbuchhaltung kann das definitiv anders aussehen.
Karriere machen ist hier in der Regel nicht möglich. Man verbleibt in der Position wo man mit gestartet ist. Ein Wechsel in die freie Wirtschaft ist nur mit deutlichem Aufwand und Umstellung der Arbeitsmoral möglich.
Mehrarbeit oder Eigeninitiative wird nicht honoriert, ganz im Gegenteil. Überstunden dürfen abgefeiert werden, Langzeitkonten sind nicht vorhanden und Auszahlungen grundsätzlich ausgeschlossen.
TVÖD - damit dürfte schon alles gesagt sein. Undurchsichtige Einstufung durch die Personalabteilung. Karriere ist damit definitiv nicht möglich. Für viele ist das in Bezug auf das teilweise sehr niedrige Belastungsprofil ausreichend.
In den Hochglanzprospekten sicherlich top. Sonst eher weniger. Zu Baustellen kommt man gerne mit vielen Autos, wo jeder einzeln hinfährt, obwohl man hätte gemeinsam fahren können. Zur Betriebsversammlung sollen die Mitarbeiter mit einem extra gecharterten Bus anreisen. Die Geschäftsleitung kommt in der Regel (trotz gleicher Strecke) jeweils mit ihren eigenen Autos.
Der effiziente Einsatz von Ressourcen wird definitiv nicht forciert. Jeder Mitarbeiter kann ausdrucken soviel und so oft man will. Durch die mangelhafte Digitalisierung von Prozessen wird dieses Verhalten auch gefördert.
Der Zusammenhalt ist insgesamt gut. Regelmäßige Raucherpausen (3-5 pro Tag) während der Arbeitszeit beleben zusätzlich den Zusammenhalt. Sonst wird sehr viel übereinander geredet.
Da die meisten Führungskräfte 50+ sind, gibt es in der Hinsicht keine Probleme.
Der Begriff sagt es schon, es geht um Vorgesetzte. Die meisten Vorgesetzten sind keine Führungskräfte und organisieren oder entwickeln ihr Team nicht. Entscheidungen werden nur sehr ungern getroffen und lieber immer weiter hinausgezögert, bis es vergessen wurde. Beförderungen werden als Belohnung verstanden und damit sind viele Personen Vorgesetzte, die dafür nicht geeignet sind. Es gibt aber keine interne Revision, die das mal überprüfen würde.
Vorgesetzte verhindern aktiv Veränderungen indem sie stets lamentieren, dass ihre Mitarbeitenden überlastet sind. Es gibt aber keine belastbare Bewertung der Arbeitsbedingungen und deren Auslastung.
Die Aussicht in Bremerhaven ist der größte Vorteil. Sonst wird es leider sehr schnell traurig:
- Sehr stark veraltete Arbeitsprozesse -> Jede Kleinigkeit muss ausgedruckt und analog bearbeitet werden
- Das wichtigste Arbeitsmittel ist die Umlaufmappe
- Mitarbeitende haben gerne >100 Leitz-Ordner am Platz stehen
- Digitale Prozesse werden um jeden Preis vermieden (z.B. keine digitale Rechnungsbearbeitung)
- Keine effektive Nutzung von digitalen Speicherquellen
- Grundsatz ist, dass sich der Mensch der IT anpassen muss und nicht intuitiv auf den Mensch abgeschnitten wird
- Arbeitsplätze in Bremen-Hafenstraße dürfen im Sommer schwitzen, da kein effektiver Schutz gegen Wärme vorhanden ist und auch nicht kommen wird
- Es werden keine Ziele für einzelne Arbeitsplätze vereinbart
- Stellenbeschreibungen werden so allgemeingültig wie möglich formuliert, damit am Ende jeder alles können oder machen muss
- Führungskraft ist in der Regel nicht an der Basis, sondern ausschließlich im SC
Es wird durch unnötig viele interne und externe Jour Fixe so viel kommuniziert, dass das Wichtige kaum noch erkannt wird. Ebenso besteht eine ausgeprägte CC-Kultur, sodass Mails in der Regel sehr viele Personen gesendet werden, unter dem Motto "du wurdest doch informiert".
Gleichberechtigung ist positiv gesehen kein großes Thema. Ich habe keine Unterschiede zwischen Männer und Frauen im Umgang festgestellt.
Man hat viele Freiheiten, einen entspannten Job und wird weitestgehend in Ruhe gelassen. Wer sich seinen Arbeitsalltag so vorstellt, ist hier wirklich gut aufgehoben. Der Großteil der Leute ist gut drauf!
Dass sich jeder alles erlauben darf und (fast) kein Fehlverhalten ernsthafte Konsequenzen hat. Sehr hoher Krankenstand, der aber auch nicht wirklich hinterfragt wird.
Talente fördern, Störenfriede und "Stimmungsmacher" erkennen und konsequent gegen solche Leute vorgehen. Auch, oder gerade WEIL wenn wir im Öffentlichen Dienst sind. Fachkräftemangel hin oder her ... eine Person, die ständig ihre allgemeine Unzufriedenheit auf der Arbeit auslässt, kann ganze Teams lahmlegen und demotivieren. Dann kann man lieber eine Einzelperson ausschließen als ein komplettes Team zu verlieren.
Es interessiert leider nicht, ob man seinen Job gut oder schlecht macht. Faulheit, häufige Krankheit und das Demotivieren anderer Kolleg_innen und somit auch von sich selbst, haben keinerlei Konsequenzen. Man wird eher noch schief angeguckt, wenn man zu viel Motivation oder Tatendrang an den Tag legt, weil man den Schnitt natürlich hochreißt und die anderen somit ins schlechte Licht rückt.
Es werden leider keine betrieblichen Ziele verfolgt und man muss sich einfach nicht beweisen oder durch gute Leistungen glänzen. Ergebnis: Demotivation und Büroschlaf mit offenen Augen sind bereits nach recht kurzer Zeit vorprogrammiert.
Die Atmosphäre ist grundsätzlich gut und das Wohlbefinden wird durch Maßnahmen wie wöchentliche Obstkörbe, komplexe Wasserspender, vereinzelte Kaffeeautomaten und gemeinsame Feiern gesteigert.
Der Arbeitgeber ist mittlerweile leider schon für wenig Arbeit, keinen Stress und für "man kann eigentlich machen, was man will" bekannt. Das ist sehr schade und führt zu einer vorhersehbaren Lähmung des ganzen Apparates. Ich habe jedoch das Gefühl, dass man langsam auf dem Wege ist, das Arbeitgeber-Image zu verbessern und würde mich sehr freuen, wenn wir bald ein agilerer und zielorientierter Haufen sind. :-) Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Für mich passt alles. Man hat die Möglichkeit bei Bedarf 20 Minusstunden zu machen, was einem in Sondersituationen (z. B. Krankheit/Pflege der Eltern oder Kinder) zumindest anfangs erst mal sehr helfen kann. Überstunden fallen eher selten bis gar nicht an, weshalb es schwierig ist, die Minusstunden dann wieder aufzubauen. Man ist somit gezwungen, Überstunden "künstlich" entstehen zu lassen, indem man die Zeit halt länger im Büro bleibt und stumpf absitzt.
Talent und der Wille, sich innerbetrieblich zu engagieren und/oder zu verändern, werden nicht wahrgenommen und sind auch eher unerwünscht.
Jede/r weiß vorher, was sie/er zukünftig hier verdient (Tarif). Deshalb finde ich es immer fragwürdig, sich im Nachhinein darüber zu beschweren. Man wird schließlich nicht gezwungen, für die entsprechende Entlohnung anzufangen. Für die zu verrichtende Arbeit ist das Gehalt mehr als ok. Es werden zusätzlich diverse Zuzahlungen (z. B. Wellpass) ermöglicht und auch Weihnachtsgeld und LOE gezahlt. Man hat 30 Tage Urlaub, was auch noch lange nicht überall der Standard ist.
Man versucht alles, um umwelt- und sozialbewusst zu arbeiten und zu handeln.
Sehr ausbaufähig. Viele sitzen auf sehr hohem Ross, weil sie schon eine Ewigkeit da sind und glauben, sie wären etwas Besseres. Es gibt viele Kolleg_innen, die sich nicht ausstehen können, was sich leider team- und abteilungsübergreifend auswirkt.
Ich glaube, da gibt es auch absolut nichts zu meckern. Bin zwar selbst noch nicht so richtig alt, aber ich habe zu diesem Thema auch noch nichts Negatives mitbekommen.
Persönlich und menschlich top, hat aber leider keine "Führungsqualitäten", was sehr schade ist.
Moderne PCs und Arbeitsmaterialien. Auf Sonderwünsche bzgl. der Ausstattung wird häufig eingegangen. In allen Etagen gibt es gut ausgestattete Teeküchen (mit Kühlschrank, Mikrowelle und Wasserkocher), wo man sich bequem Speisen und Getränke zubereiten kann. Die Aussicht aus den Büros ist natürlich MEGA und woanders nicht oder nur selten zu finden. Parkplätze sind leider nicht kostenlos. Jedenfalls nicht in der Nähe.
Es wird mittlerweile recht viel über das Intranet mitgeteilt und kommuniziert.
Super auf allen Ebenen!
Man übernimmt die Aufgaben der Vorgängerin/des Vorgängers, womit man sich dann zufriedengeben muss. Die Einarbeitung war ok, aber auch wirklich kein Hexenwerk. Versuche, sich nach ein paar Monaten/Jahren über den Tellerrand hinaus einzubringen, werden nur im äußersten Notfall, z. B. bei Personalmangel in anderen Bereichen, ermöglicht. Ansonsten sehr eintönige und oftmals sinnfreie Arbeit, die wegen der Sinnlosigkeit und Verkomplizierung für normal Mitdenkende oft nur schwer zu ertragen/zu verrichten ist. Nach dem Motto: Augen zu und durch! Nicht drüber nachdenken.
Der umweltbewusste Gedanke bei der Fahrzeugflotte
Die antiquierte Arbeitsweise des Unternehmens sowie die Ambitionslosigkeit.
- Mangel an Ehrgeiz und Innovation
- Bürokratie und Starrheit von Abläufen
- Sehr schlechte Digitalisierung
- Umlaufmappen
- Schriftliche Rechnungen und Lohnabrechnungen
Das Unternehmen sollte einen Führungswechsel durchführen und sich ambitionierte Ziele setzen und diese auch verfolgen.
- Abschaffung der Umlaufmappen
- Bürokratie abbauen und Prozesse so strukturieren, wie sie auch umgesetzt werden können
- Compliance muss gelebt werden
- Schlankere Abläufe - in der Regel sind Rechnungen überfällig, bis sie zum Zeichnen beim Mitarbeiter ankommen
- Digitales Zusammenarbeiten
- Systeme besser verknüpfen und offener sein (z.B. iOS und Android)
- Tatsächlich offen sein für Fortschritt und Veränderung und es nicht nur durch die Marketingabteilung zeigen lassen
- Arbeitsabläufe in den Abteilungen strukturieren und systematisieren
Die Arbeitsumgebung ist in vielen Bereichen von Ambitionslosigkeit geprägt. Man sieht an vielen Stellen, dass das Unternehmen sich nicht am Markt behaupten muss und daher keinen Druck verspürt sich aktiv weiterzuentwickeln. In vielen Bereichen lebt man in den Tag hinein oder verliert sich in endlosen Terminen mit zehn oder mehr Personen, aus denen am Ende nur in den seltenen Fällen tatsächliche To-Dos herauskommen.
Das wirtschaftliche Image ist gut. Die Arbeitsbedingungen sprechen sich jedoch rum. Wenn man privat die Aussage bekommt "Stress auf der Arbeit wirst du ja garantiert nicht haben, denn überarbeiten kann man sich dort nicht", dann ist denke ich alles gesagt.
Man wird im Vorstellungsgespräch mit Homeoffice geködert, wenn man aber in der Probezeit danach fragt, gibts erst den bösen Blick von der Personalabteilung und dann den Verweis auf die Betriebsvereinbarung. In der Regel darf Homeoffice erst nach sechs Monaten erfolgen, man hat aber den Eindruck, dass man dieses am liebsten direkt wieder abschaffen würde, da es durch individuelle Regelungen je nach Abteilung wieder verkompliziert wird.
Karriere kann man hier nicht machen.
Es wird nach TVÖD bezahlt. Verhandlung ist nicht möglich. Es gibt keinen Zuschuss zum Deutschlandticket.
Umweltbewusst mit vielen Elektroautos in der Flotte. Da aber nahezu jeder Prozess noch nicht digital läuft (z.B. analoge Rechnungsprüfung, analoge Signatur, analoge Reisekostenabrechnung, analoge Buchung von Poolfahrzeugen und Räumen usw.), ist das Umweltbewusstsein weniger ausgeprägt als proklamiert.
Der Zusammenhalt ist insgesamt gut. Noch besser, wenn eine Kaffeetasse in der Hand ist. Insgesamt habe ich eine positive Stimmung kennengelernt, aber definitiv keine Hands-On-Mentalität. Man hat nicht das Ziel gemeinsam Dinge nach vorne zu bringen.
Ein Großteil der Belegschaft ist über 50 Jahre (insbesondere die Führungskräfte). Personen unter 30 sind in vielen Bereichen unterrepräsentiert. Wollen die Jungen Dinge ändern und Prozesse verbessern oder verschlanken, werden Wege gefunden die zu unterbinden.
Die Vorgesetzten halten untereinander nicht viel voneinander. Viele sind seit Jahren in der gleichen Position und führen den Laden nicht, sondern sind mehr Mitarbeiter von sich selbst. Es gibt in den Teams wenig Struktur, häufig nicht mal Stellenbeschreibungen und die Führungskräfte verweisen nur aufeinander, statt aktiv Dinge anzugehen und voranzutreiben. Die Devise ist teilweise, lieber einmal zu oft nachgefragt als einmal zu oft etwas proaktiv zu machen. Die Abteilungsleitung versucht jedem Konflikt aus dem Weg zu gehen und leitet Themen primär weiter, als direkt ehrgeizig Lösungen zu suchen.
Weniger Stress kann man im Leben nicht haben als hier. Es läuft alles sehr gemächlich. Perfekt für jemanden der sein Arbeitsleben ausklingen lassen möchte, aber nicht für jemanden der noch motiviert ist etwas zu verändern. Besonders schwierig wird es in Bereichen, wo gemeinsam mit den senatorischen Dienststellen gearbeitet werden muss, zu denen die Schnittstellen je nach Laune neu definiert werden.
Es wird sehr viel kommuniziert und dabei wenig Inhalt rübergebracht. Die meisten Termine hätte man auch in einer Mail erledigen können. Besprechungen und Jour Fixe haben in der Regel keine Agenda und es werden auch keine Protokolle geführt. Auf zentrale Fragen gibt es häufig keine Antwort. Teilweise gibt es auch keine Ansprechpartner, so verweist der Betriebsrat gerne auf die Personalabteilung und umgekehrt, da niemand mehr einen Überblick über den Tarifvertrag oder die Betriebsvereinbarungen hat.
Das Thema wird an allen Stellen proklamiert, wirkt aber unglaubwürdig, wenn an vielen Stellen Themen nur halbherzig umgesetzt werden (z.B. Mütter in Teilzeit oder eigene Position zu LGBT)
Es könnte viele interessante Aufgaben geben, wenn man sich trauen würde innovativ den Laden voranbringen zu wollen.
Öffentlicher Dienst
S.o.
Mehr Offenheit, mehr Transparenz
So wie man sich eine behördliche Bürokultur mit vielen Boomern klassisch vorstellt.
Siehe Vorgesetztenverhalten
Über die Jahrzehnte sind viele natürlich zusammengewachsen
Sind ja ohnehin viele ältere Kollegen
Habe wenig Transparenz und stattdessen Vetternwirtschaft erfahren. Da kann man nur hoffen
Ich wünsche mir mehr Transparenz
Nichts
So verdient kununu Geld.