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Bremer 
Straßenbahn 
Aktiengesellschaft
Bewertung

Ihr Unternehmen?

BSAG, ich will dich lieben, aber ich kann es nicht.

3,2
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Bremer Straßenbahn Aktiengesellschaft in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr gute Benefits und soziale Absicherung

Flexible Gleitzeit & Urlaubsregelung, Gesundheitsangebote

In meinem Bereich: tolle Kollegen und Vorgesetzte, starker Zusammenhalt,

Direkte ehrliche Vorgesetzte welche unterstützend und menschlich sind

Spürbarer Wille, in den letzten Jahren Dinge zu verbessern, auch wenn es hakt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Veraltete, „historisch gewachsene“ Strukturen und langsame Veränderungen

Unklare Zuständigkeiten, besonders zwischen Centern

Zu wenig Dokumentation/Standards, dadurch unnötige Frustration

Unrealistische Erwartungen an den Support (viel Sondersoftware, alles sofort, Wald und Wiesen IT → alle machen irgendwie alles )

Hohe Dauerbelastung/Überlastungsrisiko → schwer abzuschalten

Unfaire/inkonsistente Eingruppierung bei ähnlicher Arbeit → fällt negativ auf

Verbesserungsvorschläge

Klare Rollen/Abgrenzungen in der IT schaffen (weg vom „alles machen“)

Center-übergreifende Zusammenarbeit verbessern: Zuständigkeiten, Prozesse, Schnittstellen

Dokumentation/Standards verbindlich machen (Ownership + Zeit dafür)

Realistische Service-Erwartungen/Kommunikationswege etablieren (Schutz vor 24/7 „mal eben“)

Faire, transparente Eingruppierung bei vergleichbaren Tätigkeiten

Modernisierung konsequent fortsetzen, Blockaden aktiv abbauen

Arbeitsatmosphäre

In meinem Bereich grundsätzlich lockerer, menschlicher Umgang

Viel Teamgeist, dadurch oft angenehmes Arbeiten trotz hoher Last

Gleichzeitig spürbarer Druck durch viele „dringend“-Themen und Abhängigkeiten von anderen Stellen

Teilweise „behördenähnliche“ Strukturen / viel „historisch gewachsen“ und eine Art überbordendes "Konzernbeamtentum" Verhalten im Kollegium

Image

Nach außen solide/positiv, intern je nach Bereich sehr unterschiedlich

Teilweise „Meckern auf hohem Niveau“, trotz guter Rahmenbedingungen

IT wird ernster genommen als früher, aber Altlasten prägen das Bild

Work-Life-Balance

Gleitzeitregelung ist ein echter Pluspunkt

Gleichzeitig: viele kurzfristige Themen/Erwartungen → mental schwer abzuschalten

„Mal eben“-Anfragen (auch außerhalb sauberer Wege) können zu Daueranspannung führen

Langfristig Risiko für Überlastung/Burnout im Support-nahen Umfeld

Karriere/Weiterbildung

Entwicklung möglich, aber oft langsam/uneinheitlich je nach Bereich

Mehr Struktur, klare Rollen und echter Skill wären hilfreich

Weiterbildung wirkt nicht immer strategisch, eher situativ

Gehalt/Benefits

Sozialleistungen/Benefits stark → sozialer Arbeitgeber

Gehaltsgruppen/Eingruppierungen teils schwer nachvollziehbar

Unterschiedliche Gruppen trotz ähnlicher Arbeit sorgen für Frust

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Spürbar sozialer Arbeitgeber (Absicherung, Gesundheitsangebote, etc.)

Viele Benefits/Angebote, insgesamt mitarbeiterorientiert

Öffentlichkeits-/Gemeinwohlbezug grundsätzlich positiv

Kollegenzusammenhalt

In meinem Team sehr stark, gegenseitige Unterstützung ist top

Kollegen im Team ziehen auch in stressigen Phasen mit

Bereichsübergreifend unterschiedlich, Zusammenarbeit manchmal schwierig, in einigen Fällen sogar enorm unbefriedigend

Digitaler Reifegrad der Belegschaft merklich ehr unterdurchschnittlich bzw. rückständig

Umgang mit älteren Kollegen

erfahrene Kollegen, Wissen ist wertvoll, wird oft aber wissentlich nicht geteilt um sich unersetzbar zu machen, Profilierungsdrang fördert Ungleichgewicht

Teilweise bremsen „Altkollegen“ Veränderungen/Modernisierung aus

„Historisch gewachsen“ ist DER Begriff den ich mit der BSAG verbinde

Vorgesetztenverhalten

Direkte Vorgesetzte in meinem Bereich sehr verständnisvoll und unterstützend, absolut Lösungsorientiert in ihren Möglichkeiten

Rückhalt da, wenn es brennt!

Auf höheren Ebenen meist locker, aber Veränderungen insgesamt sehr langsam

Arbeitsbedingungen

Grundsätzlich solide Rahmenbedingungen

Problem: fehlende Struktur/Organisation

Dokumentation/Standards/Toolset nicht immer auf dem Niveau, das man erwartet oder notwendig wäre

Abhängigkeiten zu anderen Teams erschweren Lösungen zusätzlich

Kommunikation

Im direkten Team meist offen und lösungsorientiert

Zwischen Centern/Abteilungen teils zäh, Zuständigkeiten nicht immer klar → klassisches "ich bin nicht zuständig"

Informationen/Dokumentation oft lückenhaft/nicht vorhanden→ unnötige Rückfragen/Schleifen

Entscheidungen/Veränderungen dauern, oft erst mit Druck

Kommunikation zwischen Betriebsrat und Vorstand bewegen sich teilweise auf frühem Vorschulniveau → lächerlich, peinlich und unprofessionell

Gleichberechtigung

Umgang im Alltag respektvoll (in meinem Bereich)

Kritisch: Eingruppierung/Gehalt wirkt teils nicht fair bei ähnlichen Tätigkeiten, spürbare Unterschiede was frustriert

Interessante Aufgaben

Viel Abwechslung, man lernt breit (querbeet)

Gleichzeitig zu wenig klare Rollen/Abgrenzung → „Mädchen für alles“

Sondersoftware/Sondersysteme ohne passendes Tooling/Prozesse teilweise sehr frustrierend und unmodern oder schlicht nicht vorhanden

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.