Meine Erfahrung bei der BSAG neutral mit klaren Kritikpunkten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegialität im Team – ja.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich war für ein Jahr befristet angestellt, wurde mit „sehr gut“ bewertet und bekam nach der Probezeit sogar ein Schreiben, das eine unbefristete Weiterbeschäftigung in Aussicht stellte. Trotzdem wurde ich am Ende des Jahres nicht übernommen. Als Begründung wurde meine „hohe Krankheitsquote“ genannt – obwohl ich mehrfach ernsthaft krank war, fast ins Krankenhaus musste und dies offen kommuniziert hatte. Trotzdem wurde lediglich die Zahl der Fehltage gezählt, ohne Kontext oder Gespräch.
Letztlich musste der Fall sogar vor Gericht geklärt werden. Das Gericht sprach mir eine Abfindung zu – die die BSAG jedoch bis heute nicht zahlen will.
Verbesserungsvorschläge
Aber Führung, Arbeitsmoral, Planung und Menschlichkeit lassen bei diesem Arbeitgeber leider stark zu wünschen übrig.
Work-Life-Balance
Die Schichtplanung war belastend: extrem enge Ruhezeiten, kaum Erholung, kein Raum für Familie oder Privatleben. Die Planung wirkte häufig rücksichtslos und unflexibel. Urlaub zu bekommen war selbst mit Kindern nahezu unmöglich, besonders wenn man neu war.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten gab es grundsätzlich – aber meist nur nach sehr langer Betriebszugehörigkeit oder wenn man die richtigen Kontakte hatte.
Gehalt/Benefits
Gehalt war zufriedenstellend
Kollegenzusammenhalt
Das Miteinander unter den Kolleginnen und Kollegen war durchweg positiv – man unterstützte sich, arbeitete auf Augenhöhe und konnte sich im Team wohlfühlen.
Vorgesetztenverhalten
Was jedoch die Führungsebene betrifft, herrschte ein ganz anderer Ton: respektloser Umgang, wenig Menschlichkeit und keinerlei echtes Interesse am Wohlergehen der Mitarbeitenden. Es fühlte sich oft so an, als wäre man nur eine austauschbare Arbeitskraft.
Kommunikation
Die Kommunikation funktionierte auf technischer Ebene einwandfrei – über WhatsApp oder Anrufe war man gut erreichbar und bekam schnell Antworten. Leider änderte das nichts an der inhaltlichen Haltung des Arbeitgebers.