Gut am Arbeitgeber finde ich
Man kriegt als kaufmännischer Azubi eine technische Grundausstattung. (Laptop, Headset, etc.)
Die Bushaltestelle vor dem Werk ermöglicht es auch minderjährigen Azubis auf Arbeit zu kommen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlverhalten von Führungskräften wird oft vertuscht.
Im Vergleich zum Werk Mainz gibt es gerade Verpflegungsmäßig große Unterschiede. (OB= Pausenraum mit Backproben aus dem Labor, mit Glück mehr als nur trockene Brezeln, MZ= Kantine wo man warme Mahlzeiten kaufen kann und einen Ditsch-Shop neben an mit Mitarbeiterrrabatt)
Verbesserungsvorschläge
Bitte bezahlt den Azubis die kompletten Fahrtkosten und nicht nur Wohnsitz - Ditsch. Gerade die langen Schulwege sind für viele monetär sehr belastend, das wird auch nicht dadurch ausgebügelt, dass das Fahrtgeld auch im Urlaub/ Krankheit gezahlt wird.
Arbeitsatmosphäre
Es gibt viele gemeinsame Firmenevents wie den Neujahresempfang, Sommerfest, Grillnachmittage oder einen Eis-/ Essenstands 2-3 Mal im Jahr. Ansonsten sind die Kollegen sehr aufgeschlossen und freundlich. Mit der Zeit bekommt man auch mit, welche Führungskräfte nur so tun und vor wem man aufpassen sollte.
Karrierechancen
Es besteht jederzeit die Möglichkeit, nach seiner erfolgreich abgeschlossenen kaufmännischen Ausbildung in der Produktion an der Linie zu stehen. Ansonsten muss man Glück haben, dass gerade eine Stelle frei wird/ eine Führungskraft gefallen an dir gefunden hat.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeit beträgt 7,5 Stunden pro Tag und es gibt Gleitzeit. Normale Arbeitszeit in den meisten Abteilungen ist 7-15 Uhr.
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung ist der Nahrungsmittelbranche entsprechend ausgewogen, im Vergleich zu anderen Betrieben in der Region aber unterdurchschnittlich. Sie versuchen es mit den zahlreichen Benefits aufzuwiegen, die bieten andere Firmen aber auch.
Die Ausbilder
Seit Mitte 2025 gibt es eine neue Ausbildungsverantwortliche am Standort. Der Prozess läuft noch nicht ganz rund, entwickelt sich aber immer weiter. Ein offenes Ohr findet man aber definitiv immer.
Seit neusten wird auch endlich eine einigermaßen geregelte Prüfungsvorbereitung angeboten, darum mussten die vorherigen Azubis hart kämpfen.
Spaßfaktor
Überwiegend ist die Stimmung in den Abteilungen offen und lustig, was aber sehr mit der Laune/ Anwesenheit der Vorgesetzten schwankt.
2024 gab es ein Azubi-Backen als Teamevent, was sehr gut ankam. Es ist voraussichtlich geplant, öfters Azubi-Events durchzuführen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Stark schwankend nach Abteilungen. In einigen gibt es Aufgaben erst nach mehrmaligen Nachfragen, in anderen gibt es ausgewogene Tätigkeitsfelder und wider um einige haben zu viele Prozesse und Aufgaben, sodass man sich gerade zu Beginn überfordert fühlt.
Gerade der 6 monatige Einsatz am Empfang hat betriebliche Vorteile, ist aber auch anstrengend.
Variation
Es wird versucht, die Azubis in alle Pflichtabteilungen einzusetzen. Gerade bei den Industriekaufleuten bedeutete das mehrere Wochen in Mainz eingesetzt zu sein. Diese Reisen finden leider oft allein statt, was für einige Azubis sicher herausfordern ist.
Respekt
In vielen Abteilungen wird man gut angelernt und gleich als Kollege angesehen, ohne das man das Gefühl bekommt, als Azubi weniger zu bedeuten. Leider passiert es in einer Abteilung häufiger, das der dort eingesetzte Azubi keinen Sitzplatz bekommt, das sich die Mitarbeiter scheinbar nicht entsprechend mit den Homeoffice Tagen abstimmen können. Als Azubi fühlt man sich in der Situation nicht sehr respektiert, wenn man irgendwohin abgeschoben wird.