Nun ja, enttäuschend.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Außer der dem Tarif angeschlossenen Vergütung und der kirchlichen Zusatzkasse, fällt mir nichts mehr ein.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Habe wohl genug darüber geschrieben. Es hat und wird niemanden interessieren.
Arbeitsatmosphäre
Die Vorgesetzten loben nicht, es sei denn, sie können es öffentlichkeitswirksam verkünden. Fairness war kaum gegeben, Vertrauen war einmal, ist total verlorengegangen.
Image
Nein, die Mitarbeiter haben sich für den Zustand des Hauses und die dort herrschenden Arbeitsbedingungen geschämt.
Auch auf jahreszeitliche Dekorationen usw. kümmerte sich die Hausleitung keinen Deut. Wenn wir nicht selbst, auch auf eigenen Kosten, etwas hergerichtet haben, kam nix.
Interessierte aber auch niemanden.
Work-Life-Balance
Durch den durch die Hausleitung hervorgerufenen und anscheinend auch gewollten Personalmangel kam es immer öfter zur Notwendigkeit, in der Freizeit Dienste zu übernehmen.
Karriere/Weiterbildung
Das war wohl so.
Gehalt/Benefits
Hier war alles im Normbereich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das weiß ich nicht. Gemerkt man in dieser Richtung nichts. Fair Trade gab es nicht.
Kollegenzusammenhalt
Auch dieses Miteinander hat sehr gelitten. Manche dünken sich, als seien sie unfehlbar und unersetzbar. Es wurde zunehmend hinter dem Rücken von Personen geredet.
Umgang mit älteren Kollegen
Wie schon oben geschrieben, wurden langdienende Kollegen von der jetzigen Leitung nicht geschätzt und gefördert. Es war egal, wie lage jemand im Haus sich abgerackert hat.
Vorgesetztenverhalten
Die Hausleitung reagierte auf Anfragen überhaupt nicht und falls doch, auf zickige und verletzende Art und Weise. Die nach außen hin getragenen Freundlichkeit entpuppte sich recht schnell als geschauspielert und unecht. Ich bin zwar nicht religiös, aber zur der Zeit, als noch Ordensfrauen, die je nach dem auch ihre Macken hatten, im Haus tätig waren, war die Atmosphäre eine andere, wärmere, menschlichere. Die darauffolgende Leitungsebene wirbt mit der Christlichkeit, hat es aber nicht nötig, zum Beispiel den Namenstag der Klinik am 19. März zur Kenntnis zu nehmen. Auch war es einmal üblich, dass Mitarbeiter bei runden Dienstjubiläen und Geburtstagen vom Haus eine Aufmerksamkeit bekommen haben. Die Tage habe ich eine Kollegin getroffen, die dort noch arbeitete: Sie hatte 40jähriges Dienstjubiläum. Von der Hausleitung kam nichts, sagte sie. Ist doch erbärmlich, oder?
Arbeitsbedingungen
Alles war alt und verschmutzt.
Kommunikation
Informationen wurden nur weitergegeben, insoweit die Leitung dies nicht vermeiden konnte. Über Ergebnisse von Mitarbeiterbefragungen usw. gab es keine Rückmeldungen.
Auch ist es schon häufiger geschehen, dass sich Aussagen der Hausleitung im Nachhinein als Unwahr herausstellten.
Gleichberechtigung
Hier war alles im Bereich des üblichen.
Interessante Aufgaben
Nein, die Arbeitsbelastung war nicht gerecht aufgeteilt. Hinweise darauf wurden von der Hausleitung entweder nicht zur Kenntnis genommen oder auf schon unverschämte Art und Weise kommnetiert.