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Bruker 
Germany
Bewertung

Bruker macht sich selbst kaputt

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Bruker in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die spannenden Themen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die toxische Arbeitsatmosphäre und die pure Ignoranz gegenüber den Bedürfnissen der Mitarbeiter

Verbesserungsvorschläge

Tauscht mal am besten die gesamte Geschäftsführung und das direkt darunter liegende Management aus. Der Fisch stinkt in der Firma vom Kopf. Und fangt an die Mitarbeiter besser zu behandeln, als die Shareholder. Ein zufriedener Mitarbeiter ist intrinsisch motiviert und gibt sich Mühe, das Unternehmen erfolgreich zu machen.

Arbeitsatmosphäre

Über die letzten Jahre sehr toxisch geworden. Es gibt einfach viel zu wenig Personal! Jeder macht gefühlt zwei oder drei Jobs aber nichts davon fokussiert. Es herrscht Druck und Stress auf einem sehr ungesunden Level.

Kommunikation

Totales Chaos und keine klare Struktur. Sehr viel Ad-hoc und zwischendrin. Ein Vision und Mission Statement sucht man vergeblich.

Kollegenzusammenhalt

In einigen Teams okay, aber aufgrund des allgemeinen Drucks nimmt das auch ab. Inzwischen gibt es oft Schuldzuweisungen und generell hat sowieso kaum noch jemand Zeit für irgendwas, darunter leidet auch die gegenseitige Hilfe immer stärker.

Work-Life-Balance

Sehr viele machen weit mehr Überstunden, als das Stundenprogramm "erlaubt" (bei +70 Stunden wird einfach nicht weitergezählt), aber der Berg an Arbeit wird immer größer. Die Vorgesetzten wissen das auch, werden aber vom Mangement allein gelassen. Wie oben erwähnt: Jeder macht eigentlich mindestens zwei Jobs.

Vorgesetztenverhalten

Früher mal gut, aber aufgrund der allgemeinen toxischen Druck-Situation immer schlechter. Es wurden zudem leider diverse Personen in Führungspositionen gebracht, die niemals hätten Menschen führen dürfen.

Interessante Aufgaben

Das ist das Tragische und der Grund warum auch viele noch bleiben: Die Aufgaben sind super spannend und wissenschaftlich auf ganz hohem Niveau. Aber auch hier zeigt sich, dass Innovationen immer schwerer werden, weil die Motivation und die Mittel fehlen...

Gleichberechtigung

Es gibt leider nur sehr wenig weibliche Führungskräfte. Man ist aber stets um Gleichberechtigung bemüht.

Umgang mit älteren Kollegen

Werden regelmäßig aufs Abstellgleis gepackt. Wissensmanagement ist problematisch: Erst ein paar Wochen vor der Rente merkt man, das da ja ganz viel Wissen verloren geht und man versucht panisch noch zu sichern, was geht (leider oft zu wenig).

Arbeitsbedingungen

Teilweise ist die Bürolandschaft ansprechend gestaltet, aber es gibt keine Räume wo Mitarbeiter in Ruhe Pause machen können. Nur eine zu laute Kantine oder man verlässt das Firmengelände. Außerdem wurden in der letzten Sparrunde die Goodies wie Obst abgeschafft und die Mitarbeiter müssen im Wechsel Küchendienst machen, weil man sich den Dienstleister spart.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vor allem das Sozialbewusstsein ist mies. Es gibt nahezu keine Auzubildenden bei einer so großen Firma, in einer Stadt, wie Bremen, die das sehr dringend nötig hätte. Richtige Schulpraktika werden nicht angeboten (nicht einmal für die Kinder der Mitarbeiter). Es gibt keine nennenswerten sozialen Projekte des Unternehmens. Dafür ist man Sponsor von Werder Bremen - Hurra!

Gehalt/Benefits

Gehalt ist okay und pünktlich, allerdings absolute Verhandlungssache. Es gibt keine Transparenz oder Entwicklungspläne.

Image

Image wurde über die letzten Jahre immer schlechter. Leider.

Karriere/Weiterbildung

Man kann Karriere machen, man bekommt auch Weiterbildung. Aber beides nur, wenn man sich aktiv selbst darum kümmert. Es gibt keine Karrierepläne, Personalentwicklungspläne oder Talent-Pools. Manche stille Mitarbeiter hatten seit vielen Jahren keine Weiterbildungen. Wenn man Bildungsurlaub nimmt, kann man seine Karriere vergessen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Andre JörnsCommunication Specialist

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

danke für dein ehrliches und detailliertes Feedback. Es tut uns leid, dass du mit vielen Aspekten unzufrieden warst - das nehmen wir sehr ernst und würden uns gerne genauer dazu austauschen, da wir uns immer verbessern wollen.

Besonders deine Punkte zur Arbeitsatmosphäre, dem Personalmangel und der Work-Life-Balance beschäftigen uns. Dass du von toxischem Druck und Überstunden sprichst, zeigt uns, dass wir hier dringend handeln müssen. Auch deine Kritik zur Kommunikation und den fehlenden Strukturen nehmen wir zur Kenntnis.

Positiv ist, dass du die Aufgaben als spannend und wissenschaftlich hochwertig empfindest - das zeigt uns, woran wir anknüpfen können. Deine konstruktiven Verbesserungsvorschläge helfen uns dabei, die richtigen Schritte zu identifizieren.

Falls du Lust auf einen direkten Austausch hast, melde dich gerne unter kununuservice@bruker.com. Dein Feedback ist wertvoll für unsere Weiterentwicklung.

Beste Grüße
Andre

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.