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72 von 155 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Gut am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,8Weiterempfehlung: 70%
Score-Details

72 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Super Team, coole Aufgaben und entspanntes Arbeiten

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Menschen, die alle total engagiert sind.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Behördentypisch lange Entscheidungswege

Verbesserungsvorschläge

Die interne Kommunikation ausbauen, Barrierefreiheit in allen Liegenschaften erhöhen

Arbeitsatmosphäre

In meinem Team super

Work-Life-Balance

Für meine Bedürfnisse super, viel Homeoffice, kein Kontrollverhalten durch meine Führungskraft

Karriere/Weiterbildung

Viele Fortbildungsmaßnahmen

Gehalt/Benefits

Bezahlung nach Abschluss wie überall im öffentlichen Dienst.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht beurteilen

Kommunikation

Wird besser

Gleichberechtigung

Ich denke, da gibt es noch Luft nach oben so wie überall

Interessante Aufgaben

Total! Und sehr viel Spielraum in der Ausgestaltung


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe Kollegin / lieber Kollege,

vielen Dank für deine Bewertung! Schön zu lesen, dass du dich im #TeamBSI wohlfühlst und unsere Weiterbildungsangebote für dich nutzt. An den "behördentypisch langen Entscheidungswegen" arbeiten wir stetig und versuchen diese zu vereinfachen. Wenn das an der ein oder anderen Stelle noch nicht gelingt und du Verbessungsvorschläge oder Ideen hast, komm gerne auf die Abteilung Z zu.

Alles Gute und viele Grüße aus dem #TeamBSI

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Für mich ein Arbeitgeber fürs Leben

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Sehr guter Zusammenhalt im #TeamBSI, sehr kollegialer Umgang miteinander, große Hilfsbereitschaft
- Hohes fachliches Wissen und Engagement in der Belegschaft
- Hohe Wertschätzung für die eigene Arbeit
- Mega spannendes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet
- Zum Leben passende Work-Life-Balance
- Vielfältige Austausch - und Vernetzungsformate
- Wöchentliche Video-Update der Amtsleitung
- Guter Mix aus eigenen Nachwuchs- und externen Führungskräften

Verbesserungsvorschläge

- Mehr ins Umwelt- und Sozialbewusstsein investieren
- Das Intranet als die eine Info- und Networking-Plattform festlegen
- Mehr Verständnis und Offenheit seitens der Leitung für die Kritik von betroffenen Mitarbeitenden

Arbeitsatmosphäre

Sehr kollegialer Umgang miteinander, die Begeisterung für das Thema Cybersicherheit ist überall zu spüren, hohes fachliches Engagement der Kolleginnen und Kollegen und der Wille, etwas zu bewirken, um die Welt ein Stück besser zu machen - diese Faktoren haben mich von Beginn an abgeholt.

Auch wenn man an der ein oder anderen Stelle Kritik - teilweise auch berechtigt - wahrnimmt, freue ich mich, Teil des #TeamBSI zu sein. Es ist schade, dass oftmals nur die sehr kritischen Stimmen, u.a. bei kununu, wahrgenommen werden und die Mehrheit der zufriedenen Mitarbeitenden nicht darüber schreibt.

Image

#TeamBSI wird gelebt. Ich hoffe, dass die Wahrnehmung der negativen Stimmen nicht alles Gute und Positive verschleiern. Die meisten Kolleginnen und Kollegen stehen hinter dem #TeamBSI.

Work-Life-Balance

Echt super und zu meinem Leben passend. Faire Gleitzeitregelung mit genauer Arbeitszeiterfassung für Überstunden und der Möglichkeit, diese in Absprache mit der Führungskraft auch abzubauen. Die Personalbetreuung bemüht sich sehr, z.B. Teilzeitanträge für jede/jeden Einzelne/n individuell zu ermöglichen.

Karriere/Weiterbildung

Fort- und Weiterbildungsangebote sind sehr vielfältig und bieten ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Es gibt die Möglichkeit, sich innerhalb des Hauses hinsichtlich seiner Tätigkeit im BSI weiterzuentwickeln und das wird auch von vielen Kolleginnen und Kollegen genutzt.

Gehalt/Benefits

Sehr transparent und fair. Es gibt - im Gegensatz zu meinen Erfahrungen aus der freien Wirtschaft - kein Gender-Pay-Gap. Beförderungen und Höhergruppierungen sind fair geregelt, Erfahrungsstufen laufen weiter.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Da geht noch mehr :-)

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im #TeamBSI ist einmalig. Ich kenne Niemanden im BSI, den ich nicht jederzeit anrufen und um Hilfe bitten könnte. Die Hilfsbereitschaft ist sehr groß und ich arbeite sehr gerne mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen.

Vorgesetztenverhalten

Meine direkte Führungskraft ist sowohl fachlich als auch persönlich kompetent, sehr hilfsbereit und verständnisvoll. Ich kann von ihr jederzeit volle Rückdeckung und Unterstützung erwarten. Auch viele andere, vor allem neue Führungskräfte, die ich kennengelernt habe, wirken sehr authentisch und passen gut ins BSI.

Mit der Leitungsebene habe ich persönlich wenig Kontakt, würde mich jedoch freuen, wenn diese mehr Verständnis und Offenheit für die auch hier zu lesende Kritik von betroffenen Mitarbeitenden aufbringen könnte.

Arbeitsbedingungen

Je mehr wir werden, desto enger wird's. :-) Aber auch hier ist eine große, neue Liegenschaft geplant, die alle Standorte in Bonn vereint.

Die technische Ausstattung ist gut, dennoch könnte die IT flüssiger laufen. Dies ist aber oft auch den sicherheitstechn. Faktoren geschuldet.

Kommunikation

Es gibt wöchentliche Video-Updates sowie Townhall-Meetings der Amtsleitung, in denen man erfährt, was die Leitung und das Amt umtreibt.

Zudem gibt es sehr viele, regelmäßige Austausch- und Vernetzungsformate für fachliche Einblicke und Networking von und mit Mitarbeitenden, die ich sehr schätze.

Das Intranet könnte noch mehr von allen genutzt werden, um Informationen zu bündeln. Allgemein hat die strategische Interne Kommunikation noch Luft nach oben. :-)

Gleichberechtigung

Es wird sehr viel für die Gleichberechtigung investiert und das zahlt sich aus. Die vorhandenen Angebote werden von vielen genutzt und wertgeschätzt.

Interessante Aufgaben

Super spannende Aufgaben. Aus meiner Sicht nach wie vor eines der spannendsten und vielfältigsten Bundesämter. Hier kann man einer sinnhaften Tätigkeit nachgehen und Cybersicherheit mitgestalten.


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe Kollegin / lieber Kollege,

danke für das positive Feedback – und vor allem für das Vertrauen, das dahinter steckt!

Dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen hier zu teilen, bedeutet uns viel. Es ist schön zu lesen, dass du dich bei uns wohlfühlst und deine positiven Erfahrungen teilst. Solche Rückmeldungen sind für uns nicht selbstverständlich – und umso wertvoller, wenn sie von Kolleg:innen kommen, die uns im Alltag erleben. Es zeigt uns, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Weg sind und dass wir weiterhin unser Bestes geben, damit das auch in Zukunft so bleibt.

Falls es mal etwas gibt, das du konkret verbessern würdest – unser Ohr ist immer offen. :-)

Schön, dass du Teil des Teams bist.

Viele Grüße aus dem #TeamBSI

Massive Probleme bei Führung, Organisation und Infrastruktur

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Viele Fachkolleginnen und -kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Weg, auf dem sich das BSI seit einiger Zeit befindet.

Verbesserungsvorschläge

Das BSI lebt von seinem Fachpersonal, nicht von Führungskräften, die sich selbst für allwissend und unfehlbar halten.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre auf Arbeitsebene/innerhalb der Teams ist in Ordnung. Die allgemeine Stimmung im Haus geht in meiner Wahrnehmung aufgrund der Entwicklungen der letzten Monate aber stetig bergab. Viele Kolleg:innen bewegen sich mittlerweile zwischen Frust und Resignation.

Image

Das Image bröckelt. Fachlich vermehrt fragwürdige Positionen, schwierige Kooperationen und blinder Aktionismus beim Zerschlagen von bewährten Dingen stehen im starken Widerspruch zum Leitbild, das das BSI nach außen vermitteln will. Kritik aus der Fachwelt ist entsprechend immer häufiger zu hören.

Work-Life-Balance

Zumindest in meinem Umfeld sind Überstunden selten und die Vorteile des öffentlichen Diensts funktionieren gut. Auch die Möglichkeiten des BSI zum mobilen Arbeiten werden hier großzügig ausgelegt. In anderen Bereichen ist aber auch das Gegenteil der Fall.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung ist grundsätzlich gern gesehen. Karriere im öffentlichen Dienst ist allgemein schwierig. Insbesondere höhere Führungskräfte werden im BSI aktuell zudem vermehrt extern rekrutiert.

Gehalt/Benefits

Typisch für den öffentlichen Dienst, das BSI ist hier weitgehend an Vorgaben gebunden. Je nach Ausbildung und Eingruppierung sowie insbesondere für Beamte mit Hochschulabschluss durchaus attraktiv.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man bemüht sich, wobei bei manchen Entscheidungen unklar ist, ob die Gründe im Umweltschutz liegen (wenn es etwa nach Renovierung der Toiletten kein warmes Wasser mehr zum Händewaschen gibt).

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt auf Arbeitsebene ist noch eine Stärke des BSI -- insbesondere in vielen Fachreferaten gibt es eine gemeinsame Identität. Unverständnis über aktuelle Entwicklungen schweißt zusätzlich zusammen. Die sich ausbreitende Frustration nagt aber auch hier.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier verhält sich das BSI aus meiner Sicht positiv.

Vorgesetztenverhalten

Kurz und knapp: Das BSI hat ein Führungsproblem. Gibt es auf Referatsebene noch viele engagierte Vorgesetzte, die aber leider oft eher Fach- als Führungskräfte sind, werden höhere Positionen seit einiger Zeit vor allem mit Karrieristen und Wunschkandidaten besetzt. Ein großes Ego und die richtigen Connections scheinen manchmal wichtiger zu sein als fachliche Qualifikationen. Fachwissen wird oft ignoriert, als Führungskraft weiß man Dinge ja sowieso besser. Probleme sitzt man aus und redet sie klein.

Arbeitsbedingungen

Die Bonner Bürogebäude des BSI sind sehr in die Jahre gekommen. Viele Büros sind renovierungsbedürftig. Defekte an Fahrstühlen oder Heizungen kommen regelmäßig vor, im Sommer wird es in einigen Bereichen unerträglich heiß. Die IT-Ausstattung ist langsam und kompliziert zu handhaben, der Support durch eine Aufteilung auf internen IT-Betrieb und einen externen Dienstleister oft überfordert. Einige IT-Probleme bestehen monatelang. Für viele Dienste (etwa Videokonferenzen) sind mehrere Lösungen im Einsatz, von denen keine wirklich gut funktioniert.

Kommunikation

Intransparente Entscheidungen und mangelnde Kommunikation sind mittlerweile an der Tagesordnung. Fachmeinungen werden häufig ignoriert. Alibimäßige Info- und Beteiligungsformate dienen primär dazu, Probleme kleinzureden und Kritik (wie diese hier) als "unkollegial" zu brandmarken. Gespräche mit Vorgesetzten oder der Verwaltung zu Problemen laufen regelmäßig ins Leere. Ergänzend zur Reaktion der Personalabteilung auf meine Bewertung: Die generische Standard-Antwort zeigt sehr schön, woran es oft hapert -- Alibi und Abfertigung statt ernsthaftem Interesse. Denn ein ehemaliger Kollege bin ich nicht und habe das auch nirgendwo angedeutet.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird teilweise mit dem Holzhammer umgesetzt. Auf Arbeitsebene funktioniert es aus meiner Sicht ganz gut. Wichtiger als das Geschlecht sind bei Führungskräften eher die richtigen Connections.

Interessante Aufgaben

Das BSI ist grundsätzlich thematisch sehr breit aufgestellt und in einem interessanten Themenfeld tätig. Schwerpunkte werden aber immer mehr auf einzelne Hype-Themen gelegt, während Grundlagen oft vernachlässigt werden. Leitungsstab und interne Verwaltung bilden einen riesigen Wasserkopf, der trotzdem zahlreiche Aufgaben auf alle Mitarbeitenden abwälzt. Viel Arbeitszeit auf Fachebene geht also für Bürokratie und Eigenverwaltung drauf, was häufig schlechte und widersprüchliche Prozesse kompensieren muss.

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe ehemalige Kollegin / lieber ehemalige Kollege,

vielen Dank für deine ehrliche Rückmeldung.

Wir lesen solche Rückmeldungen sehr aufmerksam und bedauern es sehr, dass du die Entscheidungsprozesse und Kommunikation als intransparent erlebt hast. Als Organisation sind wir darauf angewiesen, dass Mitarbeitende ihre Perspektiven offen einbringen – gerade dann, wenn sie Missstände wahrnehmen. Dass dies in deinem Fall offenbar mit Frustration und dem Gefühl verbunden war, nicht gehört zu werden, bedauern wir. Auch wenn Veränderungen nicht immer sofort sichtbar sind, liefert konstruktives Feedback wie dieses wichtige Impulse, um unsere Führungs- und Unternehmenskultur kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Wir möchten im #TeamBSI eine moderne, von einer offenen Kommunikation und Feedback geprägte, Führungskultur leben. Wir wissen es sehr zu schätzen, wenn sich Mitarbeitende aktiv einbringen – auch kritisch. Daher bieten wir jederzeit den (vertraulichen) Dialog mit den Interessenvertretungen, der Personalbetreuung sowie der direkten Führungskraft an.


Wir wünschen Dir alles Gute weiterhin!
Viele Grüße aus dem #TeamBSI

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
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Bruce Schneier wäre entsetzt

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bisher ist das BSI eine gute Station im Lebenslauf.
Homeoffice Regelung ist besser als ihr Ruf

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Umgang der "Führung" mit der Basis
- Intransparenz und Karrierewunsch der Amtsleitung
- Ignoranz der gesetzlichen Aufgaben und der Verpflichtung der Beamten
- Hypes zählen mehr als langfristige Aufgaben
- Micromanagement
- Geheimschutz wird in aktuellen Zeiten ad Absurdum geführt
- Pressemeldungen, die als Mitarbeiter:in im privaten und dienstlichen Umfeld peinlich und nicht erklärbar sind
- ungebührliches Verhalten gegenüber Mitarbeiter:Innen
- enshitIfication
- zu viel Cyber statt Sachlichkeit
- Willkür
- Geld ist für VIP Lobby Reisen da, aber nicht für Bedarf der Basis

Verbesserungsvorschläge

- Vorgesetzte in den Ruhestand versetzen, die durch Inkompetenz oder Mitarbeitendenschädigendes Verhalten auffallen
- Sexismus konsequent sanktionieren
- Die Amtsleitung mit Personen besetzen, die Inhalte schätzen, das BSI Gesetz kennen und Kompetenz im Amt schätzen

Arbeitsatmosphäre

Geprägt von Angst, "Ich-Mentalität", Frustration, Resignation und Karriere-Wünschen.
Andere Behörden profitieren, jede halbwegs akzeptable Stelle in der Region erhält zuverlässig qualifizierte Bewerber:Innen aus dem BSI.

Image

Das Image ist teils noch erstaunlich gut. Teils wird man zu Dingen gefragt, auf die man nicht antworten kann, ohne das Amt zu blamieren.
Die Vermutungen von Außen, mit Lobby von Wirtschaftsprüfern und Konzernen Nähe zu sein nehmen zu.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltbewusstsein ist wahrscheinlich gut, da nur die höchste Führung in den Genuss von Klimatisierung kommt, während das Fußvolk bei über 30 Grad die Empfehlung bekommt, richtig zu lüften.

Karriere/Weiterbildung

Die Karrierechancen sind teils gut.
Die Voraussetzungen sind aber, weiblich zu sein oder der Führung bedingungslos ergeben zu sein und wissenschaftliche oder technische Erkenntnisse als alternative, unbequeme Meinung betrachten zu können.
Nicht für Jede kompatibel.

Kollegenzusammenhalt

Im kleinen Team manchmal sehr gut.
Insgesamt überhaupt nicht.
Zunehmend schweißt (zum Glück?) die Frustration über die (Vize)Amtsleitung zusammen.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn man lange dabei ist und so frech ist, auch noch Wissen zu haben, ist wegbewerben ziemlich attraktiv.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte ist hier der richtige Begriff.
Führung, besonders moderne, scheint verhasst. Mitarbeitende inspirieren und begeistern scheint keinen Stellenwert zu haben, es überwiegt Befehlsausgabe. Alternativ gibt es Rechtfertigungen im Tenor "ich hatte doch meine Befehle, ich könnte ja nicht anders".
Wer gute Vorgesetzte erwischt hat, tendiert dazu, diese unter allen Umständen zu behalten.
Mittlerweile hat nahezu Jede/r Geschichten über aktuelle oder frühere (direkte oder indirekte) Vorgesetzte zu berichten, die teils ernsthaft Konsequenzen nach sich hätten ziehen sollen.

Kritik ist auch nicht erwünscht. "darüber reden wir nicht mehr" ist offenbar ein "Argument"

Kommunikation

Bis auf Ausnahmen will ich hier negative Sterne vergeben.
Es gibt einen Stab für Kommunikation, halbjährliche Videostream "Versammlungen" und (oft) wöchentliche Videos, wo die Führung zum Pöbel spricht.
Inhalte sind aber schwer zu erkennen und es wirkt nach Platitüden und Einschwörung auf die großen Ziele der Leitung. BigTech ist alternativlos.
Mir unverständlich.

Gleichberechtigung

Frauen haben meist ziemlich gute Chancen, der Quote sei Dank.
Über die Chancen von m/d reden wir mal besser nicht.

Interessante Aufgaben

Mit einem technischen Studium als Sachbearbeiter:in qualvolle Stunden mit Microsoft Word verbringen, bis die Redaktion ein Dokument endlich als "barrierefrei" akzeptiert.
Zumindest lernt man live die Probleme der "Verwaltungsdigitalisierung".

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe ehemalige Kollegin / lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für die ausführliche Bewertung.

Wir bedauern sehr, dass du deine Zeit bei uns in dieser Form erlebt hast. Die von dir angesprochenen Themen nehmen wir ernst – auch wenn wir deine Wahrnehmung in mehreren Punkten nicht teilen können.

Gerade Themen wie Führungskultur, Transparenz und respektvoller Umgang haben für uns hohe Priorität. Im #TeamBSI legen wir viel Wert auf die Auswahl und Entwicklung unserer Führungskräfte, insbesondere jedoch auch auf die Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb der Organisation.

Es scheint, als hätte es an vielen Stellen Gesprächsbedarf gegeben. Schade, dass du dich im #TeamBSI nicht wohl gefühlt hast. Sollte es noch Gesprächsbedarf geben, würden wir uns freuen, wenn du mit uns Kontakt aufnimmst.

Wir wünschen dir alles Gute weiterhin!

Viele Grüße aus dem #TeamBSI

Mehr Schein als Sein

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei BSI in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Image.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man sollte halt eine Aufgabe haben...

Verbesserungsvorschläge

Gibt den Leuten etwas zu tun. Ich spreche nicht nur von mir, meine gesamte Abteilung war unterfordert.

Arbeitsatmosphäre

Sehr künstlich. Alle loben sich in den Himmel ohne, dass es authentisch wirkt. Extreme New-Age-Economy: Man kann alles coachen, wirklich alles.

Image

Nicht nachvollziehbar warum, aber sehr gut

Work-Life-Balance

Ehrlicherweise kann man die Frage nicht beantworten, denn man hat hier einen solchen Bore-Out und entsprechend nichts zu tun. Von daher hat man eher eine "Wie tue ich so, als würde ich irgendwas machen"-Life-Balance.

Karriere/Weiterbildung

Wohl der einzig positive Punkt: Man kann hier sehr einfach aufsteigen und hat viele Weiterbildungsmöglichkeiten.

Gehalt/Benefits

Bund halt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein Mülleimer für alles. Da geht es schon los. Jeder außerhalb der Behörde (z.B. Handwerker) wird eher abfällig behandelt und "Bitte und Danke" gibt es auch nicht.

Kollegenzusammenhalt

Extremes Hierarchiedenken und sehr starke Ellenbogenkultur.

Umgang mit älteren Kollegen

Passt.

Vorgesetztenverhalten

Na ja. An sich nett – Probleme werden aber weggeredet. Am Ende ist man irgendwie immer selber Schuld.

Arbeitsbedingungen

Für eine Behörde, die im Herzen IT hat, bekommt man eine echt traurige Ausstattung (beispielsweise nur einen Monitor) und einen Arbeitsplatz, der wirklich nicht schön ist, egal in welcher Liegenschaft man eigentlich ist. Das iPhone welches man bekommt ist mit meinem VPN permanent verbunden, d.h., der Akku ist in weniger als 4 Stunden Standby schon leer.

Kommunikation

Nur in sehr fest definierten Rahmen. Wenn du mal etwas außerhalb der Reihe wissen willst oder ein Anliegen hast, vergiss es: Mach einen Termin und schau, wie du bis dahin klar kommst. Ansonsten: Coaching.

Gleichberechtigung

Als Mann hat man teilweise ehrlich Probleme.

Interessante Aufgaben

Ich kann nur eine Warnung aussprechen: Man hat so wenig zu tun, dass es einen fertig macht. Auf Nachfragen nach mehr Arbeit erhält man nur ratlose Blicke. Es scheint, als würden Stellen permanent genehmigt und eingerichtet werden ohne, dass diese irgendeine Notwendigkeit hätten. Man sollte der Behörde dringlichst weniger Geld zur Verfügung stellen.

2Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe ehemalige Kollegin / lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für deine Bewertung. Der Begriff „Bore-Out“ hat uns ein Schmunzeln entlockt – denn tatsächlich beschweren sich bei uns eher wenige über zu wenig Arbeit. :-)

Natürlich ist es unser Anspruch, alle Mitarbeitenden sinnvoll und abwechslungsreich einzubinden. Wenn das in deinem Fall nicht gelungen ist, tut uns das leid. Für Langeweile gibt’s bei uns normalerweise genug Abwechslung – von spannenden Projekten rund um das Thema Cybersicherheit bis hin zur Gestaltung unserer Kultur und Zusammenarbeit innerhalb des #TeamBSI.

Herausforderung und Motivation entstehen auch durch offene Kommunikation. Deshalb freuen wir uns immer, wenn jemand den Mut hat, sich zu melden – bevor Langeweile überhaupt aufkommt.

Wir wünschen Dir alles Gute weiterhin!
Viele Grüße aus dem #TeamBSI

Zwiegespalten und dennoch sehr dankbar für diese wichtigen Erfahrungen in meinem Leben…

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 bei Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Chance, die ich bekommen habe, trotz anfänglicher Bedenken.
Das erste halbe Jahr war gar nicht mal so schlecht…

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Befristete Verträge um Mitarbeiter schnell wieder loszuwerden.
Sehr hohe Fluktuation.
Schnelle Richtungs/Meinungswechsel innerhalb kürzester Zeit.
Keine Klare Struktur, und Regeln die nicht mehr zeitgemäß sind.
Meine Vorgesetzte und das „veraltete“ Qualitätsmanagement im Team war schlichtweg überfordert.
Genauer möchte ich hier nicht darauf eingehen, denn auch hier war das BSI als Behörde leider zu keinen konstruktiven und Lösungsorientierten Gesprächen bereit.
Zu keiner Zeit!
Die Folge: Kündigung des befristeten Arbeitsverhältnisses mit anschließender Neubesetzung der freigewordenen Stelle, zu meiner Zeit dort gleich mehrfach hintereinander passiert.
Personalrat und Co. leider Machtlos.
Eine (die persönliche Meinung), wird dort leider nicht gerne gesehen und auch mit Separation bestraft (in einigen Fällen meiner KollegInnen und mich selbst eingeschlossen).
Immer auf den Wunsch der Vorarbeiterin und deren Gefolge, der Referatsleiter hat es nicht hinterfragt und stets befürwortet.
Die Führungsqualitäten zu meiner Zeit dort waren sehr fragwürdig und teilweise Mitarbeiterverachtend.

Verbesserungsvorschläge

Genau zuhören, die Medaille hat immer zwei Seiten.
Themen wie Mobbing, Bossing, Diskriminierung sind Dinge über die man einfach nicht hinwegsehen darf, nur des Lieben Friedens Willen.
In meiner Zeit dort leider für mich an der Tagesordnung unter dem Deckmantel des Schweigens, versteht sich.

Wenn Verträge auslaufen gelassen, und scheidende MitarbeiterInnen die gleiche aussagekräftige Problematik schildert (die seit Jahren besteht) und trotzdem nicht ausreichend angehört wird, die Personalfluktuation steigt, dann sollte man eventuell vorhandene Probleme vielleicht auch „intern“ anfangen zu suchen (ohne sich blenden zu lassen), anstatt gutes „arbeitendes“ Personal am laufenden Band zu entlassen.
#TeamReinigung
#TeamBSI
Ich habe dort viel über mich, aber auch den Umgang mit (Charakter) Menschen gelernt.
Dem Team Reinigung alles Gute und viel Erfolg.

Arbeitsatmosphäre

Man versucht „familiäre“ Strukturen zu schaffen in einem eher „kühlen“ Arbeitsverhältnis.

Image

Guter Arbeitgeber, aber mehr Schein als Sein!

Work-Life-Balance

Wird versprochen, in meinem Team jedoch nicht.
Hier werden definitiv Lieblingsmitarbeiterinnen (die sich ihre Meinung aus Gründen, selbst nicht bilden können) bevorzugt behandelt.

Karriere/Weiterbildung

Kam für mich nicht in Frage, aber möglich.

Gehalt/Benefits

Keine Beanstandung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Aller Anfang ist schwer.

Kollegenzusammenhalt

Grüppchenbildung, heisst entweder ist man innerhalb, oder steht für immer außerhalb und gehört dann auch nicht mehr zum Team.

Umgang mit älteren Kollegen

Über ältere oder langdienende Kollegen wird hinter vorgehaltener Hand getuschelt und sich lustig gemacht.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte halten förmlich alles negative und schlechte weit von sich, reden alles schön, wollen die Realität nicht sehen.
Mitarbeiterführung, Kompetenz und Neutralität war in meiner Zeit dort nicht vorhanden.
Vorgesetzte interessieren sich nicht für die Belange ihrer Mitarbeiter.
Mitarbeiterführung ist schlichtweg nicht vorhanden.

Arbeitsbedingungen

Meist Künstliches Licht, schlechte Belüftung, schlechtes Arbeitsmaterial, Leistungsdruck, Wettbewerbsähnliche Verhältnisse (Mitarbeiter XY ist besser und schneller wie du…)

Kommunikation

Kommunikativ möchte man sein, ist es aber nicht (Feedback erhält man meist gar nicht).

Gleichberechtigung

Sollte man meinen, das es in einer Behörde wie dieser umgesetzt wird.

Interessante Aufgaben

Aufgaben werden ungerecht verteilt, Mitarbeiter müssen Arbeit der Kolleginnen verrichten, damit diese im Büro die Beine hochlegen und Kaffee trinken können.

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe ehemalige Kollegin / lieber ehemaliger Kollege,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, das BSI zu bewerten. Auch kritisches Feedback ist für uns sehr wichtig.

Es scheint, als hätte es an vielen Stellen Gesprächsbedarf gegeben. Wir bedauern sehr zu hören, dass du dich von deiner Führungskraft nicht gut genug unterstützt gefühlt hast. Auch in Bezug auf deine Erfahrung mit Mobbing und Diskriminierung möchten wir deutlich betonen, dass wir unkollegiales Verhalten in unserer offenen und team-orientierten Kultur im #TeamBSI grundsätzlich nicht akzeptieren. Es ist jederzeit möglich, sich vertrauensvoll an die Personalbetreuung und Sozialberatung zu wenden. Die Kolleginnen und Kollegen behandeln persönliche Anliegen selbstverständlich diskret. Es ist jedoch zwingend notwendig und wichtig darüber zu sprechen, um mögliche Vorfälle zukünftig zu unterbinden und Konsequenzen daraus ziehen zu können.

Danke für deine Offenheit. Wir leiten deine Kritikpunkte an die entsprechende Stelle weiter.

Wir wünschen Dir alles Gute weiterhin!
Viele Grüße aus dem #TeamBSI

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Außen hui, innen pfui.

3,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass es einen sehr guten kollegialen Zusammenhalt gibt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass sich die Leitungsebene nicht für die Mitarbeitenden interessiert und sich nicht an Führungsstrukturen hält.

Verbesserungsvorschläge

Die Amtsleitung muss aufhören eine Bundesbehörde wie ein Start-up zu „führen“ sondern sich a) auf ihre Mitarbeitenden verlassen b) ihre Sorgen und Nöte ernst nehmen c) realistische Zielvereinbarungen treffen d) die Organisation stärken statt unaufhörlich mit dem Hammer bis auf die/den kleinsten Mitarbeitende/n einzuschlagen.

Arbeitsatmosphäre

Die Kollegialität unter den Mitarbeitenden ist das wertvollste was dieses Haus hat. Leider wird die gute und wertschätzende Arbeitsatmosphäre durch Missmanagement der obersten Leitungsebene von Tag zu Tag geschmälert. Nach außen werden durch das Management Traumschlösser verkauft und nach innen wird nur noch getreten. Interne Probleme (schlechte IT-Ausstattung, Missstände in den zentralen Org.-Bereichen) werden von der Leitung in beleidigender Art und Weise zurückgewiesen und negiert, obwohl sie offensichtlich sind.

Image

Nach außen wird das BSI gefeiert. Wenn man rein gucket muss man leider sagen, dass das Image als Arbeitgeber seit Mitte 2023 den Bach runter geht.

Work-Life-Balance

Ständige Kritik der Hausleitung an der Qualität der Arbeit der Mitarbeitenden führt leider dazu, dass notwendige Erholungszeit nicht genommen wird, um den Versuch zu unternehmen der Hausleitung „zu gefallen“ (was aussichtslos ist).

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung ist kein Problem. Weiter kommen schon, wenn man nicht weiblichen Geschlechts ist.

Kollegenzusammenhalt

Wir leider immer schlechter, da die Leitungsebene bewusst die Strukturen spaltet.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Beanstandung

Vorgesetztenverhalten

Auf Ebene der Hausleitung leider unterirdisch, was vom Level der Abteilungsleitungen auch nur mäßig kompensiert werden kann. Direkte Vorgesetzte versuchen maximal zu kompensieren, zerbrechen aber nach und nach in diesem Spannungsverhältnis zwischen operativen Betrieb auf Basis des gesetzlichen Auftrags und Management-Traumschlössern der Leitung.

Arbeitsbedingungen

IT-Ausstattung, IT-Infrastruktur und IT-Service absolut unzureichend. Umsetzung eigener Standards wird nur mangelhaft vorangetrieben. Operative Einheiten müssen eine Vielzahl von Leistungen der unterbesetzten und der schlecht geführten Zentralabteilung(en) kompensieren. Ein vollkommen übertriebener Leitungsstab schirmt die Hausleitung von der Realität im Haus ab und fördert den Bau neuer Luftschlösser.

Kommunikation

Klassischer Meinungsaustausch. Die Meinung der Mitarbeitenden „raus“, die Meinung der Leitung „rein“. Pseudohafte Beteiligungsformate entlarven das Desinteresse an klarer Kommunikation der Leitung ins Haus.

Gleichberechtigung

Leider wird Gleichberechtigung insbesondere bei der Besetzung von Führungspositionen deutlich übertrieben. Hier wurde in der Vergangenheit scheinbar nur noch nach Geschlecht und nicht mehr nach Eignung entschieden.

Interessante Aufgaben

Sehr interessante und sinnstiftende Tätigkeit für Deutschland und Europa.


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

4Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe Kollegin / lieber Kollege,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, das BSI zu bewerten. Auch kritisches Feedback ist für uns sehr wichtig.

Wir lesen solche Rückmeldungen sehr aufmerksam und nehmen sie ernst.
Wir möchten im #TeamBSI eine moderne, von einer offenen Kommunikation und Feedback geprägte, Führungskultur leben. Wir bedauern sehr, dass du die Führung in deiner Bewertung so negativ erlebt hast.

Es scheint, als gäbe es für dich aktuell einige Punkte, die besprochen werden sollten. Wir möchten dich daher dazu ermutigen, das Gespräch mit deiner direkten Führungskraft und / oder den Interessenvertretungen sowie der Personalbetreuung zu suchen.

Viele Grüße aus dem #TeamBSI

Interessanter Arbeitgeber, der der Bedeutung des Themas IT-Sicherheit im öffentlichen Bereich immer weniger gerecht wird

4,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei BSI in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Interessante Arbeit und Nähe zu netzpolitisch relevanten Themen und Organisationen
- Größtenteils echt nette Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Siehe Punkt "Vorgesetztenverhalten"

Verbesserungsvorschläge

- IT-Sicherheit wieder ernst nehmen. Motivierte Leute mit Fachkompetenz einstellen, ihnen den Pfad ebnen und auf sie hören.
- Da das Gehalt und die Karrieremöglichkeiten nicht mit der Privatwirtschaft mithalten können, ist unbedingt eine stärkere gezielte Förderung und höhere Flexibilität beim Rekrutierungs- und Einstellungsprozess und während des Arbeitsbeginns motivierter neuer Kollegen notwendig. Gerade die richtig guten Leute suchen sich sonst schnell etwas anderes. Das ist dann teilweise wirklich tragisch, mit anzusehen.

Arbeitsatmosphäre

Im Arbeitsalltag herrscht bei mir eine grundlegend ganz gute Atmosphäre, die aber leider immer stärker von Kopfschütteln bzgl. Richtungsentscheidungen der Leitungsebene geprägt ist.

Image

Im öffentlichen Raum wohl recht gut. In der fachlichen Community leider zurecht abnehmend.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten, für die meisten eine händelbare Workload und man muss im Schnitt 40% der Tage vor Ort sein.

Karriere/Weiterbildung

Weitreichende Weiterbildungsmöglichkeiten.
Karriere wie im öffentlichen Dienst üblich. Viel zu starker Fokus auf formale Kriterien wie Abschlüsse und Arbeitszeugnisse.

Gehalt/Benefits

Öffentlicher Dienst

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ist ab und zu ein Thema. Könnte noch mehr sein, aber passt schon.

Kollegenzusammenhalt

In meinem Umfeld ganz gut. Es gibt ein paar Kollegen, die es sich ein wenig zu bequem eingerichtet haben und einige, die Gatekeeping betreiben. Die meisten bemühen sich um konstruktive Zusammenarbeit.

Umgang mit älteren Kollegen

Soweit ich das beurteilen kann ganz ok.

Vorgesetztenverhalten

Bei mir ist der Referatsleiter super, aber alles darüber im Moment furchtbar. Da geht wirklich viel Aufwand und Geld in (mMn auch nur semigute) Imagearbeit auf allen möglichen Kanälen v.A. nach außen, aber auch nach innen (Stichworte #TeamBSI und Cybernation), und die eigentliche Sacharbeit wird als weniger wichtig betrachtet. Wichtige Richtungsentscheidungen basieren kaum mehr auf fachlichen Argumenten, und am wenigsten in Erwägung von IT-Sicherheit oder gar etwas wie nationaler oder europäischer Souveränität. Wir setzen auf Windows und Apple, die Nutzung öffentlicher Cloudanbieter wird als Selbstziel deklariert, VSA, Grundschutz-Kompendium und Menschenverstand dabei nicht beachtet, und Bedenken werden auf unseriöse Art weg oder gar nicht diskutiert. Immer öfter bekommt man auf die Frage, warum etwas auf seltsam anmutende Art gemacht wird, als Antwort ein schulterzuckendes "Die Leitung will es so".
Es herrscht ein starkes Top-Down und Fach- und Abteilungsleitungen sind verstärkt vor allem Umsetzungsgehilfen einer Präsidentin, die ansonsten anscheinend auch mal ausfällig wird.

Arbeitsbedingungen

Gute Arbeitsplatzausstattung mit (leider stark abnehmendem) Fokus auf betriebliche IT-Sicherheit

Kommunikation

Auf Arbeitsebene ganz gut, mit Luft nach oben. Top-Down klafft eine deutliche Lücke zwischen formuliertem Anspruch und Wirklichkeit.

Gleichberechtigung

Inklusion von Menschen mit Einschränkungen wird nach meinem Eindruck ernsthaft versucht. Frauen werden gezielt gefördert.
Bei der Auswahl von Personal in Führungspositionen ist hier aber leider nicht selten Geschlecht offensichtlich wichtiger als Kompetenz. Hier werden teilweise für entsprechend lange Zeit und mit hohem Impact nachwirkende Fehlentscheidungen getroffen.

Interessante Aufgaben

Viele interessante Tätigkeiten auf fachlicher und netzpolitischer Ebene.

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe Kollegin / lieber Kollege,

vielen Dank für dein offenes Feedback.

Uns ist bewusst, wie entscheidend gutes Führungsverhalten für eine positive Arbeitsatmosphäre ist. Daher nehmen wir Rückmeldungen wie diese sehr ernst – sie helfen uns dabei, unsere Kultur und Kommunikation weiterzuentwickeln.

Falls du Interesse hast, freuen wir uns über einen persönlichen Austausch. Wende dich dazu gerne vertraulich an die Interessenvertretungen oder an deine Personalbetreuung.

Alles Gute und viele Grüße aus dem #TeamBSI

Mehrfachbewertung

Arbeit macht super Spaß und ist abwechslungsreich. Die Leitungsebene (C-Level) ist schwierig.

4,3
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei BSI in Bonn gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Interessante Aufgaben mit vielen Freiräumen zur Ausgestaltung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Barrierefreiheit wird nur nach außen gelebt, aber nicht im Haus umgesetzt. Haus-IT ist nicht barrierefrei, Zugänge in Bereiche sind teilweise nicht barrierefrei.

Verbesserungsvorschläge

Fehlerkultur sollte von oben vorgelebt werden. Diskussionen sollten ergebnisoffen geführt werden und andere Meinungen akzeptiert werden.

Arbeitsatmosphäre

Direkte Arbeitsumgebung alles prima, oberste Leitungsebene verteilt unklare Aufträge und lässt keine Diskussionen zu

Work-Life-Balance

Arbeitszeiten können flexibel gestaltet werden, Home Office ist möglich, Teilzeit kein Problem, Erziehungszeiten werden unterstützt

Karriere/Weiterbildung

Fortbildung wird stark gefördert.

Gehalt/Benefits

TVöD

Umgang mit älteren Kollegen

Ab einem gewissen Alter wird es schwierig, gefördert zu werden. Junge Vorgesetzte tun sich schwer damit, ältere Mitarbeiter einzustellen.

Vorgesetztenverhalten

Direkt Chef ist super. Die oberste Leitungsebene erwartet sofortige Umsetze ihrer Wünsche und wird auch unangenehm, wenn die sich nicht sofort und klaglos umsetzen lassen.

Arbeitsbedingungen

Das BSI verteilt sich auf viele angemietete Gebäude. Leider sind nicht alle gut in Schuss, Verbesserungen dauern lange. Durch die vielen Gebäude sind die Arbeitsbedingungen sehr unterschiedlich: es gibt Büros mit 4 Personen auf engem Raum und Bereich, wo auf einem Flur nur wenige Leute zu finden sind.

Kommunikation

s.o.

Gleichberechtigung

Das BSI macht hier sehr viel.

Interessante Aufgaben

Viele spannende Themen rund um Cyber-Sicherheit. Da sich die Welt hier ständig weiterentwickelt, ändern sich auch die Aufgaben ständig, so dass es nie langweilig wird.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe Kollegin / lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, eine ausführliche Bewertung zu schreiben.

Wir freuen uns, dass du dich im #TeamBSI wohlfühlst und mit uns gemeinsam an der Cybernation Deutschland arbeitest. Deine positiv hervorgehobenen Punkte hinsichtlich der Zusammenarbeit, Karriere und Weiterbildung sowie Gleichberechtigung sind wichtige Leitthemen in unserer Unternehmenskultur. Daher freut uns sehr zu hören, wenn diese auch so positiv wahrgenommen werden.

Das Thema Fehlerkultur bzw. der Umgang mit Fehlern ist uns im BSI ebenfalls sehr wichtig. Wir haben hierzu bereits eine Mitarbeitenden-Umfrage durchgeführt und somit ein breites Stimmungsbild von Mitarbeitenden und Führungskräften erhalten können. Auch wenn diese Umfrage ein überwiegend positives Stimmungsbild ergeben hat, arbeiten wir stets u.a. daran, ein Bewusstsein für eine positive Fehlerkultur zu schaffen und bieten Hilfestellung für die Etablierung konkreter Maßnahmen an. Wir möchten auf diese Weise einen proaktiven und konstruktiven Umgang mit dem Thema fördern. Denn dieser bietet eine wichtige Basis für Innovation und Wertschätzung sowie kooperative Zusammenarbeit.

Wir freuen uns, dass du mit uns gemeinsam eine positive Feedbackkultur im BSI voranbringst!

Viele Grüße aus dem #TeamBSI

Ein guter Arbeitgeber in starren Strukturen

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Gleitzeit
- Home Office
- kostenfreie Parkplätze (Freital)
- Weiterbildung wird gern gesehen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- teils starre Hierarchien
- mehr miteinander statt übereinander reden

Arbeitsatmosphäre

In meinem Team untereinander prinzipiell ok, aber führungseitig sehr hierarchisch und darauf bedacht, dass die Kommunikationswege zwischen den Ebenen eingehalten werden.

Image

Wird viel getan.

Work-Life-Balance

Durch Arbeitsort- und Arbeitszeitflexibilisierung in meinem Team absolut gegeben.

Karriere/Weiterbildung

Wird in meinem Team ermöglicht.

Kollegenzusammenhalt

Ist zwischen den Liegenschaften schwer zu beurteilen. Allgemein ganz gut, aber klar ist auch, dass persönliche Arbeitsbeziehungen qualitativ immer anders sind als reine Remote-Beziehungen, zB. nach Bonn.

Rein für die Liegenschaft in Freital gesprochen versteht man sich ganz gut, man isst zusammen Mittag oder scherzt auf den Gängen. Da herrscht prinzipiell gute Stimmung.

Bei der referatsübergreifenden Zusammenarbeit hingegen bestehen so einige Vorurteile gegen Referate und konkrete Personen, über deren "kritisches" Verhalten ich schon in meiner Startphase im BSI aktiv von meinem Team informiert wurde. Schade, weil es die Offenheit gegenüber Kollegen, die man gerade neu kennenlernt und neutral begegnen möchte, dämpfen kann.

Vorgesetztenverhalten

Vermeintliche Offenheit gegenüber anderen Meinungen oder Vorgehensweisen, aber eigentlich nicht gewollt. Einwände werden wegdiskutiert.

Arbeitsbedingungen

Man verbringt viel Zeit mit der Technik, weil irgendwas nicht geht, updaten muss und weil man aus Sicherheitsgründen permanent zwischen mehreren Umgebungen (Clients) hin und herspringen muss. Das macht sonst einfache Handgriffe wie Videokonferenzlösungen oder Bildschirm teilen sehr beschwerlich. Systemisch ist das BSI leider recht veraltet unterwegs, Beispiele sind das absolut unflexible Content Management System oder auch das Intranet.

Kommunikation

Hier gibt es unterschiedliche Formate. Sind diese durch die BSI Leitungsebene gestaltet, so sind sie sehr informativ und man kann und darf virtuell mitreden. Auf Abteilungsebene sind die Versammlungen ziemlich dröge und unmotiviert und scheinen eher ein lästiges Pflichtprogramm zu sein.

Gehalt/Benefits

Öffentlicher Dienst - Bund.

Interessante Aufgaben

Man muss es gern technisch mögen. Vom Impact her merkt man aber häufiger, wie weit weg Behörden von der Realität ihrer Zielgruppen, z.B. der Wirtschaft, sind.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung

Liebe Kollegin / lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, eine ausführliche Bewertung zu schreiben. Dieses Feedback ist für uns sehr wertvoll!

Im öffentlichen Dienst sind wir an das System und die vorgegebenen Hierarchien gebunden. Wir versuchen jedoch ein möglichst dynamisches Arbeitsumfeld zu bieten. Trotz der scheinbar unflexiblen Rahmenbedingen finden wir individuelle Lösungen für den/ die Einzelne/-n. So gibt es sowohl vertikale als auch horizontale Karriere-Pfade, die Beschäftigte im BSI gehen können.

Um die Referats- und Liegenschaftsübergreifende Zusammenarbeit zu fördern, bieten wir zudem verschiedene Formate des fachlichen und persönlichen Austauschs an. Einmal im Monat findet dazu unsere virtuelle Vortragsreihe Big Picture sowie quartalsweise der Open Friday von und mit BSI-Mitarbeitenden statt. Auch lohnt sich eine Dienstreise in unsere anderen Liegenschaften, um aus „reinen Remote-Arbeitsbeziehungen“ persönliche zu machen. Die Kolleginnen und Kollegen aus Bonn und Saarbrücken würden sich sicherlich über deinen Besuch freuen! 😊

Wir wünschen dir weiterhin alles Gute und vielleicht bis bald in Bonn,

Viele Grüße aus dem #TeamBSI nach Freital

Wir setzen auf Transparenz

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