Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juni 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 30.5.2026
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhält von seinen Mitarbeiter:innen ein negatives Gesamtbild. Besonders das Vorgesetztenverhalten und die interne Kommunikation stehen in der Kritik: Viele Bewertungen beschreiben eine Führungskultur, die Konformität belohnt, Kritik unterdrückt und fachliche Expertise übergeht. Entscheidungen wirken intransparent, und Feedback von unten kommt laut den Rezensionen kaum an. Die Arbeitsatmosphäre leidet darunter spürbar – während der Zusammenhalt in kleinen Teams oft positiv hervorgehoben wird, beschreiben Bewertungen das allgemeine Klima im Haus als von Druck und Resignation geprägt.
Beim Image klafft nach Meinung vieler Rezensent:innen eine Lücke zwischen Außendarstellung und gelebter Realität. Karrieremöglichkeiten gelten als eingeschränkt, vor allem für...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) werden von Nutzer:innen gemischt bewertet, wobei die Gesamtstimmung negativ ausfällt. Positiv hervorzuheben ist, dass das BSI vielfältige Fort- und Weiterbildungsangebote bereitstellt, die von vielen Nutzer:innen anerkannt werden. Wer sich engagiert, hat laut einigen Bewertungen gute Chancen, sich weiterzuentwickeln.
Die Aufstiegsmöglichkeiten werden jedoch kritischer gesehen. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Beförderungen im öffentlichen Dienst generell schwierig sind, da Führungspositionen beim BSI zunehmend extern besetzt werden. Zudem empfinden manche Angestellte ihre Karrierechancen im Vergleich zu Beamt:innen als benachteiligt. Wenige Nutzer:innen äußern, dass Aufstieg weniger von Leistung als von Loyalität gegenüber Vorgesetzten oder anderen persönlichen Faktoren abhänge. Der Wunsch nach individuelleren Karrieremöglichkeiten wird ebenfalls geäußert.
Die Arbeitsatmosphäre beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik wird von Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Auf Teamebene berichten einige von einer positiven und produktiven Stimmung, doch das übergeordnete Klima im Haus hat sich nach Meinung vieler Mitarbeiter:innen deutlich verschlechtert. Als Hauptursachen nennen die Bewertungen unklare Arbeitsaufträge, zu kurze Deadlines, mangelnde Zielorientierung sowie IT-Probleme, die den Arbeitsalltag belasten.
Besonders kritisch äußern sich Nutzer:innen zur Führungskultur: Seit einem Führungswechsel häufen sich Berichte über unangemessenes Führungsverhalten. Einige beschreiben eine Atmosphäre, die von Angst, Frustration und Resignation geprägt ist, in der Kritik unterdrückt und Expertenmeinungen ideologisch vereinheitlicht werden. Wenige berichten zudem von einem aufgesetzt wirkenden Arbeitsklima mit unauthentischem Lob. Diese Entwicklung soll dazu führen, dass qualifizierte Fachkräfte das BSI verlassen oder Stellen anderswo bevorzugen.
Beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) fällt die Bewertung der Gleichberechtigung insgesamt negativ aus. Einige Nutzer:innen sehen Fortschritte durch gezielte Fördermaßnahmen und Netzwerke, die Frauen, Männern und nicht-binären Personen Aufstiegsmöglichkeiten eröffnen – wenngleich weiterer Verbesserungsbedarf anerkannt wird.
Kritischere Stimmen bemängeln jedoch, dass Frauenquoten Frauen bei der Besetzung von Führungspositionen bevorzugen, während die Chancen anderer Geschlechteridentitäten kaum thematisiert werden. Zudem empfinden wenige Nutzer:innen die allgemeine Behandlung aller Geschlechter als problematisch und merken an, dass trotz möglicher Karrierevorteile für Frauen die tatsächliche Wertschätzung am Arbeitsplatz zu wünschen übrig lässt. Angesichts des Profils einer Bundesbehörde hegen einige Nutzer:innen höhere Erwartungen an eine gelebte Gleichberechtigung, die über formale Quoten hinausgeht.
Das Image des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird von den Nutzer:innen gespalten bewertet, wobei die Gesamteinschätzung negativ ausfällt. Einige Bewertungen bescheinigen dem BSI nach außen hin eine gute Außenwirkung, die auf solider Mitarbeiter:innenleistung und aktivem Management beruhe. Gleichzeitig merken einige Nutzer:innen kritisch an, dass das öffentliche Auftreten mehr Schein als Sein sei.
Die negativen Stimmen überwiegen jedoch: Das Ansehen der Behörde als seriöse IT-Sicherheitsinstitution nehme spürbar ab, da fragwürdige Positionen, schwierige Kooperationen und blinder Aktionismus dem Leitbild widersprächen. Zudem klafft nach Meinung einiger Nutzer:innen eine deutliche Lücke zwischen dem intern wahrgenommenen Bild und dem extern vermarkteten „Cybernation"-Image, das Mitarbeiter:innen eher als Gesprächsstoff denn als Motivation empfänden. Kritik aus Fachkreisen nehme zu, während interne Gegenstimmen offenbar unterdrückt würden.
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