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122 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 55%
Score-Details

122 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Das war eine ganz tolle Zeit,Zusammenarbeit/Gehörigkeit

5,0
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2019 im Bereich Beschaffung / Einkauf bei THW in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Immer präsentkommunikativ

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Abhängigkeit Politik,Wirtschaft

Verbesserungsvorschläge

Auf genügend Arbeitskräfte,Fahrzeuge achtenEinsstzbereitschaft

Arbeitsatmosphäre

Waren super Kollege

Image

Gutes Image.

Work-Life-Balance

Ja nach Absprache.Miß sein

Karriere/Weiterbildung

Wurde angeboten,drauf geachtet.Lehrgänge

Gehalt/Benefits

Paßte gut(Besmter)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Groß,brachte der Job mit.Präsenz zeigen

Kollegenzusammenhalt

Starker Zusammenhalt.Untereinander geholfen

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr guter Kontakt.Hilfsbereit

Vorgesetztenverhalten

Absolut Spitze.Schön das ich Sie hatte

Arbeitsbedingungen

Sehr gute .Sauber.Durchdacht.

Kommunikation

Klasse jeder it jeden

Gleichberechtigung

Ja keine Ausnahmen

Interessante Aufgaben

Vielseitig mehrere Aufgabengebiete

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Fan dieser Behörde von Anfang an!

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei THW Leitung in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Was soll ich sagen ich bin einfach ein bekennender Fan!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenn ich einen Kritikpunkt nennen müsste, dann den, dass ich nicht schon viel früher hier gelandet bin. Fafür kann der Arbeitgeber zwar nichts, aber vielleicht wäre mehr Sichtbarkeit nach außen nicht wünschenswert, damit andere nicht auch so viele Jahre "verschenken".

Verbesserungsvorschläge

Verbesserungspotenzial sehe ich bei den räumlichen Gegebenheiten in Bonn, die Liegenschaft ist teils sehr beengt, und die IT-Infrastruktur hinkt hier stellenweise hinterher.

Arbeitsatmosphäre

Die Führungskraft gibt Anerkennung und Wertschätzung konsequent an die Beschäftigten weiter, was das Betriebsklima spürbar positiv prägt. Der Umgang miteinander ist offen, respektvoll und von gegenseitiger Unterstützung geprägt. Insgesamt herrscht eine Arbeitsatmosphäre, in der man sich wohlfühlt und gerne zusammenarbeitet.

Work-Life-Balance

Top!

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Kollegium ist sehr gut.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kolleginnen und Kollegen werden bei uns genauso wertgeschätzt wie jüngere, sie sind feste und tragende Säulen im Team. Diese gesunde Mischung aus Erfahrung und frischem Blick wird gelebt, ohne dass es Altersunterschiede gibt.

Vorgesetztenverhalten

In dem Team, in dem ich arbeite ist das Verhalten der Vorgesetzten geprägt von Vertrauen und einem wertschätzenden, vertraulichen Miteinander. Getroffene Entscheidungen werden klar kommuniziert .

Arbeitsbedingungen

Bei den Räumlichkeiten und der IT-Ausstattung ist noch ein bisschen Luft nach oben.

Kommunikation

Die Kommunikation ist grundsätzlich offen und wertschätzend. Allerdings führt die hohe Meeting-Dichte manchmal dazu, dass wichtige Informationen in der Masse untergehen, hier wäre etwas mehr Fokussierung hilfreich. Positiv bleibt aber, dass der Austausch stets auf Augenhöhe stattfindet und alle gehört werden.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind abwechslungsreich und vielseitig, jeder Tag bringt neue Herausforderungen, sodass Langeweile oder Monotonie hier absolut fremd sind.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Sinnstiftende Aufgaben mit sehr guter Arbeitsatmosphäre

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Bundesanstalt Technisches Hilfswerk in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Spirit, Zusammenhalt und Aufgaben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Manche Prozesse dauern zu lang.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Förderung durch Leistungsträger/-trägerinnen.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe bereits in einigen Referaten arbeiten können und habe durchweg sehr gute Erfahrungen sammeln dürfen. Zusammenhalt, Unterstützung und der gegenseitige Respekt sind hervorragend. Ich komme jederzeit gerne zur Arbeit.

Image

Sehr positiv, getragen durch das Ehrenamt. Die Einsätze ob Inland oder Ausland verschaffen ein gutes Image. Auch die Werbekampagnen haben dazu beigetragen, dass das THW und die Aufgaben insgesamt bekannter werden.

Work-Life-Balance

Ich kann im THW Job und Familie sehr gut vereinbaren. Telearbeit kann beantragt werden, HomeOffice ist für alle geregelt. Sonderabsprachen können direkt mit der Führungskraft besprochen werden. Dies hängt dann natürlich von der jeweiligen Führungskraft und dem Tätigkeitsfeld ab.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man in einer Behörde arbeitet sollte man wissen, dass Aufstieg nur mit passendem Studium möglich ist. Zudem kommen die Erfahrungsstufen dazu, die jeder über die Jahre sammelt. Allgemein ist es jedoch schwer nur durch Leistung aufzusteigen. Weiterbildungen stehen jeder/jedem Angestellten zur Verfügung. Hier wird sehr wohlwollend entschieden.

Gehalt/Benefits

TVÖD, aus meiner Sicht gut. Nicht mit der freien Wirtschaft vergleichbar aber ich schätze die Balance aus Gehalt und einem sehr sicheren Arbeitsplatz.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bei Beschaffungen wird darauf geachtet wo und was beschafft wird. Sicherlich kann man hier noch mehr erreichen aber insgesamt erlebe ich ein bewusstes Handeln und Vorgaben dazu.

Kollegenzusammenhalt

Top, wie bereits beschrieben. Auch über Referate hinweg. Auch kann ich die Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt nur als sehr gut beschreiben, mir macht es Spaß.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch hier habe ich bislang nur positive Erfahrungen sammeln und beobachten können. Die Erfahrung von älteren Kolleginnen und Kollegen wird geschätzt und jederzeit einbezogen wie auch die der jüngeren Generation.

Vorgesetztenverhalten

War in meinem Fall stets gut. Wenn es mal knirscht konnte ich es jederzeit ansprechen.

Arbeitsbedingungen

Die Liegenschaften sind älteren Baujahrs aber es wird daran gearbeitet eine neue, gemeinsame Dienststelle zu finden. Darüberhinaus stehen höhenverstellbare Schreibtische, gute Bürostühle, kostenfreies Wasser uvm. zur Verfügung. Für mich insgesamt ausreichend.

Kommunikation

Die Führung versucht in regelmäßigen Dienstversammlung Themen und Strategien einzuordnen. Der Personalrat, Schwerbehindertenvertretung und Gleichstellung kann ich hier auch positiv benennen. Ich fühle mich hier ausreichend informiert.
Auch meine bisherigen Führungskräfte kann ich nur lobend erwähnen. Da wo es mir an Informationen gefehlt hat, habe ich nachgefragt und bin jederzeit umfassend abgeholt worden.

Gleichberechtigung

Ich finde hier tut sich gerade einiges um die Wichtigkeit hervorzuheben und gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um das Thema noch besser im Arbeitsalltag verankern zu können. Dies empfinde ich als sehr positiv.

Interessante Aufgaben

Im THW wird es nie langweilig. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und fordernd. Der Dienst für die Gesellschaft als Unterstützende für das Ehrenamt runden für mich meinen Job ab und geben dem Ganzen langfristig Sinn.

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Jeden Tag mit Freude zur Arbeit.

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bundesanstalt Technisches Hilfswerk gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Im direkten Bereich ein freundschaftliches und kollegiales miteinander.

Image

Die Zivilschutzorganisation des Landes hat immer ein gutes Image. „Die blauen Engel“

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten, aber viele Termine abends und am Wochenende.

Karriere/Weiterbildung

Interne Stellenbesetzungen und viele Lehrgänge.

Gehalt/Benefits

Gemäß TVÖD.

Kollegenzusammenhalt

Im eigenen Bereich stehen alle füreinander ein und arbeiten gemeinsam für das Ziel.

Umgang mit älteren Kollegen

Kollegial und als Wissensspeicher und Mentor angesehen.

Vorgesetztenverhalten

Ehrlich, fair und Zielabstimmung mit den Angestellten zusammen.

Arbeitsbedingungen

Gute Ausstattung auch wenn die IT besser sein könnte.

Kommunikation

Wöchentliche Dienstberatungen mit der Führung und regelmäßiger Austausch der Kollegen/innen miteinander.

Gleichberechtigung

Keine finanziellen oder umfänglichen Unterschiede bei den Geschlechtern.

Interessante Aufgaben

Täglich neue Aufgaben, welche nie langweilig werden.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Es könnte so viel mehr sein....

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesanstalt Technisches Hilfswerk in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexible Arbeitszeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

• Fehlende Kommunikation
Relevante Informationen kommen nicht zuverlässig an. Inhalte werden selektiv weitergegeben, häufig verspätet oder gar nicht. Ein transparenter Informationsfluss existiert nicht.
• Fehlendes Wissensmanagement
Es gibt kein Wissensmanagement. Wissen liegt bei einzelnen Personen (Herrschaftswissen) und wird nicht systematisch dokumentiert oder geteilt. Vertretungen, Einarbeitungen und fachliche Kontinuität leiden massiv darunter.
• Fehlende Qualitätskontrolle
Für Arbeitsergebnisse existiert im THW keine Qualitätskontrolle. Inhalte werden veröffentlicht, weitergegeben oder angewendet, ohne systematische fachliche oder formale Prüfung. Fehler bleiben lange bestehen, werden ignoriert oder selber von Personen für den Arbeitsablauf zwingend rechtskonform gestaltet was aber wieder vom Prozess abweicht.
• Die Qualität von Arbeitsergebnissen
Viele Ergebnisse aus dem Hauptamt sind bestenfalls durchschnittlich, teils fachlich sowie formal mangelhaft oder auch schlicht rechtswidrig. Aber solange keiner klagt macht man weiter.
• Die Dauer bis Arbeitsergebnisse vorliegen
Prozesse sind extrem langsam. Entscheidungen und Ergebnisse brauchen oft unverhältnismäßig lange, ohne dass dies transparent begründet oder gesteuert wird.
• Fehlendes Prozessmanagement
Es gibt de facto keine klar definierte, dokumentierte oder standardisierte Prozesse. Abläufe hängen stark von Personen ab. Effizienzgewinne werden weder systematisch gesucht noch umgesetzt. Auch nicht von dazu verpflichteten Positionen wie der Internen Revision.
• Fehlende Kommunikation
• Umgang mit dem Ehrenamt
Das Ehrenamt wird gerade in der Leitung häufig als „fordernd“ oder „störend“ wahrgenommen, weil es zusätzliche Arbeit verursacht. Dabei entsteht dieser Aufwand vielfach erst durch unnötige, komplizierte oder schlecht durchdachte Vorgaben aus der Leitung.
• Unattraktives Arbeitsumfeld in der THW-Leitung
Unschöne Liegenschaft, keine Pausenräume, einfache Teeküchen, häufig geschlossene Kantine und tägliche Parkplatzsuche.
• Fehlende Kommunikation
• IT- und Digitalverständnis auf niedrigem Niveau
Im THW scheitert Digitalisierung nach meiner Erfahrung weniger an einzelnen Tools, sondern an der Summe struktureller Hürden. Dadurch werden Office-Workarounds (insbesondere Excel!) zur Standardlösung, obwohl es sinnvollere Alternativen gäbe oder sogar gibt.
• Uneinheitliches Formularwesen
Statt moderner, einheitlicher Softwarelösungen werden Word-Dokumente mit halb funktionierenden Makros genutzt, die vom Ehrenamt teilweise gar nicht verwendbar sind. Medienbrüche und Fehler sind vorprogrammiert.
• Fehlende Kommunikation

Wenn es das THW sein muss als Arbeitgeber ist jede andere Dienststelle vom THW der THW-Leitung meiner Erfahrung nach vorzuziehen. Das Selbstbild der THW-Leitung ist, dass man sich als GSG9-Äquivalent des Zivil- und Katastrophenschutzes sieht, organisatorisch und strukturell ist das Hauptamt dort jedoch nicht besser aufgestellt als eine kleine Dorffeuerwehr.

Verbesserungsvorschläge

Die Organisation verfügt über erhebliche Ressourcen, Expertise und politischen Rückhalt, leidet aber unter erheblichen Führungs- und Strukturdefiziten. Es braucht gerade in der Leitung Mut zur Selbstkritik

Arbeitsatmosphäre

Sie ist in der THW-Leitung ambivalent bis belastet. Sie ist geprägt von selektiver Kommunikation, Zuständigkeitsdenken zwischen Referaten und einer Führungskultur, die sich öffentlich modern gibt, im Alltag aber Selbstkritik und Verantwortung meidet.

Alle sind weit vom Gesamterfolg entfernt, kein Rädchen erlebt sich als bedeutsam, und niemand hat einen persönlichen Vorteil davon, Ineffizienzen abzustellen.

Wer sich nicht mit dem THW identifiziert, findet hier eine altbackene, träge Bundesoberbehörde vor, bürokratisch, langsam, aber konfliktfrei. Wer sein Ehrenamt beruflich fortsetzen möchte, wird hier ziemlich sicher die Lust verlieren.

Kopf unten halte und ja keine Kritik üben, dann hat man einen entspannten goldenen Käfig.

Die Fluktuation ist aktuell jedoch enorm.

Image

Das positive Image des THW nach außen ist vollständig dem Ehrenamt (EA) verdanken. Es trägt den Ruf, die Anerkennung und die öffentliche Sympathie. Für das EA allein würde ich fünf Sterne geben.
Das EA wird dabei in der Außendarstellung häufig als Argumentations- und Sympathieträger genutzt, wenn es um zusätzliche Mittel, bessere Liegenschaften oder rechtliche/organisatorische Rahmenbedingungen geht. Der konkrete Unterstützungsbedarf entsteht oft erst durch Defizite im Hauptamt (HA) (z. B. langsame Prozesse, unklare Zuständigkeiten, mangelhafte Umsetzung). Intern ist das Bild differenzierter. Je näher das HA am EA arbeitet, desto besser die Akzeptanz; je weiter weg, desto kritischer. Für die THW-Leitung fällt häufig das Wort "Elfenbeinturm". Grund ist die Distanz zur Einsatzrealität: Das THW schafft es zudem nicht, die Grundausbildung für das HA verlässlich anzubieten oder einzufordern. Entscheidungen wirken aus EA-Sicht dadurch oft nicht nachvollziehbar.
Auch innerhalb der THW-Leitung wird Verantwortung zwischen Referaten hin- und hergeschoben; ; bei referatsübergreifenden Themen folgt schnell offene Schuldzuweisung.

Das interne Image ist ein diametral anderes als das externe.

Work-Life-Balance

Das Positivste, was sich über das THW als Arbeitgeber sagen lässt, ist die sehr gute Vereinbarkeit mit dem Privatleben. Per Dienstvereinbarung sind bis zu 60 % Homeoffice möglich, und diese werden von den Vorgesetzten in der Regel auch tatsächlich genehmigt.

Die Kehrseite dieser Großzügigkeit ist allerdings strukturell: Weil eine systematische Kontrolle von Arbeitsergebnissen weitgehend fehlt und die Arbeitsatmosphäre entsprechend diffus bleibt, profitieren von dieser Freiheit auch Personen, die erkennbar wenig bis nichts tun.

Da Minderleistung praktisch folgenlos bleibt, genießen gerade diese Personen eine besonders gute Work-Life-Balance, während engagierte Kolleginnen und Kollegen die Arbeit faktisch mittragen.

Wer Wert auf Flexibilität und Vereinbarkeit legt, ist im THW gut aufgehoben. Wer eine leistungsorientierte und nachvollziehbar gesteuerte Arbeitsumgebung erwartet, eher nicht.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten wirken insbesondere in der Leitung stark personenbezogen. Nach meinem Eindruck spielen Nähe zu Entscheidungsträgern und individuelle Wahrnehmung eine größere Rolle als transparente, nachvollziehbare Kriterien. Das ist nicht einzigartig im öffentlichen Dienst, fällt aufgrund der Größe der Leitung jedoch stärker ins Gewicht.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier habe ich weder selbst negative Erfahrungen gemacht noch entsprechende Berichte gehört.

Die Altersstruktur ist insgesamt gut durchmischt: Führungspositionen sind tendenziell mit älteren Beschäftigten besetzt, gleichzeitig ist der Anteil von Mitarbeitenden um die 30 spürbar hoch, gerade (oder leider auch?) in Bereichen mit hoher Fluktuation.

Vorgesetztenverhalten

ÖD in a nutshell.

Ich habe ausgeprägtes Micromanagement erlebt, teils durch fachfremde Führungskräfte, häufig begründet mit "Das haben wir schon immer so gemacht".

Eigenverantwortliches oder rechtskonformes Arbeiten wird so eher verhindert als gefördert wenn es dem Dreisatz entgegensteht.

Führungspositionen werden nicht konsequent nach Kompetenz besetzt.

Schulungen zu Führung, Fehlerkultur und Wertschätzung wirken wie formale Pflichterfüllung.

Transparente Führung anhand nachvollziehbarer Kriterien oder Ziele habe ich nicht erlebt.

Arbeitsbedingungen

Diese Bewertung bezieht sich ausdrücklich nur auf die Liegenschaft der THW-Leitung. Die Büroausstattung entspricht einem normalen 2020er-Standard mit höhenverstellbaren Schreibtischen und 2x16:9-Monitoren am Laptop. Der Techstack beschränkt sich faktisch auf THWin und Office 2016. Die Laptops sind durch zahlreiche Firewalls spürbar langsam.
Pausen- oder Aufenthaltsräume existieren nicht.

Die Teeküchen sind sehr einfach und erlauben praktisch nur das Erwärmen in der Mikrowelle, Herdplatten fehlen.

Auch die Lage überzeugt nicht: Blick entweder in einen Waschbeton-Innenhof oder auf eine Autobahnauffahrt mit entsprechender Lärmkulisse. Im Sommer wird es ohne Klimatisierung sehr heiß. Als Ausgleich wird Sprudelwasser bereitgestellt. Die Kantine ist grundsätzlich in Ordnung (ca. 5,40 € für Essen mit Salat und Nachtisch), aber relativ häufig tageweise geschlossen, insbesondere montags gleich für die ganze Woche, ohne dass darüber zuverlässig informiert wird.

Kostenlose Parkplätze gibt es, aber zu wenige. Ab etwa 8:30 Uhr muss meist im Umfeld geparkt werden. Andere THW-Dienststellen wirken zweckmäßiger und ansprechender, wobei zu berücksichtigen ist, dass das THW hier nur Mieter ist.

Kommunikation

Kommunikation ist für mich der zentrale Kritikpunkt meiner gesamten Bewertung.

Informationen werden in absoluter Häufigkeit nur selektiv weitergegeben, wodurch ein struktureller Wissensvorsprung einzelner Rollen entsteht. Wer nicht zufällig in die richtigen Verteiler, Abstimmungen oder informellen Kanäle gerät, arbeitet regelmäßig mit "Teilwissen".

Nach meiner Erfahrung fehlt ein verlässliches, gelebtes Wissensmanagement.

Hinweise auf veraltete oder fachlich problematische Grundlagen werden nach meiner Erfahrung, sofern überhaupt beantwortet, häufig mit Prioritätsverschiebung ("nicht jetzt") oder ausweichend behandelt, ohne dass zeitnah eine Korrektur erfolgt.

Ein erkennbares Qualitäts- und Aktualitätsmanagement oder Fehlerkultur habe ich nicht wahrgenommen.

Der eigene siebte Leitsatz: "Wir kommunizieren gezielt, ehrlich und verständlich“ ist nicht weniger als eine Posse. Im THW ist der Spruch "Das K im THW steht für Kommunikation" allgegenwärtig.

Gehalt/Benefits

Wer Erfahrungsstufen aus vorherigen Tätigkeiten anrechnen lassen möchte, sollte sich diese Anerkennung unbedingt vor Dienstantritt schriftlich zusichern lassen. Nach meiner Erfahrung lassen die Personalreferate berechtigte Ansprüche andernfalls bewusst verfallen und agieren auch im weiteren Verlauf konsequent maximal arbeitgeberfreundlich. #klagenhiflt

Sonst ist es halt TVöD Bund.

Gleichberechtigung

Symbolisch und in der Außendarstellung wirkt man tolerant und offen, was ich auch nicht abstreiten will.

In der praktischen Umsetzung bleibt jedoch vieles auf der Ebene wirkungsvoller Bilder stehen, ohne dass strukturell entscheidende Veränderungen folgen. Ein anschauliches Beispiel ist die Tatsache, dass es das THW seit vielen Jahren nicht schafft, ein drittes Geschlecht in seiner zentralen Fachsoftware THWin abzubilden. Andere Themen haben offenbar stets Vorrang.

Treibender Faktor, dass das Thema Gleichberechtigung überhaupt nicht einschläft, ist nach meiner Wahrnehmung das Ehrenamt. Austauschgruppen existieren zwar, sind aber faktisch nur auffindbar, wenn man bereits gezielt danach sucht.

Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit schwerbehinderten Beschäftigten: Dass diese auch heute noch um vergleichsweise grundlegende Gleichbehandlung kämpfen müssen, ist für eine Bundesbehörde dieses Anspruchs nicht angemessen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst gehören zu den klaren Stärken des THW.

Inhaltlich bietet die Arbeit ein hohes Maß an Sinn, Vielfalt und gesellschaftlicher Relevanz.

Umso frustrierender ist es, in der Praxis zu erleben, wie viel Potenzial vorhanden wäre, tatsächlich etwas zu bewegen, und wie konsequent dieses Potenzial intern ausgebremst wird, sei es durch Strukturen, Zuständigkeitsdenken oder fehlende Veränderungsbereitschaft, meistens eine Hattrick.

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Starkes Ehrenamt, schwaches Hauptamt – Leistung zählt wenig, Netzwerke zählen viel.

1,8
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei THW Leitung in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeit selbst ist sinnstiftend – Bevölkerungsschutz ist gesellschaftlich relevant, und das spürt man. Das ehrenamtliche Fundament des THW ist eine echte Stärke: engagierte, solidarische Menschen, die aus Überzeugung helfen. Gehalt und Sozialleistungen sind verlässlich, Work-Life-Balance im Großen und Ganzen akzeptabel. Auf der unmittelbaren Kollegenebene gibt es echten Zusammenhalt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Informelle Netzwerke ersetzen Leistungsprinzip und Transparenz. Schwerbehinderte Beschäftigte werden strukturell benachteiligt – das ist kein Einzelfall, sondern durch Gerichtsurteile belegt. Kritik wird nicht aufgenommen, sondern abgewehrt. Wer rechtliche Schritte unternimmt, um seine Rechte durchzusetzen, wird zum Problem erklärt. Die Diskrepanz zwischen dem öffentlichen Selbstbild und der internen Realität ist erheblich.

Verbesserungsvorschläge

Bestenauslese ernst nehmen. Beurteilungsverfahren transparent und rechtsicher gestalten. Inklusion nicht als PR-Thema behandeln, sondern strukturell verankern: mit verbindlichen Zielen, echter SBV-Beteiligung und Konsequenzen bei Verstößen. Führungskräfte, die Gerichte korrigieren mussten, brauchen keine Beförderung, sondern Rechenschaft.

Arbeitsatmosphäre

Lob durch Vorgesetzte ist die Ausnahme, nicht die Regel. Fairness und Vertrauen werden strukturell untergraben: Wer unbequeme Fragen stellt oder rechtliche Schritte unternimmt, muss mit Gegenwind rechnen. Das Klima ist geprägt von informellen Loyalitätsnetzwerken, die offene Kommunikation ersetzen. Wer dazugehört, hat es gut – wer nicht, merkt es schnell.

Image

Das THW hat ein echtes Imageproblem – aber ein spezifisches: Nach außen trägt das Ehrenamt die Marke, und zu Recht. Tausende Freiwillige leisten gesellschaftlich wertvolle, solidarische Arbeit – das ist real und verdient Respekt. Das Hauptamt aber, das dieses Ehrenamt administrieren und unterstützen soll, hält diesem Bild nicht stand. Wer hauptamtlich arbeitet, erlebt eine Institution, die ihr eigenes Selbstbild nicht einlöst. Die Diskrepanz zwischen dem, was das THW nach außen darstellt, und dem, was intern gelebt wird, ist erheblich – und wird intern nicht offen thematisiert.

Work-Life-Balance

Einer der wenigen echten Pluspunkte: Urlaub lässt sich in der Regel unkompliziert nehmen, Arbeitszeiten sind überwiegend planbar, und Homeoffice-Möglichkeiten bestehen. Hier zeigt sich der öffentliche Dienst von seiner verlässlichen Seite. Kleiner Abzug, weil in bestimmten Phasen oder Bereichen informeller Präsenzdruck entsteht – ausgesprochen wird er selten, spürbar ist er trotzdem.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen wird Verantwortungsbewusstsein kommuniziert – die Diskrepanz zur gelebten Praxis ist jedoch erheblich. Wer erwartet, dass soziale Verantwortung auch intern beginnt – bei fairer Behandlung, Inklusion und dem Schutz vulnerabler Beschäftigter – wird enttäuscht. Umweltthemen spielen strategisch kaum eine Rolle. Das Bewusstsein bleibt Rhetorik.

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegskriterien existieren auf dem Papier – Bestenauslese, Leistungsprinzip, Transparenz. Die Realität sieht anders aus: Beförderungsentscheidungen folgen informellen Netzwerken, Beurteilungen sind nicht immer das, was sie sein sollten, und wer nicht ins Bild passt, wird strukturell übergangen. Dass Gerichte in nachgewiesenen Fällen korrigieren mussten, ist kein Randphänomen. Weiterbildung wird angeboten, aber gezielt gefördert wird, wer ohnehin schon gefördert wird.

Kollegenzusammenhalt

Auf der unmittelbaren Arbeitsebene funktioniert die Zusammenarbeit oft gut – der Zusammenhalt unter direkt Kolleg:innen ist das, was viele hält. Sobald jedoch Hierarchiegrenzen oder informelle Lagerbildung ins Spiel kommen, kippt das Bild: Offenheit und Direktheit weichen taktischem Schweigen. Wer in einem Konflikt steht, erfährt schnell, wie dünn die Solidarität außerhalb des eigenen Zirkels ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Langjährige Erfahrung wird verbal geschätzt, strukturell aber kaum honoriert. Förderung und Entwicklungschancen folgen weniger dem Dienstalter oder der Leistung als informellen Präferenzen. Wer zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Kontakte hat, kommt weiter – unabhängig davon, wie lange und wie gut jemand seinen Dienst getan hat.

Vorgesetztenverhalten

Konflikte werden nicht gelöst, sondern ausgesessen oder nach unten weitergegeben. Entscheidungen fallen oft ohne nachvollziehbare Begründung – Transparenz und Einbeziehung der Mitarbeitenden sind keine gelebte Praxis. Wer Entscheidungen hinterfragt, riskiert mehr als eine unbefriedigende Antwort. Dass Gerichte in Einzelfällen korrigierend eingreifen mussten, spricht für sich.

Arbeitsbedingungen

Ausstattung und Infrastruktur sind in weiten Teilen nicht auf dem Stand, den man von einer Bundesbehörde erwarten dürfte. Veraltete Technik, unzureichende Barrierefreiheit und Liegenschaften, die ihren Modernisierungsbedarf kaum verbergen können. Wer auf funktionierende, inklusive Arbeitsbedingungen angewiesen ist, wird strukturell benachteiligt – das ist kein Einzelfall, sondern Programm.

Kommunikation

Relevante Informationen fließen nicht systematisch, sondern selektiv – und oft erst dann, wenn es nicht mehr zu vermeiden ist. Wer im richtigen Netzwerk sitzt, erfährt mehr. Strukturierte Formate für transparente Kommunikation existieren auf dem Papier, werden aber nicht mit Leben gefüllt. Kritische Rückmeldungen nach oben versanden regelmäßig ohne Reaktion.

Gehalt/Benefits

Tarif ist Tarif: Gehalt kommt pünktlich, die Eingruppierung folgt dem öffentlichen Dienstrecht, Sozialleistungen sind solide. Wer Beamtenstatus oder TVöD-Absicherung schätzt, ist hier gut aufgehoben. Kleiner Abzug, weil Beförderungen und Höhergruppierungen nicht immer leistungsgerecht verlaufen – auch hier spielen informelle Faktoren eine Rolle.

Interessante Aufgaben

Die Aufgabenverteilung ist durchwachsen: Wer sich engagiert und Verantwortung übernimmt, trägt schnell überproportional viel – ohne dass das systematisch anerkannt wird. Gestaltungsspielraum im eigenen Aufgabengebiet ist grundsätzlich vorhanden, hängt aber stark vom Wohlwollen der Vorgesetzten ab. Im Mittelfeld, weil die Arbeit selbst inhaltlich interessant bleibt.

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Guter Arbeitgeber mit sinnstiftender Arbeit

3,3
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei THW Landesverband Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

...wofür das THW steht und wie es deutschlandweit gut zusammenarbeiten kann.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie langsam alles vorangeht und die viele Bürokratie.

Verbesserungsvorschläge

Echte Manager mit Managementerfahrung einstellen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist generell gut.

Image

Das THW hat ein hohes Ansehen.

Work-Life-Balance

Durch die Möglichkeit Homeoffice zu machen und die Überstunden auch "abzubummeln" gibt es theoretisch eine gute work-life-Balance. Jedoch sind immer wieder Stellen nicht besetzt oder es gibt viel Fluktuation, sodass die vorhandenen Kollegen viel mehr arbeiten müssen und es kaum schaffen, die Überstunden abzubummeln.

Gehalt/Benefits

Durch den Öffentichen Dienst leider nicht sehr gut.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt in den einzelnen Referaten ist generell gut. Referatsübergreifend könnte es besser sein.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden respektiert und man hilft sich gerne gegenseitig.

Vorgesetztenverhalten

Einige Chefs kommunizieren teilweise wenig, was Frust bei den Mitarbeitern auslöst.

Arbeitsbedingungen

Das Gebäude in der Soorstraße ist schon älter, sodass es im Sommer teilweise sehr heiß und im Winter teilweise kalt sein kann. Auch die IT-Ausstattung lässt leider zu wünschen übrig.

Kommunikation

Die Kommunikation der Vorgesetzten mit den Mitarbeitern (und die Kommunikation aus der Leitung in Bonn an die Landesverbände) könnte besser sein.

Gleichberechtigung

Es gibt einen hohen Frauenantei und einige Schwebehinderte (sodass es auch eine Schwerbehindertnvertretung gibt.)

Interessante Aufgaben

Die Betreuung des Ehrenamtes steht beim Hauptamt im Fokus. Jedoch handelt es sich hier auch um eine Behörde, was viel Bürokratie mt sich bringt. Dies verursacht Frust, weil ma sich nicht um seine eigentlichen Aufgaben kümmern kann sondern die bürokratischen Aufgaben erledigen muss.


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Sehr guter Arbeitgeber für Berufseinsteiger

3,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei THW Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den Auftrag und den Rückhalt in der Bevölkerung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die existierenden Netzwerke, das Delta zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Verbesserungsvorschläge

Der Arbeitgeber ist nicht potent seine Organisation zu verbessern

Arbeitsatmosphäre

Viele Überzeugungstäter die zur Motivation beitragen. Die zerfällt erst nach 1 bis 2 Jahren

Image

Es braucht das THW, und es tut viel

Work-Life-Balance

Top, wenn man die Arbeit bei der Arbeit lässt.

Karriere/Weiterbildung

Guter Draht zur Führungskraft und Selbstorganisation machen viel möglich

Gehalt/Benefits

Gemessen an der Kompetenz eines Teils der Mitarbeiter zu viel, für die Mehrheit zu wenig

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Oberflächlig

Kollegenzusammenhalt

Abhängig von den persönlichen Beziehungen. Sehr viel stille Post

Umgang mit älteren Kollegen

Senioritätsprinzip, viel Respekt für Erfahrung

Vorgesetztenverhalten

Mischung aus Karrieristen und Fehlbesetzung

Arbeitsbedingungen

Das was da ist, ist brauchbar

Kommunikation

Der Kopf weiß nicht was er von seinen Füßen hat; der Fuß weiß nicht wohin er treten soll.

Gleichberechtigung

Oberflächlig

Interessante Aufgaben

Die Zusammenarbeit mit Einsatzkräften, die vielfältige Kenntnisse besitzen.

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Leider geht es immer weiter Bergab. (geht um das AZ Neuhausen, gab es aber leider nicht zur Auswahl)

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesanstalt Technisches Hilfswerk Ausbildungszentrum Hoya in Hoya gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bei Auswahl von Führungskräften wird leider nur geschaut, ob diese irgendetwas studiert haben und nicht ob sie persönlich dafür geeignet sind.

Arbeitsatmosphäre

Schon "okay" - je nachdem was man draus macht. Am Ende des Tages muss man sich ja nicht mit allen perfekt verstehen.

Image

Das Image des THWs in der Allgemeinheit ist kein schlechtes. Dies liegt aber zu 99,5% am Ehrenamt und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. (Und das sage ich als rein Hauptamtlicher)
Im Hauptamtlichen Bereich gibt es leider nur einzige wenige die noch im Sinne des THWs arbeiten und für die Sache "brennen"

Work-Life-Balance

Dadurch das Führungskräfte nicht wissen, was die Mitarbeitenden treiben, können diese sich natürlich ihre Arbeitsleistung einteilen. Fällt nicht auf ob man viel oder gar nichts macht.

Karriere/Weiterbildung

Keine Beziehungen = Keine Chance zum Aufstieg. Weiterbildung nur, wenn man sich selbst drum kümmert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird zwar immer eine EMAS-Zertifizierung hingearbeitet und berichte so geschmückt, als wäre alles Super. Realität sieht leider oft anders aus- was hier an Diesel und Co. unnötig verheizt wird ist verrückt.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt einige KollegInnen mit denen man gut zurecht kommt. Gibt aber auch viele mit einem "Stock im Hinterteil" oder auf Grund Ihrer Entgeltgruppe meinen, sie wären der Nabel der Welt.

Vorgesetztenverhalten

Gibt leider kaum geeignete Führungskräfte im THW. Es sind meist Personen, die auf Grund ihrer langjährigen Zugehörigkeit auf diese Positionen gekommen sind.

Arbeitsbedingungen

IT schon etwas älter, vorallem die Programme.

Kommunikation

Absolut nicht vorhanden. Wichtige Informationen werden von den Führungskräften teils nicht mal an die Mitarbeitenden weitergeleitet.

Interessante Aufgaben

Ich persönlich habe viele Interessante Aufgaben - vielleicht aber auch, weil ich mir diese Aufgaben mit der Zeit selbst gesucht habe und mir mein Gebiet so aufbauen konnte, wie ich es für richtig erachte.


Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Antiautoritäre Behörde - Nur wegen des Ehrenamtes wird der Laden nicht komplett zugemacht

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei THW Leitung in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Interessantes Aufgabenfeld.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Oben genannte Punkte

Verbesserungsvorschläge

Mehr Betonung auf Einsatzorganisation.
Motivierten Leuten nicht im Weg rumstehen.
Weniger restruktieren.
Aufgaben streichen und Fokus auf Kernaufgaben.
Ehrenamt mehr Mitbestimmung geben.

Arbeitsatmosphäre

- Schlechte Stimmung
- Viel Druck
- Planlose Führung mit ständig wechselnden Ideen und Strategien
- Ständige Reorganisation, man merkt sich schon gar nicht mehr welches Referat jetzt wo hingegliedert wurde
- Durch ständige Großkrisen mit kleinem Personalstamm, kombiniert mit interner Bürokratie kaum produktiver Output
- Neue Mitarbeiter sind nach 3-5 Jahren am System ausgebrannt
- Harte Verantwortungsdiffusion "Bin nicht zuständig und hab auch keine Lust den richtigen zu finden"
- Trotz einer fast Verdreifachung im Hauptamtlichen Bereich, wird die Zufriedenheit mit dem Hauptamt aus dem Ehrenamt immer schlechter. Warum?
- Große Unorganisiertheit im Einsatz auf Leitungsebene

Image

Image ist top, aber zu 100% wegen Ehrenamt.

Work-Life-Balance

Es kommt darauf an. Bestimmte Bereiche arbeiten bis zum Umfallen, andere machen sich ein selbst für eine Behörde ruhiges Leben. Je nach Bereich flexibles Arbeiten möglich.

Karriere/Weiterbildung

Schwierig.

Gehalt/Benefits

TVÖD halt. Jahrelange Nachlaufzeiten für alles was mit Personal zu tun hat sind die Regel

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bsp.:

EMAS Zertifizierung ausgedruckt, unterschrieben und komplett wieder eingescannt. Völlig bizarr. Aussen HUI innen naja

Vorgesetztenverhalten

Völlig Personenabhängig. Aber schlechtes Verhalten hat auch erst nach sehr gravierenden Vorfällen Konsequenzen (wenn überhaupt)

Arbeitsbedingungen

Mangelhafte IT
Keine Klimatisierung im Hauptgebäude
Mensa regelmäßig ausverkauft und nur mit Bezahlkarte möglich
Aufteilung auf 3 Standorte

Kommunikation

- Dienstweg funktioniert nicht, es interessiert aber auch keinen
- Webex und JourFix Irrsinn

Gleichberechtigung

Wird nach außen viel für getan. Nach innen pochen auf Kennzahlen und der Rest ist egal. Mit dem richtigen Geschlecht wird auch die ungeeignetste befördert.

Interessante Aufgaben

Sehr abwechslungsreich.


Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 148 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Bundesanstalt Technisches Hilfswerk durchschnittlich mit 3,1 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Vereine (3,5 Punkte). 48% der Bewertenden würden Bundesanstalt Technisches Hilfswerk als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 148 Bewertungen gefallen die Faktoren Image, Interessante Aufgaben und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 148 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Bundesanstalt Technisches Hilfswerk als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.