Seit 2010 haben 148 Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten bewertet. Dieser Wert ist niedriger als der Durchschnitt der Branche Vereine (3,5 Punkte).
Die Arbeit selbst ist sinnstiftend – Bevölkerungsschutz ist gesellschaftlich relevant, und das spürt man. Das ehrenamtliche Fundament des THW ist eine echte Stärke: engagierte, solidarische Menschen, die aus Überzeugung helfen. Gehalt und Sozialleistungen sind verlässlich, Work-Life-Balance im Großen und Ganzen akzeptabel. Auf der unmittelbaren Kollegenebene gibt es echten Zusammenhalt.
Ich finde was das THW macht gut, das war eigentlich auch der ausschlaggebende Punkt weshalb ich mich beworben hatte.. und hierfür entschieden habe.. Hätte ich gewusst was das für eine "Anstalt" ist.. wäre ich wahrscheinlich bei meinem alten Arbeitgeber glücklicher geworden. Mobiles Arbeiten ist auch gut - sofern man eine Tätigkeit hat die das ermöglicht.
Auch wenn es eine Behörde ist, gibt man sich Mühe, Strukturen und Gegebenheiten zeitgemäß und flexibel zu gestalten. Der Mitarbeiter sowie die Vereinbarkeit von Job und Familie haben hier eine sehr große Bedeutung. Die Tätigkeit ist sinnstiftend und die Arbeitsleistung wird sowohl im Team als auch von den Führungskräften wertgeschätzt.
• Fehlende Kommunikation Relevante Informationen kommen nicht zuverlässig an. Inhalte werden selektiv weitergegeben, häufig verspätet oder gar nicht. Ein transparenter Informationsfluss existiert nicht. • Fehlendes Wissensmanagement Es gibt kein Wissensmanagement. Wissen liegt bei einzelnen Personen (Herrschaftswissen) und wird nicht systematisch dokumentiert oder geteilt. Vertretungen, Einarbeitungen und fachliche Kontinuität leiden massiv darunter. • Fehlende Qualitätskontrolle Für Arbeitsergebnisse existiert im THW keine Qualitätskontrolle. Inhalte werden veröffentlicht, weitergegeben oder angewendet, ohne systematische fachliche oder formale Prüfung. Fehler bleiben lange bestehen, werden ignoriert oder ...
Informelle Netzwerke ersetzen Leistungsprinzip und Transparenz. Schwerbehinderte Beschäftigte werden strukturell benachteiligt – das ist kein Einzelfall, sondern durch Gerichtsurteile belegt. Kritik wird nicht aufgenommen, sondern abgewehrt. Wer rechtliche Schritte unternimmt, um seine Rechte durchzusetzen, wird zum Problem erklärt. Die Diskrepanz zwischen dem öffentlichen Selbstbild und der internen Realität ist erheblich.
Wenn ich einen Kritikpunkt nennen müsste, dann den, dass ich nicht schon viel früher hier gelandet bin. Fafür kann der Arbeitgeber zwar nichts, aber vielleicht wäre mehr Sichtbarkeit nach außen nicht wünschenswert, damit andere nicht auch so viele Jahre "verschenken".
Die Organisation verfügt über erhebliche Ressourcen, Expertise und politischen Rückhalt, leidet aber unter erheblichen Führungs- und Strukturdefiziten. Es braucht gerade in der Leitung Mut zur Selbstkritik
Verbesserungspotenzial sehe ich bei den räumlichen Gegebenheiten in Bonn, die Liegenschaft ist teils sehr beengt, und die IT-Infrastruktur hinkt hier stellenweise hinterher.
Der am besten bewertete Faktor von Bundesanstalt Technisches Hilfswerk ist Image mit 4,0 Punkten (basierend auf 40 Bewertungen).
Das positive Image des THW nach außen ist vollständig dem Ehrenamt (EA) verdanken. Es trägt den Ruf, die Anerkennung und die öffentliche Sympathie. Für das EA allein würde ich fünf Sterne geben. Das EA wird dabei in der Außendarstellung häufig als Argumentations- und Sympathieträger genutzt, wenn es um zusätzliche Mittel, bessere Liegenschaften oder rechtliche/organisatorische Rahmenbedingungen geht. Der konkrete Unterstützungsbedarf entsteht oft erst durch Defizite im Hauptamt (HA) (z. B. langsame Prozesse, unklare Zuständigkeiten, mangelhafte Umsetzung). Intern ist das Bild differenzierter. ...
Das Image des THWs in der Allgemeinheit ist kein schlechtes. Dies liegt aber zu 99,5% am Ehrenamt und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. (Und das sage ich als rein Hauptamtlicher) Im Hauptamtlichen Bereich gibt es leider nur einzige wenige die noch im Sinne des THWs arbeiten und für die Sache "brennen"
Sehr positiv, getragen durch das Ehrenamt. Die Einsätze ob Inland oder Ausland verschaffen ein gutes Image. Auch die Werbekampagnen haben dazu beigetragen, dass das THW und die Aufgaben insgesamt bekannter werden.
Kommunikation ist für mich der zentrale Kritikpunkt meiner gesamten Bewertung. Informationen werden in absoluter Häufigkeit nur selektiv weitergegeben, wodurch ein struktureller Wissensvorsprung einzelner Rollen entsteht. Wer nicht zufällig in die richtigen Verteiler, Abstimmungen oder informellen Kanäle gerät, arbeitet regelmäßig mit "Teilwissen". Nach meiner Erfahrung fehlt ein verlässliches, gelebtes Wissensmanagement. Hinweise auf veraltete oder fachlich problematische Grundlagen werden nach meiner Erfahrung, sofern überhaupt beantwortet, häufig mit Prioritätsverschiebung ("nicht jetzt") oder ausweichend behandelt, ohne dass zeitnah eine Korrektur erfolgt. Ein erkennbares Qualitäts- ...
Relevante Informationen fließen nicht systematisch, sondern selektiv – und oft erst dann, wenn es nicht mehr zu vermeiden ist. Wer im richtigen Netzwerk sitzt, erfährt mehr. Strukturierte Formate für transparente Kommunikation existieren auf dem Papier, werden aber nicht mit Leben gefüllt. Kritische Rückmeldungen nach oben versanden regelmäßig ohne Reaktion.
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 2,8 Punkten bewertet (basierend auf 39 Bewertungen).
Aufstiegskriterien existieren auf dem Papier – Bestenauslese, Leistungsprinzip, Transparenz. Die Realität sieht anders aus: Beförderungsentscheidungen folgen informellen Netzwerken, Beurteilungen sind nicht immer das, was sie sein sollten, und wer nicht ins Bild passt, wird strukturell übergangen. Dass Gerichte in nachgewiesenen Fällen korrigieren mussten, ist kein Randphänomen. Weiterbildung wird angeboten, aber gezielt gefördert wird, wer ohnehin schon gefördert wird.
Wenn man in einer Behörde arbeitet sollte man wissen, dass Aufstieg nur mit passendem Studium möglich ist. Zudem kommen die Erfahrungsstufen dazu, die jeder über die Jahre sammelt. Allgemein ist es jedoch schwer nur durch Leistung aufzusteigen. Weiterbildungen stehen jeder/jedem Angestellten zur Verfügung. Hier wird sehr wohlwollend entschieden.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Bundesanstalt Technisches Hilfswerk wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,1 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Vereine schneidet Bundesanstalt Technisches Hilfswerk schlechter ab als der Durchschnitt (3,5 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 48% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Bundesanstalt Technisches Hilfswerk als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 118 Bewertungen schätzen 36% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 81 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Bundesanstalt Technisches Hilfswerk als eher modern.