Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.7.2026
Die Bundesdruckerei-Gruppe erhält ein positives Gesamtbild. Besonders hervor sticht die Work-Life-Balance: Eine 35-Stunden-Woche, Vertrauensarbeitszeit, Homeoffice und Überstundenausgleich gelten Bewerbenden als klare Stärken. Beim Gehalt sehen Mitarbeiter:innen das Niveau als überdurchschnittlich an, auch wenn Gehaltssteigerungen im Verlauf der Betriebszugehörigkeit schwierig sind. Der Kollegenzusammenhalt wird als besonders stark hervorgehoben, und Gleichberechtigung gilt vielen als gelebtes Unternehmensprinzip.
Kritischer fallen die Bewertungen in anderen Bereichen aus. Die interne Kommunikation wird von vielen als mangelhaft empfunden: Informationen fließen schleppend von oben nach unten, und Feedback der Belegschaft bleibt häufig ohne Konsequenzen. Das Vorgesetztenverhalten zeigt ein gemischtes Bild — direkte ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei der Bundesdruckerei-Gruppe wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders hervorgehoben werden die 35-Stunden-Woche, flexible Arbeitszeiten ohne Kernarbeitszeit sowie die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten und Homeoffice. Überstunden lassen sich in der Regel durch Freizeitausgleich abbauen, und auf familiäre Belange wird Rücksicht genommen.
Wenige Nutzer:innen berichten jedoch von Einschränkungen: Im Projektgeschäft gestaltet sich die Umsetzung von Gleitzeitregelungen schwierig, und bei zeitkritischen Projekten kann es zu Wochenendarbeit oder längeren Arbeitszeiten kommen. Schichtarbeit wird ebenfalls erwähnt, aber als unvermeidlich eingestuft. Zudem bemängeln wenige Nutzer:innen eine zunehmende Überstundenbelastung ohne nachhaltige Lösungsansätze.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei der Bundesdruckerei-Gruppe werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einerseits heben einige hervor, dass jährliche interne und externe Weiterbildungen grundsätzlich vorgesehen sind und Aufstiegsmöglichkeiten bei ausreichend Eigeninitiative und Talent bestehen. Andererseits betonen viele Bewertungen, dass Weiterbildungen stark von der jeweiligen Führungskraft abhängen und in manchen Bereichen über Jahre hinweg gar nicht genehmigt wurden. Karrierechancen werden zudem durch aktuelle Sparmaßnahmen und die statische Struktur des Unternehmens als eingeschränkt wahrgenommen, da neue Führungspositionen selten entstehen. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass berufliches Vorankommen weniger von Leistung als von der Beziehung zur Vorgesetzten-Ebene abhängt. Der Zugang zu Entwicklungsangeboten erscheint damit uneinheitlich und erfordert ein hohes Maß an Eigenengagement.
Die Kommunikation bei der Bundesdruckerei-Gruppe wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Während die Zusammenarbeit innerhalb von Teams oft als gut gilt, stoßen abteilungsübergreifende Abläufe auf Kritik. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Bottom-up-Kommunikation zwar angeboten, aber kaum umgesetzt wird, und dass offene Diskussionskanäle existieren, ohne dass daraus Konsequenzen folgen.
Besonders kritisch äußern sich viele Bewertungen zur Kommunikation seitens der Führungsebene: Wichtige Informationen erreichen Fachkräfte oft zu spät oder gar nicht, und die Transparenz habe spürbar abgenommen. Statt offenem Dialog finden Diskussionen häufig hinter aufbereiteten Präsentationen statt. Einige Nutzer:innen beschreiben die interne Kommunikation als stark demotivierend und empfinden den Informationsfluss von oben nach unten als zunehmend mangelhaft.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Bundesdruckerei-Gruppe wird insgesamt positiv bewertet, wobei die geschriebenen Bewertungen ein differenzierteres Bild zeichnen. Einige Nutzer:innen beschreiben ihre direkten Vorgesetzten als präsent, teamorientiert und unterstützend – sie schützen Mitarbeiter:innen vor Kritik und geben konstruktives Feedback in persönlichen Gesprächen.
Auf der anderen Seite bemängeln einige Bewertungen, dass Führungskräfte fachlich überfordert wirken, Versprechen nicht einhalten und sich vorrangig darauf konzentrieren, es höheren Ebenen recht zu machen. Wenige Nutzer:innen berichten, dass manche Vorgesetzte ohne Kontrolle von oben autoritär agieren, während andere die Eignung von Führungskräften – sowohl persönlich als auch fachlich – infrage stellen. Die Kritik richtet sich dabei häufiger an höhere Führungsebenen als an das direkte Vorgesetztenumfeld.
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