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Bundespolizei 
Deutschland
Bewertung

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Dilettantismus bis in die Haarspitzen

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Bundespolizei in Pirna gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leider nichts mehr.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Entwicklung zur Staatspolizei ohne externe Kontrollinstanzen. Meist völlig überzogene Maßnahmen gegen eigene Mitarbeiter und Einschüchterung durch Machtmissbrauch von Vorgesetzten. Die Bundespolizei sucht gerne Schuldige bei den Mitarbeitern als Ventil für das schlechte Betriebsklima. Hierfür wird getäuscht und Falschinformationen werden gesteuert.

Verbesserungsvorschläge

Das Relikt aus der Kaiserzeit, die freie Heilfürsorge für Schutzbeamte, ist nicht mehr zeitgemäß, da der Kombattantenstatus weggefallen ist. Da viel Vollzugsbeamte im Innendienst arbeiten ist es zur Stabilisierung der Haushalte und aus Gründen der Gerechtigkeit erforderlich Vollzugsbeamt, insbesondere Innendienstposten in die private KVR einzubinden. Vollzugs- und Sicherungsbeamte raus aus dem Innendienst und an die Grenzen und Bahnhöfe, wo sie Sicherheit produzieren können. Alle Regelarbeitsgrenzen wurden nach oben gesetzt nur die Bundespolizei schickt ihre Vollzugsbeamten mit 62 Jahren bei voller Pension in den Ruhestand. Bei der beabsichtigten Reform ist das eine Ungerechtigkeit von sechs Jahren.

Arbeitsatmosphäre

Durch den falschen Personaleinsatz der Polizeibeamten in vielen Innendienstfunktionen entsteht eine inhomogen Arbeitsleistung und führt zu einer rezessiven Performance. und einen hohen Personalaufwand.

Kommunikation

Transparenz fehlt hier vollkommen. Es wird nichts kommuniziert.

Kollegenzusammenhalt

Grundsätzlich gilt, Wer nicht denunziert läuft aus der Reihe und wird schnell als Sündenbock abgestempelt.

Work-Life-Balance

Die Abwesenheit von der Dienststelle stellt ein Highlight dar, deshalb kommt für sehr viele Mitarbeiter das mobile Arbeiten oder Homeoffice gelegen.

Vorgesetztenverhalten

Da es sich hier oft um erfolglose Karrieren außerhalb der Bundespolizei handelt wird auf Befehl und Gehorsam gesetzt. Die Kompetenzen der Fach -und Führungskräfte sind eingeschränkt. Leider hängt das berufliche Fortkommen von der Bewertung dieser Personengruppe ab die mit dem Machtinstrument der Beurteilung erheblichen Schaden anrichten.

Interessante Aufgaben

Die Behörde ist ständig auf der Suche nach ihrer eigenen Identität und will sich in Zyklen neu erfinden. Die Entwicklung zu einer Staatspolizei stellt dabei die Polizeihoheit der Länder in den Hintergrund. Besonders höhere Führungskräfte sehen sich über dem Recht und Gesetz. Gerne wird die Amtsautorität missbraucht um konstruktive Kritik zu unterbinden und Missstände aufzudecken. Das Beurteilungssystem wird hierfür zweckentfremdet und dient als Mittel der Angst und Einschüchterung von Mitarbeitern.

Gleichberechtigung

Ist ein Fremdwort bei der Bundespolizei

Umgang mit älteren Kollegen

Selbst Vollzugsbeamte die nie Polizeidienst geleistet haben, erhalten frei Heilfürsorge und können mit 62 ohne Abschlag die volle Pension genießen.

Arbeitsbedingungen

Die Stäbe sind maßlos überfüllt mit Schutzbeamten, die keinen Schutz-/Wachdienst leisten. Die Kompetenzen der Sicherungsbeamten sind hierfür erheblich eingeschränkt. Das Ergebnis ist ein sehr hoher Personalaufwand und äußerst ineffizientes Handeln im Verwaltungsbereich. Eskapismus führt nicht selten zu völlig überzogenen und unrealen Handlungen insgesamt und auch der Vorgesetzten gegenüber ihrer Nachgeordeten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

ohne

Gehalt/Benefits

Ein erhebliches Ungleichgewicht bei der Bezahlung herrscht zwischen Angestellten, Verwaltungsbeamten und Sicherungsbeamten. Die letzteren werden bevorzugt. Leider entscheidet die Beurteilung über die Beförderungen und somit über die Bezahlung und die Autorität. Quantität und Unterwürfigkeit schlägt Intelligenz und Bildung und führt letztendlich zur Demotivation von gut gebildeten Mitarbeitern.

Image

Die Organisation wirkt nach außen komplett anders als der tatsächliche Dienstbetrieb stattfindet.

Karriere/Weiterbildung

Die Laufbahnprüfungen im Vollzugsdienst bei der Bundespolizei erfüllen keine schul- oder hochschulrechtlichen Voraussetzungen, darum bleibt der Einsatz auf die Bundespolizei beschränkt. Besonders bei Führungskräften ist dieses Defizit erkennbar. Viele Führungskräften waren erfolglos akademischen Laufbahnen gescheitert.

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