Viele Jahre gerne dabei gewesen – am Ende aber ausgebrannt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich habe in meinen vielen Jahren dort unglaublich viel gelernt.
Die Arbeit war abwechslungsreich, mit Verantwortung in Bereichen wie Inventur, Einkauf und Personal.
Früher war die Kommunikation wirklich gut und es wurde viel gemeinsam gelöst.
Ich habe den Stress, die Abläufe und die Teamarbeit lange Zeit sehr gemocht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mit den Jahren ist die Belastung immer größer geworden: mehr Produkte, aber nicht mehr Zeit oder Personal.
Mitarbeiterprobleme wurden zwar gesehen, aber es kam zu wenig konkrete Unterstützung.
Bei Personalmangel stand man oft alleine da – ganze Tage von morgens bis abends.
Der Druck auf die Personalkosten hat die Arbeit zusätzlich erschwert.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Rückhalt und Unterstützung für Schichtführer in schwierigen Phasen.
Kommunikation wieder stärken – regelmäßige Treffen wie früher wären sehr hilfreich.
Personalkosten realistischer planen, damit die Belastung für Mitarbeiter nicht dauerhaft so hoch ist.
Mehr Wertschätzung und offene Gespräche würden viel verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Anfangs wirklich gut – lustig, kollegial, man hat gerne zusammengearbeitet. Mit der Zeit kippte es leider durch Überlastung und fehlende Unterstützung, aber grundsätzlich habe ich den Job lange gerne gemacht.
Image
Nach außen wirkt Burger King moderner und attraktiver, als es im Alltag manchmal ist. Trotzdem eine starke Marke.
Work-Life-Balance
In ruhigen Phasen okay, aber bei Personalmangel schwierig. Oft sehr lange Schichten, teilweise von morgens bis abends.
Karriere/Weiterbildung
In den Anfangsjahren gab es gute Entwicklungsmöglichkeiten. Später war Weiterbildung im Alltag durch die Belastung kaum noch machbar. Bzw. wollten viele gar nicht weiter hoch klettern, weil das Gehalt für die Mehrarbeit nicht stimmt.
Gehalt/Benefits
Für die Belastung zu gering. Schüler und Aushilfen wollten sich den Stress oft nicht antun, was ich verstehen kann.
Und auch Führungskräfte habe nicht nennenswert mehr Gehalt bekommen. Überstunden wurden nicht ausgezahlt. Man hatte dadurch gutfreie Tage gesammelt, die man nach Jaaaahren eventuell mal abfeiern konnte.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kaum wahrnehmbar, hier könnte noch deutlich mehr passieren.
Kollegenzusammenhalt
In guten Zeiten stark, viele haben zusammengehalten. Bei Personalmangel und Frust haben sich aber auch Spannungen entwickelt, die ohne Unterstützung von oben schwer zu lösen waren.
Umgang mit älteren Kollegen
Akzeptiert, aber die körperliche Belastung ist für ältere Kollegen schwer durchzuhalten.
Vorgesetztenverhalten
Früher sehr gut, viel gelernt, viel Unterstützung. Später oft zu wenig Rückhalt – gerade in schwierigen Phasen.
Arbeitsbedingungen
Hohe Belastung, gerade wenn Personal fehlte. Gleichzeitig habe ich aber viel gelernt und Verantwortung übernehmen dürfen.
Kommunikation
Früher top: regelmäßige Treffen (intern), alles wurde offen angesprochen. Später leider stark nachgelassen – Probleme wurden oft nicht angegangen. Hier wäre eine Rückkehr zur alten Kommunikationskultur ein echter Gewinn.
Gleichberechtigung
Keine Auffälligkeiten, es wurden alle gleichbehandelt.
Interessante Aufgaben
Die Mischung aus Küche, Kasse, Inventur, Einkauf und Verantwortung war spannend, allerdings durch den Druck oft überschattet.