Fehlende Wertschätzung - viel Potenzial wird nicht genutzt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Trotz mancher Herausforderungen gab es immer wieder einzelne Personen, die sich engagiert und unterstützend verhalten haben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Konstruktive Kritik wurde selten zugelassen und vielfach als persönliche Infragestellung verstanden.
Verbesserungsvorschläge
Ein zukunftsorientiertes Unternehmen sollte den Mut haben, interne Prozesse und Führungsstrukturen regelmäßig zu reflektieren und offen für Veränderungen zu bleiben. Mitarbeitende als wichtigste Ressource ernst zu nehmen – mit ihren Ideen, Bedürfnissen und Entwicklungsmöglichkeiten – wäre ein wesentlicher Schritt in diese Richtung und eine echte Entwicklung zu einem modernen Unternehmen.
Arbeitsatmosphäre
Misstrauischer Umgang zu Führungskräften, da mehr über- als miteinander gesprochen wurde. Lob und Anerkennung sind kein Teil der Unternehmenskultur.
Image
Die Außendarstellung sollte stärker auf den tatsächlichen Alltag und die Bedürfnisse der Mitarbeitenden abgestimmt werden.
Work-Life-Balance
Mehr vertrauen in die Selbstorganisation der Mitarbeiter können die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben deutlich verbessern. Das streichen vom mobilen Arbeiten führt jedoch auch hier nicht zu einer Verbesserung.
Karriere/Weiterbildung
Wirkliche Weiterentwicklung ist nur möglich, wenn Führungskräfte bereit sind, Kompetenzen im Team als Stärke und nicht als Bedrohung zu sehen.
Gehalt/Benefits
Ein breiteres Angebot an freiwilligen Leistungen könnte die Mitarbeitermotivation langfristig erhöhen. Leider geht Burgis davon aus, das moderne Unternehmen keine Benefits mehr benötigen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mehr Transparenz über bestehende Maßnahmen und deren Wirkung wäre wünschenswert.
Kollegenzusammenhalt
Im Kollegium herrscht ein starker Zusammenhalt, insbesondere im sogenannten ‚harten Kern‘. Viele Mitarbeitende sind bemüht, den Arbeitsalltag bestmöglich zu bewältigen. Gleichzeitig ist eine spürbare Verunsicherung vorhanden: Kritik oder offene Meinungsäußerungen werden aus Sorge vermieden, dass diese an die Geschäftsführung weitergetragen und negativ ausgelegt werden könnten. Dies führt vereinzelt zu einem Klima der Zurückhaltung und dem Gefühl, auf eine inoffizielle ‚Liste‘ zu geraten oder nicht mehr ernst genommen zu werden.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kolleg:innen wurden gleichberechtigt behandelt und waren ein selbstverständlicher Teil des Teams.
Vorgesetztenverhalten
Ein stärker wertschändender und klarer Führungsstil hätte die Zusammenarbeit und Motivation deutlich verbessern können. Eine Transparenz, Feedback und echte Gesprächsbereitschaft wären wünschenswert gewesen. Der Umgang mit gekündigten Arbeitnehmern sollte weiterhin wertschätzend sein.
Arbeitsbedingungen
Moderne Systeme, moderne Produktion. Ein Punkt Abzug gibt es hier für flexible Arbeitszeitmodelle und eine bessere digitale Infrastruktur.
Kommunikation
Kritische Themen werden ignoriert oder mit dem Satz "setzen wir aus" abgetan. Der Flurfunk funktionierte dafür bestens. Feedback will nicht gehört werden - ein echter Austausch ist dadurch nicht möglich. Kommunikationsworkshops bei Führungskräften bringen leider auch keine Verbesserung, da negative Kritik nicht gehört werden will und man sofort abgestempelt wird. Ein stärkerer Fokus auf wertschätzende, offene Gesprächskultur hätte das Arbeitsklima deutlich verbessern können.
Gleichberechtigung
Die Gleichbehandlung war stark vom jeweiligen Team oder der Führungskraft abhängig. Eine offene Auseinandersetzung mit Diversität und strukturellen Ungleichheiten wäre ein sinnvoller Schritt in Richtung echter Gleichberechtigung.
Interessante Aufgaben
Mehr Vertrauen in die Mitarbeitenden und eine gezieltere Aufgabenverteilung hätten die Tätigkeit deutlich attraktiver gemacht.


