Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Burtschell 
& 
Partner 
Steuerberater 
PartG 
mbB
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

Als Werkstudent nicht zu empfehlen

1,7
Nicht empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling in Krefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv war, dass die Vergütung in Ordnung war. Außerdem gab es einzelne Mitarbeiterinnen, die sich wirklich Mühe gegeben haben, mich zu unterstützen und Dinge zu erklären. Diese Unterstützung habe ich sehr geschätzt.

Auch dass Seminare angeboten wurden, ist grundsätzlich positiv. Mit einer besseren Einarbeitung und mehr Hintergrundwissen hätten diese wahrscheinlich mehr Nutzen gehabt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlecht fand ich vor allem die angespannte Arbeitsatmosphäre, die fehlende Einarbeitung und die mangelnde Unterstützung. Als Praktikant/Student hatte ich oft das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden und mit vielen Aufgaben allein gelassen zu sein.

Die Kommunikation war häufig unklar, Informationen fehlten und Antworten wirkten teilweise unprofessionell. Auch das Teamgefühl war kaum vorhanden, besonders durch die Trennung der Bürobereiche. Die Aufgaben waren überwiegend eintönig und hatten für mich nur begrenzten Lernwert.

Zusätzlich empfand ich den Umgang mit Feierabend, Kritik und vertraglichen Themen als unangenehm und teilweise respektlos.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte Praktikanten und Studenten deutlich strukturierter einarbeiten und Aufgaben klar erklären, statt vieles nur nebenbei oder nach Gefühl bearbeiten zu lassen. Gerade am Anfang wären feste Ansprechpartner, klare Zuständigkeiten und verständliche Rückmeldungen wichtig.

Außerdem sollte die Kommunikation professioneller und respektvoller werden. Informationen sollten offen weitergegeben werden, ohne dass man ständig nachfragen oder raten muss. Auch der Umgang mit Feierabend, Kritik und vertraglichen Themen sollte sachlicher und wertschätzender sein.

Ein weiterer wichtiger Punkt wäre ein besseres Teamgefühl zwischen den Bürobereichen, damit neue Mitarbeiter nicht isoliert werden.

Regeln im Büroalltag sollten einheitlich und nachvollziehbar für alle gelten. Wenn es beispielsweise feste Vorgaben zur Arbeitsatmosphäre oder zum Radiohören gibt, sollten diese klar kommuniziert und von allen gleichermaßen eingehalten werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich als angespannt und belastend erlebt. Ein echtes Teamgefühl war kaum vorhanden, was auch durch die räumliche Trennung in zwei Bürobereiche verstärkt wurde. Gerade als Praktikant/Student hätte ich mir mehr Unterstützung, Struktur und Einbindung gewünscht. Stattdessen fühlte ich mich über längere Zeit eher isoliert und nicht richtig angekommen.

Zusätzlich gab es wiederholt unangenehme Sprüche nach Feierabend, zum Beispiel wenn man pünktlich gehen wollte. Das hat die Atmosphäre zusätzlich verschlechtert.

Work-Life-Balance

Pünktlicher Feierabend war praktisch nicht gegeben. Ich habe fast immer etwa 20 bis 25 Minuten länger gemacht. Das ist zeitlich vielleicht nicht extrem viel, aber unter den gegebenen Bedingungen und bei den eher einfachen Aufgaben wirkte es für mich nicht angemessen.

Zusätzlich gab es nach Feierabend noch Routinen wie Spülen und Gespräche über die Arbeit, wodurch sich der Arbeitstag weiter verlängerte. Kommentare darüber, wenn man pünktlich gehen möchte, empfand ich als unangenehm.

Karriere/Weiterbildung

Es wurden zwar Seminare angeboten, was grundsätzlich positiv ist. Für mich waren diese aber nur begrenzt hilfreich, weil mir im Alltag oft das nötige Hintergrundwissen und die fachliche Einordnung gefehlt haben.

Ohne ausreichende Einarbeitung und klare Erklärungen fühlte ich mich in vielen Situationen eher allein gelassen. Dadurch hatten die Lernmöglichkeiten für mich insgesamt deutlich weniger Nutzen, als ich mir von einem Praktikum oder einer studentischen Tätigkeit erhofft hätte.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war sehr unterschiedlich. In einem der Bürobereiche gab es Mitarbeiterinnen, die sich Mühe gegeben haben, mich zu unterstützen und Dinge zu erklären. Das habe ich positiv wahrgenommen.

Insgesamt habe ich mich jedoch eher isoliert gefühlt, besonders zu Beginn in dem anderen Bürobereich. Ein einheitliches Teamgefühl war kaum vorhanden. Nach meinem Eindruck gab es in der Vergangenheit bereits mehrere Kündigungen aus ähnlichen Gründen, weshalb ich die Situation nicht als Einzelfall wahrgenommen habe.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten habe ich überwiegend negativ erlebt. Ich fühlte mich nicht ernst genommen und teilweise respektlos behandelt. Es gab unangenehme Gespräche und Aussagen, die ich als unprofessionell empfunden habe.

Besonders kritisch fand ich die Kommunikation bei Konflikten, unter anderem im Zusammenhang mit dem Vertrag. Aussagen wie „kein Bock“, „mach ich nicht“ oder „such dir mal einen guten Anwalt“ wirken auf mich nicht angemessen im beruflichen Umfeld.

Über einen der Chefs kann ich weniger Negatives sagen. Dennoch fehlten auch dort klare Erklärungen und verlässliche Informationen, was die Zusammenarbeit erschwert hat.

Kommunikation

Die Kommunikation war aus meiner Sicht sehr schlecht. Informationen haben an vielen Stellen gefehlt und klare Antworten gab es selten. Häufig hatte ich das Gefühl, dass eher „Rate mal“ oder eine Art Quiz gespielt wurde, anstatt Dinge verständlich zu erklären.

Gerade als Praktikant/Student ist man auf klare Anweisungen, Feedback und Unterstützung angewiesen. Diese Struktur hat mir stark gefehlt. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl, dass nicht wirklich klar war, was ich studiere oder welche Unterstützung ich eigentlich gebraucht hätte.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung war in Ordnung. In diesem Bereich kann ich wenig Negatives sagen. Im Vergleich zu den anderen Punkten war das Gehalt beziehungsweise die Vergütung einer der besseren Aspekte.

Gleichberechtigung

Ich habe mich nicht gleichwertig oder respektvoll behandelt gefühlt. Besonders irritierend war für mich die uneinheitliche Duz-/Siez-Kultur. Ich sollte die Chefs siezen, wurde selbst aber geduzt. Auch bei einer Kollegin gab es eine unangenehme Situation, weil ich sie geduzt hatte, obwohl sich im Büro fast alle duzten. Gleichzeitig wurde ich von ihr weiterhin geduzt.

Insgesamt hatte ich oft das Gefühl, als Praktikant/Student nicht ernst genommen zu werden. Unangenehme Gespräche mit dem Chef waren für mich keine Ausnahme.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren überwiegend eintönig und hatten für mich nur begrenzten Lernwert. Vieles bestand aus Scannen, Abschreiben und Buchungen, was auf Dauer sehr monoton war. Aufgaben wurden oft nur grob nebenbei erklärt oder mussten nach Gefühl bearbeitet werden.

Positiv erwähnen möchte ich, dass sich zwei Mitarbeiterinnen in einem Bürobereich wirklich Mühe gegeben haben, mich einzuarbeiten und zu unterstützen. Insgesamt hätte ich mir aber deutlich mehr fachliche Anleitung, abwechslungsreichere Aufgaben und einen besseren Bezug zu meinem Studium gewünscht.


Arbeitsbedingungen

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen