Ein Sinnbild der deutschen Wirtschaft: Eine Firma, die den Wandel verschläft und sich auf Vergangenheit ausruht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wer Routine schätzt und gerne an einem festen, unveränderten Arbeitsplatz arbeitet oder wer das typische Beamtengefühl mag, wird sich hier durchaus wohlfühlen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang mit Kolleginnen und Kollegen, die sich weiterentwickeln oder neue Wege gehen wollen, ist oft schwierig. Statt Probleme konstruktiv anzugehen, wird häufig zuerst nach einem Schuldigen gesucht. Das Prinzip "Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne" scheint hier nicht verstanden zu werden und so wird lieber gar nicht erst gehobelt, sondern nur Zeit abgesessen.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre sinnvoll zu prüfen, ob sich die Fertigung bzw. der Einkauf einfacher Komponenten (z. B. Körper, Deckel usw.) kosteneffizient ins Ausland verlagern lässt. So könnten im Inland Kapazitäten für komplexere Aufgaben freiwerden und die Wettbewerbsfähigkeit insgesamt steigen.
Arbeitsatmosphäre
Jeder versucht sein Wissen zu horten mit der Meinung, dass es was Wert ist.
Image
mittelständischer Standard
Work-Life-Balance
Alles eine Frage der Absprachen.
Karriere/Weiterbildung
Kleine Abteilungen, wenig Entwicklungspotenzial.
Gehalt/Benefits
Fachlich starke Kollegen könnten im Raum Frankfurt und Umgebung problemlos 30–50 % mehr verdienen, die Leistung wäre es allemal wert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
mittelständischer Standard
Kollegenzusammenhalt
Typisch für ein gewerkschaftlich geprägtes Unternehmen mit ausgeprägter vertikaler Hierarchie: ein ständiges ‚"Wir hier unten gegen die da oben". Wem dieses Klima gefällt, der fühlt sich hier wohl.
Umgang mit älteren Kollegen
Man hat oft den Eindruck, dass ältere Mitarbeitende eher als Kostenfaktor gesehen werden und man insgeheim erleichtert ist, wenn sie in den Ruhestand gehen.
Vorgesetztenverhalten
Ist in Ordnung.
Arbeitsbedingungen
mittelständischer Standard
Kommunikation
Die Kommunikation ist in Ordnung.
Gleichberechtigung
Ist in Ordnung
Interessante Aufgaben
Aus zunächst spannenden Aufgaben wird nach drei bis fünf Jahren reine Routine, und damit schnell langweilig.
