54 von 88 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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54 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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54 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Mein ehemaliges Team bei [bu:st].
Meine Teams in den Kundenprojekten.
Gefördertes Fitnessangebot (Wellpass).
Ich konnte so viel Home Office machen, wie ich wollte (soweit dies von Kundenseite aus möglich war)
Beim Einstieg erfolgt eine strukturierte Einarbeitung. Es wird einem ein Mentor/Einarbeiter an die Seite gestellt, den man idR zu allen Themen fragen und um Rat bitten kann. Das ist insbesondere für Berufsanfänger frisch von der Uni hervorragend.
Der teaminterne Krankheitsprozess dauert zu lange. Von „ich bin krank“ zu „ich kann den Laptop aus machen“ vergehen ca. 20-30 min.
Es werden nur die Mitarbeiter von den Führungskräften bewertet. Eine anonyme Bewertung der Führungskräfte bspw. durch Fragebögen erfolgt nicht. Damit ist für mich eine ehrliche Feedbackschleife nicht vorhanden.
Rest siehe einzelne Punkte.
Die eigentlich positive Arbeitsatmosphäre wurde für mich durch meine Teamleitung stark negativ beeinflusst. Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten und werden dementsprechend weder zeitlich erfasst noch bezahlt. Meine Führungskraft hat die Vertretung von Kollegen (aufgrund von Krankheit oder Urlaub -> bedeutet Mehraufwand zu den eigenen Projekten) als "Hintergrundrauschen" beschrieben. Das hieß für mich übersetzt, dass Vertretungen erwartet werden und gemacht werden müssen, aber nicht besonders honoriert werden.
In einer Woche habe ich 12 unbezahlte Überstunden geleistet, um Inhalte für einen Kundenworkshop vorzubereiten. Die Inhalte habe ich so aufbereitet, dass sie gleichzeitig intern genutzt werden können. Ich habe meine Teamleitung auf meinen Einsatz für das Unternehmen und den Kunden hingewiesen. Die Antwort daraufhin lautete „es gibt halt mal so Peaks“.
Meiner Erfahrung nach findet man sich, sobald man nicht mehr jedes zusätzliche Projekt ohne wenn und aber annimmt oder kommuniziert, dass man an der Kapa Grenze ist, sehr schnell in einem Termin wieder, in dem es darum geht, die eigenen Effizienzen zu heben. Heißt sobald man nein sagt, ist man ineffizient.
Es gibt keine Zeiterfassung. Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten. Das ist insbesondere für Berufsanfänger schlecht. Die im Rahmen der Vertrauensarbeitszeit „angesammelten“ Überstunden können nicht genutzt werden, um bspw. Brückentage freizunehmen.
Flache Hierarchien begrenzen die Möglichkeit, „Karriere“ zu machen. Weiterkommen wird nur der, der die interne Qualifikation macht. Der Titel (Junior/Senior/…) wird nur anhand des internen Qualifikationsprozesses festgemacht, zu 0% am Erfolg der eigenen (externen) Projekte.
Meiner Meinung nach heißt das aber auch: wer wenig beauftragt ist, hat viel Zeit für die interne Qualifikation und bekommt so den entsprechenden Titel. Wer viel beauftragt ist, muss oft seine Freizeit opfern, um die Qualifikation zu durchlaufen. Falls man die Qualifikation nicht macht, hat man -trotz gut laufender Projekte- geringere Aussichten auf ein höheres Gehalt.
Die Arbeitsatmosphäre in meinem Team unter den Kollegen (auf selber Ebene) war sehr gut. Das Team besteht aus jungen, fast ausnahmslos kollegialen und teilweise einfach wundervollen Menschen.
Es gibt kaum ältere Kollegen. Falls ja, sind diese in der Führungsetage.
Meine Führungskraft war nicht unterstützend. Es erfolgte seltenst konstruktives Feedback. In meinen Mitarbeitergesprächen kamen oft Aussagen wie "Ich habe das Gefühl, dass….." ohne konkrete Beispiele zu nennen. Auf Nachfrage nach Beispielen, die die Aussagen untermauern und somit zum Verständnis meinerseits führen könnten, konnten idR keine Beispiele genannt werden. Im Zweitgespräch hat die Führungskraft 80% der Aussagen revidiert und ihrerseits gesagt "das habe ich falsch formuliert" oder "das habe ich anders gemeint".
Mitarbeitergespräche dienen meiner Wahrnehmung nach mehr der Erfüllung eines Prozesses als einer wirklichen Mitarbeiterförderung.
Die Laptops und Diensthandys entsprechen dem aktuellen Stand. Es wird einem ein hochwertiges kabelloses Headset bereitgestellt.
Allerdings ist die technische Ausstattung im [bu:st] Büro unzureichend. Niemand hat einen festen Arbeitsplatz. Auf der Arbeitsfläche meines Teams gab es keine höhenverstellbaren Schreibtische. Einen zweiten tragbaren Bildschirm bekommt man nur auf Anfrage --> idR wird nur mit dem Laptop gearbeitet.
Neben der Teamarbeitsfläche gab es ausreichend Plätze mit einem! festen zweiten Bildschirm. Allerdings sind die Schreibtische an den Plätzen so schmal, dass man gefühlt 2cm vor dem zweiten Bildschirm sitzt.
Teamintern: Transparenz, wo Transparenz passt und angenehm ist. Keine Transparenz hinsichtlich eigener Beauftragung/eingeplanter Projektauslastung. Nur, nachdem ich mehrmals unnachgiebig nachfragt habe, wurde mir diese von einem Teammanager gezeigt.
Es werden teaminterne Workshops und Retros zu verschiedenen Themen gemacht und dabei teilweise sehr wertvolle Themen/Handlungsbedarfe ermittelt. Allerdings wird nach den Workshops oft der aktuelle Stand der Umsetzung nicht kommuniziert. Keiner weiß, ob Themen umgesetzt oder gar nicht weiterverfolgt werden.
Das Gehalt ist iO bis gut (je nach Verhandlungsstärke und -zeitpunkt).
Die Gehaltsanpassung erfolgt nur, wenn diese aktiv eingefordert wird. Dh es gibt keine automatische jährliche Gehaltsanpassung. Das Gespräch dazu findet mit dem Geschäftsführer statt.
Das Gehalt ist sehr an der internen Qualifizierung angelehnt. Die interne Qualifizierung wird oft in der Freizeit (=unbezahlte Überstunden) gemacht und damit nicht bezahlt.
Es gibt weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld. Letztes Weihnachten gab es eine Karte und eine Tafel Marzipanschokolade.
Es gibt einen Performance Bonus, der meiner Meinung nach aber eher eine Art Taschengeld ist, das man eventuell bekommen kann. Ein Anspruch besteht nicht. Der Performance Bonus ist nicht! an die Mitarbeiterziele gekoppelt.
Teilweise ja, teilweise nein. Es kommt sehr auf das Kundenprojekt an.
Sehr offene und gute Kommunikation. Sehr gute Zusatzleistungen.
- Viele Events (Campus, Weihnachtsfeier, Sommerfest, Budget für Teamevents, …).
- Viele Angebote für die persönliche Weiterentwicklung
- Toller Zusammenhalt zwischen den Kollegen, gegenseitige Unterstützung
Parkplatzsituation und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel.
Je nach Projektauslastung schwankend
Viele Möglichkeiten zur Weiterbildung sowohl intern als auch externe Zertifizierungen.
Tolle Kollegen und teamübergreifender Zusammenhalt
Flache Hierarchien, daher eine Führungskultur, welche eine hohe Eigenverantwortung erfordert. Ziele sind meist transparent.
Schönes Büro, gute Ausstattung.
Büro könnte ergonomischer sein (Stühle und mehr höhenverstellbare Schreibtische)
Transparente Kommunikation auch in schwierigen Zeiten
Im mittleren Management gibt es eine gute Verteilung der Führungspositionen zwischen Männer und Frauen. Oberes Management ausschließlich männlich besetzt. Insgesamt könnte sich das Unternehmen noch diverser aufstellen.
Je nach Projekt mehr oder weniger. Wer sich intern engagieren möchte, kann da interessante Aufgaben übernehmen.
die entspannte Atmosphäre, dass sich die Kollegen alle untereinander super verstehen und spaß an ihrer Arbeit haben und dass Hart-Work-Cafe, da man sich dort beim Mittagessen mit allen anderen Kollegen austauschen kann.
finde es sehr toll :)
Super Team, viele gemeinsame Events, guter Zusammenhalt.
Gehaltsverhandlung zu sehr am Qualifizierungsweg orientiert
Ich finde die Atmosphäre im Großen und Ganzen super - wenn man sich einbringt und Initiative zeigt, wird das definitiv honoriert.
Es ist kein 9to5 Job aber das ist bei dieser Branche auch nicht möglich, da unser Anspruch auch ist, dem Kunden schnellstmöglich zu helfen. Es wird aber schon darauf geachtet, dass man keine 50-60h Woche macht - natürlich kann das mal vorkommen entspricht aber definitiv der Regel und wird auch nicht verlangt/eingefordert.
Wenn man sich einbringt und auch den Dialog mit den Vorgesetzten sucht, kann man viel erreichen und wird gefördert. Eigeninitiative ist das Wichtigste bei [bu:st], wer das nicht mitbringt darf nicht davon ausgehen es weit zu bringen in der Firma.
Der Zusammenhalt ist nicht nur innerhalb meines Teams super - zumindest ist das mein Eindruck. Bei Fragen oder Unterstützung wird man nie vertröstet oder abgewiesen.
Der Altersdurchschnitt ist generell sehr jung, lediglich in den Führungspositionen ist dies nicht unbedingt der Fall. Neue Mitarbeiter sind meist Absolventen, ich kann aber auch nicht einschätzen, welche Bewerbungen es grundsätzlich gibt.
Ich bin super zufrieden mit meiner Teamleitung und fühle mich gesehen und gehört. Manchmal könnte es aber bei Unstimmigkeiten (die man offensichtlich nicht alleine klären konnte) mehr Top Down Anweisungen geben.
Die Geschlechteraufteilung ist meines Erachtens nach 50/50. Im Management könnte das noch stärker berücksichtigt werden.
Ich bin bei meiner Umsetzung der Aufgaben beim Kunden völlig frei und werde nicht kontrolliert.
Super Einstieg ins Berufsleben. Ich habe viel gelernt was ich auch in Zukunft noch anwenden kann. Außerdem fand ich meine persönliche Entwicklung spannend. Vielen Dank dafür.
Die jungen Mitarbeiter werden schon sehr ausgebeutet (klingt hart, ist aber so). Frei nach dem Motto - mehr Arbeit ist immer gut, dann kommt mehr Kohle rein (natürlich fürs Unternehmen und nicht für den MA)
Schaut euch eure Führungsmannschaft nochmal an und überdenkt ob die ein oder andere Position nicht vielleicht anders besser besetzt wäre.
Die Firma versucht ein modernes Arbeitsklima herzustellen.
Ich habe das Image als kompetenter Ansprechpartner wahrgenommen
Es wird viel verlangt - 50h bis 60h sind zu Beginn keine Seltenheit. Urlaub kann jederzeit genommen werden, die Aufgaben müssen aber vom Team aufgefangen werden. D.h. jeder muss zusätzlich zu seiner Arbeit noch die Aufgaben der anderen übernehmen.
Persönliche Weiterbildung fand ich gut, fachliche Weiterbildung ist ausbaufähig.
Durchaus in Ordnung, wenn man gut verhandeln kann. Wer schlecht verhandelt ist "selber schuld"
kein gesteigertes Interesse vorhanden - ein bisschen green-washing, das wars aber auch
Im Team war der Zusammenhalt top, Teamübergreifend eher weniger
Die älteren Kollegen sitzen in der Geschäftsführung sonst hauptsächlich junge Leute die "viel mit sich machen lassen"
Das kommt hier schwer auf den Vorgesetzten an. geht von 1 Stern bis 5.
Ausstattung ist gut - in allen Bereichen
Gute Kommunikation innerhalb der Teams und teilweise auch von er Geschäftsführung. Zu viel Transparenz wird aber nicht gerne gesehen.
Bevorzugungen von alten (sorry), weißen Männern - man muss sich nur mal den Anteil der Frauen in der Geschäftsführung anschauen
Interesse im automotive Umfeld muss mann/frau mitbringen
Das Unternehmen entwickelt sich stets weiter. Egal ob neue Fragestellungen der Industrie auftauchen, innovative Management-Methoden entstehen oder wichtige Trends in den Arbeitswelten angesagt sind - bust nimmt sie an.
Ich verfolge das seit meinem Ausstieg vor über 10 Jahren, es gilt immer noch
Die Zusammenarbeit war stets geprägt von Respekt und Vertrauen. Unstimmigkeiten haben wir konstruktiv gelöst.
Kein 9 to 5, aber Ausgleich war immer möglich.
Weiterbildung wird als Schlüssel zum Erfolg verstanden.
Man bekommt schnell Verantwortung.
Das galt damals und heute noch.
Selten habe ich so eingeschweißte Teams erlebt.
Es gibt Kollegen, die seit mehr als 15 Jahren sehr zufrieden dort beschäftigt sind.
Ich kenne die Sitze und Büros vieler Unternehmen und Beratungen, nur wenige liegen auf dem Niveau von bu:st.
Bei Eignung und Motivation stehen viele Türen mit spannenden Projekten und Kunden offen.
Den super Zusammenhalt, die vielen tollen Firmenevents und einfach den Spaß den man mit seinen Kollegen beim Arbeiten haben kann.
Die Kommunikation könnte teilweise schneller erfolgen.
Die Arbeitsatmosphäre kommt natürlich immer auf das Team an. In meinem Team haben wir uns gegenseitig unterstützt, wertgeschätzt und hatten ebenfalls eine gute Zeit zusammen.
Auch im gesamten Unternehmen (bspw. bei Unternehmensfeiern) ist die Stimmung unter Kollegen gut.
Das Image bei den Kunden ist größtenteils sehr positiv.
Es gibt immer wieder Phasen wo es mehr ist. Dann gibt es aber auch Phasen in denen es etwas ruhiger zugeht. Ich finde jeder muss hier auf sich selbst achten und man kann für eine Beratung durchaus eine angemessene Work-Life-Balance feststellen. Natürlich auch immer in Abhängigkeit von den Projekten.
Viele Chancen für Weiterbildung und Karriere. Allerdings muss man dies auch äußern und aktiv vorantreiben.
Ich kenne das Gehalt bei vergleichbaren Unternehmen und kann bestätigen, dass das Gehalt sehr fair ist. Zusätzlich gibt es verschiedene zusätzliche Leistungen, wie bspw. finanzielle Unterstützung beim Thema Sport.
Super Engagement des Unternehmens und der einzelnen Kollegen bspw. mit Spendenaktionen etc. an Weihnachten und zu verschiedenen Themen.
Viele tolle Teamevents und auch super Feiern für das gesamte Unternehmen. Das schweißt als Kollegen zusammen.
Das Unternehmen ist eher durch junge Kollegen geprägt. Daher ist der Umgang mit älteren Kollegen schwierig zu beurteilen.
Ich persönlich bin mit meiner Vorgesetzten sehr gut ausgekommen und hatte hier ein sehr wertschätzendes und respektvolles Verhältnis. Man lernt als Führungskraft allerdings auch nie aus und ist nicht unfehlbar.
Offenes Office - muss man mögen. Super Home-Office Möglichkeiten.
Der Flurfunk ist stark. Daher würde es helfen das ein oder andere Thema schneller zu kommunizieren.
Ich habe mich als Frau immer gleichberechtigt behandelt gefühlt.
Super Projektabhängig. Ich fand meine Projekte immer sehr interessant und wenn ich wechseln wollte oder etwas neues lernen wollte, wurde es mir immer ermöglicht. Auch hier: Man muss den Mund aufmachen, dann ist alles möglich.
Image beim Kunden und Projekte.
Risikoaversion.
Andere Industriezweige aufreißen. Deutlich mehr Fokus auf Akquise neben großem OEM aus München legen um weitere Perspektiven für Mitarbeiter zu schaffen.
Image bei Kunden sehr positiv. Umsetzung und Problemlösung steht im Fokus keine "Folienmalerei".
Normal für eine Beratung.
Durch die neue Qualifikationslandschaft wurden 2021 mehr Möglichkeiten zur internen Karriere geschaffen. Externe Zertifizierungen sind mit Gehalt verhandelbar.
Im Rahmen was eine Beratung umsetzen kann. Initiative für Nachhaltigkeit gestartet. Kann immer mehr sein.
Generell gut. Hat wie bei vielen Unternehmen unter Corona Bedingungen gelitten.
Kaum ältere Leute im Unternehmen.
Stark abhängig von den jeweiligen Vorgesetzten. Begründungen für Entscheidungen und Ziele werden meistens erläutert und sind nachvollziehbar. Mitarbeiter werden eher zu viel mit einbezogen als zu wenig.
Ausstattung während starker Home Office Perioden (bedingt durch Corona) könnte besser sein. Handy, Notebook etc. sind gut.
Stehtische im Office und mehr Bildschirme könnten ein guter Anreiz sein mehr Mitarbeiter in 2022 in das Büro zu bekommen.
Starke Kommunikation vor allem zu Corona Start. "Grüne" Einbindung von allen Mitarbeitern führt oft zu elend langen Schleifen vor Entscheidungen. Hier gerne mal klare Ansagen von Oben statt "jede Meinung muss angehört werden".
Kommunikation Top Down sollte den Flurfunk strikter einbremsen.
Gleiche Chancen für alle. Wiedereinstieg nach Schwangerschaft, Elternzeit oder Sabbatical kein Problem und individuell regelbar.
Projektabhängig. Reiseprojekte können für viel Abwechslung und andere Perspektiven als beim großen OEM aus München sorgen, aber auch hier ist man in neuen interessanten Themenfeldern unterwegs. Wer spannende Projekte mit Verantwortung machen möchte kann dies auch tun.
Das Vertrauen, das ich als Mitarbeiter seit dem ersten Tag als Frischling von der Uni spüre. Die Tatsache, dass jeder als Mensch und Teil der [bu:st]-Familie gesehen wird, was sicher der große Vorteil eines inhabergeführten Unternehmens ist. Das Interesse, das sich alle Mitarbeiter gegenseitig entgegenbringen und die Kultur, die daraus entsteht. Den Einfluss, den ich auch als "einfacher" Mitarbeiter schon vor Jahren wahrgenommen habe: Sei es auf die Auswahl meiner Projekte oder auch die Entwicklungen im Unternehmen selbst. Die gelebte Politik der "offenen Tür" und dass ich bei Problemen/Beschwerden bis zum Geschäftsführer jederzeit jeden anrufen kann. Die Beteiligung am Unternehmenserfolg.
Ich würde mehr Mut beim Wachstum und mehr Konsequenz bei internen Projekten zur Weiterentwicklung wünschen. Hier wird oft lieber der "Spatz in der Hand" als die "Taube auf dem Dach" genommen und z.B. ein internes Projekt doch wieder aufgegeben oder heruntergefahren, um im Zweifel ein langfristiges Kundenprojekt staffen zu können. Der manchmal etwas fehlende Mut beim Wachstum führt dazu, dass Projekte nicht gestaffed werden können oder es zu Engpässen kommt, weil erst dann eingestellt wird, wenn Projekte da sind. Hier kann ich aber auch ein Umdenken wahrnehmen, das seit einiger Zeit stattfindet und hoffe, dies bleibt auch so. Außerdem würde ich mir wünschen, dass wir bei Sales-Themen und in der Weiterentwicklung von (IT-)Tools, Prozessen und Methoden wieder auf das State-of-the-Art-Niveau zurückkommen, dass wir noch vor einigen Jahren hatten. All dies erfordert Investitionen und ist risikobehaftet. Ich denke, ein bisschen mehr davon würde uns gut zu Gesicht stehen. Letztlich ist die Entscheidung darüber natürlich das Privileg derer, die dann auch mit den Folgen zu leben haben (sprich: den Eigentümern/Geschäftsführern).
Ich habe mich vom ersten Tag an wohl gefühlt und das hat sich auch in den Jahren seitdem nicht geändert. Die Stimmung in Teams und Firma war nie schlecht, nicht einmal im schwierigen Corona-Jahr 2020. Man hilft sich gegenseitig und es herrscht eine tatsächlich gelebte Open-Door-Policy. Ich habe das gefühlt, dass immer offen ehrlich und mit mir umgegangen wird. Feedback wird offen gegeben und eingefordert (auf allen Ebenen), die vielfältigen Firmen- und Teamevents sorgen dafür, dass innerhalb der Firma und besonders auf Teamebene ein gutes Vertrauensverhältnis herrscht. Die Kundenprojekte bringen es aber natürlich auch mit sich, dass man nicht jeden Tag alle Kollegen sieht und häufig auch in kleineren Teilteams oder auch alleine unterwegs ist. Vor Corona traf man sich dann zumindest freitags im Büro. Im Moment leider fast alles nur noch online und aus dem Home Office, aber da kann natürlich keiner was dafür.
Vergleiche mit McKinsey und BCG sind Quatsch, da das weltweit führende Strategieberatungen mit tausenden von Mitarbeitern sind. [bu:st] konkurriert mit mittelgroßen Firmen aus dem Projektmanagement-Bereich und hat hier meines Erachtens bei allen bestehenden Kunden einen exzellenten Ruf. Das zeigen die jahrelangen Wiederbeauftragungen und die Stimmen der Kunden, die sehr oft beim eigenen Einkauf dafür kämpfen, dass [bu:st] statt einem günstigeren Mitbewerber beauftragt wird. Fünf Sterne gibt es von mir hier nur deshalb nicht, weil sich [bu:st] mit seiner Größe natürlich keinen nationalen oder internationalen Namen machen kann.
Wer sich für Beratung/Projektmanagement bzw. die Arbeit als Dienstleister entscheidet, wird immer mehr Arbeitslast erleben, als jemand der sich für Großkonzern, Behörde oder Ähnliches mit einem 9-to-5-Job entscheidet. Eine 40h-Woche reicht in den seltensten Fällen, es werden aber (bis auf sehr seltene Spitzenzeiten und absolute Sondersituationen) keine 55h oder 60h gearbeitet. Dass irgendwas zwischen 40-50h im Schnitt normal ist und keine Überstunden bezahlt werden, wird in den Bewerbungsgesprächen transparent so dargestellt. Wem sein Projekt und die Arbeit mit dem Kunden Spaß macht, für den wird das meiner Erfahrung nach aber auch kein Problem darstellen. Zudem gilt: Wer perfektionistisch veranlagt ist (und das trotz Coaching-Angeboten nicht ablegen kann/will) oder gerne noch 2-3 Kaffeepausen pro Tag macht, arbeitet natürlich länger als jemand, der größeren Wert auf Effizienz legt. Wer sich überlastet fühlt kann jederzeit das Gespräch suchen und dann wird versucht, gemeinsam eine Lösung zu finden, was meiner Erfahrung nach eigentlich dann auch immer gelingt, wenn auch vielleicht nicht schon ab dem nächsten Tag.
Bei entsprechender Leistung, Motivation und Eignung ist ein stetiger Aufstieg innerhalb der Firma möglich. Gleichzeitig gibt es hier kein Up-or-Out wie in klassischen Strategieberatungen. Wer will kann sich immer wieder neue Herausforderungen in verschiedenen Projekten suchen und ich denke, auch für extrem clevere/gute Leute bietet [bu:st] für 4-5 Jahre immer wieder neue Lernfelder und Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Tatsächlich suchen viele danach - vor allem, wenn sie keine Karriere als Führungskraft machen können/wollen - sich eine neue Herausforderung. Fair enough - wer bleibt heute schon sein ganzes Leben bei einer Firma? Und Aufstiegs-/Wechselmöglichkeiten wie ein Großkonzern kann [bu:st] nicht bieten. [bu:st] investiert auf jeden Fall signifikant sowohl in die fachliche als auch persönliche Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter. Dies muss auch so sein, da wie oben geschrieben, sehr viel mit jungen Leuten gearbeitet wird. Es gibt unzählige Schulungen, die von internen Kollegen angeboten werden und ein Schulungsprogramm von verschiedenen externen Coaches, mit denen jeder Mitarbeiter im Schnitt sicher 3-5 Tage pro Jahr verbringt.
Ich fühle mich mindestens fair, eher sogar überdurchschnittlich gut bezahlt für meine Arbeit. Sicher gibt es irgendwo einen Arbeitgeber, der für weniger Leistung mehr bezahlt, aber sicher gibt es auch viele wo das ganz anders ist. Oft kommt das Argument "Wenn ich das auf meine Arbeitsstunden runterrechne, dann...". Natürlich kann man so argumentieren, aber dann muss man sich halt einen 35h/Woche-Job suchen und schauen, ob man da glücklicher wird. Zudem finde ich, dass generell sehr leistungsbezogen bezahlt wird (d.h. wer gut ist, bekommt auch mehr) ohne das dabei aber Exzesse stattfinden. Während einer mehrmonatigen Corona-Krise hat die Firma niemanden ausgestellt (lediglich eine von zwei Probezeiten wurde nicht bestätigt), freiwillig das Kurzarbeitergeld aufgestockt und am Jahresende allen Mitarbeitern noch einen Bonus gezahlt, der wahrscheinlich bei vielen dann den Einkommensverlust mehr oder weniger voll ausgeglichen hat.
Das Büro wird so umweltfreundlich wie möglich gestaltet und Weihnachtsgeschenke werden zum Beispiel seit einigen Jahren so gekauft, dass sie auch einen sozialen Zweck unterstützen. Sicher könnte man noch mehr machen, aber ich denke, wir brauchen kein schlechtes Gewissen habe. Die Mitarbeiter steuern hier selbst immer wieder Initiativen ein, die meist auch unterstützt werden.
Wie in vielen Bewertungen hier schon erwähnt ist der Zusammenhalt toll, sowohl über die Identifikation mit der Firma als auch besonders in den einzelnen Teams, die beim Kunden zusammenarbeiten. Das liegt sicherlich daran, dass man beim Kunden nur gemeinsam bestehen kann und die Arbeitslast manchmal hoch ist. Zum anderen aber auch, dass die Firma es schafft, großteils sehr sympathische, motivierte aber gleichzeitig teamfähige Menschen einzustellen und über Events und Schulungen von Mitarbeitern und Führungskräften ein gutes Mindset zu vermitteln. In über 8 Jahren bei der Firma und der Zugehörigkeit zu verschiedensten Teams habe ich weder Intrigen, wirkliche "Stinkstiefel", noch Kollegen erlebt, die ihr eigenes Vorankommen vor alles andere stellen. Wenn ich hier Schilderungen aus meinem Freundeskreis höre, bin ich wirklich dankbar über Stimmung und Zusammenhalt bei uns.
Wie schon oft hier geschrieben, gibt es tatsächlich wenig "ältere" Kollegen, wobei natürlich schon die erste Frage ist, was man als "alt" definiert. Warum gibt es wenig ältere Kollegen? Weil der Job wie oben schon beschrieben natürlich herausfordernder und stressiger ist, als viele andere und viele nach einigen Jahren und den gesammelten Erfahrungen, etwas ruhigeres oder anderes suchen. Das ist meines Erachtens vollkommen legitim. Gleichzeitig werden wenig "ältere" Kollegen eingestellt, weil Projektmanagement nicht unbedingt 20 Jahre Branchenerfahrung oder Expertenwissen in einer bestimmten Branche erfordert, sondern schnelles Denken und gewisse Soft Skills. Beides können auch junge Kollegen mitbringen bzw. man kann sie dort hinbringen. Warum gebe ich trotzdem fünf Sterne? Weil mit den wenigen älteren Kollegen sehr gut umgegangen wird und die Frage auch darauf abzielt "ob langdienende Kollegen geschätzt/gefördert werden". Das kann ich vollkommen bejahen.
Ich hatte während meiner [bu:st]-Zeit auf Grund von Projekt- und Teamwechseln 4 oder 5 unterschiedliche Führungskräfte und ich bin mit allen gut zurecht gekommen, da mich keiner als "reine Arbeitskraft" sondern als Mensch mit spezifischen Stärken und Schwächen, Wünschen und Weiterentwicklungsthemen behandelt hat. Da ich den Prozess inzwischen selbst mitbekomme, kann ich sagen, dass die Entscheidung, wer zu einer Führungskraft gemacht wird, mit Bedacht und unter Berücksichtigung einer Vielzahl von Faktoren getroffen wird. Es gibt vielfältige, mehr oder weniger verpflichtende Trainings für Führungskräfte, was auch sinnvoll ist, da bei es sich um einer durchschnittlich recht junge Firma handelt und so auch die Führungskräfte selbst hier meist erste Führungserfahrungen sammeln. Wieder gilt: Wenn ich vergleiche, was mir Freunde und Ex-Kollegen so erzählen oder was ich selbst in den unterschiedlichen Firmen erlebt habe, bei denen ich als Berater/Projektmanager eingesetzt war, müsste ich hier eigentlich 5 Sterne geben. Gleichzeitig ist immer Luft nach oben und sicherlich wäre es auch gut, einige noch seniorere Führungskräfte zu haben, zu denen die "Jungen" aufschauen können.
Die Arbeitsbedingungen im Büro, in das vor wenigen Jahren umgezogen wurde, sind exzellent. Es gibt ausreichend Meetingräume, Rückzugsflächen, einen Kreativraum, eine riesige Küche mit Lounge, Dachterasse etc. Es gibt keine festen Arbeitsplätze, was aber auch niemand braucht, da wir viel beim Kunden unterwegs sind und jeder nur einen Laptop hat. Für das Büro würde ich sieben Sterne vergeben, wenn möglich. Auch Kunden sind regelmäßig beeindruckt, wenn sie bei uns sind. Warum trotzdem "nur" vier Sterne? Weil wir (zumindest vor Corona) ca. 70-80% der Zeit beim Kunden vor Ort sind und dort natürlich oft weniger paradiesische Zustände vorfinden (meist auch maximal Pool-Arbeitsplätze und eben das, was der Kunde anbieten kann).
Mit einer niedrigen dreistelligen Zahl an Mitarbeitern ist es immer noch eine kleine Firma, wo sich alles schnell herumspricht. Umso konsequenter sind da die Versuche der Geschäftsführung und der Führungskräfte quasi jegliche Information transparent zu kommunizieren. Auch in Corona- und Kurzarbeitszeiten, wurde regelmäßig informiert, wie es aussieht und was die nächsten Schritte sind. Wer trotz der zahlreichen Informationskanäle (Teams-Channel, regelmäßige All-hands-Meetings, Zirkulation der Protokolle aus den Meetings etc.) Informationen vermisst, kann sie sich meines Erachtens jederzeit bei der direkten Führungskraft oder der Geschäftsführung beschaffen. Natürlich kommt es wie in jeder Firma mit einer entsprechenden Anzahl an Mitarbeitern auch immer mal wieder dazu, dass etwas an einem vorbeigeht, sich jemand nicht abgeholt fühlt oder es Missverständnissen kommt. Ich habe hier aber noch nie einen Fall erlebt, wo das bewusst geschehen ist.
Ich gebe hier vier Sterne, da mir in meiner "Laufbahn" hier nichts negatives aufgefallen ist, ich aber natürlich auch nicht 100%ig ausschließen kann, dass es hier irgendwann mal Fälle gab. Ja, in der Geschäftsführung gibt es im Moment nur Männer, auf Teamleiter-Ebene aber auch Frauen, denen der Weg weiter nach oben bei Interesse und Eignung sicher nicht verbaut werden würde.
Ich habe das Gefühl, durch die Vielzahl meiner Projekte bei verschiedensten Firmen und auf drei Kontinenten eigentlich in komplett unterschiedlichen Firmen gearbeitet zu haben. [bu:st] bietet den Vorteil, hier vom Einsteiger-Job als Projektmanager/Projektmanagement-Support in München bis hin zum Interims-Projektleiter beim Kunden mit fachlicher Führung und Budgetverantwortung und hohem Reiseaufkommen alles erleben zu können. Ja, es sind auch manchmal Projekte dabei, die einem weniger liegen, aber hier wird immer versucht, einen bestmöglichen Fit hinzubekommen zwischen Mitarbeiterinteressen und Projektbedarfen, sodass niemand jahrelang in einem Projekt "versauert", das ihm keinen Spaß macht. Ich persönlich würde mir wünschen, dass der Anteil an konzeptioneller Arbeit, OE- und Prozessmanagement-Themen in den nächsten Jahren noch stärker wächst. Gleichzeitig gilt: Wer keine Lust auf operatives Projektmanagement hat (und ja, dazu gehört unter anderen auch die Moderation von Meetings und das Sicherstellen der Transparenz und Aufgabenverfolgung über Protokolle, LOP, etc.) sollte sich grundsätzlich nicht bei einer Firma bewerben, die genau das im Moment noch als Schwerpunkt hat.
So verdient kununu Geld.