Selbst für Einzelhandelsveteranen eine Katastrophe.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das meiste, unter Verbesserungsvorschläge genannt.
Verbesserungsvorschläge
Gelernte Kräfte über Mindestlohn bezahlen. Hier verdient jeder gleich, ganz egal, wie viel Verantwortung er hat oder wie die Qualität der geleisteten Arbeit ist. Auch langjährige Mitarbeiter verdienen lediglich Mindestlohn, mit viel Glück bekommen sie ein paar Cent mehr aber das ist ehrlicherweise blanker Hohn.
Die Personalstruktur vor Ort so organisieren, dass ein Schichtsystem ermöglicht wird. Ansonsten steht man gut und gerne 9 bis 10 Stunden im Store. Aktuell herrscht auch akuter Personalmangel. Allerdings wird weiter Personal gekürzt, wo schon vor den Kürzungen weitere Kolleg*innen notwendig gewesen wären. Nur möchte für Mindestlohn natürlich niemand arbeiten. Gesteigerter Umsatz wird trotz weniger Personal erwartet. Denkt mal drüber nach, so ein Paradoxon sollte jedem auffallen, der rechnen kann.
Die Kolleg*innen, die tagtäglich in den Stores ihr Bestes geben, wie Menschen behandeln und offen, ehrlich und auf Augenhöhe mit Ihnen kommunizieren.
Führungskräfte anständig schulen und weiterbilden, damit sie ihren Aufgaben überhaupt gewachsen sind. Oder direkt prüfen, ob sich jemand in einer solchen Position eignet.
Bessere Planung im HQ, damit die Stores den Umständen entsprechend (wenig Personal etc.) arbeiten können. Dazu wäre es allerdings notwendig, den Mitarbeitern zuzuhören. Das ist eher nicht der Fall, denn die Firma ist weder besonders offen für Kritik noch geht sie angemessen damit um.
Großer Konzern halt, da kann man einfach nicht mit guten Arbeitsbedingungen rechnen. Meine Vorschläge sind hinfällig, denn es scheint seitens des Betriebes keinerlei Interesse daran zu bestehen, in das wichtigste zu investieren, was man hat: Personal. Denn dieses hält den Betrieb am Laufen, ob ihr es glauben wollt, oder nicht.