Ihr Unternehmen?

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Butlers 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Zu viel Arbeit für zu wenig Geld mit zu viel Stress

1,8
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Butlers GmbH & Co.KG in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Man kann sich ohne jegliche Vorkenntnisse oder ähnliches dort bewerben (was ggf. schlecht für bereits eingestellte AN ist)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Kommuikation von "unten nach oben"
- Gehalt
- Karrierechance

Verbesserungsvorschläge

- Schnellere und transparentere Kommunikation durch die ganze Firma.
- Mitarbeiter, welche unten in der Hierachie sind, sollten ernster genommen werden, da diese in den Geschäften arbeiten und somit das Aushängeschild der Firma sind und auch die Kundenwünsche am ehesten erfahren.
- Bessere Motivation für AN
- Bessere Bedingungen für Langzeit-AN (10+ Jahre)

Arbeitsatmosphäre

Ich spreche nicht von meiner Filiale, sondern von Butlers als Arbeitgeber:

Über ein internes Kommunikationsportal werden regelmäßig Bilder, Texte und andere Inhalte von Mitarbeitenden über den Vertrieb verbreitet. Diese wirken für mich oft wie typische Management-Rhetorik à la „Wir schaffen das schon“ oder „Es gibt keine Probleme, nur dornige Herausforderungen“.
Neben diesem Eindruck kommen noch viele andere Faktoren hinzu, wie etwa fehlende Kommunikation und das wiederholte Auftreten derselben Probleme, die insgesamt zu einer unangenehmen Arbeitsatmosphäre führen.
Je nach Filiale kann die Arbeitsatmosphäre natürlich unterschiedlich gut oder schlecht sein.

Work-Life-Balance

Wer in den Filialen als Sales Advisor oder Store Manager arbeitet hat Schichtdienst. Somit ist die Work-Life-Balance sowieso angeschlagen. Meine Chefin versucht darauf zu achten, das ändert aber nichts daran, das man mal Früh-, Mittel- oder Spätdienst hat.

Somit kann auf diese nicht geachtet werden, was aber an dem Beruf und nicht der Firma liegt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viel Müll. Dies ist nur zum Teil Verantwortung der Firma, da die Ware halt Lieferfest verpackt werden muss.
Wenn überhaupt müsste hier eine Reform der Zulieferer und Hersteller geschehen.

Karriere/Weiterbildung

Meiner Meinung nach gibt es hier keine wirkliche Möglichkeit zur Weiterbildung oder zur Karriereentwicklung.
Ich kenne Mitarbeiter, die seit 20 Jahren als Sales Advisors tätig sind. Butlers ist eine Firma, bei der man höchstens fünf Jahre bleiben sollte.

Es ist ratsam, zu gehen, bevor man den Großteil seines Lebens hier verbringt, ohne nennenswerten Fortschritt in der Karriere zu erzielen.

Kollegenzusammenhalt

Hier kommt es auf die Filiale an in welcher man arbeitet.
Ich kann mich in meiner nicht beklagen, könnte aber besser sein.

Ein Zusammenhalt zwischen Management und den AN in den geschäften ist für mich bis jetzt nicht erkennbar. Es fühlt sich immer so an, als ob das Management und die AN gegeneinander statt miteinander arbeiten.
Es wird zwar auf flache Hierachien geachtet, ändert aber leider nichts an dieses Tatsache.

Vorgesetztenverhalten

Wie man schon lesen konnte, bin ich kein großer Fan des Managements.

Dank der flachen Hierarchie kann man sich zwar auf Augenhöhe mit den Führungskräften unterhalten, jedoch sind diese Gespräche meiner Erfahrung nach wenig wert, wenn sich nichts ändert.
Das Management trifft Entscheidungen, die aus meiner Sicht auf lange Sicht keinen Sinn ergeben. Auch Probleme, die eigentlich leicht zu lösen wären, werden so lange vor sich hergeschoben, bis sie so groß geworden sind, dass die Lösung plötzlich nicht mehr so einfach ist.

Oft werden Probleme so weit nach unten ausgelagert, dass Mindestlohn-Mitarbeiter Tätigkeiten durchführen, die eigentlich nicht von ihnen gefordert werden sollten.

Kommunikation

Mittlerweile gibt es ein Ticket-System, über das man die IT und HR erreichen kann. Trotz dieses Systems kann es jedoch vorkommen, dass man bei HR wochenlang auf eine Antwort warten muss, es sei denn, man erinnert diese regelmäßig.

Zusätzlich sind Informationen zu Veränderungen im Geschäft häufig verwirrend, schwer umsetzbar oder einfach unverständlich. Wenn das Management Fehler macht, wird dies meist mit einer schwachen Entschuldigung abgetan.
Wenn jedoch Fehler in den Filialen passieren, werden Arbeitsrichtlinien erneut verschickt – oft verbunden mit der Drohung von Abmahnungen.

Gehalt/Benefits

Über das Gehalt lässt sich nur sagen, dass dieses so sehr gedrückt wird wie es nur geht. Wer mit mehr als dem Mindestlohn einsteigt hat die Gehaltdecke erreicht.
Dementsprechend wird nicht bei den neu eingestellten AN gefiltert. Das kann den Workflow des bereits bestehendes Teams stören.
-- Pay peanuts, get monkeys--

Es gibt Boni, diese sind aber mehr Bauernfängerei als wirkliche Leistung.
Man erhält in den geschäften als AN einen Rabatt, welcher höher als der Durchschnitt im Einzelhandel ist.

Interessante Aufgaben

In den Filialen arbeitet man im Einzelhandel. Das interessanteste sind Tage an denen Ware kommt. Mental oder physisch herausfordernd sind die Aufgaben auf keinen Fall. Meiner Meinung nach braucht man einen privaten Ausgleich für diese Arbeit, da man sonst abstumpft.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.