Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Butternut 
Box 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Freelancer, oder ?

2,2
Nicht empfohlen
Ex-FreelancerHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Produkt.

Verbesserungsvorschläge

Es sollte klarer zwischen Freelancer- und Angestelltenverhältnissen unterschieden werden, sowohl in der Rolle als auch in den Rahmenbedingungen. Aktuell entsteht als Freelancer teilweise das Gefühl, eher als flexible und austauschbare Arbeitskraft eingesetzt zu werden, ohne dass entsprechende Standards oder Schutzmechanismen ausreichend berücksichtigt werden.
Zudem würden bereits grundlegende Maßnahmen – wie das Bereitstellen von Wasser bei Einsätzen – einen großen Unterschied machen und zur Verbesserung der aktuell angespannten Stimmung beitragen.

Vorgesetzen und HR- Schuluungen!!!!

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war zu Beginn sehr angenehm. Als Freelancer wird man in ein junges, dynamisches Team aufgenommen, das viel Freude an der Arbeit mit Hunden mitbringt.

Image

BCorp Unternehmen

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist aus meiner Sicht schwierig. Ein Großteil der Schichten findet am Wochenende statt, und häufig ist man dafür im ganzen Land unterwegs – obwohl zu Beginn ein Einsatzgebiet in Berlin/Brandenburg kommuniziert wurde. Dadurch ist man viel unterwegs und entsprechend selten zu Hause. Die Fahrtzeiten werden zudem nur anteilig vergütet, was den Aufwand zusätzlich erhöht.

In der Praxis verschwimmen dadurch schnell die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben. Wenn man nicht bewusst gegensteuert und klare Grenzen setzt, kann der Job sehr viel Raum einnehmen und das private Umfeld darunter leiden. Einige Mitarbeitende berichten zudem von einer spürbaren psychischen Belastung durch diese Situation.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Direct-Sales-Team ist sehr gut. Ich wurde von Anfang an freundlich aufgenommen und habe mich im Team schnell wohlgefühlt. Der Umgang untereinander ist respektvoll und unterstützend.

Die Stimmung gegenüber dem Unternehmen selbst ist jedoch angespannt. Viele Mitarbeitende haben das Gefühl, Schichten eher aus Notwendigkeit anzunehmen, da die Sorge besteht, bei Ablehnung künftig seltener eingeplant zu werden und dadurch finanzielle Einbußen zu erleiden. Diese Unsicherheit wirkt sich spürbar auf die allgemeine Stimmung aus. Insbesondere in der aktuellen Übergangsphase bleibt die Situation herausfordernd, wodurch die negative Grundstimmung weiterhin anhält.

Vorgesetztenverhalten

Der letzte Direct Sales Manager Deutschland hat einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Er hat ein strukturiertes und hilfreiches Onboarding ermöglicht und war stets darum bemüht, eine gesunde und faire Arbeitsbasis für das Team zu schaffen.
Seit seinem Ausscheiden fehlt jedoch eine klare Leitung im Direct-Sales-Bereich. Dadurch wirken viele Entscheidungen unübersichtlich und teilweise nicht ausreichend transparent. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass es an klaren Strukturen und Orientierung fehlt, was die Situation zusätzlich erschwert.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen als Freelancer sind teilweise sehr herausfordernd. Einsätze finden oft unter extremen Wetterbedingungen statt – etwa bei großer Hitze in Zelten ohne ausreichenden Zugang zu Wasser, bei starkem Wind, bei dem Zelte nicht immer ausreichend stabil wirken, oder bei Minusgraden auf Weihnachtsmärkten. In einzelnen Fällen kam es auch vor, dass beschädigte oder eingestürzte Zelte eigenständig wieder aufgebaut werden mussten.
Solche Situationen zeigen, dass es an durchgehend verlässlichen Sicherheits- und Arbeitsstandards fehlt. Zudem gab es keine erkennbaren Schulungen zu Themen wie Brandschutz oder Erste Hilfe, was in einem solchen Arbeitsumfeld eigentlich zu erwarten wäre.

Kommunikation

Die Kommunikation erfolgt hauptsächlich über eine WhatsApp-Gruppe mit den Werkstudenten und anderen Freelancern. Die Schichten werden in der Regel etwa einen Monat im Voraus vergeben. Zu Beginn war die Kommunikation noch etwas stockend, hat sich jedoch mit der Zeit deutlich verbessert. Man wurde zunehmend eingebunden, wodurch sich schließlich ein Gefühl entwickelte, ein festes Mitglied des Teams zu sein.

Gehalt/Benefits

Bei gut laufenden Events kann man durchaus solide verdienen. Dabei sollte man jedoch im Hinterkopf behalten, dass es sich um Bruttobeträge handelt – auf den ersten Blick wirkt die Vergütung daher oft höher, als sie tatsächlich ist. Rechnet man alle Faktoren wie Steuern, Fahrtzeiten und den tatsächlichen Zeitaufwand mit ein, landet man in vielen Fällen effektiv eher im Bereich des Mindestlohns

Gleichberechtigung

Es entsteht der Eindruck, dass festangestellte Mitarbeitende stärker berücksichtigt werden als Freelancer. Letztere werden teilweise eher flexibel eingesetzt, was sich mitunter wie ein „Hire-and-Fire“-Ansatz anfühlt. Dadurch kann das Gefühl entstehen, nicht gleichwertig behandelt zu werden.

Interessante Aufgaben

Man verkauft Hundefutter.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Daniel TopolanekCountry Director

Hallo,

vielen Dank für dein ausführliches Feedback zu deiner Zeit als Freelancer:in in unserem Brand Ambassador Team. Es freut mich sehr, dass du unser Produkt schätzt und unsere Bemühungen um eine verbesserte Kommunikation sowie den starken Teamzusammenhalt zu Beginn positiv hervorgehoben hast.

Als Country Director möchte ich die Gelegenheit nutzen, um auf deine Punkte einzugehen und unsere Perspektive als Auftraggeber zu teilen:

Flexibilität und Transparenz: Ein wesentliches Merkmal der Zusammenarbeit mit unseren Freelancer:innen ist die volle Entscheidungsfreiheit. Es steht jeder Person frei, Angebote für Events oder Schichten anzunehmen oder abzulehnen. Wir kommunizieren transparent, was ein Event beinhaltet. Dass mittlerweile fast 20 Brand Ambassador - die große Mehrheit davon seit vielen Monaten oder über einem Jahr - kontinuierlich mit uns zusammenarbeiten, bestätigt uns in diesem partnerschaftlichen Ansatz.

Vergütung und Wertschätzung: Wir sind stolz darauf, ein Paket anzubieten, das weit über dem Standard liegt. Neben einer Basisentlohnung über dem gesetzlichen Mindestlohn und einer steilen Provisionsstruktur – durch die unsere Brand Ambassador im Schnitt 30–40 € brutto pro Stunde verdienen – übernehmen wir Reisekosten, vergüten Reisezeit, kümmern uns um die Unterkunft und zahlen Verpflegungspauschalen bei Einsätzen die weiter weg liegen, wo eine Unterkunft notwendig ist. Dies ist für uns ein Zeichen von Wertschätzung für den Einsatz bei unseren deutschlandweiten Events, was auch sehr positiv angenommmen wird.

Einsatzplanung: Wir verstehen natürlich, dass nicht alle Einsätze (z. B. bei winterlicher Witterung) gleich beliebt sind. Da wir als Unternehmen jedoch die Besetzung aller Events sicherstellen müssen, versuchen wir, individuelle Wünsche bestmöglich zu berücksichtigen. Bei Freelancer:Innen bleibt es letztlich jedoch immer die freie Entscheidung der Freelancer:innen, ob sie eine Schicht annehmen möchten, oder eben nicht.

Arbeitsschutz und kontinuierliche Verbesserung: Wir holen nach jedem Event Feedback ein, um Verbesserungen zeitnah umzusetzen. Dazu gehören selbstverständlich auch Aspekte des Brand- und Arbeitsschutzes vor Ort, soweit diese in unserem Verantwortungsbereich liegen. Deine Anmerkungen zur Stabilität der Zelte nehmen wir ernst, weshalb es uns sehr freut, dass wir uns dieses Jahr um neues Equipment gekümmert haben, inklusive Zelte.

Beendigung der Zusammenarbeit: In einem dynamischen Umfeld müssen wir gelegentlich die Zusammenarbeit mit Freelancer:innen beenden. Auch wenn ich die Details in deinem spezifischen Fall nicht kenne, habe ich großes Mitgefühl dafür, falls dies bei dir der Fall war, dass solche Nachrichten schwierig zu erhalten sind und die Wahrnehmung der vorangegangenen Zeit beeinflussen können.

Unternehmenskultur: Es ist mein Ziel, eine Kultur der Offenheit zu schaffen. Dass unser deutsches Team im aktuellen DE&I-Bericht 2025 einen Wert von 100 % in der Kategorie „Voice“ erreicht hat, zeigt, dass uns dies im Kernteam bereits sehr gut gelingt. Wir arbeiten hart daran, dieses Gefühl der psychologischen Sicherheit auch in unsere Direct Sales-Teams zu tragen.

Ich danke dir für deinen Einsatz für Butternut Box und wünsche dir für deine weitere berufliche Zukunft alles Gute. Solltest du noch Redebedarf haben, kannst du mich gerne persönlich unter danieltopolanek@butternutbox.com kontaktieren.

Lieben Gruß,
Daniel

Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.