Freelancer, oder ?
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Produkt.
Verbesserungsvorschläge
Es sollte klarer zwischen Freelancer- und Angestelltenverhältnissen unterschieden werden, sowohl in der Rolle als auch in den Rahmenbedingungen. Aktuell entsteht als Freelancer teilweise das Gefühl, eher als flexible und austauschbare Arbeitskraft eingesetzt zu werden, ohne dass entsprechende Standards oder Schutzmechanismen ausreichend berücksichtigt werden.
Zudem würden bereits grundlegende Maßnahmen – wie das Bereitstellen von Wasser bei Einsätzen – einen großen Unterschied machen und zur Verbesserung der aktuell angespannten Stimmung beitragen.
Vorgesetzen und HR- Schuluungen!!!!
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war zu Beginn sehr angenehm. Als Freelancer wird man in ein junges, dynamisches Team aufgenommen, das viel Freude an der Arbeit mit Hunden mitbringt.
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BCorp Unternehmen
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist aus meiner Sicht schwierig. Ein Großteil der Schichten findet am Wochenende statt, und häufig ist man dafür im ganzen Land unterwegs – obwohl zu Beginn ein Einsatzgebiet in Berlin/Brandenburg kommuniziert wurde. Dadurch ist man viel unterwegs und entsprechend selten zu Hause. Die Fahrtzeiten werden zudem nur anteilig vergütet, was den Aufwand zusätzlich erhöht.
In der Praxis verschwimmen dadurch schnell die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben. Wenn man nicht bewusst gegensteuert und klare Grenzen setzt, kann der Job sehr viel Raum einnehmen und das private Umfeld darunter leiden. Einige Mitarbeitende berichten zudem von einer spürbaren psychischen Belastung durch diese Situation.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Direct-Sales-Team ist sehr gut. Ich wurde von Anfang an freundlich aufgenommen und habe mich im Team schnell wohlgefühlt. Der Umgang untereinander ist respektvoll und unterstützend.
Die Stimmung gegenüber dem Unternehmen selbst ist jedoch angespannt. Viele Mitarbeitende haben das Gefühl, Schichten eher aus Notwendigkeit anzunehmen, da die Sorge besteht, bei Ablehnung künftig seltener eingeplant zu werden und dadurch finanzielle Einbußen zu erleiden. Diese Unsicherheit wirkt sich spürbar auf die allgemeine Stimmung aus. Insbesondere in der aktuellen Übergangsphase bleibt die Situation herausfordernd, wodurch die negative Grundstimmung weiterhin anhält.
Vorgesetztenverhalten
Der letzte Direct Sales Manager Deutschland hat einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Er hat ein strukturiertes und hilfreiches Onboarding ermöglicht und war stets darum bemüht, eine gesunde und faire Arbeitsbasis für das Team zu schaffen.
Seit seinem Ausscheiden fehlt jedoch eine klare Leitung im Direct-Sales-Bereich. Dadurch wirken viele Entscheidungen unübersichtlich und teilweise nicht ausreichend transparent. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass es an klaren Strukturen und Orientierung fehlt, was die Situation zusätzlich erschwert.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen als Freelancer sind teilweise sehr herausfordernd. Einsätze finden oft unter extremen Wetterbedingungen statt – etwa bei großer Hitze in Zelten ohne ausreichenden Zugang zu Wasser, bei starkem Wind, bei dem Zelte nicht immer ausreichend stabil wirken, oder bei Minusgraden auf Weihnachtsmärkten. In einzelnen Fällen kam es auch vor, dass beschädigte oder eingestürzte Zelte eigenständig wieder aufgebaut werden mussten.
Solche Situationen zeigen, dass es an durchgehend verlässlichen Sicherheits- und Arbeitsstandards fehlt. Zudem gab es keine erkennbaren Schulungen zu Themen wie Brandschutz oder Erste Hilfe, was in einem solchen Arbeitsumfeld eigentlich zu erwarten wäre.
Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt hauptsächlich über eine WhatsApp-Gruppe mit den Werkstudenten und anderen Freelancern. Die Schichten werden in der Regel etwa einen Monat im Voraus vergeben. Zu Beginn war die Kommunikation noch etwas stockend, hat sich jedoch mit der Zeit deutlich verbessert. Man wurde zunehmend eingebunden, wodurch sich schließlich ein Gefühl entwickelte, ein festes Mitglied des Teams zu sein.
Gehalt/Benefits
Bei gut laufenden Events kann man durchaus solide verdienen. Dabei sollte man jedoch im Hinterkopf behalten, dass es sich um Bruttobeträge handelt – auf den ersten Blick wirkt die Vergütung daher oft höher, als sie tatsächlich ist. Rechnet man alle Faktoren wie Steuern, Fahrtzeiten und den tatsächlichen Zeitaufwand mit ein, landet man in vielen Fällen effektiv eher im Bereich des Mindestlohns
Gleichberechtigung
Es entsteht der Eindruck, dass festangestellte Mitarbeitende stärker berücksichtigt werden als Freelancer. Letztere werden teilweise eher flexibel eingesetzt, was sich mitunter wie ein „Hire-and-Fire“-Ansatz anfühlt. Dadurch kann das Gefühl entstehen, nicht gleichwertig behandelt zu werden.
Interessante Aufgaben
Man verkauft Hundefutter.