1 Mitarbeiter:innen, die bei BWP Consulting eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 1,6 von 5 Punkten.
Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.
Mehrfachbewertung
Nicht empfehlenswert – insbesondere nicht für Auszubildende
1,6
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Auszubildende:rHat 2026 eine Ausbildung zum/zur Versicherungskaufmann im Bereich Finanzen / Controlling in Wuppertal abgeschlossen und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben ist das junge Team sowie das gegenseitige Verständnis unter den Mitarbeitenden für die tatsächlichen Umstände im Arbeitsalltag, auch wenn diese nach außen nicht offen kommuniziert werden und intern weitgehend bekannt sind.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nicht empfehlenswert – insbesondere nicht für Auszubildende
Der Arbeitgeber agiert faktisch als Strukturvertrieb mit Multi-Level-Marketing-Charakter, vergleichbar mit DVAG oder Swiss Life. Der Fokus liegt nahezu ausschließlich auf Vertrieb. Mitarbeitende werden wiederholt als „austauschbar“ dargestellt und ihr Wert wird primär über Vertriebsleistung definiert.
Ausbildung & Arbeitsbedingungen Der Ausbildungsrahmenplan wird nicht eingehalten. Wer eine fundierte Ausbildung erwartet, ist hier fehl am Platz. Statt Ausbildungsinhalten fallen u. a. fachfremde Tätigkeiten an (z. B. Möbelaufbau, Umzugsmontagen für die Firma, Aufräumarbeiten nach Kundenterminen, Transkribieren extrem langer Audioaufnahmen). Diese Aufgaben sind faktisch verpflichtend.
Vertrieb & Druck Vertrieb findet überwiegend außerhalb der geregelten Arbeitszeit statt. Offiziell „freiwillig“, praktisch jedoch mit massivem Druck verbunden. Wer nicht aktiv Vertrieb macht, riskiert systematisch Kündigung oder Ersatz. Akquise erfolgt primär über Freunde, Familie und Bekannte, inklusive Empfehlungs- und Potenziallisten – klassisches MLM-Prinzip. Wer jemanden „reinholt“, verdient dauerhaft mit, bis bestimmte Hierarchiestufen erreicht werden.
Arbeitszeiten & Organisation Teilweise unverhältnismäßige Arbeitszeiten (z. B. Berufsschule ab 8 Uhr, Arbeit bis 17:30 Uhr, anschließend Pflicht-Vertriebsmeeting montags von 18–20 Uhr). Pausen werden teils negativ kommentiert. Planung ist häufig chaotisch, Absprachen werden kurzfristig geändert oder nicht eingehalten.
Vergütung & Zusagen Provisionen werden teilweise einbehalten oder auf unbestimmte Zeit verschoben („nächsten Monat“ – mehrfach, ohne Auszahlung). Bonusvereinbarungen existieren faktisch nicht oder werden ignoriert. Mündliche Zusagen (u. a. Übernahmen nach der Ausbildung) werden nicht eingehalten. Azubis werden ersetzt statt übernommen.
Umgang & Unternehmenskultur Der Umgangston ist teils herablassend, respektlos und narzisstisch geprägt. Mitarbeitende wurden hinter verschlossenen Türen beleidigt. Vorgesetzte weigern sich, einfache Aufgaben selbst zu übernehmen. Es kam zu sexistischer Behandlung von Mitarbeiterinnen sowie zu Situationen mit grenzüberschreitendem Verhalten. Einzelne Führungspersonen zeigten massive Aggressionsprobleme (z. B. Werfen von Gegenständen).
Fazit Unfassbare Zustände, insbesondere für Auszubildende. Wer hier eintritt, sollte sich vorher rechtlich absichern (starke Rechtsschutzversicherung empfohlen). Für Menschen ohne Vertriebsambitionen oder mit Anspruch auf eine echte Ausbildung absolut nicht zu empfehlen.
Verbesserungsvorschläge
Die notwendigen Verbesserungsansätze ergeben sich aus den genannten Punkten. Eine ehrliche Selbstreflexion, transparente Kommunikation, die Einhaltung von Zusagen sowie die konsequente Umsetzung des Ausbildungsrahmenplans wären dringend erforderlich.
Arbeitsatmosphäre
Die Zusammenarbeit mit den Arbeitskollegen war teilweise sehr positiv, insbesondere unter den Auszubildenden. Der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung waren in meinem Fall wirklich gut, was jedoch stark vom jeweiligen Team abhängen kann und nicht als allgemeingültig anzusehen ist.
Arbeitszeiten
Aufgrund der faktischen Trennung zwischen regulärer Arbeitszeit und Vertriebstätigkeit sowie der daraus resultierenden sehr langen Arbeitstage ist der Arbeitgeber insgesamt nicht zu empfehlen. Effektiv wird erwartet, am Vertrieb teilzunehmen, was in der Praxis einer nahezu dauerhaften Erreichbarkeit und Belastung gleichkommt.
Ausbildungsvergütung
Ungefähr das Minimum
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Haupttätigkeit bestand über weite Strecken aus dem Scannen, Hochladen und Übertragen von Dokumenten in Excel-Listen; ergänzend wurden Telefonate mit Versicherungsgesellschaften übernommen, die vom Ausbilder selbst nicht wahrgenommen werden wollten.
Basierend auf 1 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird BWP Consulting durchschnittlich mit 2.3 von 5 Punkten bewertet. 0 der Bewertenden würden BWP Consulting als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Basierend auf 1 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich BWP Consulting als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gleichberechtigung noch verbessern kann.