Kein Management,keine Arbeitskultur,kein Zusammenhalt,Mikromanagement, kein Respekt? Die Punkte gesucht? Hier gefunden!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass ich nicht mehr dort bin.
Mein Vorteil war, dass ich dadurch viel lernen durfte und mir das im zukünftigen Arbeitsleben sehr viel helfen wird. Ich meine weniger fachlich, sondern persönlich.
Für alle Bewerber:
Glaubt nicht alles was in dem Stellenangebot steht!
Ich habe mir das aktuelle Angebot durchgelesen. Das übliche Bla Bla, was sie jedoch nicht einhalten werden/können. Verfolgt alles ganz genau, sei es in den unterschiedlichen Portalen, Social Media, hinterfragt die Internetseite, schaut auch mal die Bilanz beim Bundesanzeiger oder Northdata an. Lasst euch nicht blenden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass ich einmal dort war.
Verbesserungsvorschläge
Macht eure Klitsche zu, das hilft allen.
Den vorhandenen Mitarbeitern, damit sie einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen können und kein Mikromanagement und sonstige Boshaftigkeiten mitmachen müssen.
Den Kunden, damit sie nicht als Testpersonen herhalten müssen, denn das kostet denen Effizienz und viel Geld.
Und auch euch im Management hilft es, dann braucht ihr keine Kurzarbeit mehr anmelden.
Geht zu Amazon und kauft euch Bücher für BWL, z.B. "Management für Dummies" oder auch für den Vertrieb "Erfolgreich verkaufen für Dummies". Die Bücher heißen so, das habe ich mir nicht ausgedacht!
Da ist alles ganz einfach erklärt und da werden die Basics gelernt, denn die fehlen euch.
Mit nur zwei sogenannten A-Kunden kann ein Unternehmen auf Dauer nicht sicher und nachhaltig wirtschaften.
Tipp für den Vertrieb. Das Wort Vertrieb ist auch in der Wortfamilie "Vertreiben" drin, aber ihr solltet es nicht so verstehen, dass ihr die Kunden vertreiben sollt. Das habt ihr jedoch in der Vergangenheit sehr gut gemacht.
Nur weil ihr seit 1999 am Markt seid, ist nicht sichergestellt, dass die Qualität entsprechend gut ist. Alleine eure Größe und die laufenden MA-Wechsel zeigen, dass ihr es nicht drauf habt.
Qualität setzt sich auf Dauer durch, aber das könnt ihr in den Büchern nachlesen, wenn ihr euch die leisten könnt.
Das sind meine Tipps, aber bitte nicht befolgen, sonst bleibt ihr länger am Markt und dasist nicht zielführend, siehe Tips oben.
Grundsätzliche wäre folgendes Buch super, dann wird alles mit einem Buch erledigt: "Das Business mit Schwung an die Wand fahren: Die Top 7 Gründe, ...."
Alle Bücher sind aktuell bei Amazon verfügbar.
Arbeitsatmosphäre
Ist von Angst und Misstrauen geprägt. Mikromanagement ist an der Tagesordnung und im besten Falle macht man sich von allen Chat-nachrichten die wichtig erscheinen einen Screenshot, nur um später einen Beweis zu haben. Screenshots kriegst Du hier schnell in der Kommunikation vorgelegt, von daher ist es ratsam ebenfalls welche zu haben.
Schreibe für alles ein Dokument und speichere es in deinem persönlichen Bereich ab, dass du immer etwas an der Hand hast.
Traue niemanden, denn wenn du dich umdrehst, kann es sein, dass schon negativ über dich geredet wird.
Jeder stellt sich als wichtigste Person dar.
In allen Punkten des vorherigen Bewerters kann ich nur zustimmen.
Image
Bei den wenigen Kunden die noch vorhanden sind ist das Image in Ordnung und der Rest ist schon geflohen.
Die Darstellung im Internet ist mehr als das Unternehmen hergibt und leisten kann.
Da werden Sachen "verkauft", die sie nicht leisten können bzw. der Kunde wird ein "Testpatient"!
Tipp an die Bewerber: Nehmt es als Durchlaufstation und hört innerhalb der Probezeit wieder auf.
Work-Life-Balance
Das ist der beste Punkt und kann ehrlich beantwortet werden.
Arbeite wo immer Du willst.
Arbeitsmenge ist nicht vorhanden, von daher ganz chillig.
Du kannst YT schauen, du kannst zocken, du kannst auf der Couch liegen.
Und wenn Arbeitsaufträge vorliegen, wird sich mit Sturzflug darauf gestürzt. Endlich gibt es was zu tun. Alle suchen sich was raus.
Bore-Out ist hier schon fast normal.
Karriere/Weiterbildung
Wenn Du Glück hast, dann werden Schulungen von den Herstellern (Microsoft, usw.) gefordert, dann werden die gemacht. Während der Arbeitszeit darfst lernen und bezahlt werden sie auch.
Für eine Karriere bist bei der kleinen Klitsche bei anderen Arbeitgebern besser aufgehoben.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist Verhandlungssache und ist jedem selbst überlassen was für ein Angebot abgegeben und angenommen wird.
Wichtig ist nur, dass das "Schmerzensgeld" hoch genug gewählt wird!
Sozialleistungen wie Zusatz-KV oder bAV und andere Dinge gibt es auch.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bewusstsein gibt es hier nicht.
Da müsste es dann ja eine Selbstreflexion geben und das hat die GF nicht drauf. Dafür sind die zu stark verbohrt.
Vor das Sozial-Bewusstsein gehört ein "A" gesetzt, dann könnten 5 Punkte vergeben werden.
Das Umweltbewusstsein ist insofern gut, dass wenig Papier verwendet wird.
Kollegenzusammenhalt
Ups, was ist das?
Da wird selbst von Teamleitern direkt die Schuld abgeschoben. "Habe ich nicht gemacht, das war xxx", ist das Leitwort.
Konstruktives miteinander geht anders und da ist viel Verbesserungspotenzial und muss bei den Grundkenntnissen beginnen.
Teameiter wirst Du hier auch, wenn ein anderer Mitarbeiter geht/gehen muss. Die Fachkompetenz zur MA-Führung und Methodenkompetenz zum Teamleiter hat hier niemand.
Da bringen auch Schulungen nichts, wenn die Persönlichkeit dazu nicht in der Lage ist. Softskills kann man nicht lernen, sondern nur vorhandene Skills ausbauen. Kernaussage: Wenn nichts da ist, kann daraus auch nichts werden. 0 mal 10 ist immer noch 0.
Es ist vieles auch der allgemeinen Angstkultur geschuldet.
Wieder eine Zustimmung zu meinem Vorredner.
Umgang mit älteren Kollegen
Auch hier kann ich keinen signifikanten Unterschied feststellen.
Vorgesetztenverhalten
Oh ja. Zerlegt das Wort in ihre Einzelteile.
Das erste Wort, Vorgesetzter:
Der wird Dir eben vorgesetzt und kann nicht gewählt werden. Somit hast die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Das zweite Wort, Verhalten:
Das Verhalten ist unter aller Kanone. Wie bereits im Bereich Kommunikation oder auch Kollegenzusammenhalt dargestellt. Das zieht sich durch. Fingerpointing ist an der Tagesordnung.
Die GF ist hier der Vorreiter und hat hier großen Einfluss auf diesen Punkt.
Wenn es durch das Verhalten in der Kommunikation oder Vorwürfen zu Tränen kommt oder MA bereits durch das GF-Verhalten krank werden, dann muss man sich schon fragen, ob hier alles richtig läuft.
Mein Vorredner hat es auch erkannt.
Arbeitsbedingungen
Nach dem Umzug in das neue Bürogebäude ist viel Platz, die IT-Ausstattung ist akzeptabel, ebenso das Mobiliar.
Es ist ein modernes Büro in einer reinen Gewerbeumgebung.
Am besten ist es jedoch, wenn man zu Kunden in der Arbeitnehmerüberlassung kommen kann, dann bekommt man im Büro die schlechte Stimmung nicht so mit.
Kommunikation
Was ist Kommunikation?
Sei Dir selbst der Nächste ist die Devise. Es wird viel über notwendige Kommunikation geredet, aber selbst die GF schafft es nicht auf einfache Emails, Anfragen, im Ticketsystem oder anderen Kanälen zu antworten.
Die Kommunikation erfolgt auf unterschiedlichen Wegen, je nach Lust und Laune. Mal im Ticketsystem, mal auf Webex, mal auf MS Teams oder per Email oder anderswo. Ganz wie es einem gerade einfällt.
Wichtig ist nur, dass du selbst einen Beweis hast, also mach Dir nach jedem Gespräch eine Notiz und sende diese an die Gesprächspartner weiter, denn nur was schriftlich ist zählt. Wer schreibt, der bleibt und das ist auch der Leitsatz den der Chef vorlebt und ausspricht. Mündliche Absprachen sind nichts wert!
Wieder kann ich meinem Vorrender nur zustimmen.
Gleichberechtigung
Da bleibe ich in der Mitte, denn dazu müsste jede Person befragt werden.
Ich selbst kann hier wenig beitragen und fühlte mich nicht benachteiligt.
Interessante Aufgaben
Gibt es nicht.
Reine Aufgabenverwaltung, die immer wieder gemacht werden. Wie bei Sachbearbeitern.
Selbst wenn neue Ideen von den MA kommen würden, dann werden die entweder bis zum Stillstand ruhig gehalten oder mit blöden Kommentaren, "haben wir immer schon so gemacht", niedergeschmettert.
Dem Chef sein Wort ist Gesetz und wenn es später schief läuft..........Ruhe, ganz viel Ruhe.
Wer nicht will, der hat schon oder anders gesagt: Wer nicht will, ist beratungsresistent.
Konstruktive Zusammenarbeit sieht anders aus.
Wieder ein Punkt mit meinem Vorredner.