Aushilfsjob
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter gleich behandeln, es sollte nicht so einen großen Unterschied machen, ob man Festangestellt ist oder nicht, die Leute besser einarbeiten und aufhören nur mit Aushilfen zu kompensieren. Hoffentlich hat das sich in der Zwischenzeit geändert.
Arbeitsatmosphäre
Es gab damals super viele minijobber und Werkstudenten, jedoch nur wenige Festangestellte. Viele waren nicht ausgebildet und somit war der Start ein wenig schwierig, auch wie man Sachen faltet oder anordnen soll. Danach haben sie dann aber den Mitarbeiter des Monats eingeführt. Ich kann aber nicht sagen, ob das bei der Motivation geholfen hat.
Work-Life-Balance
Viele Frauen und Mütter auf Arbeit, die dann in den Ferien meist Vorrang hatten, jedoch ist der Ablauf bei Festangestellten anders als bei Aushilfen gewesen. Aushilfen haben eigentlich nie Urlaub genommen, ihn nur ausgezahlt bekommen. Und da wir nach Stunden bezahlt wurden, haben wir nur angegeben wann wir nicht können.
Karriere/Weiterbildung
Keine Aufstiegschance, als ich nach einer Gehaltserhöhung nach einem Jahr gefragt habe, wurde nur gesagt, dass ihr die Hände gebunden sind weil Corporate das macht. Vorallem als Aushilfe ist man sehr eingeschränkt.
Gehalt/Benefits
Mindestlohn, für unter 18 jährige weniger als Mindestlohn (als ich gearbeitet habe) Weihnachtsgeld wie gesagt nur als Gutschein und andere Leistungen hatten wir als Aushilfe auch nicht.
Kollegenzusammenhalt
Es wurden hin und wieder Aufgaben hin und hergeschoben, aber ein zwei Leute die sehr sehr viel gemacht haben und somit die anderen gedeckt haben.
Die Kollegen waren aber alle sehr nett.
Umgang mit älteren Kollegen
Wir hatten auch Mitarbeiter die in der Rente wieder angefangen haben als Minijob zu arbeiten, deshalb ist alter kein großes Thema.
Vorgesetztenverhalten
Viele Dinge haben sich wie gesagt bei Festangestellten und Aushilfen unterschieden. Gehalt, Urlaub, Meetings aber wurde an sich immer dasselbe von allen erwartet. Oft war die Planung der Leute sehr eng, weshalb man oft allein und viele Dinge zugleich machen musste.
Arbeitsbedingungen
Wir hatten noch alte Kassen, jedoch wurden sie nach mir getauscht.
Kommunikation
Es gab am Anfang des Tages meist ein Meeting, oft wurde es aber übersprungen. Es wurde dann davon ausgegangen, dass man es den anderen mitteilt oder auch nicht. Manchmal gab es Meetings, die jedoch nur für Vollangestellte waren. In der Zeit mussten die Aushilfen dann alleine arbeiten. Es gab eine generelle Einarbeitung, vorallem aber die Kasse. Beim Rest wurde gesagt man soll versuchen es zu finden. Aber was die Etiketten oder barcodes heißen, welche Abteilungen es wie wo gibt, das musste man von den anderen Kollegen mit der Zeit herausfinden.
Gleichberechtigung
Da vorallem Frauen bei uns gearbeitet haben, bewerte ich hier den unterschied zwischen Festangestellten und nicht. Aushilfen haben immer nur 3 Monatsverträge erhalten. Wenn man Student war musste man zwischen Verträgen 1 Woche nur warten, wenn nicht dann 1 Monat. Weihnachtsgeld hat man als Aushilfe auch nur als Gutschein bekommen und der Betrag war auch nicht annähernd so viel wie bei den anderen. Es wurde auch lange Zeit keine festen Positionen gefüllt sondern nur mit Aushilfen ersetzt.
Interessante Aufgaben
Wurde mit der Zeit repetitiv und sehr anstrengend. Die Kleiderständer waren immer nach 5 Minuten voll, da wir auch keine Anzahlen begrenzt haben, daneben musste man kassieren und oft wussten Aushilfen auch nicht, wo die Dinge hingehören, da sie viel seltener im Store Waren und dort umgebaut wurde. Deshalb wurden hin und wieder Dinge falsch einsortiert oder farbrlich versteckt.