Leider nicht das was einen im Bewerbungsgespräch versprochen wird.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das finde ich gut
Die Mitarbeiterfluktuation ist auffallend hoch. Dadurch entsteht zunehmend der Eindruck, dass Mitarbeiter nicht langfristig gebunden werden und es beinahe unnötig ist, sich die Namen der Kollegen dauerhaft zu merken. Eine dauerhaft hohe Fluktuation sollte aus meiner Sicht Anlass sein, die Arbeitsbedingungen, Führungskultur und Mitarbeiterzufriedenheit kritisch zu hinterfragen.
Hinzu kommen regelmäßige Mitarbeiterbewertungen, die mehrmals im Jahr durchgeführt werden. Grundsätzlich können regelmäßige Feedbackgespräche sinnvoll sein. Wenn diese jedoch in einer ohnehin angespannten Situation stattfinden und wiederholt das Gefühl vermitteln, dass die eigene Leistung permanent bewertet und hinterfragt wird, kann dies langfristig eher demotivieren als zur Weiterentwicklung beitragen. Dass sich diese Auswirkungen auf die Motivation offenbar nicht ausreichend bemerkbar machen oder berücksichtigt werden, ist kritisch zu sehen.
Positiv hervorzuheben ist hingegen die Arbeit der Officemanagerin. Sie setzt sich erkennbar dafür ein, dass sich die Kollegen im Büro wohlfühlen, versucht die Stimmung im Team aufrechtzuerhalten und schafft damit einen wichtigen Ausgleich im Arbeitsalltag. Umso bedauerlicher ist es, dass dieses Engagement von der Führungsebene offenbar nicht in dem Maße wahrgenommen oder anerkannt wird, wie es angemessen wäre.
Insgesamt entsteht dadurch ein widersprüchliches Bild: Auf der einen Seite wird viel Wert auf Mitarbeiterbewertungen gelegt, während auf der anderen Seite grundlegende Faktoren wie Mitarbeiterbindung, Motivation und die Anerkennung engagierter Mitarbeiter offenbar nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Disposition wird aus meiner Sicht innerhalb des Unternehmens deutlich benachteiligt und nicht auf Augenhöhe mit anderen Abteilungen behandelt. Ein Beispiel dafür ist, dass bei einem vom Abteilungsleiter organisierten Frühstück nahezu alle Kollegen eingeladen werden, die Disposition jedoch bewusst außen vor bleibt. Die Begründung, man könne schließlich nicht „alle Fahrzeugbewerter“ einladen, wirkt dabei wenig nachvollziehbar und vermittelt den Eindruck, dass die Disposition einen geringeren Stellenwert besitzt.
Auch bei der persönlichen und beruflichen Entwicklung entsteht ein fragwürdiger Eindruck. Gehaltserhöhungen scheinen kaum realistisch zu sein, und bei Beförderungen wird grundsätzlich darauf verwiesen, dass diese frühestens nach einem Jahr erfolgen. Gleichzeitig gibt es jedoch Ausnahmen, bei denen Mitarbeiter innerhalb kürzester Zeit mehrfach befördert wurden. Wenn für Beförderungen tatsächlich feste Kriterien gelten, sollten diese transparent, nachvollziehbar und für alle Mitarbeiter gleichermaßen angewendet werden.
Insgesamt entsteht dadurch der Eindruck, dass Wertschätzung, Entwicklungsmöglichkeiten und die Behandlung der Mitarbeiter nicht nach einheitlichen und transparenten Maßstäben erfolgen. Gerade von Führungskräften sollte man erwarten können, dass sie für einen respektvollen Umgang sorgen, Entscheidungen nachvollziehbar kommunizieren und gleiche Maßstäbe für alle Mitarbeiter anlegen.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter innerhalb des Managementkreises sollten mehr Dankbarkeit zeigen und die Arbeit von ihren Abteilungen anerkennen.
