Rette sich wer kann
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Lage des Büros ist sehr angenehm und gut erreichbar.
Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden ist stark – es herrscht ein gutes kollegiales Miteinander.
Es gibt attraktive Benefits, die über das übliche Maß hinausgehen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es herrscht teilweise starkes Micromanagement, was die Eigenverantwortung einschränkt.
Die Arbeitsbelastung ist sehr hoch, was zu Überforderung führt.
Es wird regelmäßig unnötiger Druck aufgebaut, was sich negativ auf das Arbeitsklima auswirkt.
Verbesserungsvorschläge
Weniger Druck und weniger Micromanagement – mehr Vertrauen in die Mitarbeitenden.
Aufbau klarer und stabiler Prozesse – viele Abläufe wirken derzeit noch unausgereift oder wechseln ständig.
Bestehende Prozesse sollten nicht nur aufgebaut, sondern auch konsistent umgesetzt und gepflegt werden.
Arbeitsatmosphäre
Unter den Mitarbeitenden herrscht ein freundlicher und meist lockerer Umgang.
Es wird gelacht und man versteht sich – dennoch fühlt man sich oft wie eine „Nummer unter vielen“.
Leistungsbewertungen wirken zufällig und sind nicht immer nachvollziehbar.
Viele Prozesse sind noch im Aufbau oder nicht vorhanden, was zu Unklarheit führt.
Homeoffice wird von einigen Vorgesetzten ungern gesehen, da sie die Kontrolle verlieren („Out of sight, out of mind“), obwohl es offiziell toleriert wird.
Work-Life-Balance
Eine echte Work-Life-Balance ist kaum gegeben.
Arbeitszeiten werden nicht dokumentiert oder überprüft – wer nicht konsequent auf seine Zeit achtet, bleibt oft länger und macht überstunden die er nicht bezahlt bekommt.
Es gibt eine unausgesprochene Erwartung, mehr zu leisten als vertraglich vereinbart – eine ausgeprägte Workaholic-Mentalität.
Wer pünktlich geht, wird vom Management geheim kritisch beäugt.
Karriere/Weiterbildung
Entwicklungsmöglichkeiten sind theoretisch vorhanden, aber eher nach unten als oben.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist relativ stark – vereint durch den gemeinsamen Druck.
Dennoch gibt es eine ausgeprägte Grüppchenbildung zwischen den Abteilungen.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Großteil der Mitarbeitenden ist zwischen 20 und 30 Jahre alt.
Ältere Kolleginnen und Kollegen gibt es vereinzelt, sind jedoch die Ausnahme.
Jüngere Mitarbeitende scheinen gezielt eingestellt zu werden, da sie leistungsbereit sind und seltener Widerspruch leisten. Auch wenn viele von Ihnen Qualifiziert scheinen.
Vorgesetztenverhalten
Die Qualität der Führung variiert stark je nach Abteilung.
Einige Vorgesetzte zeigen Verständnis und begegnen den Mitarbeitenden auf Augenhöhe.
Andere verhalten sich herablassend, mit teils unmenschlichen Erwartungen.
Arbeitsbedingungen
Die Workaholic-Kultur führt zu hohem Druck und wenig Verständnis für Krankheit oder Ausfälle – besonders bei etwa der Hälfte des Managements.
Angesichts der hohen Belastung ist eine erhöhte Krankheitsquote kaum überraschend.
Kommunikation
In produktbezogenen Fragen funktioniert die Kommunikation teilweise gut.
Andere Anliegen bleiben oft lange unbeantwortet, d keine Lösung existiert.
Sobald Führungskräfte eine Antwort benötigen, wird es allerdings sehr eilig.
Feedbackgespräche finden meist nur statt, wenn Kritik geäußert wird.
Langfristige Mitarbeiterbindung und -förderung werden kaum aktiv betrieben – im Gegenteil: Es wirkt, als würden Mitarbeitende regelrecht „vergrault“.
Gehalt/Benefits
Wer gut verhandelt, kann zunächst zufrieden sein. Allerdings wird oft im Nachhinein der Aufgabenbereich deutlich ausgeweitet und man Arbeitet gleichzeitig an 6 Dingen mit Gehalt für 1...
Gleichberechtigung
Es herrscht kein ausgewogenes 50/50-Verhältnis, was der Branche geschuldet ist.
Dennoch sind Bemühungen um mehr Diversität erkennbar.
Interessante Aufgaben
Ja, es gibt spannende Aufgaben – allerdings gehen sie im Alltagsstress oft unter.
Die hohe Quantität an Aufgaben verdrängt qualitativ herausfordernde Themen.