Gut am Arbeitgeber finde ich
- Arbeitszeiten
- Kostenloses Mineralwasser
- Hunde sind nach Absprache am Arbeitsplatz erlaubt
- Mitarbeiterrabatt auf die Produkte
- Homeoffice nach Absprache möglich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Kein Weihnachts- und Urlaubsgeld
- Gehaltszahlungen kommen unregelmäßig und sehr spät
- Arbeit wird über das Wohlbefinden und die Freizeit der Mitarbeiter gestellt
- Es wird alles mögliche (z.B. unentgeltliches Arbeiten) vom Mitarbeiter erwartet, vom Arbeitgeber kommt aber kaum was zurück (nicht mal ein Dank)
- Wenn führende Positionen fehlen (z.B. durch Kündigen) werden diese Stellen durch gerade ausgelernte Azubis ersetzt und es wird die gleiche Kompetenz verlangt
Verbesserungsvorschläge
- Ideen und Vorschlägen der Mitarbeiter Gehör schenken (denn Sie sind die Experten in ihrem jeweiligen Bereich)
- Kritik selbst auch mal annehmen
- Selbstreflexion auch mal an sich umsetzen und dies nicht nur von Mitarbeitern erwarten
- seine Mitarbeiter schätzen und auch mal „Danke“ sagen
- die Mitarbeiter gerechtfertigt entlohnen
Arbeitsatmosphäre
Es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine sehr kalte Arbeitsatmosphäre. Viele Mitarbeiter werden durch den Arbeitgeber untereinander ausgespielt, sodass viele nicht miteinander sondern gegeneinander arbeiten. So kann kein produktives und kreatives Umfeld entstehen.
Karrierechancen
Ein guter Punkt: Man bekommt einen unbefristeten Vertrag nach der Ausbildung.
Aufstiegsmöglichkeiten sind eher wenig bis gar nicht vorhanden. Durch harte Arbeit (nur wenn diese auch weit über die Kompetenzen und Arbeitszeiten hinaus geht) ist es möglich aber die Vergütung ist nicht dem Arbeitsaufwand und der Position entsprechend.
Arbeitszeiten
Einer der wenigen guten Punkte, die Arbeitszeit ist ziemlich flexibel. Morgens und Nachmittags hat man ein bestimmtes Fenster in dem man in der Firma abwendend sein muss, ansonsten kann man selbst entscheiden wann man anfängt und wann man geht. Auch Arztbesuche usw. sind kein Problem und mit Überstunden auszugleichen oder man bleibt eben Abends länger.
Ausbildungsvergütung
Wer hier erwartet, dass man fünf Sterne gibt, muss auch fünf Sterne bezahlen.
Es gibt etwas mehr als Mindestlohn nach der Ausbildung, deshalb zwei Sterne.
Die Ausbilder
In der Marketingabteilung war es oft stressig, sodass die Zeit nicht ausreichend für relevante Themen in der Ausbildung genutzt werden konnte. Dies ist aber nicht das Verschulden der Ausbilder, sondern des Arbeitgebers, da dieser einfach nicht genug Arbeitnehmer für die einzelnen Bereiche einstellt und lieber die ganze Arbeit auf den sowieso schon überlasteten, zu wenigen Mitarbeitern und sehr gerne auch Azubis aufteilt.
Spaßfaktor
Mit seinen Lieblingskollegen hat man natürlich ab und zu Spaß gehabt aber das sollte man nicht zu offen zeigen sonst hieß es aus der Arbeitgebersicht man hätte nichts zu tun gehabt.
Aufgaben/Tätigkeiten
Wie oben schon angedeutet war Zeit zum lernen vom Arbeitgeber nicht erwünscht. Die Ausbilder haben manchmal trotzdem versucht es zu ermöglichen, offiziell hieß es aber, dass die Freizeit zuhause zum lernen benutzt werden soll.
Die digitale Ausstattung war nicht an die Anforderungen des Berufs, Mediengestalter, angepasst. Die Büros waren teilweise ok eingerichtet, teilweise aber sehr alt und zusammengewürfelt und nicht „Professionell“.
Variation
Die Aufgaben sind nicht immer die gleichen aber es ist alles schon sehr ähnlich. Es ist kein Platz für eigene Kreativität, da der Arbeitgeber (der Beruflich übrigens nichts in der Richtung gelernt hat) es sowieso besser wusste.
Respekt
Der Arbeitgeber verlangt einen respektvollen Umgang gerade ihm gegenüber, verhält sich selbst den Mitarbeitern gegenüber aber respektlos und herrisch.
Wenn man in Konfliktsituationen mal nicht die Meinung des Arbeitgebers teilt, wird man direkt Beleidigt und „soll von seinem hohen Ross runter kommen“.
Mitarbeiter werden null wertgeschätzt. Das ist kein professionelles Verhalten.