Leider schlimm, Finger weg!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Aus jeder Erfahrung lernt man etwas, oder?
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Umgang mit den Mitarbeitern. Feedback-Kultur. Kommunikationsstil. Mikromanagement. Qualitätsanspruch. Nicht eingehaltene Versprechen. Unrealistische Ziele.
Verbesserungsvorschläge
Wertschätzung des Personals, sowohl menschlich auch als fachlich.
Arbeitsatmosphäre
Je näher am Top-Management, desto mehr ist die Atmosphäre vergiftet. Es herrschen Misstrauen, Druck und Angst. – Leider weiß ich von mehreren Kollegen, dass diese Arbeitsatmosphäre zu physischen und/oder psychischen Symptomen geführt hat. Das Ergebnis ist eine hohe Fluktuation, die in letzter Zeit durch betriebsbedingte Kündigungen ergänzt wird.
Image
Das Personalabteilung fordert Mitarbeiter zu positiven kununu-Bewertungen auf. Das Gesamtbild dürfte dadurch verzerrt und tatsächlich noch niedriger als die aktuellen 3,3 Sterne sein.
Work-Life-Balance
Das Management möchte natürlich nicht, dass Überstunden gemacht werden. Dies steht im Widerspruch zu Aussagen dieser Art:
Das und das muss bis gestern fertig sein. Wie das in der Zeit geschehen soll “ist mir egal” und “nicht mein Problem” (gerne kommentiert mit “oder soll ich ich deinen Job machen?”).
In der Mitarbeiterumfrage 2021 war das Hauptthema der Belegschaft zu viel Stress. Die Reaktion des Managements war: An der Workload wird sich nichts ändern. Also müsst ihr eure Einstellung dazu ändern. Und effektiver arbeiten. Und ggf. eine Entspannungsübung machen.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Teams meistens super. Es schweißt zusammen, im gleichen Boot zu sitzen. Mit Glück ist das auch so mit der direkten Führungskraft. Nach oben lässt der Zusammenhalt deutlich nach. Manche Team Leads ticken wie das Management, manche fühlen sich von diesem unter Druck gesetzt.
Bemerkenswert: Obwohl Teams und/oder Kollegen gerne gegeneinander ausgespielt werden, schaffen diese es doch meistens, das nicht mit sich machen zu lassen.
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt es. Mittlerweile auch häufiger. Sind diese Kollegen männlich und in einer Führungsposition wird vielleicht auch ein bisschen mehr auf sie gehört.
Vorgesetztenverhalten
Auf höchster Management-Ebene: Nicht wertschätzend und respektlos. Auf tieferen Ebenen Glückssache.
Arbeitsbedingungen
Im Rahmen der Möglichkeiten des Bunkers (wenige kleine Fenster) okay. Homeoffice wird eher Zähneknirschend akzeptiert. Meines Erachtens aufgrund zu weniger Kontrollmöglichkeiten. Ziel der Geschäftsleitung ist es, die Mitarbeiter zu über 50% im Büro zu haben.
Kommunikation
Es gibt viele Meetings mit allen Mitarbeitern. Für die vermeintliche Transparenz. Gerne auch als Mitmach-Meeting deklariert. Trotzdem fühlen sich viele Mitarbeiter nicht abgeholt und haben das Gefühl, das Ergebnis des Meetings sowieso nicht beeinflussen zu können, da es von Anfang an fest steht. Zudem denkt man permanent daran, dass man diese Zeit gerade dringend in eins der Projekte stecken müsste.
Feedback wird massiv eingefordert (denn “nur so können wir besser werden”). Aber die Reaktion auf das Feedback ist oft sehr defensiv oder es wird zurück gespielt mit der Aussage, dass es nur mit einem Lösungsvorschlag angenommen wird. Da mit dem reichhaltig gelieferten Feedback nicht gearbeitet wird, sind die Mitarbeiter müde, es zu geben, da es sowieso nichts ändert.
Gleichberechtigung
Meine Beobachtung ist, dass das Top-Management nicht gut mit Frauen klar kommt.
Interessante Aufgaben
Theoretisch ja. Praktisch sind es zu viele, garniert mit kurzfristigen, nicht durchdachten Sonderaufgaben.
