53 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
22 Mitarbeiter:innen haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 28 Bewertungen nicht weiterempfohlen.
Von der einst glänzenden Kirsche ist Nichts übrig: kein Fleisch, kein Kern und kein Sti(e)l
1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Auerbach gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Den Zusammenhalt der Kollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Drei Entlassungswellen in vier Jahren, die Verlagerung der Produktion nach China, das Aushöhlen des Standorts durch permanenten Personal- und Know-how-Abbau und die anstehende komplette Zerschlagung des Konzerns mit angekündigten vermutlichen weiteren Entlassungen in diesem Zusammenhang, sprechen für sich.
Verbesserungsvorschläge
Zurück zu den Wurzeln und echter Kommunikation um gemeinsam aus dem Kern von Cherry wieder Fleisch und Stiel mit Stil zu entwickeln
Arbeitsatmosphäre
Die frühere Atmosphäre der immer offenen Türen ist Politik und einem Säulendenken gewichen. Das wird, entgegen der Worte, von den Führungskräften noch befeuert.
Image
Von Außen betrachtet ist da wenigstens noch der ehemals glänzende Name Cherry
Work-Life-Balance
Über eine 38 Stunden Woche kann man sich im Vertrieb eigentlich nicht beschweren, auch nicht über die Mglichkeit Überstunden zu machen, diese ausbezahlt zu bekommen oder sie Abbummeln zu können - wenn da nicht in der Realität eben die letzten beiden Punkte immer wieder zu Problem und Diskussionen führen würden
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltinitiativen werden geblockt oder bestehende Zertifikate nicht verlängert. Beim Thema Sozial wird gerade die nächste vermutliche Entlassungswelle im Zusammenhang mit der endgültigen Konzernzerschlagung angegangen.
Karriere/Weiterbildung
Keine Be-/förderung
Kollegenzusammenhalt
War und ist immer großartig
Umgang mit älteren Kollegen
Das Umgehen des angeblichen Sozialplans sorgt für Entlassung von älteren Kollegen und vorläufige Weiterbeschäftigung oder den Versuch der Neueinstellung jüngerer, billigerer Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Allein der permanente Wechsel bzw. Wegfall der Führungskräfte spricht schon für sich. Und dem Rest fehlt es an Empathie, Führungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit und realistischen klaren Visionen.
Arbeitsbedingungen
Gute Ausstattung mit Hardware, aber veraltete und nicht verzahnte ineffiziente Systeme mit hohem Potential für Verbesserungen, deren Funktion nur durch erstaunliches Engagement und extremes manuelles Eingreifen der Mitarbeitenden gewährleistet sind
Kommunikation
Gibt es nur zum Schein als Newsletter und Kommunikationstraining. Gelebt wird nur das Ausbleiben jeglicher Kommunikation.
Gehalt/Sozialleistungen
Grundgehalt ist gut, aber selbst die Vereinbarung des vertrieblichen Bonus wird immer wieder verschoben oder über Jahre ausgesetzt. Am Ende fehlt also ein Gehaltsanteil oder Freizeit oder beides.
Interessante Aufgaben
Der Vertrieb einer einmal so beliebten Marke macht Spaß. Die Art und Weise wie dies zuletzt erfolgen musste allerdings nicht mehr.
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Der alte Glanz ist längst vergangen - und die Zukunft ist noch in weiter Ferne!
2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Marketing / Produktmanagement in Auerbach gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt ist vergleichsweise gut, die Homeofficeregelung ebenso.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wo fängt man da jetzt an - hört euren Mitarbeitern zu, nehmt sie Ernst und macht sie nicht nur zu reinen Pflichterfüllern. Ach ja: Minimiert den Einfluss aus Schweden!
Verbesserungsvorschläge
Weniger Durchhalteparolen, mehr ehrliche Kommunikation und eigene Fehler auch als solche eingestehen. Mehr Sensibilität für den einzelnen Mitarbeiter zeigen.
Arbeitsatmosphäre
Spätestens seit der Entlassungswelle im Dezember 2023 ist die Stimmung auf dem Tiefpunkt - wer kann, der geht oder sucht bereits einen anderen Job.
Image
Vom einstigen Glanz ist nichts mehr da - sehr schade. Jetzt gibt es eher mitleidige Blicke oder Verständnislosigkeit!
Work-Life-Balance
Das ist fast schon vorbildlich geregelt: smarte Homeofficeregelung, auch wenn die von "oben" eher ungeliebt ist und flexible Arbeitszeiten.
Karriere/Weiterbildung
Auch da wird gespart und gestrichen was immer geht.
Gehalt/Sozialleistungen
Gut dank des Einsatzes des Betriebsrates und der Anwendung von Tarifen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bitte was? Soll es geben, ist mir nur nie aufgefallen. Wenn es gut für die angeschlagene Bilanz ist ja, ansonsten nein!
Kollegenzusammenhalt
Das klappt sehr gut und war das Einzige, was mich gehalten hat. Vor allem in den vielen CHERRY-Krisenzeiten gibt es kein Gegeneinander.
Umgang mit älteren Kollegen
Auch über 30 Jahre Firmenzugehörgkeit schützen einen nicht davor, nach einer Betriebsversammlung per Mail über den anstehenden Sozialplan und die eigene Kündigung zu erfahren. Erschreckend!
Vorgesetztenverhalten
Wenn es spitz auf Knopf steht, zählt nur das, was die nächst höhere Ebene möchte - was dazu führen kann, dass man im Ernstfall ganz schön alleine dasteht.
Arbeitsbedingungen
Alles da, was man braucht, freie Auswahl bei CHERRY-Tastaturen und Zubehör.
Kommunikation
Geredet wird viel, tatsächlich gesagt wird wenig. Selbst Bereichsleiter bekommen nur die allernötigsten Infos - wenn überhaupt.
Gleichberechtigung
Da gibt es kaum Probleme.
Interessante Aufgaben
Die gäbe es durchaus - aber sie fallen den andauernden Kämpfen um Budgets oder deren kompletter Streichung zum Opfer.
1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Der eindrucksvolle Beweis wie man einen gut laufenden Mittelständler gegen die Wand fährt!
1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Auerbach gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass die Managergehälter weiter angehoben werden können. Rekordjahr ist Rekordjahr ob positiv oder negativ.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das es quasi zur Vetternwirtschaft geworden ist. Man bekommt das Gefühl, dass sich unter Microsoft Freunden die Taschen vollgemacht wird ohne Rücksicht auf Verluste. Es wird hier mit Existenzen gespielt und immer noch auf angebliche Fehler der Vorgänger verwiesen. Selbst ist man natürlich nicht schuld an der aktuellen Situation.
Verbesserungsvorschläge
Von der Börse gehen und die ganzen Möchtegern Strategen von der Spitze entfernen. Offensichtlich ist der Maschinenraum in Mallorca oder sonst wo.
Arbeitsatmosphäre
Es herrschen Angst und Schrecken! Katastrophale Bedingungen.. es herrscht Sarkasmus und das ist eher suboptimal um vernünftig arbeiten zu können
Image
Ich kenne niemanden mehr der ein gutes Wort über den einst so beliebten Mittelständler verliert
Work-Life-Balance
Kann man mit der Home Office Regelung nicht meckern.
Karriere/Weiterbildung
Für Weiterbildungen muss massiv gekämpft werden, es werden Vorschläge gemacht wie ein gratis YouTube Video zu schauen um sich fortzubilden
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt ist ok, Sozialleistungen Mangelware. jobrad soll „Steuerhinterziehungen“ sein
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Gibt es nicht
Kollegenzusammenhalt
Schlechte Zeiten schweißen zusammen
Umgang mit älteren Kollegen
Nachdem Kollegen ihr halbes Leben bei Cherry verbracht haben, bekommen sie eine Mail, dass sie raus sind. Ohne Gespräch, ohne nichts!
Vorgesetztenverhalten
Jeder ist sich der nächste! Es werden verrückte Sachen getan um den eigenen Hinterm zu retten. Einsicht kommt meistens erst sehr spät wenn überhaupt
Arbeitsbedingungen
Wie oben bereits geschrieben. Durch den vielen Kurswechsel Arbeit oft nutzlos. Ansonsten Ausstattung gut
Kommunikation
Leider gibt es die nichtssagenden Mails vom Vorstand nicht mehr. Viele Worte gar kein Inhalt. Selbst Führungskräfte haben meist keinen Plan warum und wie Entscheidungen getroffen werden.
Gleichberechtigung
Naja, auch hier würde ich sagen es gibt einen Elite Kreis rund ums Management, der Rest der Belegschaft ist egal
Interessante Aufgaben
Es wird gefühlt dauernd der Kurs geändert. Was die Arbeit von gestern teilweise wertlos werden lässt
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Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Auerbach gearbeitet.
Verbesserungsvorschläge
- Einen Mittelständler mit knapp 300 Mitarbeitern nicht führen, als wäre es ein Weltkonzern - Der bestehenden Belegschaft mehr Vertrauen geben und diese fördern. Die Förderung und das Vertrauen in die bestehende Belegschaft stellen eine sinnvollere Alternative zur Anwerbung der kostenintensiven "alten Freunde" dar
Arbeitsatmosphäre
Der Aktienkurs spiegelt das Unternehmen und dessen Schicksal der letzten 4 Jahre exakt wieder. Eine extrem hohe Fluktuation (einige wenige Abteilungen ausgeschlossen) und nicht enden wollende Umstrukturierungen führen in der gesamten Belegschaft zu Misstrauen und gedrückter Stimmung. Schon kleinste Erfolge werden von der Geschäftsführung glorifiziert und den Mitarbeitern als die Kehrtwende verkauft, nur um wenig später von der nächsten Ad-Hoc Meldung ausgebremst zu werden. Der Großteil der fähigen Mitarbeiter hat das Unternehmen ohnehin bereits verlassen, mit welchen ein großer Teil des Know-Hows und Arbeitsleistung ebenfalls wegbrachen.
Image
Hier ist sogar ein Stern zu viel. Vom viel versprechenden Mittelständler ist nur wenig geblieben. Durch die Entlassungen 2022 in der Produktion und 2023 im gesamten Unternehmen hat sich das Image sowohl in der Region als auch überregional massiv verschlechtert. Ständige Umsatzkorrekturen nach unten und Ad-Hoc Meldungen führen hier nicht gerade zu einer Besserung.
Work-Life-Balance
30 Tage Urlaub, sehr lockere Homeofficeregelungen und Gleitzeit führen außer in Zeiten des Quartals- bzw. Jahresabschlusses zu einer angenehmen Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Für den "kleinen" Mitarbeiter gibt es so gut wie keine Karrieremöglichkeiten (mehr). Stellen mit Führungsverantwortung wurden anders als früher alle, bis auf einige wenige Ausnahmen, mit neuen Mitarbeitern von außen besetzt. Auf organische Wachstum im Bereich Personal setzt das Unternehmen ohnehin nicht.
Kollegenzusammenhalt
Je nach Abteilung sehr unterschiedlich. Gerade in Abteilungen, die seit Jahren fast unverändert bestehen und viele regionale Kräfte binden, ist der Zusammenhalt (und die Atmosphäre) nach wie vor sehr gut. Der Versuch, die Stimmung innerhalb der Belegschaft durch aufwändige Workshops wieder zu bessern, zeigte zum Zeitpunkt meines Austrittes keinen Effekt.
Umgang mit älteren Kollegen
Durch die Entlassungen in den letzten Jahren ist der Altersdurchschnitt bedingt durch den Sozialplan ohnehin sehr hoch. Die meisten der älteren Kollegen sind schon seit Jahrzehnten in Haus, wodurch untereinander noch ein gewisser Zusammenhalt und "Durchhaltewille" besteht.
Vorgesetztenverhalten
Informationen wurden oft spärlich oder gar nicht weitergegeben. Entscheidungen wirkten intransparent und man fühlte sich als Mitarbeiter oft im Unklaren gelassen. Häufig fehlte es an klaren Zielen, einer inspirierenden Vision und der Fähigkeit, ein Team effektiv zu führen und zu motivieren.
Arbeitsbedingungen
Höhenverstellbare Tische an jedem Arbeitsplatz und kleine Büros für max. 6 Personen sind die Regel. Da sich ein Großteil der Mitarbeiter meist im Homeoffice befindet, ist das Headquarter in Auerbach dementsprechend meist aber eher nur sporadisch besetzt.
Kommunikation
Gut gemeinte Versuche aus der obersten Führungsetage, wie etwa einen internen Messenger oder einen monatlichen "Blog" zu etablieren, werden schon nach wenigen Wochen wieder eingefroren. Infos werden sonst fast ausschließlich durch gelegentliche Betriebsversammlungen oder im Glücksfall durch die Führungskraft verbreitet.
Gehalt/Sozialleistungen
Das ohnehin solide Grundgehalt wird durch Weihnachts- und Urlaubsgeld ergänzt. Bedingt durch die wirtschaftliche Lage konnte zusätzliches Engagement unter dem Jahr bei der Mitarbeiterbeurteilung aber kaum beachtet werden.
Gleichberechtigung
Gezielt wurden Stellen mit Führungsverantwortung in den letzten Jahren mit weiblichen Mitarbeitern besetzt. Leider haben sich für vorhandene Mitarbeiterinnen hier trotz eines Female-Talent Programmes so gut wie keine Chancen ergeben.
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf in Auerbach gearbeitet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der scheinbar nicht endende negative Abwärtstrend seit dem IPO 2021, der für CHERRY Stand heute eher ein Unglücksfalls als ein Glücksfall ist.
Verbesserungsvorschläge
Das UN nicht wie einen Großkonzern steuern. Sich darauf besinnen, dass CHERRY ein solides mittelständisches Unternehnen mit Potential war bzw. ist. Für Ruhe, Stabilität und Kontinuität sorgen und realistische Ziele kommunizieren die auch erreichbar sind.
Arbeitsatmosphäre
Die angespannte Wirtschaftliche Lage bei CHERRY seit nun zwei Jahren in Verbindung mit den makroökonomischen Herausforderungen führen zu einer ungewissen Zukunftsperspektive. Der Druck und die Anspannung ist über alle Bereiche hinweg zu spüren. Das C-Level versucht durchaus ein positives Mindset zu vermitteln, welches aber immer wieder durch negative Hiobsbotschaften wie die jüngste Gewinnwarnung von Anfang Oktober und der bitteren Realität getrübt wird. Die Entlassungswellen Ende 2022 & 2023 sowie die zunehmende Bereichsübergreifende Fluktuation seit 2024 sorgt für zusätzliche Unruhe.
Image
CHERRY als Marke und die Produkte werden geschätzt. Als Arbeitgeber bröckelt die Fassade mittlerweile stark auch in der Region und darüber hinaus. Ebenso werden bei Partnern viele Punkte mittlerweile kritisch betrachtet und man sehnt sich nach den soliden Zeiten vor dem IPO.
Work-Life-Balance
Dank Zeitkonto mit flexiblen Arbeitszeiten, 30 Tage Urlaub und gut geregelten Homeoffice Möglichkeiten kann man trotz intensiven Zeiten hier durchaus von einer guten Work-Life-Balance sprechen.
Karriere/Weiterbildung
In meinem Umfeld wurden in den letzten Jahren aktiv keine Weiterbildungsmaßnahmen angeboten. Ebenso wenig bestehen Karrieremöglichkeiten. Auch Couching seitens der FK finden praktisch nicht statt. Ebenso wenig herrscht eine konstruktive Feedbackkultur.
Gehalt/Sozialleistungen
Die Gehälter und Sozialleistungen sind Dank der IGM Zugehörigkeit sehr gut. Jedenfalls für die Mitarbeitenden die dem Haustarif angehören. MA die nicht in den Genuss kommen, sind hier deutlich benachteiligt. Im Sinne der Gleichbehandlung und der Zufriedenheit Aller, sollte hier wo immer es möglich ist eine einheitliche Lösung gefunden werden. Aufgrund der Tatsache das nicht alle MA den Tarifen angehören nur 3 Sterne.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Standardmaßnahmen wie PV am Dach, teilweise E-Mobilität, Energiesparmaßnahmen sowie Plastikfreie Verpackungen und die suggestive Umstellung auf recycelten Kunststoff in den Produkten zeigen das man hier auf dem richtigen Weg ist.
Kollegenzusammenhalt
Grundsätzlich sind die meisten sehr offen und hilfsbereit. Wie überall gibt es hier innerhalb der Teams und Personen auch Unterschiede. Gerade im Sales sind sich die meisten selbst am nächsten.
Umgang mit älteren Kollegen
Hier kann ich von keinen persönlichen Erfahrungen berichten, jedoch sind mir von den wenigen „älteren“ Kolleginnen und Kollegen weder positive noch negative Beispiele bekannt und ich denke die Wertschätzung ist angemessen.
Vorgesetztenverhalten
Hier fehlt es an Kommunikation sowie Transparenz und der notwendigen (Feedback)-Kultur. Ebenso fehlt das Gefühl, dass es eine klare Strategie gibt, die hochgesteckten Ziele nachhaltig und sicher zu erreichen. Ebenso wenig wird sichergestellt, dass die MA gleichzeitig über die relevanten und benötigten Kenntnisstände verfügen. Begleitet von Fehleinschätzungen und gravierenden Fehlentscheidungen. Hier kann und muss es in Zukunft eindeutig besser werden.
Arbeitsbedingungen
Homeoffice, mobiles Arbeiten, Zeitkonto, Arbeitsausstattung ist alles auf dem Niveau der Zeit. Das Gebäude und die Räumlichkeiten sind zwar relativ neu und zweckmäßig, jedoch generell wenig einladend und repräsentativ. Ein sehr engagierter Betriebsrat kümmert sich um die Belange der MA. Leider werden die positiven Aspekte derzeit von der ungewissen Lage überschattet.
Kommunikation
Meiner Ansicht nach vor allem durch das Midmanagement generell stark verbesserungsfähig. Auf C-Level ist die Kommunikation seit der neuen Besetzung akzeptabel, jedoch seit 2024 im Vergleich zu 2023 auch deutlich zurückgegangen. Unter Berücksichtigung das bei börsennotierten UN immer erst extern kommuniziert wird, bevor die interne Kommunikation startet, ist das ok. Regelmäßige Betriebsversammlungen finden statt.
Gleichberechtigung
Die Gleichberechtigung zwischen weiblichen und männlichen Mitarbeitenden ist meiner Ansicht nach gegeben. In den letzten Jahren legt man hierbei auffällig viel Wert darauf, auch weibliche Personen in Führungspositionen zu etablieren. In Sachen Tarifzugehörigkeit gibt es jedoch noch deutlich Nachholbedarf und hier muss möglichst schnell dafür gesorgt werden, auch die Personen in den Haustarif zu integrieren, die diesen Mehrwert bisher noch nicht genießen dürfen.
Interessante Aufgaben
Durchaus eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit mit der Möglichkeit den Arbeitsalltag frei zu gestalten. Jedoch mit relativ wenig selbstständigen Entscheidungsspielraum in den jeweiligen Handlungen.
Der Börsenkurs spiegelt das Unternehmen seit 2,5 Jahren wieder…
2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Auerbach gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das üppige monatliche Schmerzensgeld, welches sogar mit DAX-Konzernen monetär konkurrieren kann.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die leider höchst besorgniserregende negative Unternehmensentwicklung in den letzten ca. 3 Jahren (siehe u.a. am Börsenkurs: -92%). Ebenso eine leider (mittlerweile / nahezu) gänzlich fehlende Unternehmenskultur (diese kann man auch nicht für teuer Geld wieder einkaufen, welche über Jahre hinweg nicht beachtet wurde, aufgrund fehlender Unternehmensbindung sowie Größenwahn). Think big…
Verbesserungsvorschläge
Wieder nachhaltig mehr Mitarbeiter aus der Region oder eigene Gewächse fordern und fördern, anstatt den Fokus auf Legionäre ohne Unternehmensbindung zu richten. Aufgrund des Börsengangs sowie den daraus resultierenden Rahmenbedingungen, sind weitere Verbesserungsvorschläge (Stichwort Bodenständigkeit) selbstredend nicht mehr möglich.
Arbeitsatmosphäre
Wie man aus den Medien sowie den Geschäftsberichten entnehmen kann, wurden innerhalb der vergangenen ca. 2 Jahren durch zwei sehr hohe betriebsbedingte Kündigungswellen in Summe ca. 150 (von ursprünglich ca. 550) Mitarbeiter geschasst (nichtsdestotrotz wird mit der „Sicherheit“ eines etablierten Mittelständlers geworben…). Kombiniert mit einer Fluktuationsquote, querbeet durch alle Unternehmensbereiche und alle Hierarchieebenen…
Image
Ein Unternehmen, auf das man in den letzten 70 Jahren viele Jahrzehnte stolz WAR... Aufgebaut mit dem Fleiß und Hingabe der regionalen Mitarbeiter.
Karriere kann sicherlich gemacht werden. Budgets bzgl. Weiterbildungen wurden mittlerweile auch wieder geschaffen.
Gehalt/Sozialleistungen
Das (haus-)tarifliche „Schmerzensgeld“ ist sicherlich gut bis sehr gut, vor dem Hintergrund der sehr ländlichen Lage.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umweltbewusstsein besitzt ohne wenn und aber einen sehr hohen Stellenwert, ebenso ESG.
Kollegenzusammenhalt
Trotz aller Umstände ist der Zusammenhalt der alteingesessenen regionalen Mitarbeitern zweifelsfrei vorhanden.
Umgang mit älteren Kollegen
Keine negativen Vorfälle bekannt. Das Angebot bzgl. Altersteilzeit wäre sicherlich ein noch zu hebendes Potential, welches jedoch natürlich monetäre Mehraufwände bedeutet.
Vorgesetztenverhalten
Sehr volatil je Fachbereich (Großstadt Newbee versus emphatischer alteingesessener regionaler Vorgesetzter)
Arbeitsbedingungen
Gute bis sehr gute Ausstattung (höhenverstellbare Arbeitstische, leistungsfähige IT-Hardware, klimatisiertes Gebäude, etc). Eine Kantine gibt es auch NOCH… bei welcher man ab und an etwas zum beißen bekommt. Ausreichend Parkplätze sind ebenfalls vorhanden (nach den beiden signifikanten Kündigungswellen natürlich noch mehr als schon zuvor). Flache Hierarchien sind ebenso gegeben (vielen MA wurde wie bereits erwähnt betriebsbedingt gekündigt…) Sehr großzügige Regelungen bzgl. Home Office / mobiles Arbeiten. Des Weiteren gibt es einen sehr emphatischen und zweifelsfrei eifrigen Betriebsrat.
Kommunikation
Die interne Kommunikation wurde durch den Austausch des vorherigen CEOs ab 2023 definitiv verbessert bzw. erhöht. Eine hohe Kommunikation (leider nicht selten inhaltslos) ist jedoch nicht gleich mit einer guten Kommunikation gleichzustellen…
Gleichberechtigung
Wird zweifelsfrei mittlerweile signifikant gelebt. Ggf. jedoch auch dadurch getrieben, um ESG in der Außendarstellung gerecht zu werden sowie um low hanging incentives einzusacken.
Interessante Aufgaben
Liegt im Auge des Betrachters… für neue Kollegen ist es sicherlich interessant, in einem börsennotierten Unternehmen und bei einem selbst ernannten „Hidden Champion“ nicht vorhandene Dinge gestalten und bewegen zu können, sofern es gewollt ist.
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Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Auerbach gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Die grundsätzliche Atmosphäre ist passabel, jedoch besteht ein großes Gap zwischen den geforderten Leistungen und der dafür entgegengebrachten Anerkennung. Das Problem schaukelt sich mit der Zeit selbst immer höher.
Image
Das Image litt schon länger, die negativen Nachrichten häufen sich. Man wird der eigenen Glorifizierung in keinster Weise gerecht.
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten, ausreichend Urlaubstage und individuelle Auszeiten durch Überstundenausgleich. Das eingesetzte Zeiterfassungssystem ist jedoch stark verbesserungsbedürftig. Teilweise wurde Arbeitsleistung während der Freizeit erwartet, wenn eine betriebliche Deadline nicht erreichbar schien.
Gehalt/Sozialleistungen
Gute Bezahlung, aber intransparente Bonusvereinbarungen und Zielsetzungen.
Kollegenzusammenhalt
Wirklich gut, tolle Teams. Das kennt man halt von Unternehmen mit fatalem Fehlmanagement, da passt es unter den Kollegen umso besser.
Vorgesetztenverhalten
Die Hierarchie ist flach, aber durch fehlende oder erschwerte Kommunikation wurden Konflikte leider nur allzu oft durch das Finden eines Sündenbocks "gelöst". Man war jedoch, wie sagt man so schön, stets bemüht. Der fortwährende Druck von ganz oben ist typisch Aktiengesellschaft, man kann es aber auch offensichtlich übertreiben.
Arbeitsbedingungen
Moderne Büros, Homeoffice und neuste Technik. Es gibt aber immer Luft nach oben.
Kommunikation
Schwieriges Thema, da im Umbruch. Es wurden viele Verbesserungen angestebt, die innerbetriebliche Bürokratie und die Einflussnahme der Führungsriege und/oder Investoren war jedoch in jeder Entscheidung negativ zu spüren. Hier fehlte einfach der offene Austausch zu langfristigen Änderungen und deren Sinnhaftigkeit.
Interessante Aufgaben
Es wird Kreativität und Individualität gefordert, jedoch wir dies durch unverhältnismäßige Vorschriften und Regeln sehr beeinträchtigt. Es kommt kein gemeinsamer Zielgedanke zustande. Das schmälert die Motivation enorm.
Wer hier arbeitet hat keinen Respekt vor sich selbst!
1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf in Auerbach gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts mehr!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles!
Verbesserungsvorschläge
Die komplette Führungsetage ersetzen! Vor allen Dingen diese ehemaligen Logitech und Microsoft Mitarbeiter. Alles nur Möchtegerns, die denken man kann Konzernstrukturen auf einen kleinen MIttelständler anwenden!
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Auerbach gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Nachricht von Entlassungen hat die Stimmung nochmals gedrückt. Selbst am Nordpol ist die Stimmung wärmer als in den Räumen der Cherry.
Image
Einst prestigeträchtige Firma wurde in den letzten Jahren nur auf Aktionärswunsch getrimmt. Image ist wie der Aktienkurs im Keller
Work-Life-Balance
Zeiterfassung mit Überstundenabbau - kein Problem auch mal ein paar Tage freizunehmen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Aktuell nicht vorhanden.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen müssen hart erkämpft werden. Keine Entwicklungspläne für High-Performer.
Kollegenzusammenhalt
Trotz aller umstände noch ein gewisser Korpsgeist vorhanden. Kollegen unterstützen sich gegenseitig wo sie nur können.
Vorgesetztenverhalten
Abteilungsleiter meist sehr weit weg von den relevanten Themen. Entscheidungen werden nur auf möglichen Umsatzgewinn basiert. Kein wirkliches Interesse an den MItarbeitern.
Arbeitsbedingungen
Standarttechnik - nichts besonderes. Pluspunkt: Homeofficeregel sehr großzügig
Kommunikation
Wöchentliche Mails der Geschäftsführung in denen viel geschrieben aber wenig ausgesagt wird. Management im Elfenbein-Turm - Top-Down kaum Kommunikation vorhanden.
Gehalt/Sozialleistungen
Haustarifvertrag - allerdings mit erheblichen Unterschieden zum Flächentarif. Alles in allem guter Durchschnitt.
Basierend auf 67 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Cherry Europe durchschnittlich mit 3 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Sonstige Branchen (3,5 Punkte). 0% der Bewertenden würden Cherry Europe als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 67 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Gehalt/Sozialleistungen und Work-Life-Balance den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 67 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Cherry Europe als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.