2 von 6 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Besonders positiv ist der gesellschaftliche Nutzen der Arbeit: Die Unterstützung der Schulen in der Region macht die Tätigkeit sinnvoll und greifbar. Die Aufgaben im IT-Service sind modern, abwechslungsreich und bieten die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen.
Das Team arbeitet gut zusammen, hilft sich gegenseitig und sorgt für ein angenehmes Miteinander. Die Tarifbindung schafft Verlässlichkeit bei Gehalt und Sozialleistungen, und viele technische Themen bieten fachliche Weiterentwicklung. Auch die Offenheit für neue Lösungen und die Bereitschaft, Prozesse weiterzuentwickeln, sind positiv hervorzuheben.
- Arbeitsbelastung ist hoch, vor allem bei Projektspitzen (Geräteauslieferungen, Schulstarts).
- Zu wenig Anerkennung und Wertschätzung für die tatsächliche Leistung im IT-Service, obwohl das Team eine große Verantwortung trägt.
- IT-Prozesse vereinheitlichen und dokumentieren
- Realistische Planung der Arbeitsbelastung und echte Priorisierung
Die Arbeitsatmosphäre im IT-Service ist überwiegend angenehm und geprägt von einem respektvollen und wertschätzenden Umgang unter den Kolleginnen und Kollegen. Im Team herrscht meist eine offene Stimmung.
Phasen mit hoher Arbeitsbelastung können die Stimmung zeitweise beeinflussen, dennoch bleibt der Grundton positiv und kollegial. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Atmosphäre im Team zu den stärkeren Seiten des Bereichs gehört.
Das Image des Unternehmens ist in der Region grundsätzlich positiv, vor allem durch die öffentliche Ausrichtung und die vielfältigen Dienstleistungen für Schulen und Gemeinden. Viele Projekte werden als sinnvoll und gesellschaftlich wertvoll wahrgenommen.
Intern unterscheiden sich die Wahrnehmungen teilweise je nach Bereich und persönlicher Erfahrung. Im IT-Service wird engagiert gearbeitet, was das Bild nach außen stärkt, auch wenn interne Prozesse noch weiter verbessert werden können. Insgesamt ein solides bis gutes Image mit Entwicklungspotenzial.
Die Work-Life-Balance ist grundsätzlich in Ordnung, hängt aber stark von Projektphasen ab. In ruhigeren Zeiten kann man seine Arbeit gut strukturieren, während in intensiven Rollout- oder Schulstartphasen zusätzliche Belastungen entstehen. Die Möglichkeit, Überstunden später auszugleichen, besteht in der Regel, könnte aber teilweise besser planbar sein. Insgesamt ein solides Mittelmaß mit Potenzial nach oben.
Weiterbildungsmöglichkeiten sind grundsätzlich vorhanden, müssen aber aktiv eingefordert werden. Technische Schulungen, Herstellerzertifizierungen und Seminare sind je nach Bedarf möglich. Eine klar definierte Karriereentwicklung oder feste Entwicklungsstufen sind noch nicht durchgehend etabliert, entwickeln sich aber Schritt für Schritt. Insgesamt ein durchschnittliches, aber ausbaufähiges Angebot.
Das Team im IT-Service hält gut zusammen und unterstützt sich im Alltag. Viele Aufgaben werden gemeinsam gelöst, und das Miteinander ist überwiegend respektvoll und kollegial. Auch in Stresssituationen versuchen die meisten Kolleginnen und Kollegen, sich gegenseitig zu entlasten. Der Zusammenhalt zählt definitiv zu den Stärken des Bereichs.
Das Vorgesetztenverhalten ist im Allgemeinen kooperativ und ansprechbar. Entscheidungen werden überwiegend nachvollziehbar kommuniziert, auch wenn in einzelnen Situationen mehr Transparenz wünschenswert wäre. Rückmeldungen sind meist fair, und Verbesserungsprozesse werden inzwischen aktiver begleitet. Insgesamt ein solides bis gutes Niveau.
Die technischen Arbeitsmittel sind zweckmäßig, modern und werden regelmäßig erneuert. Die Ausstattung der Arbeitsplätze ist funktional, könnte aber hinsichtlich Ruhe, Raumaufteilung und Arbeitsorganisation noch optimiert werden. Dienstfahrzeuge, mobile Geräte und Tools sind vorhanden. Insgesamt solide, aber noch nicht perfekt.
Die Kommunikation funktioniert im Tagesgeschäft meist gut, besonders innerhalb des Teams. An den Schnittstellen zu anderen Bereichen und zur Verwaltung gibt es gelegentlich Verzögerungen oder unterschiedliche Informationsstände. Positive Tendenz: Regelmäßige Abstimmungen und klarere Prozesse verbessern die Situation zunehmend. Daher eine Bewertung im oberen Mittelfeld.
Das Gehalt orientiert sich am öffentlichen Tarifrecht und ist damit transparent und verlässlich. Sozialleistungen wie betriebliche Altersvorsorge, Zuschüsse sowie tarifliche Sonderzahlungen sind vorhanden und entsprechen dem Standard im öffentlichen Umfeld.
Die Eingruppierung folgt klaren Regeln, wodurch die Entwicklungsmöglichkeiten nachvollziehbar, aber auch begrenzt sind. Insgesamt ein stabiles, tarifgebundenes Vergütungsmodell mit ordentlichen Sozialleistungen, das jedoch wenig Raum für individuelle Anpassungen bietet.
Die Aufgaben im IT-Service sind abwechslungsreich und beinhalten moderne Themen wie Netzwerke, Device Management, Digitalisierung der Schulen und Projektarbeit. Durch die Vielzahl der Schulen bleibt kaum ein Tag wie der andere – das macht den Job spannend und lebendig.
Bei der Wahl eines Arbeitgebers ist es wichtig, auf Arbeitsklima, Entwicklungsmöglichkeiten und Unternehmenskultur zu achten. Leider berichten einige ehemalige und aktuelle Mitarbeiter der IT-Service für Schulen der Chiemgau GmbH von Herausforderungen, die den Arbeitsplatz weniger attraktiv machen. Zu den Kritikpunkten gehören eine unzureichende Wertschätzung der Mitarbeiter, eingeschränkte Aufstiegschancen und ein oftmals angespanntes Arbeitsumfeld.
Auch in Bezug auf Flexibilität und Förderung neuer Ideen scheint das Unternehmen Nachholbedarf zu haben. Wer auf der Suche nach einem modernen und unterstützenden Arbeitsumfeld ist, sollte daher alternative Arbeitgeber in der Region in Betracht ziehen, die stärker auf die Bedürfnisse ihrer Teams eingehen.
Transparenz und Ehrlichkeit:
Ein realistisches und transparentes Bild der Arbeitsbedingungen und Angebote, sowohl intern als auch in der Außendarstellung, schaffen. Anstatt eine idealisierte „heile Welt“ zu präsentieren, sollte eine offene Kommunikation über die Stärken und Schwächen des Amts etabliert werden.
Ernstnehmen von Problemen:
Beschwerden und Vorschläge der Mitarbeitenden sollten ernst genommen und angemessen behandelt werden. Ein sicherer Rahmen für Kritik und Verbesserungsvorschläge muss geschaffen werden, in dem Mitarbeitende keine Angst vor negativen Konsequenzen haben.
Gemeinsame Lösungsfindung:
Regelmäßige Feedback- und Dialogformate einführen, in denen Probleme gemeinsam mit den betroffenen Mitarbeitenden analysiert und Lösungen erarbeitet werden.
Zukunftsorientierung:
Die Bedürfnisse der Mitarbeitenden, auch in Bezug auf ihre privaten Lebenssituationen, sollten berücksichtigt werden. Langfristige Perspektiven für die Mitarbeitenden durch praxisnahe und sinnvolle Weiterbildungsangebote fördern.
Verbesserung der Führungskultur:
Die Vorgesetzten sollten in Führungskompetenzen geschult werden, mit besonderem Fokus auf respektvollen und wertschätzenden Umgang mit den Mitarbeitenden. Eine Arbeitskultur auf Augenhöhe, frei von Arroganz und Herablassung, sollte gefördert werden.
Flexibilität bei Arbeitszeitmodellen:
Die konsequente Umsetzung von Gleitzeit und flexiblen Arbeitszeitmodellen, wie sie offiziell kommuniziert werden, muss gewährleistet sein. Das Vertrauen in die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden sollte gestärkt werden.
Ein Mangel an lösungsorientiertem Handeln: Probleme werden nicht proaktiv angegangen. Mitarbeitende, die Kritik äußern, sehen sich häufig negativen Konsequenzen ausgesetzt, die in einigen Fällen bis zur Kündigung führen können.
Unstimmigkeit zwischen dem äußeren Erscheinungsbild und der tatsächlichen internen Situation: Nach außen hin wird ein Bild von einheitlicher Harmonie und erfolgreicher Zusammenarbeit vermittelt, das jedoch nicht mit der tatsächlichen internen Realität übereinstimmt.
Unzureichende Inhalte des internen BüGe-Programms: Jährlich wird das interne BüGe (Bündelung gemeinsamer Entwicklung) als ein besonderes Highlight angepriesen. In der Praxis wird dieses Programm jedoch selten in Anspruch genommen und umfasst hauptsächlich Angebote wie Yoga oder ähnliche Themen, die wenig mit beruflicher Weiterbildung zu tun haben. Es mangelt an praxisorientierten und anerkannten Fortbildungen, die den Mitarbeitenden langfristig einen echten Mehrwert bieten.
Vorgesetzte treten häufig in einer abwertenden Weise auf und zeigen eine arrogante Haltung, die einen respektvollen Austausch auf Augenhöhe erschwert.
Vorgesetzte treten häufig in einer überheblichen Weise auf und zeigen eine Haltung, die einen respektvollen und gleichwertigen Austausch erschwert.
Mangelnde Flexibilität bei der Gleitzeit: Obwohl in den Online-Stellenanzeigen ein Gleitzeitmodell beworben wird, das den Mitarbeitenden mehr Freiraum bieten soll, ist es in der Praxis kaum umsetzbar. Abteilungsleiter gestatten oft keine individuellen Arbeitszeitregelungen, stattdessen werden feste Arbeitszeiten vorgegeben, die den eigentlichen Nutzen der Gleitzeit zunichte machen.
Kluft zwischen dem äußeren Erscheinungsbild und der tatsächlichen internen Situation: Nach außen hin wird ein Bild von Harmonie und erfolgreicher Zusammenarbeit dargestellt, das jedoch nicht mit der realen inneren Situation übereinstimmt.
Fehlende professionelle Ausbildung: Auszubildende erhalten sowohl im Amt als auch in den zugehörigen GmbHs keine angemessene Ausbildung. Inhalte, die gemäß den Vorgaben der IHK vermittelt werden sollten, fehlen häufig oder werden nicht entsprechend dem Lehrplan unterrichtet. Mehrfache Versuche, dieses Problem anzusprechen und zu beheben, blieben leider ohne Erfolg.