Ihr Unternehmen?

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Cho-Time 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Ein Lehrstück in Sachen Professionalität

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Cho-Time Mülheim GmbH in Mülheim (Ruhr) gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man lernt in einem Unternehmen manchmal erstaunlich schnell, wie Dinge funktionieren. Bei cho time in Mülheim hat das bei mir ungefähr einen Monat gedauert.

Bei Ausspruch der Probezeitkündigung wurde mir ein konkretes Enddatum meines Beschäftigungsverhältnisses genannt. Soweit, so einfach. Zu diesem Zeitpunkt bestanden allerdings noch rund zwei Wochen Beschäftigungsverhältnis.

Man könnte nun vermuten, dass innerhalb dieser zwei Wochen die schriftliche Kündigung ihren Weg zum Mitarbeiter findet. Schließlich handelt es sich dabei nicht gerade um ein unwichtiges Dokument.

Eine interessante Erwartung.

Denn bis heute, zum 03.09.2026, liegt mir keine schriftliche Probezeitkündigung vor.

Auch die Abrechnung für den Monat meiner Beschäftigung habe ich bis heute nicht erhalten.

Nun könnte man als ehemaliger Mitarbeiter natürlich einfach einmal nachfragen. Genau das habe ich getan. Schriftlich. Mit der Bitte um Übersendung der noch ausstehenden Unterlagen.

Die Reaktion darauf ist bemerkenswert konsequent: keine.

Seit mittlerweile knapp drei Wochen.

Das hat durchaus etwas Beruhigendes. Man weiß zumindest, dass die Kommunikationswege funktionieren – offenbar nur nicht unbedingt in Richtung Mitarbeiter.

Besonders bemerkenswert finde ich dabei, dass es sich nicht um eine komplizierte Angelegenheit handelt. Es geht um grundlegende Unterlagen im Zusammenhang mit einem beendeten Arbeitsverhältnis. Dinge also, bei denen man als Arbeitnehmer durchaus erwarten darf, dass sie ordnungsgemäß erledigt werden.

Stattdessen bleibt die Kommunikation aus.

Und genau darin liegt für mich das eigentliche Problem. Ein Arbeitsverhältnis kann beendet werden. Eine Probezeit ist eine Probezeit. Das alles ist völlig normal. Was allerdings nicht normal sein sollte, ist, dass selbst danach grundlegende Kommunikation offenbar nicht mehr stattfindet.

Der Umgang mit Mitarbeitern sollte – auch wenn diese inzwischen ehemalige Mitarbeiter sind – von Verlässlichkeit und Professionalität geprägt sein. Schließlich endet mit einer Kündigung nicht automatisch der Anspruch auf einen respektvollen und ordnungsgemäßen Umgang.

Mein persönlicher Eindruck nach dieser kurzen Beschäftigungszeit fällt deshalb entsprechend aus:

Seriosität? Eher ausbaufähig.
Professionelle Kommunikation? Offenbar optional.
Zuverlässigkeit? Zumindest bei meinen Unterlagen bisher nicht feststellbar.

Vielleicht ist das alles ein bedauerliches Missverständnis. Vielleicht sind knapp drei Wochen ohne Antwort und fehlende Unterlagen einfach Teil eines besonders innovativen Kommunikationskonzepts.

Für mich bleibt allerdings ein anderer Eindruck:

Wer wissen möchte, wie professionelles Arbeiten und der Umgang mit Mitarbeitern besser nicht aussehen sollten, bekommt hier zumindest ein ziemlich anschauliches Beispiel.


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.