68 von 116 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
68 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
68 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Den Feierabend.
Nicht eingehaltene Zusagen.
Es wird schlecht über (Ex)Mitarbeiter gesprochen.
Manager sucht in vielen Einzelgesprächen den Tratsch über Kolleg:innen.
HR ist quasi nicht vorhanden, so dass man in Problemfällen keinen adäquaten Ansprechpartner hat.
Spricht man doch mit jemandem, kann man sich sicher sein, dass vertrauliches an den Manager weitergegeben wird und auch hier Zusagen nicht oder sehr spät eingehalten werden. Ich habe teilweise mehrere Wochen auf eine Rückmeldung zu simplen Anfragen gewartet.
Manager austauschen. Rechnungen pünktlich zahlen und ggf. den Namen der Firma ändern. Der aktuelle ist leider sehr negativ belastet.
Gedrückte Stimmung. Teilweise aggressive Umgangsformen. Viele Kollegen kamen zu meiner Zeit nicht mehr ins Büro, trotz festen Bürotagen.
Zu beginn der Underdog in der Branche vor dem sich viele gefürchtet haben. Gerade die Anfänge der Firma haben die Branche aufgewühlt und zum Umdenken beigetragen, wodurch vieles alles in allem Digitaler wurde.
Heute wird man eher belächelt und gemieden. Nicht oder zu spät gezahlte Rechnungen und nicht eingehaltene Zusagen, haben es gerade in den letzten Monaten nicht unbedingt besser gemacht.
Wie das Unternehmen beim Kunden ankommt, kann ich nur erahnen. Bei vor Ort Terminen, durften Kunden sich jedenfalls regelmäßig mit WC-Papier die Hände abtrocknen. Aus meiner Sicht stellt das kein gutes Image dar.
Müll wird getrennt.
War mal gut und mit ein Grund warum ich so lange geblieben bin. Zum Schluss waren überwiegend Einzelkämpfer am Werk, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass das Klima immer rauer und aggressiver wurde.
War mal gut, wäre eine Untertreibung. Bis vor kurzem gab es ein Management, dem man uneingeschränkt vertrauen konnte. Dieses Management hat immer fair, offen und ehrlich argumentiert. Leider sind diese beiden Geschäftsführer von ihren Ämtern zurückgetreten und haben bereits das Unternehmen verlassen oder werden das Unternehmen verlassen.
Zum Schluss waren wir alle einem, aus meinem empfinden, viel zu unerfahrenen Manager ausgesetzt, der lächelnd versuchte das Unternehmen zu drehen und dabei fragwürdige Entscheidungen traf.
Jeder redet über jeden. Nur wenige übernehmen Verantwortung. Stattdessen wird die "Schuld" bei anderen gesucht. Aus Richtung des übrig gebliebenen Managers und des Eigentümers, werden Unwahrheiten verbreitet die teilweise durch eine einfache google suche widerlegt werden können.
Das Management dem man vertrauen konnte, hat nach und nach das Handtuch geworfen und das Unternehmen verlassen oder ist gerade dabei zu gehen.
Mündliche Zusagen mir gegenüber, wurden unmittelbar nach dem jeweiligen Gespräch verdreht und den eigenen Interessen entsprechend angepasst.
Vertrauen konnte ich dem Manager nicht.
Teilweise ganz gut. Wer viel leistet und bereit ist die extra mile zu gehen, kann durchaus auf seine/ihre Kosten kommen.
Die Benefits sind zwar teilweise ganz nett, täuschen aber nicht darüber hinweg, dass ich mit einem Udemy Account nicht meine Miete zahlen kann.
Der Bereich in dem ich war, hat viele Interessante Aufgaben geboten. Ein weiterer Lichtblick, der davon ablenkte wie sehr das Ansehen, intern und extern, beschädigt wurde. Die täglichen Deeskalationsgespräche mit Kunden und Partnern, haben jedoch Interessante Aufgabe zunichte gemacht.
GAR NICHTS!!!!!!!
- Aufgaben
- Wie man mit den Kunden umgeht
- Lügen
- Selbstliebende und komplett inkompetente Führungskräfte
Alles sollen sie ändern, ALLES...vor allem die Führungskräfte...
Die Chefs verlangen das Unmögliche und das macht die Atmosphäre sehr erdrückend
Draußen cool, drinnen na ja...In den sozialen Medien sah alles gut aus aber die Arbeit hier war eine Qual
Nichts zu sagen. Wir mussten jeden Tag da sein...Ans Telefon drangehen und gleichzeitig uns um die Kundin im Laden kümmern
Nicht vorhanden
Für die Menge an Arbeit, die ich alleine verrichtete, war das sehr wenig
Kein Kommentar
In meiner Abteilung waren alle bereit, mir zu helfen, und waren nett zu mir. Aber mit der anderen Abteilung gab es null Kommunikation, und je mehr die anderen Fehler machten, desto mehr kümmerten sie sich nicht darum und desto mehr Probleme hatten wir.
Ja, ich habe mich mit den anderen Kollegen gut verstanden
Von den Vorgesetzten will ich gar nicht erst anfangen. Meine Teamleaders waren von sich selbst eingenommen und haben niemandem geholfen. Sie verlangten alles, bemerkten nur Fehler und hatten nicht einmal den Mut, dir Dinge ins Gesicht zu sagen. Sie erfanden absurde Dinge, nur um Recht zu haben, selbst wenn sie wussten, dass sie völlig falsch lagen... Ich hatte noch nie so inkompetente und selbstverliebte Chefs. Ich hätte gerne 0 Sterne gegeben aber die Möglichkeit gibt es nicht
Alltägliche Überstunden, die nicht einmal erkannt oder bezahlt wurden....
Nicht wahrgenommene Kommunikation. Chefs melden sich nur, wenn es Probleme gibt und erfinden unter anderem Dinge, die nie passiert sind. Aber Sie haben nicht einmal das Recht zu widersprechen, sie haben immer Recht. Kommunikation und gegenseitiges Feedback gibt es nicht
Natürlich gab es diejenigen, die gut behandelt wurden, und diejenigen, die schlecht behandelt wurden, nur weil sie Frauen waren... aber ich werde diesen Punkt übergehen
0, eigentlich nichts...
Die Officehunde waren sehr süß
Den Umgang mitVerbesserungsvorschlägen
Miteinander ist was ganz tolles
Solange man nichts verbessern möchte ist alles wunderbar
Wenn du nochmal auf die Liste bei einem großen Uhrenhändler willst, wird es sehr schwer
Wenn man sich diese nimmt, existiert sie, man muss dann allerdings mit der daraus resultierenden Stimmung leben
Es gibt Weiterbildungsmöglichkeiten, wenn diese recht günstig gehalten werden
Das Einstiegsgehalt ist entscheidend! Wenn das einmal steht, ist es schwer daran zu rütteln ;)
Hier kommt es komplett auf die Abteilung an. In einigen Bereichen passt kein Blatt zwischen die Mitarbeiter, in anderen herrscht Eiszeit
Die sind alle nicht mehr da
Durchaus Überheblich
Ist freundlich bis man Kritik äußert, ansonsten sehr emotional
Männer und Frauen werden gleichermaßen beurteilt - Teamlead und Teammember allerdings nicht (Teamleader haben aus Prinzip immer inen Vertrauensvorschuss)
Durch den ein oder anderen Chaotischen Arbeitsprozess, kann man die Aufgaben durchaus als Abenteuerlich einstufen und daher auch als interessant
Die Kollegen, Systeme & Fortschittlichkeit, offen für neues
Null work-life-balance..
Auf die eigene Mitarbeitende hören
Ich war nicht zu 100% zufrieden aber hab schon schlechteres erlebt
War mal besser mal schlechter, an sich eine gute Firma
Wurde nicht sehr viel Wert darauf gelegt
Null Chancen
Bisschen unter dem schnitt
Wirklich sehr tolle Kollegen, jeder einzelne!
Leider Katastrophe. Teamleiter/-in war echt nicht korrekt und offen seinen eigenen Mitarbeitern gegenüber.
Gehälter gehörten angepasst & sonst top Systeme
Teamleiter waren definitiv nicht kommunikativ
Ist vieles nicht wie es scheint, es wird immer nach Personen entscheiden nicht nach Gleichberechtigungen.. zumindest damals
Sehr viel über Uhren gelernt, ein dickes Plus
Steile Lernkurve durch interessante Aufgaben und Verantwortung
Mehr Schein als Sein
Die KollegInnen sind zum großen Teil sehr nett. Nicht direkt für den Arbeitgeber, aber in der Nähe gibt es sehr gute Essensangebote für die Pause oder nach Feierabend.
Teilweise die Kommunikation, die Bezahlung, zum Teil der Umgang. Chronext ist keine Hölle, aber auch nicht unbedingt ein Arbeitgeber, bei dem man 5 Jahre bleiben möchte.
Nette Mitarbeiter einstellen, die ihren Job gut machen UND angenehm im Umgang sind. Und dann auch behalten und nicht alle 2 Jahre entlassen, da man nicht vorausschauend sein Business planen kann. Teilweise war ich echt verwundert, wie einige Menschen an ihren Job oder ihre Position gekommen sind.
War okay, teilweise aber auch recht anstrengend.
No comment...
Nichts besonderes. Während Corona gab es natürlich Home Office - wie das jetzt ist, kann ich nicht beurteilen.
Wie gesagt, ich habe während meines Praktikums viel dazu gelernt. Das war's dann aber auch.
Meine Praktikumsvergütung war okay, vor allem wenn man bedenkt, dass es ein Pflichtpraktikum war, also eigentlich gar nicht hätte bezahlt werden müssen. Was ich aber anderweitig von KollegInnen mitbekommen hab, ist unterirdisch und super unfair. Berufseinsteigern mit 0 Erfahrung wird deutlich mehr bezahlt, als MitarbeiterInnen, die schon Jahre da sind - wo das fair sein soll weiß ich nicht. Wenn man damit ins Gespräch geht, wird man teilweise einfach nur belächelt und bei rumkommen tut auch nicht wirklich was. Sehr, sehr schade.
Mir würde kein Aspekt einfallen, in dem Chronext umwelt- oder sozialbewusst handelt.
Der Großteil der KollegInnen und der Umgang war super lieb. Allerdings habe ich, wie oben beschrieben, bei anderen jedoch auch mitbekommen, dass der Umgang teilweise recht herablassend ist, wenn man jetzt nicht gerade ein 24 Jahre+ Mann oder in einer höheren Position ist. Da wurde man teilweise belächelt und nicht Ernst genommen. Sehr, sehr schade und vor allem nicht fair.
Zu meiner Praktikumszeit war das HR-Team auch super nahbar und freundlich - nach der Massenentlassung eher weniger.
Kann ich nicht beurteilen.
Ich hatte während meiner Zeit mit mehreren Vorgesetzten zu tun. Einige waren sehr respektvoll, unterstützend und schätzend, auch mir als Praktikantin gegenüber. Andere dahingegen waren teils sehr herablassend und alles andere als wertschätzend. Wenn man von einem Vorgesetzten Tag für Tag geghosted wird, schadet das nicht nur der Produktivität, sondern auch massiv dem Spaß an der Arbeit. Vor allem, wenn der Vorgesetzte beim halbjährlichem Feedbackgespräch einem vorwirft, dass das die eigene Schuld sei, da man sich anscheinend einfach mehr durchsetzen muss und 7 Mal an eine Sache erinnern muss, anstelle dass der Vorgesetzte einfach konstruktiv kommuniziert und eine Sache von 2 Minuten erledigt, wenn man nur zum 3. Mal danach fragt. Diese Dynamik zwischen diesem Vorgesetzten und mir, und vor allem sein "Feedback" hat mir ehrlich gesagt zum Ende hin die gesamte Praktikumserfahrung ziemlich vermiest. Ich verstehe echt nicht, wie diese Person in eine Führungsposition gelangen konnte.
Nix wildes. Die Technik ist modern, das Büro auch recht schön.
Wie die Massenentlassung kommuniziert wurde, lassen wir mal außen vor. Die restliche Kommunikation könnte man natürlich auch als individuell beurteilen, mit meinem direkten Vorgesetzten hat das beispielweise immer super geklappt und der Umgang war auch sehr respektvoll. Mit anderen war das allerdings ein wenig schwieriger: Ich wurde definitiv mehr als nur einmal von KollegInnen geghosted, wenn ich irgendetwas brauchte oder eine Frage hatte. Wo das produktiv oder respektvoll sein soll, weiß ich nicht. Ob es jetzt daran lag, dass ich eine Person of Color, eine Frau, oder "nur eine Praktikantin" war, kann ich nicht beurteilen, ich hatte aber öfter das Gefühl, dass ich öfters einfach "übersehen" wurde. Beispielsweise dass gefühlt alle anderen im Team persönlich begrüßt wurden oder zu etwas gefragt wurden, und ich als einzige nicht. Find ich sehr schade, und vor allem als jemand der nur für einen begrenzten Zeitraum in einem Unternehmen ist, nicht sehr inklusiv.
Aus meiner Perspektive ist es natürlich schwierig zu beurteilen, aus welchen Gründen ich wie behandelt wurde. Dennoch hab ich das Gefühl, dass Männer bei Chronext deutlich bevorzugt behandelt werden. Die meisten Führungskräfte sind auch männlich und weiß - ist also selbsterklärend.
Das muss ich Chronext lassen, meine Tätigkeiten während meines Praktikums waren sehr spannend und abwechslungsreich und ich konnte eine Menge dazulernen. Teilweise gab es nur echt wenig zu tun, sodass ich dann doch meine 8 Stunden im Büro "absitzen" musste.
Bier gibts dort umsonst
Alles andere außer das Bier
HO möglich, das war’s auch
Kein weihnatsgeld, kein Urlaubsgeld, unterbezahlt für die erbrachte Leistung
Schwierig
Null Sterne
Als Frau muss ich da nichts sagen
Bewerber:innen werden sorgfältig ausgewählt. Resultat ist ein sehr gut zueinander passendes Team.
Alles in allem leider eine Enttäuschung.
Man lese einfach die News und deren Inhalte über die Firma.
Interne Kommunikation verbessern
Geschäftsplan realistischer gestalten
An sich gut. Viel freie Hand und kein micro managing.
Als fast 10-jähriges Unternehmen, sollte jedoch die Start-up-Mentalität langsam mal abgelegt werden und realistisches/seriöses business betrieben werden.
Imagepflege wird vom Management groß geschrieben. Meiner Meinung nach leider nicht das, was es verspricht.
Sehr unterschiedlich. Weihnachtszeit ist beispielsweise Hochsaison für diese Branche und Überstunden unvermeidbar. Es gibt hiefür einen Ausgleich, allerdings basierend auf Performance.
Theoretisch möglich, meiner Meinung nach benötigt man hier aber auch viel Glück. Performance allein reicht nicht.
Im Verhältnis zur Verantwortung unterdurchschnittlich.
Leider kein Thema
Sehr tolle Kolleg:innen. Work load für viele leider so hoch, dass Zusammenarbeit teils sehr schleppend läuft.
Meiner Meinung nach sehr abhängig, um welche vorgesetzte Person es sich handelt.
Sehr schlecht. Management weiß aber darum und ist stets bemüht dies zu verbessern.
Super Kollegen, die besten überhaupt.
Getränke, Kaffee & Obst gibts täglich zum selbst bedienen.
Siehe oben... Lohnt sich jetzt nicht nochmal alles aufzuzählen.
Bitte bei den kleinen Dingen anfangen und bitte nicht so viel um den heißen Brei reden.
Eine sehr unwohlige Stimmung innerhalb der Abteilung. Bei anderen Abteilungen scheint das Gras grüner zu sein aber wohl oder übel kann der Schein auch trügen.
Lassen wir jetzt am besten unkommentiert.
Was ist das?
Hm was??
Unterirdisch, sehr viel Leistung wird aber erwartet, ja. Das ist auch alles.
Ähm ja, ist jetzt hier kein so großes Thema.
Die Kollegen sind zu einem großen Bruchteil unersetzbar und die liebsten Menschen mit denen ich je zusammen arbeiten durfte!
Werden nett behandelt.
Man wird ständig auf Fehler hingewiesen oder beobachtet. Alles wird haarklein als Vorwurf verpackt in Bewertungen und Gesprächen einem wortwörtlich ins Gesicht geschmissen. Wie manche Vorgesetzten sich aber verhalten wird zum größten Teil toleriert. Ganz oft ist es wie eine Überwachung. Kameras also nicht nötig!
Werben mit Benefits, ob die so super hilfreich sind, weiß ich jetzt nicht
Kommunikation ist wirklich etwas was diese Firma NICHT und AUF GAR KEINE Art und Weise beherrscht.
Steht als Aushängeschild für die Firma, die Realität ist leider bitter!
Mal so mal so, man sollte sich informieren was auf einen zukommt.
Einzigartigkeit des Berufsfelds
Bezahlung, Personalwesen, Intransparenz, Arbeitspensum
Mehr Personal einstellen und besser bezahlen. So einfach.
Es wird in der Regel akribisch gearbeitet, der einzige Störfaktor sind gelegentlich überflüssige Regelmeetings sowie andere Arbeitskollegen, die im Auftrag ihrer Vorgesetzten deren Willen wider aller individueller Zeitplanungen durchdrücken wollen. Viele können mit dem durchaus hohen Druck nicht umgehen und verlieren ohne Frustrationstoleranz oder intrinsische Motivation schnell die Lust.
Der Chief Executive Officer ist auf Polierung des Images nach außen bedacht, die betrieblichen Prozesse sind jedoch wesentlich jünger und ausbaufähiger als Kunden und Interessenten am Unternehmen lieb sein würde. Ein fader Beigeschmack beschleicht mich wenn ich hier nach 1-2 Jahre alten Bewertungen auf Kununu suche, welche hart aber fair mit Chronext ins Gericht gegangen sind, und nun plötzlich nicht mehr auf dieser Plattform zu finden sind. Stattdessen sehr viele neue positive Bewertungen, deren Duktus ich komischerweise keinem real existierenden Mitarbeiter zuordnen kann...
Es werden, gerade im operativen Bereich, eindeutig zu viele Überstunden erwartet. Die Arbeit ist nicht auf ausreichend Personal verteilt und so müssen auch häufig abteilungsfremde Mitarbeiter in anderen Bereichen unentlohnt aushelfen. Früher gab es Sportprogramme, unter dem Vorwand der Home-Office-Regelungen wurden diese jedoch gekürzt während andere vergleichbare Unternehmen den Regelbetrieb wieder aufgenommen haben und auch solche Programme wieder anbieten. Insgesamt bleibt wenig Freizeit wenn man bei Chronext angestellt ist.
Auch wenn das Management sich hier in anderen Bewertungen gegen die einstimmige Darstellung sträubt, existieren faktisch keine Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Karrieremöglichkeiten sind denen vorbehalten, die am besten vernetzt sind, nicht denen, die die beste Leistung erbringen.
Die größte Enttäuschung. Gerade junge Mitarbeiter und Arbeitsanfänger werden mangels ihrer Alternativen ausgebeutet. Seit Jahren macht sich das Management diesen Mechanismus zu Nutze. Wenn man bedenkt, dass man mit der Umverteilung von ca. 3-5% des Budgets, das für Head-ofs/die Managementebene reserviert ist, bereits 95% aller gehaltsmäßig unglücklicher Mitarbeiter zufrieden stellen könnte, ist die Gehaltspolitik absolut irrational. In meiner kurzen Zeit in diesem Unternehmen haben alleine aus meiner Abteilung drei verdiente und positionell eigentlich äußerst schwer ersetzbare Mitarbeiter ihre Verträge wegen Unstimmigkeiten bzgl. des Gehalts nicht verlängert. Die Sturheit in diesen Belangen könnte Chronext noch teuer zu stehen kommen.
Mangelware. Mülltrennung wurde Anfang 2020 erst versucht und wenige Wochen später, als 85% der Mitarbeiter ins Home Office gingen (!), schon wieder verworfen. Verworfen wie der Apfelrest in den Papiermüll. Impliziter, struktureller Rassismus und Schubladendenken werden heruntergespielt. Hier ist Chronext sehr untypisch für ein Start-up unterwegs.
Die Arbeitskollegen sind in der Regel sympathisch und hilfsbereit, dies ist jedoch stimmungsabhängig. Wenn eine einzelne Abteilung durchhängt oder klar arbeitstechnisch überlastet wird, kann die Grundstimmung sehr giftig werden. Junge Head-ofs und beförderte Mitarbeiter bringen leider oft persönliche Befindlichkeiten ein und machen einen unsympathischen Eindruck. Wenn der Druck innerhalb gewisser Bereiche zu hoch wird, denkt jeder Mitarbeiter nur an sich selbst.
Das wird schon etwas unfairer. Die besonders in der Werkstatt angesiedelten älteren Kollegen werden mangels bezahlbarer, vernünftiger, junger Uhrmacher auf dem Markt durchgeschleppt und verschlissen. Gerade zur Entlassungswelle Anfang 2020 wurden, neben Praktikanten und Werkstudenten, vorwiegend etablierte ältere Mitarbeiter entlassen, die aus Managementsicht (gelinde gesagt) "unpassende" Verträge hatten.
Vorgesetzte versuchen ihre Mitarbeiter mit Versprechungen bzgl. Neuerungen, Beförderungen und vergleichbaren Annehmlichkeiten zu vereinnahmen, halten davon jedoch sehr wenig ein. Das Vorgesetztenverhalten meiner Abteilung habe ich als durchaus professionell, jedoch zu kalt und distanziert empfunden. Dies ist jedoch stark abteilungsabhängig und durchaus habe ich auch mit Head-ofs anderer Abteilungen sehr unseriöse, unprofessionelle und insgesamt unangenehme Erfahrungen gemacht. Das Management wäre gut beraten, große Egos schnell zu erkennen und ihrer Macht zu entheben, da so ansonsten weiterhin massenhaft Angestellte abwandern werden.
Home Office ist möglich, Büropräsenz ebenso. Das Büro in Ehrenfeld ist relativ modern und hip, die jungen Mitarbeiter geben diesem Konstrukt den zusätzlichen Start-up-Charakter. Den größten, arbeitsunwürdigsten, Druck erhält man in der Regel nur von enttäuschten Kunden und Lieferanten. Ansonsten gibt es nichts nennenswertes Gutes und ebenso wenig Schlechtes bzgl. der Bedingungen zu erwähnen.
Die Kommunikation ist stark ausbaufähig. Als einfacher Mitarbeiter wird man in 99% der Fälle vor vollendete Tatsachen gestellt und hat wenig Mitspracherecht. Problematisch ist, dass überlastete Mitarbeiter logischerweise eine sehr langsame Reaktionszeit haben, was sich im operativen Bereich sehr kontraproduktiv auswirken kann. Das Management verspricht viele Boni und technische Lösungen, in Wahrheit verläuft die Umrüstung aber schleppend, fehlerbehaftet und manueller als von allen Seiten gewünscht. Daher ist die Glaubwürdigkeit in der Kommunikation der Managementebene stark beschädigt.
Hoher Männeranteil, die Damen der Zunft haben sich jedoch nie über irgendeine Form der Diskriminierung beklagt. Hier ist die Atmosphäre bei Chronext meiner Meinung nach sehr fair.
Der positivste Teil an Chronext ist eindeutig der Aufgabenbereich. Gerade Uhrenfreaks, an denen es im Unternehmen nicht mangelt, sind hier gut bedient und werden auf lange Sicht immer die Magie dieser Branche im Berufsalltag als Antrieb oder eben Trost wahrnehmen. Besonders im operativen Bereich gibt es sehr vielfältige Aufgaben, die besonders für junge Mitarbeiter abenteuerlich und langfristig erfüllend sind.
So verdient kununu Geld.