33 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
33 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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33 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Mein Bewerbungsprozess:
Umfangreiche Bewerbung geschrieben
Positive Antwort der HR
Aufgabe zum zuhause Erarbeiten und Einreichen
Virtuelles Kennenlernen
Danach wäre gekommen:
Kennenlernen Fachbereich
Praktische Prüfung im Fachbereich
Kennenlernen Chefetage
Solche Bewerbungsverfahren mit viel zu vielen (Aussiebe-) Ebenen haben sich wohl inzwischen in der IT Branche zum Standard etabliert.
Was mich jedoch sehr gestört hat dass mir keine Auskkunft gegeben werden konnte (wollte?) warum ih denn genau ausgeschieden sei.
Ich versuche euch mal mitzunehmen auf diese Achterbahnfahrt. Ich habe mich bei CipSoft beworben und nach ein paar ersten Fragen zur Umzugsbereitschaft. Danach kam eine erste Testaufgabe, die ich nach einem kurzen Telefonat, wohl perfekt und sehr sauber gelöst habe. Daraufhin wurde ich zum ersten Vorstellungsgespräch eingeladen. Die Anreise dahin war für mich etwas länger, was mir auch glücklicherweise erstattet wurde. Im Gespräch selbst, wurden die gleichen Fragen, wie hier schon öfter beschrieben wurde, gestellt und ich konnte die meisten, denke ich, zufriedenstellend beantworten. Zusätzlich wurde auch nochmal auf die Testaufgabe eingegangen, weswegen ich wirklich den Eindruck hatte, dass meine Lösung gut angekommen ist. Mir wurde auch am Ende des Gesprächs transparent mitgeteilt, wann ich mit einer Antwort rechnen kann. Genau an diesem genannten Tag kam dann auch die Einladung zum 2. Vorstellungsgespräch. Dieses Mal, wie hier auch öfter geschrieben, war das Gespräch mit zweien der Geschäftsführung.
An sich lief dieses Gespräch ähnlich wie das erste, mit dem typischen Zusammenfassen des Werdegangs und anschließend Fragen dazu und zu früheren Projekten von mir. Nach dem Gespräch hieß es, dass ich in ein paar Tagen mit einer Rückmeldung rechnen kann. Ich selbst hatte das Gefühl, dass das Gespräch ganz gut gelaufen ist. Zwar mit ein paar Punkten, die ich selbst gerne besser gemacht hätte, aber im großen und ganzen war ich zufrieden.
Ein paar Tage später kam dann die sehr generische Absage.
Darauf habe ich zunächst mal nach Feedback gefragt, da ich absolut nicht verstehen konnte (und es eigentlich immernoch nicht kann), was da schief gelaufen ist. Zusätzlich gab es zu der Zeit noch eine andere Stelle, auf die ich ebenfalls gut gepasst hätte und ich habe dann nachgefragt, ob ich mich darauf nochmal neu bewerben sollte. Ab diesem Punkt der Absage, lief es dann spürbar anders. Ich habe keine Antworten mehr auf meine Mails bekommen. Erst als ich nach einer Weile angerufen habe und nachgefragt habe, habe ich tatsächlich eine Antwort bekommen. Diese hat mich dann weiter verwirrt, indem es hieß, dass die Anforderungen für die Stelle tatsächlich die gleichen sind und ich deswegen nicht für die Stelle in Frage komme. Da ich kein Feedback zu meiner Bewerbung bekommen habe, habe ich dann daraus 2 Möglichkeiten gelesen: Entweder hat etwas fachlich nicht gepasst oder es gab persönliche Gründe für die Absage. Letzteres habe ich mal nicht angenommen. Wenn es allerdings fachlich nicht gepasst hat, frage ich mich: Wieso war ich im 2. Vorstellungsgespräch, wenn es fachliche Bedenken gab?
Ich habe mich darauf dann noch ein paar mal beworben und dann immer direkt eine Absage bekommen. Langsam kommt es mir dann also so vor, als ob Option 2 doch die wahre war. Ich frage mich allerdings was ich getan habe und würde mich auch aufrichtig dafür entschuldigen. Aber man bekommt ja kein Feedback.
Verbesserungsvorschläge:
Ich kann verstehen, dass man nicht jedem Bewerber direkt Feedback zu seiner Bewerbung geben kann und vielleicht darf. Ich denke aber nachdem man ein Vorstellungsgespräch hatte, sollte das anders aussehen. Es gibt genügend Möglichkeiten das dem Bewerber diskret mitzuteilen, wenn er denn nach Feedback fragt und ich finde es ehrlich gesagt respektlos und intransparent, wenn man nach einem Vorstellungsgespräch mit einer generischen Antwort abgespeist wird. Vor allem nach dem 2. Vorstellungsgespräch sollte das drin sein.
Ich bin mir deswegen auch nicht sicher, ob ich nicht nur einen Stern geben möchte, damit dieses Thema auffällt oder diese ehrlichere Einschätzung belassen möchte. Denn ich finde eigentlich, dass CipSoft selbst bei mir einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat. Nur dieses Bewerbungsverfahren ist mir sehr negativ aufgefallen. Ich bin mir auch nach der letzten Absage nicht sicher, ob es sich überhaupt lohnt sich nochmal zu bewerben...
Falls ihr bei CipSoft diese Verwirrung beseitigen möchtet, bin ich auch weiterhin gerne noch für ein Gespräch zu haben.
Ich war vor Ort da und hatte zwar eine lange aber noch völlig im Rahmen haltende Anfahrt. Aber für Leute die vielleicht noch weiter weg wohnen als ich wäre eine Möglichkeit für ein Online-Bewerbungsgespräch wahrscheinlich sehr hilfreich.
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Mein Bewerbungsprozess bestand aus mehreren Schritten: einem kleinen Programmiertest, einem kurzen Kennenlernen, einem ausführlichen Gespräch vor Ort mit meinem zukünftigen Vorgesetzten und der Personalabteilung sowie einem abschließenden Gespräch mit der Geschäftsführung.
Positiv war:
- Alle Gespräche waren sehr angenehm und auf Augenhöhe.
- Der Ablauf wurde immer klar kommuniziert.
- Meine Fragen wurden ausführlich beantwortet.
- Vor den Gesprächen bekam ich immer einen kurzen Steckbrief zu meinen Gesprächspartnern, wodurch ich mich besser vorbereiten konnte.
- Es gab ein kleines Geschenk beim ersten Gespräch vor Ort.
- Mir wurden die Räumlichkeiten kurz gezeigt.
- Ein Hotel für die Vor-Ort-Gespräche wurde organisiert und komplett übernommen.
Insgesamt war der Bewerbungsprozess sehr positiv, gut organisiert und ich habe nichts auszusetzen.
+++ Was ich am Bewerbungsprozess besonders positiv fand +++
Die Testaufgaben im Vorfeld empfand ich als spannend und anspruchsvoll gestaltet – gleichzeitig waren sie für mich im positiven Sinne ein "Reality Check", ob ich Lust auf die Branche und das Aufgabengebiet habe.
Vor dem 1. Vorstellungsgespräch erhielt ich eine Art Steckbrief der beteiligten Gesprächspartner. So konnte ich mir ein besseres Bild von den Personen machen, was einem natürlich auch gutes Gefühl gibt und gleichzeitig hatte ich dadurch ein paar Smalltalk-Themen parat.
Beide Vorstellungsgespräche fanden vor Ort bei CipSoft statt und dauerten 3+ bzw. 2+ Stunden. Ich konnte viele Fragen stellen und fand es sehr angenehm, dass sich meine Gesprächspartner viel Zeit für mich genommen haben und mir auf Augenhöhe begegnet sind.
Vor der Entscheidung zur Vertragsunterzeichnung hatte ich noch einmal die Gelegenheit, 2-3 Stunden mit meinem zukünftigen Team zu verbringen. Das hat mir als Bewerber zusätzlich geholfen, die für mich richtige Entscheidung zu treffen. Positiver Nebeneffekt: Der 1. Arbeitstag fühlte sich mehr wie ein Wiedersehen an, als "der Neue" zu sein.
Auch die vielen kleinen Aufmerksamkeiten rund um den Bewerbungsprozess sowie die klare Kommunikation über die weiteren Schritte sind mir positiv in Erinnerung geblieben.
+++ Was etwas hätte besser sein können +++
Man könnte ruhig proaktiver damit werben, dass bei CipSoft bis zu 35 Urlaubstage pro Jahr genommen werden können, mit lediglich einer kleinen Anpassung des Gehalts.
Gleiches gilt für die Tantieme: CipSoft-Mitarbeiter erhalten bereits im 1. Jahr der Betriebszugehörigkeit einen kleinen Teil der Gewinnbeteiligung, der dann linear auf den vollen Betrag ansteigt.
Beides fiel jedoch letztendlich nicht weiter ins Gewicht und ich bin froh, dass ich mich für CipSoft entschieden habe.
Auch wenn ich den Anspruch, Kandidaten so persönlich wie möglich kennen lernen zu wollen verstehe, denke ich wäre es für Kandidaten, die sich aus weiter entfernten Teilen Deutschlands (wie Berlin oder Hamburg) bewerben die Überlegung wert, Vorstellungsgespräche per Videokonferenz abzuhalten, um den Aufwand für beide Seiten zu verringern.
Leider verfolgt das Unternehmen (in meinen Augen) noch veraltete Strukturen im Bewerbungsprozess. Das ein Anschreiben verlangt wird, obwohl dies in der heutigen Arbeitswelt bzw. auf den aktuellen Arbeitsmarkt nicht nötig ist (Unternehmen bewerben sich i.d.R. Bei Bewerbenden, außerdem können theoretisch Bewerbende ein Anschreiben mit einer KI verfassen), lass ich noch durchgehen.
Das aber nach dem Schulabschlusszeugnis gefragt wird, obwohl man bereits eine Ausbildung/ Studium abgeschlossen und erste Berufserfahrung gesammelt hat, kann ich nicht nachvollziehen. Falls dies bestimmte Gründe hat, dann lass ich mich eines besseren belehren.
Das erste Gespräch fand online statt. Der erste Termin wurde aus gesundheitlichen Gründen seitens des Personalers abgesagt - was natürlich kein Problem war, da mir dessen Kollegen mir rechtzeitig Bescheid gegeben haben.
Während des Gesprächs wurde auch die Frage gestellt, was mir bei einer Führungskraft wichtig ist bzw. im Team wichtig ist. Hier habe ich genannt, dass ich vor allem Transparenz & Ehrlichkeit schätze. Am Ende des Gesprächs wurde mir mitgeteilt, dass ich im Laufe der darauffolgenden Woche eine Rückmeldung erhalte, ob ich zu einem zweiten Gespräch vor Ort eingeladen werde (Gespräch war an einem Mittwoch).
Leider habe ich keine Rückmeldung erhalten, worauf ich eine E-Mail geschrieben habe, wie der aktuelle Stand ist & dass ich bereits bei anderen Firmen im engeren Bewerbungsprozess stehe. Hier wurde mir am Montag mitgeteilt, dass die Personalleitung leider krankheitsbedingt ausgefallen ist & ich bis wahrscheinlich Mittwoch eine Antwort erhalte. Tatsächlich habe ich an dem Mittwoch dann eine Absage per E-Mail erhalten.
Zusammenfassend: Vor allem, dass ich im Gespräch gesagt habe, dass mir Transparenz sehr wichtig ist, konnte das Unternehmen mit diesem „Verhalten“ keine Transparenz nachweisen. Falls ein anderes Teammitglied ausfällt ist das natürlich kein Problem, das kann immer passieren - um aber einen professionellen bzw. respektvollen Bewerbungsprozess gewährleisten zu können, wäre ein kurzes Bescheid geben, dass sich der Prozess verlängert, drin gewesen. Ansonsten wirkt dies wie eine Art Ausrede.
Und zum Thema automatisierte Absagemail, als kleiner Tipp: Falls bereits ein Gespräch stattgefunden hat, dies in der E-Mail kurz aufgreifen (z.B. vielen herzlichen Dank für das interessante Gespräch mit Dir) - damit fühlt man sich als Bewerber ein wenig persönlicher angesprochen.
Ansonsten war der Gesprächspartner sympathisch und die Benefits des Unternehmen sind größtenteils ziemlich interessant.
Die Aussagen zwischendurch, wann man mit einem Update zum Bewerbungsprozess rechnen kann, haben nie gestimmt. Immer wenn es hieß "Wir melden uns nächste Woche", hat es mindestens zwei Wochen gedauert. Auch wurden zum Ende hin manche E-Mails einfach ignoriert.
Dass es schließlich eine Absage geworden ist, stellt für mich nicht das Problem dar, sondern, wie diese kommuniziert wurde. Erst nach drei Wochen und auch erst nach eigener Nachfrage per Mail kam die Absage mit der bedeutungslosen Phrase "Bei der Wahl (...) sind oft nur Details ausschlaggebend.", die so ähnlich auch schon auf deren Website steht.
Da investiert man etliche Stunden an Zeit, die lassen einen zweimal antanzen (und die Anreise war nicht kurz), auf Infos muss man ewig warten und dann kommen sie mit so einem lächerlichen Grund für die Absage daher.
Ein Feedback zu den Gesprächen wird mir mit der Aussage "da wir nicht jede Absage einzeln begründen können." komplett verwehrt (wohl eher aus Feigheit, um sich nicht angreifbar zu machen).
Für dieses respektlose und überhebliche Verhalten gibt's hier auch eine entsprechende Bewertung (auch wenn ich während des Prozesses noch eine positive abgeben wollte).
So verdient kununu Geld.