Gut am Arbeitgeber finde ich
Sicherlich die Möglichkeit, verschiedene Abteilungen innerhalb des Unternehmens zu sehen und sich einen Überblick über den gesamten Produktionszyklus zu verschaffen. Die Dialogbereitschaft einiger Mitglieder der Geschäftsleitung ist nicht zu unterschätzen. Außerdem ist es lobenswert, dass das Unternehmen den Mitarbeitern, die Neuerungen und Verbesserungsvorschläge einbringen, einen gewissen Spielraum lässt. Trotz aller Schwierigkeiten gab es einige Kollegen, die wirklich kompetent und freundlich waren!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider, kleinkarierte Denkweise.
"Divide et impera" war ein Motto aus der Römerzeit.
Einige halten es für eine gute Strategie, um heute ein Unternehmen zu führen. Vielleicht wäre es besser, modernere Methoden zu finden.
Das ist wirklich schade, denn die meisten Mitarbeiter sind sehr motiviert, aber es kommt aus zwei Gründen zu einer hohen Fluktuation:
- Erstens, weil die Geschäftsleitung davon überzeugt ist, dass sie die Mitarbeiter nach ihrer Ausbeutung einfach entlassen kann.
- Zweitens, weil einige Mitarbeiter aus Frustration von sich aus kündigen.
Verbesserungsvorschläge
Sicherlich mangelt es an Kompetenzen im Management sowohl der Unternehmensprozesse als auch vor allem der Mitarbeiter.
Dies führt zu ständigen Reibereien, unnötigen Spannungen und sogar zu Situationen mit erheblichen Unannehmlichkeiten, die durchaus vermeidbar wären, wenn die Unternehmensleitung in dieser Hinsicht vorbereitet wäre. Oder wenn sie zugeben würde, dass sie externe Unterstützung benötigt.
Weniger Überheblichkeit und mehr aufrichtiges Zuhören gegenüber den Mitarbeitern wäre eine gute Strategie.
Arbeitsatmosphäre
Mit einem Wort: giftig. Mehrere Kollegen hatten Schlafstörungen, psychosomatische Probleme usw. Trotz allem hat niemand etwas unternommen, um die Situation zu verbessern. Schade, denn es gab auch wirklich nette und kompetente Kollegen. Leider hat sich das Arbeitsklima aufgrund einiger weniger, unkontrollierter Elemente im Laufe der Jahre stark verschlechtert.
Image
Von außen relativ gut.
Karriere/Weiterbildung
Das hängt von der Abteilung ab.
In der Vertriebsabteilung war es sehr schlecht: Es war nie klar, warum Menschen, die sich weiterbilden wollten, bewusst zurückgestellt wurden. Die Mitarbeiter waren motiviert, aber die Vorgesetzten nicht. Es gab natürlich ein paar Ausnahmen, die von oben beschlossen wurden.
Gehalt/Benefits
Nichts Außergewöhnliches.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Normal, würde ich sagen. Nichts besonderes.
Kollegenzusammenhalt
Mobbing war eine Tatsache. Natürlich gab es auch nette Kollegen, die die Atmosphäre etwas besser erträglich gemacht haben.
Umgang mit älteren Kollegen
Auf jeden Fall sehr gut!
Vorgesetztenverhalten
Leider manche Situationen können nur entstehen und weiter leben, weil die Vorgesetzte damit nicht umgehen können bzw. wollen nicht. Ich würde dieses Verhalten also als „vermeidend“ beschreiben.
Arbeitsbedingungen
Ganz normal. Manchmal stressig, manchmal entspannter.
Kommunikation
Leider gab es immer eine offizielle Mitteilung und eine, die hinter dem Rücken weitergegeben wurde. Nicht gerade fair.
Gleichberechtigung
Das ist ein guter Punkt.
Sicherlich werden Frauen nicht immer aufgrund ihrer Kompetenzen wahrgenommen. Das Thema würde sich erheblich erweitern, wenn wir die Frauen beiseite lassen und über Arbeitnehmer im Allgemeinen sprechen würden. Nicht alle werden gleich behandelt, und das liegt an einer engstirnigen Mentalität.
Interessante Aufgaben
Die Vielfalt der Aufgaben war wirklich interessant!
Das Unternehmen ist in einem sich ständig weiterentwickelnden Bereich tätig, was es wirklich interessant macht.