Lieber die Finger davon lassen
Verbesserungsvorschläge
Die neue Unternehmensführung sollte dringend reflektieren, ob diese Art der Zentralisierung, Intransparenz und rücksichtslosen Personalpolitik langfristig tragfähig ist. Wer Mitarbeitende in Massen ohne Kommunikation oder nachvollziehbare Strategie kündigt, zerstört nicht nur Know-how, sondern auch die Kultur eines Unternehmens. Es braucht wieder echte Führung vor Ort, klare Kommunikation und den Willen, Menschen zu fördern – nicht zu verschleißen.
Fazit
CM4ALL war einst ein empfehlenswerter Arbeitgeber mit Perspektive, Kultur und Substanz. Nach der Übernahme durch IONOS ist davon leider kaum etwas geblieben. Wer heute dort arbeitet, wird kaum noch ernst genommen – weder als Fachkraft noch als Mensch. In der aktuellen Struktur kann ich diesen Arbeitgeber leider nicht mehr empfehlen.
Arbeitsatmosphäre
Der Kulturwandel war deutlich spürbar. Während CM4ALL von einem kooperativen, innovationsfreundlichen Geist getragen wurde, herrscht nun Misstrauen, Unsicherheit und Rückzugsverhalten. Mitarbeitende erleben sich zunehmend als austauschbare Ressourcen – nicht als Menschen mit Ideen und Erfahrung. Die Stimmung ist dementsprechend angespannt und demotiviert.
Vorgesetztenverhalten
Vor der Übernahme durch IONOS war die Unternehmenskultur bei CM4ALL von Vertrauen, Eigenverantwortung und offener Kommunikation geprägt. Mit dem Aufkauf änderte sich das Führungsverhalten drastisch: Entscheidungen werden seitdem zentral, intransparent und ohne Rücksprache getroffen. Führungskräfte vor Ort sind kaum noch in relevante Prozesse eingebunden, und Mitarbeitende werden über grundlegende Änderungen nicht mehr informiert – geschweige denn einbezogen.
Arbeitsbedingungen
Früher herrschten moderne, faire und flexible Arbeitsbedingungen bei CM4ALL. Nach dem Übergang zur IONOS-Struktur hat sich das stark verschlechtert: interne Prozesse wurden aufgebläht, Entscheidungswege verkompliziert, und die Autonomie der Teams massiv eingeschränkt. Förderung, Weiterentwicklung oder auch nur verlässliche Perspektiven sind kaum noch gegeben.
Kommunikation
Die Kommunikation nach der Übernahme ist ein Negativbeispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Informationen zu Umstrukturierungen, Kürzungen und Kündigungen kommen zu spät, in vagen Formulierungen – oder gar nicht. Häufig erfährt man entscheidende Entwicklungen durch Gerüchte oder über Dritte. Transparenz fehlt vollständig, Vertrauen wird systematisch untergraben.