Guter Kollegenzusammenhalt und familiäre Atmosphäre - da hört es dann aber auch auf!
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Work-Life-Balance
- Homeoffice (60/40)
- Kollegenzusammenhalt (bis auf Ausnahmen)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Vorgesetzenverhalten
- Risikopolitik / Unternehmensstrategie
- Gehaltspolitik
Verbesserungsvorschläge
- Gehaltspolitik anpassen
- Leistung belohnen anstatt nur auf Loyalität zu bauen
- Versprechen aus den Einstellungsgesprächen auch einhalten!
Arbeitsatmosphäre
Ausbaufähig. Langjährige Kollegen werden gegenüber neuen Kollegen massiv bevorzugt.
Kommunikation
Man erfährt wichtige Änderungen meist erst unmittelbar vor der PR Veröffentlichung. Transparenz gegenüber der Belegschaft - Fehlanzeige!
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt innerhalb unseres Teams war, abgesehen von 2 Ausnahmen, absolut gegeben. Man hat sich gegenseitig unterstützt, wo es nur ging.
Work-Life-Balance
Durch Gleitzeitregelung ohne Kernarbeitszeiten und Homeoffice super gute Work-Life-Balance
Vorgesetztenverhalten
Intransparentes und passiv aggressives Verhalten bei vielen Führungskräften. Teils absolut mangelnde Kritikfähigkeit und fehlende Kommunikation seitens der Führungskräfte. Meine Führungskraft wurde öfter persönlich und wirkte nach sachlicher Kritik oft gekränkt, wie ein kleines Kind.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind aufgrund der schlechten internationalen Risikopolitik / Prozesspolitik sehr eintönig. Der Ton wird aus Paris angegeben. Feedback auf lokaler Ebene bewirkt absolut gar keine Veränderung. Man fragte sich oft was man den ganzen Tag eigentlich gearbeitet hat.
Gleichberechtigung
Ältere und langjährige Kollegen haben scheinbar einen Freifahrtschein und können sich alles erlauben, während junge talentierte Leistungsträger massiv verbrannt und für jede Kleinigkeit kritisiert werden. Während sich einige Kollegen auf die faule Haut gelegt haben, liefen andere Kollegen in den Burnout.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen werden maßgeblich bevorzugt behandelt. Teils zulasten der jüngeren Kollegen.
Arbeitsbedingungen
Von jungen Kollegen wird immer wieder die Extrameile erwartet, während die mangelnde Anspruchshaltung gegenüber den "alten Hasen" nicht größer sein könnte. Projekte und Zusatzaufgaben? Ja bitte! Aber nur in der Verantwortung der jungen Kollegen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Greenwashing wie überall. Nur noch E-Autos im Fuhrpark und mehrwöchige Büroschließungen (Green Weeks) "um CO2 zu sparen"
Gehalt/Benefits
Im Vergleich zu anderen Wettbewerbern ist die Gehaltsstruktur nicht konkurrenzfähig. Gehaltserhöhungen scheitern trotz hoher Leistungsbereitschaft immer am angeblich nicht vorhandenen Budget. Wer gut verdienen will muss Anfangs gut verhandeln oder bleibt auf der Strecke. Einmal dort angefangen, ändert sich am Gehalt absolut nichts mehr, abgesehen von den tariflichen Änderungen. Selbst "Beförderungen" auf Senior-Positionen gehen mit mehr Verantwortung aber gleichbleibendem Gehalt einher.
Image
Niemand nimmt Coface mehr so wirklich wahr. Kunden sind zum Teil, aufgrund der schlechten Risikopolitik, verärgert und kündigen ihre Verträge.
Karriere/Weiterbildung
Kaum möglich. Kostenübernahme für sinnvolle Weiterbildungen werden abgelehnt. Beförderungen, die nie eintreten, werden versprochen. Interne Stellenwechsel werden konsequent blockiert, wenn der Wechsel dem Management nicht in den Kram passt. Da wo Personalmangel herrscht lässt man die Leute lieber nach extern abwandern, anstatt ihnen intern eine bessere Perspektive mit besserem Arbeitsklima zu bieten.


