Viele Worte, wenig Taten
Verbesserungsvorschläge
Eine konsequente Umsetzung von Veränderungsprozessen sowie ein gezielter Austausch im Top-Management sind erforderlich. Zudem mangelt es an Transparenz und Offenheit in der Kommunikation. Es wäre hilfreich, Herausforderungen und Probleme ehrlich anzusprechen, anstatt sie zu beschönigen oder zu ignorieren. Auch die Verteilung der Aufgaben im Management sollte ausgewogener gestaltet werden, da derzeit ein Ungleichgewicht besteht: Während einige wenige den Großteil der Verantwortung tragen, scheinen andere deutlich weniger engagiert zu sein und nutzen frühzeitig ihren Feierabend.
Arbeitsatmosphäre
Es kommt drauf an
Work-Life-Balance
Die flexible Arbeitszeitgestaltung kann zu einem hohen Arbeitsaufkommen führen, bei dem Überstunden anfallen, die nicht immer vollständig ausgeglichen werden können.
Karriere/Weiterbildung
Es fehlen klare Weiterentwicklungsoptionen.
Kollegenzusammenhalt
Tolle Kollegen und guter Zusammenhalt
Vorgesetztenverhalten
Ein wesentliches Problem liegt im Top-Management. In mittleren und höheren Führungspositionen befinden sich Personen, deren Führungsansätze nicht mehr zeitgemäß sind und die daher nicht in der Lage sind, das Unternehmen zukunftsorientiert zu steuern. Statt frischer Ideen und strategischer Weitsicht dominiert häufig eine konservative Denkweise, die das Wachstum und die Weiterentwicklung des Unternehmens hemmt.
Darüber hinaus gibt es sowohl im mittleren als auch im Top-Management Personen in Positionen, für die ihnen sowohl die fachliche Qualifikation als auch die nötige Erfahrung fehlt. Dies wird innerhalb des Unternehmens deutlich wahrgenommen und führt dazu, dass wichtige Impulse ausbleiben und erforderliche Veränderungen nicht konsequent umgesetzt werden. Diese personellen Besetzungen behindern den Fortschritt und fördern eine stagnierende Unternehmenskultur.
Zudem wird bei auftretenden Problemen häufig auf den Mutterkonzern verwiesen, was bei vielen als Ausrede angesehen wird. Dies untergräbt das Vertrauen und führt dazu, dass den getroffenen Aussagen immer weniger Glauben geschenkt wird.
Gehalt/Benefits
Es sollte keine Rede von regelmäßigen Gehaltserhöhungen sein, wenn diese letztlich nur bei 2-3 % liegen und pauschal an alle vergeben werden. In diesem Kontext verlieren auch Beförderungen an Bedeutung und Motivation.