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kununu Prüfprozess
50 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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50 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Viel Eigenverantwortung im Arbeitsalltag, interessante Aufgaben, grundsätzlich guter Kollegenzusammenhalt.
Wenig Transparenz bei Gehalt und Karriereentwicklung, begrenzte Weiterbildungsmöglichkeiten, teilweise unklare Kommunikation und eine spürbare Unsicherheit durch personelle Veränderungen.
Mehr Transparenz und Gleichbehandlung bei Gehalt und Karriereentwicklung, bessere Kommunikation bei personellen Veränderungen sowie mehr echte Möglichkeiten zur individuellen Weiterentwicklung. Entscheidungen sollten nachvollziehbarer und unabhängig von persönlicher Nähe getroffen werden.
Die Arbeitsatmosphäre ist grundsätzlich gut, wurde durch die jüngsten personellen Veränderungen jedoch merklich belastet. Eine offenere Kommunikation in solchen Situationen wäre wünschenswert.
Starkes Außenimage, das sich intern nicht immer widerspiegelt.
Viel Freiheit, allerdings wird die Flexibilität durch zahlreiche regelmäßige Termine teilweise stark eingeschränkt.
Kaum Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung oder Weiterbildung. Karrierewege sind wenig transparent und stark von den Vorgaben des Unternehmens abhängig.
Bei der Gehaltsentwicklung besteht wenig Verhandlungsspielraum, da die Einstufung nach einem vorgegebenen amerikanischen Ranking-System erfolgt.
Sehr guter Kollegenzusammenhalt, der durch die jüngsten Entlassungen und die damit verbundene Unsicherheit leider spürbar gelitten hat.
Kein erkennbarer Unterschied im Umgang mit älteren Kollegen
Bei Beförderungen, Gehaltsentwicklungen und persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten entsteht wiederholt der Eindruck, dass bestimmte Personen bevorzugt gefördert werden. Da diese teilweise auch privat mit Vorgesetzten befreundet sind, lässt dies Entscheidungen teilweise wenig objektiv und transparent erscheinen.
Grundsätzlich gute Arbeitsbedingungen, allerdings teilweise hohe Termindichte und zunehmender Druck durch personelle Veränderungen.
Die Kommunikation zu den personellen Veränderungen hätte transparenter sein können. In einem vorherigen Company Update wurde vermittelt, dass keine Veränderungen anstehen, bevor kurze Zeit später Entlassungen erfolgten welche keine Konzernentscheidung war.
Teilweise entsteht der Eindruck, dass persönliche Beziehungen bei Gehalts- und Entwicklungsentscheidungen eine Rolle spielen.
Interessante und abwechslungsreiche Aufgaben, allerdings wenig Einfluss auf die eigene Weiterentwicklung. Entwicklungsmöglichkeiten werden eher vorgegeben als gemeinsam mit den Mitarbeitern abgestimmt.
Starker Kollegenzusammenhalt, insbesondere auch in herausfordernden Situationen
Möglichkeit, sich in zusätzliche Initiativen und Themen einzubringen
Gute Zusammenarbeit im Team und unterstützendes Miteinander im Arbeitsalltag
Wechselhafte und nicht durchgängig transparente interne Kommunikation
Eingeschränkte Berücksichtigung von Anliegen des Middle Managements auf höheren Führungsebenen
Flexible Arbeitszeitmodelle je nach Rolle unterschiedlich gut nutzbar
Gehaltsentwicklungen eher moderat und nicht in jeder Runde für alle Mitarbeitenden spürbar
Interne Karriere- und Wechselmöglichkeiten teilweise langsam oder schwer umsetzbar und
Entscheidungen zu Weiterbildungsmöglichkeiten nicht immer vollständig nachvollziehbar
Konsistentere und transparentere interne Kommunikation, insbesondere über verschiedene Führungsebenen hinweg
Stärkere Einbindung des Middle Managements in Entscheidungsprozesse, um Anliegen von Mitarbeitenden besser zu berücksichtigen
Verlässlichere und einheitlichere Nutzung flexibler Arbeitszeitmodelle in der Praxis
Transparentere und klarer nachvollziehbare Gehaltsentwicklung
Flexible Arbeitszeiten und guter Zusammenhalt unter den Kolleg:innen - vor allem in Q4 und zum Quartalsende.
Flexible Arbeitszeiten sind grundsätzlich vorgesehen. In der Praxis hängt die tatsächliche Flexibilität jedoch stark von der jeweiligen Rolle und den Anforderungen des Arbeitsbereichs ab.
Im Bereich Karriere und Weiterbildung besteht aus meiner Sicht Verbesserungspotenzial. Zertifizierte Weiterbildungsangebote sind nur begrenzt vorhanden. Interne Entwicklungsschritte oder Positionswechsel sind je nach Rolle nicht immer möglich oder ziehen sich über einen längeren Zeitraum. Die Ablehnung von Weiterbildungsanfragen war nicht immer vollständig nachvollziehbar.
Gehaltsanpassungen finden zwar regelmäßig statt, fallen jedoch häufig eher moderat aus und berücksichtigen nicht alle Mitarbeitenden in jeder Gehaltsrunde. Dadurch wirken auch Beförderungen finanziell teilweise weniger attraktiv, was ihren motivierenden Effekt einschränken kann.
Der Kollegenzusammenhalt war insgesamt gut. Insbesondere in Krisenzeiten haben sich die Kolleginnen und Kollegen gegenseitig unterstützt
Viele direkte Führungskräfte engagieren sich stark für ihre Teams. Eine stärkere Unterstützung und Berücksichtigung ihrer Anliegen durch das Senior Management würde die Zusammenarbeit weiter verbessern
Die Kommunikation war in der Vergangenheit teilweise wechselhaft. Es gab Phasen transparenter und offener Kommunikation, diese waren jedoch nicht durchgängig gegeben. Eine konsistentere Informationsweitergabe würde die Zusammenarbeit weiter verbessern
Das Thema Gleichberechtigung wird grundsätzlich ernst genommen. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass die praktische Umsetzung nicht in allen Bereichen gleichermaßen ausgeprägt war.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und bieten je nach Bereich sowie durch verschiedene Initiativen zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten. Die Arbeitsbelastung ist jedoch nicht immer gleichmäßig verteilt.
Sehr respektvoller Umgang
Man fühlt sich wohl
Arbeit ist im gegebenen Rahmen zu schaffen
Kann ich nicht beurteilen
Gut
Es gibt abteilungsübergreifende Arbeitsgemeinschaften zum Thema
Sehr kollegiale Einstellung
Es wird kein Unterschied zwischen jungen und alten Kollegen gemacht
Respektvoll und anerkennend
Homeoffice
Klar und im Ton angemessen
Über 60% Frauen
Denken ist gefragt
Mal so, mal so.
Ja, viele Freiheiten. Teilweise leiden aber diejenigen daran, die Vollzeit arbeiten oder Karriere machen wollen.
Kaum Möglichkeiten.
Immer schon sehr stark.
Kommt stark auf den Vorgesetzten an.
Teilweise stark unter Branchendurchschnitt, teilweise gut - sehr gemischt und intransparent.
Nicht beim Thema Gehalt.
Leider begrenzt.
Gut am Arbeitgeber finde ich, dass das Team und das Head of eine echte Einheit bilden. Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben und schätze die wertschätzende Arbeitsatmosphäre. Die Kommunikation ist offen und transparent, was mir hilft, meine Arbeit gut einzuordnen und erfolgreich umzusetzen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich nichts Nennenswertes. Es gibt sicherlich immer kleine Punkte, die man verbessern kann. Das ist aber auch sehr individuell. Ich bin insgesamt sehr zufrieden und kann keine großen Kritikpunkte nennen.
Es könnte noch mehr Kommunikation und Transparenz in Bezug auf langfristige Unternehmensziele und -strategien geben, um die eigene Arbeit besser im Gesamtzusammenhang einordnen zu können. Optimierung sehe ich auch im Hinblick auf Weiterbildungsangebote. Es wäre hilfreich, wenn es zusätzlich strukturierte Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung gäbe, die über die regulären Angebote hinausgehen.
Die Atmosphäre ist top – kollegial, wertschätzend und produktiv. Man merkt, dass hier alle an einem Strang ziehen, und auch in stressigen Phasen bleibt der Umgang respektvoll und konstruktiv. Ich mag besonders die offenen und entspannten Gespräche.
Da ich neu in der Branche bin, fällt es mir noch schwer, ein vollständiges Bild vom externen Image der Firma zu zeichnen. Intern wird durchwachsen über das Unternehmen gesprochen, aber es gibt auf jeden Fall Bestrebungen, das Image zu verbessern und an der Unternehmenskultur zu arbeiten.
Die flexiblen Arbeitszeiten sind super. Es gibt auch kurzfristig die Möglichkeit, Beruf und Privatleben besser aufeinander abzustimmen. Zusätzlich tragen Benefits wie die nilo health und die heynanny App zu einer noch besseren Work-Life-Balance bei. Auch das große Verständnis für private Ereignisse – sei es ein spontaner Termin oder wenn das Kind krank ist – macht die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben leichter.
Ich kann noch nicht viel zur Karriereentwicklung und den Weiterbildungsmöglichkeiten sagen. Ich fühle mich jedoch in der aktuellen Rolle wohl und bin derzeit sehr zufrieden mit meiner Position und den bisherigen Entwicklungsmöglichkeiten.
Das Gehalt entspricht den branchenüblichen Standards. Die Transparenz und der offene Austausch mit dem Head of ... über Gehalts- und Sozialfragen ist positiv.
Hier wird schon gut darauf geachtet (z. B. Bahn fahren vor Fliegen, etc.) und man arbeitet regelmäßig daran, besser zu werden. Aus meiner Sicht gut.
Der Kollegenzusammenhalt ist wirklich großartig. Alle halten zusammen, unterstützen sich gegenseitig und haben immer ein offenes Ohr. Die regelmäßigen Coffee Talks sind eine tolle Gelegenheit, um sich auszutauschen – und dafür versuchen sich alle immer Zeit zu nehmen.
Ich finde, dass es hier ein junges Team ist – man ist nur so alt, wie man sich fühlt. So aufgeschlossen finde ich, sind alle Kollegen untereinander. Das Alter hat aus meiner Sicht bisher keine Rolle gespielt.
Durch regelmäßige Gespräche erfährt man sofort, welche Ziele verfolgt werden und wie die eigenen Projekte dazu beitragen. Entscheidungen werden stets begründet, und sollte es Fragen oder Unsicherheiten geben, wird direkt darauf positiv eingegangen. Oft werden wir auch im Team gefragt, wie wir das sehen und ob wir Ideen haben. Sehr transparent und wertschätzend.
Ich arbeite voll remote und wurde gefragt, welches Equipment ich benötige. Das wurde mir dann direkt zugeschickt. Zudem gibt es den Benefit einer einmaligen Unterstützung für Ergonomie am Arbeitsplatz.
In meinem direkten Team ist die Kommunikation super. Wir werden regelmäßig abgeholt und können jederzeit Fragen, Bedenken oder Anregungen einbringen. Der Austausch ist offen und unkompliziert. In anderen Abteilungen läuft die Kommunikation manchmal nicht ganz so flüssig, da könnte es noch Verbesserungen geben.
Was ich bisher mitbekommen habe, herrscht hier eine absolute Gleichberechtigung. Prozentual gibt es auch mehr Frauen in Führungspositionen.
Der Aufgabenumfang wird immer mit dem Head of ... besprochen, und ich kann jederzeit in meinem Wirkungskreis darauf Einfluss nehmen bzw. reagieren.
Eine konsequente Umsetzung von Veränderungsprozessen sowie ein gezielter Austausch im Top-Management sind erforderlich. Zudem mangelt es an Transparenz und Offenheit in der Kommunikation. Es wäre hilfreich, Herausforderungen und Probleme ehrlich anzusprechen, anstatt sie zu beschönigen oder zu ignorieren. Auch die Verteilung der Aufgaben im Management sollte ausgewogener gestaltet werden, da derzeit ein Ungleichgewicht besteht: Während einige wenige den Großteil der Verantwortung tragen, scheinen andere deutlich weniger engagiert zu sein und nutzen frühzeitig ihren Feierabend.
Es kommt drauf an
Die flexible Arbeitszeitgestaltung kann zu einem hohen Arbeitsaufkommen führen, bei dem Überstunden anfallen, die nicht immer vollständig ausgeglichen werden können.
Es fehlen klare Weiterentwicklungsoptionen.
Tolle Kollegen und guter Zusammenhalt
Ein wesentliches Problem liegt im Top-Management. In mittleren und höheren Führungspositionen befinden sich Personen, deren Führungsansätze nicht mehr zeitgemäß sind und die daher nicht in der Lage sind, das Unternehmen zukunftsorientiert zu steuern. Statt frischer Ideen und strategischer Weitsicht dominiert häufig eine konservative Denkweise, die das Wachstum und die Weiterentwicklung des Unternehmens hemmt.
Darüber hinaus gibt es sowohl im mittleren als auch im Top-Management Personen in Positionen, für die ihnen sowohl die fachliche Qualifikation als auch die nötige Erfahrung fehlt. Dies wird innerhalb des Unternehmens deutlich wahrgenommen und führt dazu, dass wichtige Impulse ausbleiben und erforderliche Veränderungen nicht konsequent umgesetzt werden. Diese personellen Besetzungen behindern den Fortschritt und fördern eine stagnierende Unternehmenskultur.
Zudem wird bei auftretenden Problemen häufig auf den Mutterkonzern verwiesen, was bei vielen als Ausrede angesehen wird. Dies untergräbt das Vertrauen und führt dazu, dass den getroffenen Aussagen immer weniger Glauben geschenkt wird.
Es sollte keine Rede von regelmäßigen Gehaltserhöhungen sein, wenn diese letztlich nur bei 2-3 % liegen und pauschal an alle vergeben werden. In diesem Kontext verlieren auch Beförderungen an Bedeutung und Motivation.
Tolle Kolleg:innen
Gehalt, Kommunikation des Senior Managements
Gehalt transparent gestalten. Leistung belohnen statt Leute durch 2% Anpassungen zu vergraulen nachdem man sich das Jahr über weiterentwickelt und neue Aufgaben übernommen hat.
Man muss auch "nein" sagen können, sonst wird man überhäuft. Ansonsten von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich und abhängig von der aktuellen Auftragslage.
Überstunden können nicht richtig abgebaut werden, obwohl sich hier eine Entwicklung zum positiven zeigt.
Leider der größte Minuspunkt.
Gehalt wird komplett von oben herab entschieden, da macht sich das amerikanische Management bemerkbar. Dabei sind Entscheidungen nicht nachvollziehbar, es gibt explizit keine Verhandlungen sondern nur "Anpassungen" um 2-3% über die explizit nicht gesprochen werden soll. Dann wundert man sich warum die Leistungsträger unzufrieden sind.
Die besten Kolleg:innen. Schade, dass viele davon aufgrund mangelnder Perspektiven für Fortbildung oder Aufstieg und/oder Gehaltsentwicklung gehen.
Wenige vorhanden, diese werden aber genau so behandelt wie alle anderen soweit von außen beurteilbar
Direkte Vorgesetzte (middle Management) geben häufig alles, machen sich stark für MA nur um dann vom Senior Management ignoriert zu werden.
Passende Ausstattung
Intransparente Kommunikation des Senior Managements. Im Notfall wird sich auf die amerikanische Mutter berufen - da könne man leider nichts machen
Viele interessante Themenfelder in die man crossfunktional hineinschauen kann.
Spannender, richtig toller Job bei Top-Vereinbarkeit mit Familie/Kinderbetreuung.
Gehaltsanpassungen nachvollziehbar kommunizieren und wieder ans BSR koppeln.
Nach einem ziemlichen Tief seit den Entlassungen im letzten Jahr scheint das Senior Management aus vergangen Fehlern zu lernen, gesteht diese ein und entwickelt gerade einiges Neues, was motiviert.
Sehr positiv hervorzuheben ist die großartige Vereinbarkeit von Familienmanagement/Kindern und der Arbeit bei coliquio: flexible Arbeitszeiten, individuelle Teilzeitmodelle, Kita-Zuschuss, Homeoffice und ein Heynanny-Zugang, der bei der Babysitterfindung unterstützt.
Aktuell sorgen jedoch einige Überstunden aufgrund von Vertretungen für (noch) nicht nachbesetzte Kündigungen, Urlauben, Krankheitsfällen und erheblicher Umstrukturierungs-bedingter Mehraufwände zunehmen für Überlastung.
Durch die jüngste Umstrukturierung ergaben sich neue Rollen und Entwicklungsmöglichkeiten
Die letzten Gehaltsanpassungen waren eher ernüchternd und vor allem leider sehr intransparent
Hier hat sich coluquio stetig weiterentwickelt: Jobbike, Reiserichtlinie mit Zug-Fokus, Zuschuss BahnCard,…
Der Zusammenhalt zwischen den Kollegen untereinander bei coliquio sucht nach wie vor seinesgleichen - es ist jedoch abzuwarten, ob das mit den neuen, noch recht chaotischen, Teamstrukturen, auch so bleibt.
Siehe Punkt Gleichberechtigung: Alter führt weder zu Nach- oder Vorteilen.
siehe Punkte oben: es wird langsam wieder besser
Zwei schöne Büros in Konstanz und München und hochqualitative Hardware in den Homeoffices
Auch die transparente Kommunikation in beide Richtungen funktioniert nach einer frustrierenden Durststrecke wieder besser: oben spricht nicht mehr nur nach unten, sondern hört auch wieder etwas mehr zu.
coliquio war und ist unabhängig von Alter, Geschlecht, Familienstand, Religion, etc.
Nach wie vor die spannendste, vielfältigste und erfüllendste Arbeit, die sich meiner Ansicht nach im medizinredaktionellen Bereich finden lässt.
Den Kollegenzusammenhalt und die Hilfsbereitschaft unter den Mitarbeitern sowie die Vision, wirklich etwas verändern zu wollen, schätze ich sehr.
Es sollten klare Gehaltsstrukturen geschaffen werden. Ein fähiges Management, das durch Taten überzeugt, ist notwendig.
Es sollten Weiterbildungen für alle Abteilungen angeboten und ein Weiterbildungsbudget eingeführt werden. Eine gerechte Bewertung der Leistung ist wichtig. In den BSRs sollte mehr auf konstruktives Feedback eingegangen werden, anstatt nur positive Dinge zu nennen und den Rest unter den Teppich zu kehren.
In letzter Zeit gab es viele Veränderungen bei coliquio, insbesondere in einem bestimmten Bereich. Ich hoffe, dass diese Anpassungen den gewünschten Erfolg bringen werden.
Mittlerweile hat sich die Situation verschlechtert. Aus dem Markt hört man, dass es derzeit bei coliquio wohl chaotisch zugeht.
Die Arbeitszeiten sind in Ordnung und flexibel einteilbar, was eine gute Vereinbarkeit mit Familie und Privatleben ermöglicht.
Kommunikation findet eher selten statt, und wenn doch, dann nur, wenn der Lead es vorantreibt.
Die Gehälter sind nicht gerecht. Beförderungen werden versprochen, aber nicht eingehalten oder erst nach 1,5 Jahren belohnt.
Innerhalb einiger Teams sehr gut.
Die zentralen Büros bieten viel Platz, was positiv ist. Allerdings sieht man leider immer nur die gleichen Kollegen vor Ort. Obst, Kaffee und andere Annehmlichkeiten sind vorhanden, was sehr gut ist. Das People & Culture Team bemüht sich in diesem Bereich.
Es gibt viel belangloses Rauschen im Hintergrund. Um relevante Informationen zu erhalten, muss man sich diese oft selbst beschaffen.
O.K
Von einst top zu mittlerweile eher flop. Der Fisch stinkt vom Kopf – was bei vielen Firmen so ist, ist leider inzwischen auch bei coliquio der Fall. Dem Senior Management fehlt es an Empathie, Vertrauen, Authentizität, Kommunikationsstärke und Ehrlichkeit. Das wirkt sich leider auf die komplette Arbeitsatmosphäre aus. Die Teams sorgen innerhalb ihrer Bubble in der Regel für eine tolle Atmosphäre, aber auf Organisationsebene ist der Einfluss der amerikanischen Konzernmutter inzwischen überall zu spüren. Der frühere coliquio-Spirit, der die Firma so besonders gemacht hat, geht dadurch mehr und mehr verloren.
Es gab einige Versuche, das Employer Branding zu stärken, um z. B. auf dem lokalen Arbeitgebermarkt oder bei bestimmten Zielgruppen populärer zu werden. Meistens fehlt aber auch hier die Kapazität, bzw die Ressource, um wirklich etwas zu bewegen. Die Mission coliquios ist eine gute, sie aber nur an die Ärzteschaft zu tragen, wird die Firma in Bezug auf Fachkräftemangel dauerhaft nicht weiterbringen, zumal es auch kein lokales Recruiting-Team mehr gibt.
Hier hat die ehemalige Head of HR und ihr Team gute Arbeit geleistet und eine Arbeitsumgebung geschaffen, in der man Arbeit und Privatleben in der Regel gut unter einen Hut bringen kann. Es kommt natürlich auch immer auf den Bereich an, in dem der/die Einzelne arbeitet. Wer viel mit USA zu tun hat oder bspw im Engineering arbeitet, hat Kolleg:innen, die in unterschiedlichen Zeitzonen tätig sind. Hier kommt es ggf auch auf den einzelnen Lead an, wie sich die Work-Life-Balance gestalten lässt.
Grundsätzlich: Flexible Arbeitszeiten, Vertrauensarbeitszeit (was allerdings Companyweit ein Thema mit Überstundenabbau mit sich bringt – getreu dem Motto: bei Vertrauensarbeitszeit gibt es keine Überstunden), Sabbatical-Policy, Remote-Work, Workation.
Leider ist der Workload in vielen Teams sehr hoch und gerade in Peak-Seasons wie Q4, fallen viele Überstunden an, die dann aber teilweise nur schwierig wieder abzubauen sind.
Das halbe HR- und Officemanagement-Team ist innerhalb kürzester Zeit quasi nicht mehr vorhanden. Alle Personen, die sich mit Learning & Development, bzw. Personalentwicklung intensiv beschäftigt haben, sind nicht mehr bei coliquio und die Neuen (falls Positionen überhaupt neu besetzt wurden), müssen sich in die Themen erst einarbeiten.
Ansonsten gibt es kaum Karrieremöglichkeiten im Sinne von „aufsteigen“, wenn nicht gerade eine Lead-Rolle frei wird. Man hat natürlich die Möglichkeit, sich selbst weiterzuentwickeln, aber oft fehlt hierzu wieder die Kapazität.
Das Gehalt ist eher durchschnittlich, aber für ein KMU okay. Extras, wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt es nicht, dafür einen variablen Gehaltsbestandteil, abhängig von den Unternehmenszielen. Früher gab es die Möglichkeit zu Gehaltverhandlungen, seit 2022 gibt es bestenfalls eine pauschale jährliche Anpassung, die nicht mal ansatzweise der Inflation gerecht wird.
Zusätzlich hat HR und das Office Management in den vergangenen Jahren einige Benefits und Extras eingeführt. Im Vergleich zu anderen Firmen, fehlt hier aber offensichtlich das Budget, um da einen tatsächlichen Mehrwert für Mitarbeiter:innen zu schaffen. Auch hier gilt: die bisher verantwortlichen Personen sind nicht mehr im Unternehmen und es stellt sich die Frage, inwiefern es da Anpassungen geben wird.
Hier hat das Office Management in den letzten Jahren viel Engagement gezeigt und einiges verbessert. Da aber auch hier Stellen abgebaut wurden, ist keine Kapazität mehr vorhanden, um weitere Verbesserungsmaßnahmen umzusetzen. Die ecoliquio-Gruppe, die aus der Mitarbeiterschaft entstanden ist, ist weitestgehend eingeschlafen, weil die Mitarbeiter:innen coliquio verlassen haben oder keine Zeit haben, sich nebenher darum zu kümmern.
Eigentlich bräuchte es schon längst eine Stelle für Qualitätsmanagement und/oder Sustainability, aber offensichtlich gibt es hierfür kein Budget oder es wird von der Geschäftsleitung nicht als notwendig angesehen.
Der ist absolut top! 5-Sterne-plus ❤️ Ich habe kaum eine Firma erlebt, in der die Mitarbeiter:innen so zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. Und das alles trotz Remote-Setting. Egal, wen man fragt, man bekommt Hilfe, Antwort, Unterstützung. Der Umgang dabei ist in der Regel immer wertschätzend. Ich kann mich nicht erinnern, in anderen Unternehmen für meine Rolle und die damit verbundenen Aufgaben so viel Dank und Wertschätzung entgegengebracht bekommen zu haben.
Das Durchschnittsalter in der Firma ist vergleichsweise jung. Die älteren Kolleg:innen sind aber komplett integriert. Hier wird kein Unterschied gemacht, sondern das Knowhow und die Erfahrung geschätzt.
Meine persönlichen Erfahrungen: sehr gut. Grundsätzlich haben die Leads im Middle Management allerdings wenig Entfaltungs- und Entscheidungsspielraum. Es wurde viel in Coachings investiert, um die Leads trotzdem nicht wirklich eigenständig führen zu lassen. Sehr viele alltägliche und banale Entscheidungen dürfen nicht alleine getroffen werden, sondern müssen „mit oben“ abgestimmt werden. Es gibt oft keine klaren Budgets oder klar abgesteckte Verantwortungs- und Entscheidungsbereiche. Somit fungieren viele Leads nur als Sprachrohr zwischen den Ebenen und nicht als wirklicher Entscheider im eigenen Bereich.
Das Senior Management selbst scheint auch nur ausführendes Organ des Mutterkonzerns zu sein, ohne selbst wirklich großen Einfluss auf das Geschehen der Company nehmen zu können. Das zieht sich dann „nach unten“ durch und sorgt für Frust.
Die Büros sind modern eingerichtet und bieten ergonomische Arbeitsplätze, zum Teil auch höhenverstellbare Tische. Der Standort Konstanz wird allerdings massiv verkleinert, wodurch die tollen Meetingräume und Gruppenarbeitsplätze wegfallen.
Viele Mitarbeiter:innen arbeiten remote. Die Arbeitsplätze im Homeoffice werden durch die Firma nicht überprüft. Da es leider auch keinen Betriebsrat gibt, fehlt hierzu auch eine entsprechende Betriebsvereinbarung.
An der Hardware gibt es nichts auszusetzen. Ansonsten gibt es bei coliquio unglaublich viele Tools, in die man sich erst einmal einfinden muss, was für neue Mitarbeiter:innen recht anstrengend sein kann und auch bei Kolleg:innen, die schon länger dabei sind, als „zu viel“ angesehen wird.
Kommunikation war schon immer ein Schwachpunkt bei coliquio, aber auch hier hat sich im vergangenen Jahr alles nur verschlimmert. Es fehlt an Transparenz und Ehrlichkeit. Selbst den Führungskräften gegenüber wird oft nicht offen, bzw ehrlich kommuniziert, weil das Vertrauen fehlt, dass die - zum Teil noch jungen - Leads mit Informationen richtig umzugehen wissen. Auch hier gilt: Kommunikation innerhalb der Teams oder der einzelnen Bereiche funktioniert gut, sobald aber das Senior Management involviert ist, herrscht oftmals Zensur und wenig Offenheit.
Zudem gibt es zu viele Kommunikationskanäle und viele Informationen gehen dadurch verloren. Viele Mitarbeiter:innen verschwenden viel Zeit, mit der Suche von Informationen. Das alles wurde im Frühjahr durch die Einführung der Google-Welt parallel zu Teams, bzw Office 365, eigentlich nur verschlimmbessert.
Das kommt immer auf den jeweiligen Bereich an. In der einen Rolle hat man mehr Gestaltungsspielraum und auch die Möglichkeit mit entsprechendem Engagement neue Dinge anzugehen, in einer anderen vielleicht nicht. Das läuft dann aber meistens on top zur eigentlichen Aufgabe und da in 2023 viele Stellen gestrichen wurden und Mitarbeiter:innen die Firma verlassen mussten, ist der Workload in vielen Teams so hoch, dass man sich auf das daily doing konzentriert.
So verdient kununu Geld.