3 von 11 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv hervorheben würde ich einige sehr nette und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen. Im direkten Kollegenkreis gab es teilweise Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung. Auch der Einstieg kann für Quereinsteiger interessant sein, da man schnell Kundennähe und Verantwortung erleben kann.
Schlecht war aus meiner Sicht vor allem die Kombination aus schwacher Führung, wenig fachlicher Tiefe und fehlender echter Leistungsanerkennung. Kritik wurde häufig emotional statt sachlich behandelt, Entwicklung wirkte nicht transparent genug und fachliche oder vertriebliche Erfolge wurden nicht angemessen honoriert
Das Unternehmen sollte stärker an Führung, Transparenz und fachlicher Substanz arbeiten. Kritik sollte sachlich aufgenommen werden. Karriere, Beförderungen und Gehaltsentwicklung sollten klarer und stärker leistungsbezogen gestaltet werden. Außerdem braucht es mehr echte fachliche Weiterbildung und eine realistischere Kommunikation im Bewerbungsprozess.
Die Arbeitsatmosphäre war aus meiner Sicht stark davon abhängig, mit welchen Personen man direkt zusammengearbeitet hat. Es gab nette und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen, gleichzeitig empfand ich das Umfeld fachlich und organisatorisch häufig als schwierig. Echte Beratungstiefe und klare Struktur habe ich nicht immer ausreichend erlebt.
Nach außen wird ein modernes und professionelles Beratungsbild vermittelt. Intern habe ich dieses Bild zu keinem Zeitpunkt wiedergefunden.
Die Work Life Balance war je nach Phase unterschiedlich. Es gab Zeiten mit hoher Belastung und langen Arbeitstagen, während Führung aus meiner Sicht nicht immer ausreichend erreichbar oder unterstützend war. Insgesamt stand die Belastung für mich nicht immer im Verhältnis zu Vergütung, Entwicklung und Unterstützung.
Karriere und Weiterbildung wirkten auf mich wenig strukturiert und nicht konsequent leistungsorientiert. Beförderungen und Sichtbarkeit erschienen mir weniger abhängig von messbarer Leistung und fachlicher Qualität, sondern stärker davon, wie gut man intern zur Führungsebene passte. Echte fachliche Weiterbildung habe ich vermisst. Es durften keine gebührenpflichtigen Weiterbildungen gebucht werden.
Das Gehalt empfand ich für eine Beratungsrolle als eher schwach. Für Quereinsteiger ohne Studium oder ohne klassische Beratungserfahrung kann es anfangs interessant wirken. Sobald jedoch echte Verantwortung, fachliche Tiefe oder messbare Vertriebserfolge hinzukommen, stößt das Modell aus meiner Sicht schnell an Grenzen. Vertriebliche Erfolge wurden nach meiner Erfahrung nicht angemessen honoriert.
Nach außen wurden moderne Arbeitskultur und Verantwortung positiv dargestellt. In der täglichen Praxis habe ich davon nur begrenzt etwas gespürt. Besonders beim Umgang mit Mitarbeitenden, Feedback, Entwicklung und Anerkennung von Leistung hätte ich mir mehr echte Verantwortung und Wertschätzung gewünscht.
er Kollegenzusammenhalt war einer der besseren Punkte. Einige Kolleginnen und Kollegen waren menschlich sehr angenehm, hilfsbereit und offen. Fachlich war das Niveau aus meiner Sicht jedoch sehr unterschiedlich, was im Beratungsalltag teilweise spürbar war.
Den Umgang mit erfahreneren Kolleginnen und Kollegen habe ich teilweise als irritierend erlebt. Vorhandene Berufserfahrung wurde aus meiner Sicht nicht immer ausreichend respektiert oder sinnvoll eingebunden. Kritisches Denken und fachliche Reife wirkten teilweise eher störend, wenn sie nicht zur internen Linie passten.
Das Führungsverhalten habe ich insgesamt als problematisch erlebt. Aus meiner Sicht fehlten häufig sachliche Distanz, echte Feedbackkultur, klare Priorisierung und belastbare fachliche Führung. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass Erfolge von Mitarbeitenden nach oben als eigene Führungsleistung dargestellt wurden.
Die Arbeitsbedingungen habe ich als unausgewogen erlebt. Es gab Phasen mit langen Arbeitstagen und hoher Erwartungshaltung. Gleichzeitig kamen fachliche Anleitung, klares Feedback und operative Unterstützung aus meiner Sicht häufig zu kurz.
Die Kommunikation habe ich häufig als emotional und wenig sachlich erlebt. Kritische Themen wurden aus meiner Sicht teilweise persönlich genommen. Da 1:1 Gespräche direkt mit der eigenen Führungskraft geführt wurden, fehlte mir oft ein geschützter Raum für ehrliches Feedback. Insgesamt hätte ich mir mehr Klarheit, Sachlichkeit und Verbindlichkeit gewünscht.
Gleichberechtigung habe ich insgesamt als normal und unauffällig wahrgenommen. Mir sind keine größeren negativen Punkte aufgefallen. Die eigentlichen Probleme lagen für mich eher bei Führung, Transparenz, fachlicher Wertschätzung und dem Umgang mit Kritik.
Jedes Projekt war ein "Sprung ins kalte Wasser" von daher interessant.
Positiver Abschied und Zusagen eingehalten, Kollegen sind alle sehr nett
Die Unehrlichkeit, die mangelhafte Führung und die schlechte Arbeitsatmosphäre dominieren den Arbeitsalltag. Mitarbeitende werden nicht geschätzt, und die Work-Life-Balance ist eine Katastrophe.
Ehrliche und transparente Kommunikation etablieren.
Kompetente Führungskräfte einstellen und Beförderungen an Leistung koppeln.
Unterstützung und Weiterbildung für Mitarbeitende fördern.
Eine nachhaltige und mitarbeiterfreundliche Unternehmenskultur schaffen.
Die Unternehmenskultur ist geprägt von Unehrlichkeit, Misstrauen und einer Atmosphäre, die jegliche Motivation erstickt. Entscheidungen sind nicht nachvollziehbar und die Werte des Unternehmens wirken wie leere Floskeln. Die Atmosphäre ist angespannt und von Unsicherheit geprägt. Vertrauen in die Führung fehlt komplett, und es herrscht eine Kultur des Wegschauens bei Problemen.
Das Image des Unternehmens nach außen wirkt positiver, als es intern erlebt wird. Die Diskrepanz zwischen Realität und Versprechen ist erheblich.
Berater stehen unter enormem Druck, müssen Überstunden machen und erhalten keinerlei Unterstützung. Work-Life-Balance existiert nicht.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt. Es gibt keine klare Struktur, und Förderung ist nicht vorhanden
Die Bezahlung entspricht nicht den hohen Anforderungen und dem Druck, der auf den Mitarbeitenden lastet. Sozialleistungen sind kaum der Rede wert.
Wir beraten aber nicht gelebt
Kollegialer Zusammenhalt ist abhängig von den Abteilungen, aber insgesamt dominiert Misstrauen. Ein gemeinsames Ziel scheint nicht vorhanden zu sein.
Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen: Negativ. Kolleginnen wurden ausgemobbt und versucht, durch Druck zur Kündigung zu bewegen.
Vorgesetzte sind unehrlich und unqualifiziert. Beförderungen erfolgen nach Sympathie, nicht nach Leistung oder Kompetenz. Eine strategische Führung fehlt völlig.
Es gibt keine Unterstützung, die Technik ist oft veraltet, und die Büros sind weder ergonomisch noch modern ausgestattet.
Umwelt-/Sozialbewusstsein: Kaum bis gar nicht vorhanden. Nachhaltigkeit scheint hier keine Rolle zu spielen.
Kommunikation ist ein Fremdwort. Wichtige Informationen werden nicht weitergegeben, und die Transparenz zwischen den Teams oder zur Führung ist gleich null. Kritik wird ignoriert oder abgewiesen.
Gleichberechtigung: In Ordnung, allerdings ohne spürbare Bemühungen, sie aktiv zu fördern.
Das kalte Wasser-Prinzip wird hier oft angewendet – Mitarbeitende werden ohne Anleitung oder Vorbereitung in komplexe Aufgaben geworfen. Das kann zwar die Lernkurve fördern, ist aber für viele belastend und demotivierend.
Sehr erfolgsorientierte Atmosphäre, in der man im Team gemeinsam Erfolge feiert. Jeder hat ein Interesse daran, dass sich alle weiterentwickeln, um das nächste, große Ding zu wuppen. Eng getaktete Coachings fördern die persönliche Weiterentwicklung in fachlicher und persönlicher Hinsicht. Stehenbleiben und die Komfortzone nicht zu verlassen ist ein No-Go. Wenn man sich darauf commited und ein ernsthaftes Interesse daran hat, durchzustarten, findet man hier ein super "Gewächshaus" unter Gleichgesinnten.
Für eine Beratung definitiv top! Selbstverständlich gibt es auch immer mal wieder ziemlich happige Phasen, aber eine 60h Woche erlebt man eher selten. Und wenn - dann hat man seine Themen schlecht priorisiert. Familie, Freizeit und Beruf in eine vernünftige Balance zu bekommen ist den meisten sehr wichtig. Es gibt auch ziemliche Workaholics, aber im Gegensatz zu anderen Firmen ist mir aufgefallen: Es gibt keine "Bleibe-Mentalität", d.h. es wird nicht darauf geachtet, wer wie lange bleibt. Wer ständig lange arbeitet, hat seine Themen schlecht im Griff, was i.d.R. im Rahmen des Coachings thematisiert wird. Sehr erfrischend, wenn man das mit der "Kultur" bei den Big 4, Großbanken o.ä. vergleicht.
Wer beweist, dass er es ernst meint, kann hier richtig durchstarten.
Gehalt orientiert sich sehr stark an den eigenen (nicht zwangsläufig rein finanziellen) Ergebnissen und dem persönlichen Einsatz. Wer für den Kunden die Extrameile geht, wird honoriert. Betriebliche Altersvorsorge und Fitnessstudio-Sponsoring wird angeboten.
Wir trennen artig unseren Müll, unterstützen Sportvereine und eine gemeinnützige Tierschutzorganisation.
Es wird keiner hängen gelassen. Insbesondere in den kleinen Teams stimmt man sich eng ab, priorisiert ggf. mit Unterstützung und bekommt den Rücken gestärkt, auch wenn man Fehlentscheidungen trifft. Wenn man intern Fragen hat, sei es IT, fachliches oder ähnliches, hat man das Gefühl, dass die Kollegen sich ehrlich freuen, einem weiterzuhelfen. Gleichermaßen möchte man das natürlich auch zurück geben. Ich bin kein Fan von dem Bildnis der "Familie" auf Arbeit, aber manchmal kommt es schon ziemlich nah dran ;-)
Es wird von der Geschäftsleitung offen kommuniziert. Die Leitplanken für die tägliche Arbeit werden immer wieder besprochen, sodass man weiß, woran man ist. Unangenehme Überraschungen im Verhalten der GF habe ich so noch nicht erlebt (d.h. willkürliche oder völlig seltsame Entscheidungen).
Die Fehlerkultur ist top. Man wird aktiv angespornt mutig zu sein, und Fehler zu machen (Zitat: "Nur so sehe ich, dass Du an Deine Grenzen gehst. Wenn Du keine Fehler machst, bewegst Du Dich nur in Deiner Komfort-Zone und bleibst stehen"). Die Fehler werden im Nachgang sachlich analysiert und Verbesserungspotenziale abgeleitet. Ist zwar manchmal ganz schön anstrengend, aber rückblickend kann man so durchaus anerkennend auf seine eigene Entwicklung zurückblicken, die dadurch ermöglicht wird.
Räumlichkeiten sind okay; man ist eh mehr weg als im Büro. Klimaanlage wäre manchmal ganz nett. Seit kurzem gibt es sogar ein Feldbett, das im "Denkerbüro" für einen Power-Nap genutzt werden kann.
Ein Büro ist nur sehr selten voll besetzt, da Berater, Vertriebler und GF viel unterwegs sind. Da gehen aktuelle Infos manchmal unter.
Aber - schönes Zeichen: Wenn mal laut Kalender alle im Büro sind, verzichten die Kollegen freiwillig auf die Homeoffice-Möglichkeit, um mal wieder als Truppe zusammen zu sein (Mittag essen, kurzer Schnack im Büro...).
Der Wunsch sich selbst weiterzuentwickeln wird ernst genommen und von den Führungskräften nicht als Sägen am eigenen Stuhl wahrgenommen, sondern aktiv gefördert. Insgesamt hat man durch die verschiedenen Themenfelder in Beratung, Entwicklung, Vertrieb ... genug Möglichkeiten, um sich breiter aufzustellen. In der Beratung hat man mit vielen Menschen und Branchen zu tun, was immer interessant ist.