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COMAVA 
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1 von 11 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Auszubildende:r
kununu Score: 2,3Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

1 Mitarbeiter:innen, die bei COMAVA eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 2,3 von 5 Punkten.

Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.

IT-Ausbildung am falschen Standort

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur IT-Systemkaufmann im Bereich IT in Berlin abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Faire Ausbildungsvergütung - war in Ordnung

Moderner Standort – gut ausgestattete Büros mit angenehmer Arbeitsatmosphäre

Flexible Arbeitszeiten – Start zwischen 8 und 9 Uhr möglich, solange das morgendliche Teammeeting eingehalten wurde

Kollegialer Austausch – mit Azubis und Werkstudent*innen war das Miteinander angenehm

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie man auf die Idee kommt, eine IT-Ausbildung anzubieten, ohne am Standort auch nur eine einzige Person zu haben, die sich mit IT auskennt, sollte eigentlich schon alles sagen.

Verbesserungsvorschläge

Ehrlich gesagt – der Zug ist längst abgefahren. Am Standort Berlin wurde nach meiner abgeschlossenen Ausbildung, genauso wie nach den Ausbildungen der anderen Azubis zuvor, niemand Neues mehr eingestellt. Und das überrascht mich kein bisschen, denn man hat deutlich gemerkt, dass sich hier nie wirklich jemand ernsthaft mit dem Thema Ausbildung auseinandergesetzt hat – weder inhaltlich noch strukturell.

Was ich aber auch sagen muss: In Bremen war ich zwar nur kurz, aber die Zeit dort war genau das, was ich mir ursprünglich von meiner Ausbildung erhofft hatte – fachlich interessant, organisiert und mit echtem Lernwert. Ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Arbeitsatmosphäre

Mit den Entwicklern war alles top – sie waren stets respektvoll und hilfsbereit. Auch mit den anderen Azubis und Werkstudenten war die Zusammenarbeit gut. Allerdings war die Atmosphäre mit meiner Ersatz-Ausbilderin am Ende der Ausbildung sehr schlecht. Ihre mangelnde Ausbildungskompetenz und ihr respektloses Verhalten machten die Arbeitsumgebung unangenehm und trugen stark zur negativen Erfahrung bei.

Karrierechancen

Leider waren die Karrierechancen während meiner Ausbildung gleich null. Es war einfach verschwendete Zeit, da ich nichts wirklich gelernt habe, was mich in meiner beruflichen Entwicklung weitergebracht hätte. Die Aufgaben und Erfahrungen entsprachen weder den Erwartungen einer qualifizierten Ausbildung noch den Anforderungen, die man an einen Azubi stellen sollte. Es gab keinerlei Perspektive oder Unterstützung, um mich in meiner Karriere voranzubringen. Stattdessen wurde ich mit Aufgaben betraut, die nichts mit meiner Ausbildung zu tun hatten. Insgesamt war die Ausbildung ein Reinfall, der mich nicht ansatzweise auf die berufliche Zukunft vorbereitet hat.

Arbeitszeiten

Ich durfte zwischen 8 und 9 Uhr anfangen, und mein Ersatz-Ausbilder war nicht sehr streng, wenn ich mal zu spät kam. Wichtiger war für ihn vor allem das morgendliche Teammeeting, auch wenn er meistens im Homeoffice war.

Am Ende der Ausbildung wurde mir jedoch ohne Vorwarnung aufgetragen, eine Stunde länger zu arbeiten als vertraglich vereinbart – einfach, weil es so gewünscht wurde. Obwohl ich mich darüber beschwert habe, wurde nichts unternommen und es hat niemanden interessiert.

Besonders unangenehm war es, wenn ich vor 8 Uhr Büros vorbereiten oder abends noch für irgendwelche Events Osterhasen oder andere Dinge besorgen musste, weil sie es ja so dringend brauchten. Es kam auch vor, dass ich außerhalb der Arbeitszeiten auf meinem privaten Telefon angerufen wurde, weil etwas für einen neuen Mitarbeiter fehlte. In solchen Fällen wurde die tatsächliche Ausbildungszeit einfach ignoriert.

Ausbildungsvergütung

Mit der Ausbildungsvergütung war ich eigentlich sehr zufrieden. Der Chef hat mir als Azubi sogar einmal ein 13. Gehalt ausgezahlt, weil es im Jahr sehr gut lief. Dafür kann ich mich wirklich nicht beschweren.

Die Ausbilder

Meine ursprüngliche Ausbilderin war freundlich und bemüht – ohne ihre Unterstützung zu Beginn hätte ich die Ausbildung vermutlich nicht durchgehalten. Sie war jedoch relativ früh in Elternzeit und über einen längeren Zeitraum nicht verfügbar.

Der Ersatz-Ausbilder war deutlich weniger unterstützend, und ich hatte den Eindruck, nicht gleichbehandelt zu werden im Vergleich zu anderen Auszubildenden oder Werkstudent*innen.

Beide verfügten nicht über ausreichende IT-Kompetenz, um eine Ausbildung in diesem Bereich fachlich zu begleiten.

Der Vorgesetzte am Standort war im Umgang stets freundlich und respektvoll.

Spaßfaktor

Leider hatte ich während meiner Ausbildung nicht wirklich Spaß. Die meiste Freude hatte ich, wenn ich mich mit anderen Mitarbeitenden unterhalten konnte.

Positiv hervorheben muss ich jedoch, dass ich die Gelegenheit hatte, für eine Woche nach Bremen zu reisen. Dort konnte ich in nur kurzer Zeit mehr lernen als in den gesamten drei Jahren meiner Ausbildung am Standort Berlin. Das zeigt leider, wie unzureichend die Ausbildung in Berlin war. In Bremen konnte ich endlich neue, interessante Dinge lernen und hatte auch tatsächlich Spaß daran.

Aufgaben/Tätigkeiten

Relativ früh wurde ich mit Kaltakquise betraut – anfangs dachte ich, das gehört vielleicht dazu. Doch danach ging es bergab.

Ich wurde ins kalte Wasser geworfen und sollte mir vieles selbst beibringen, meist über YouTube. Hilfe gab es kaum. Gelegentlich zeigte mir meine Ausbilderin ein Dashboard oder unterstützte mich bei meinem ersten eigenen. Trotzdem hatte ich oft das Gefühl, man hätte vergessen, dass ich da war, um zu lernen – nicht, um ein Selbststudium zu machen. Selbstständigkeit ist wichtig, aber eine Ausbildung braucht auch Begleitung.

Mit Beginn der Elternzeit meiner Ausbilderin und der Corona-Pandemie wurde ich beauftragt, mir alles selbst beizubringen – per Selbststudium und durch Anrufe bei Kolleg*innen anderer Standorte, da es in Berlin keine IT gab. Spätestens da war klar: Es gab keinen Plan für meine Ausbildung.

Während Corona musste ich wieder Kaltakquise machen, mit Excel-Listen arbeiten und Aufgaben übernehmen, die nichts mit meiner IT-Ausbildung zu tun hatten.

Nach der Pandemie war ich eher als Hausmeister tätig: Möbel aufbauen, Lampen austauschen, Post verteilen. Einzige IT-nahe Aufgabe war das Bestellen von Equipment und das Einrichten von Arbeitsplätzen.

Variation

man war stets bemüht

Respekt

Zu Beginn der Ausbildung war der Umgang mit mir respektvoll, und ich fühlte mich gut eingebunden. Doch als meine Ausbilderin in Elternzeit ging, änderte sich das. Ab diesem Zeitpunkt wurde mir alles, was schiefging, in die Schuhe geschoben, und ich fühlte mich für alle Fehler verantwortlich.

Ich hatte den Eindruck, dass andere Azubis und Werkstudenten durch private Beziehungen oder familiäre Verbindungen bevorzugt wurden, was mich zunehmend isoliert und nicht wahrgenommen fühlen ließ.

Trotzdem wurde ich von den Entwicklern stets respektvoll und freundlich behandelt, was mir Unterstützung gab. Am Ende hatte ich eine Ersatz-Ausbilderin ohne Ausbildungskompetenz, die mich respektlos behandelte. Ihr Umgang mit mir war erniedrigend, was für mich der Tiefpunkt war. Hätte ich nicht schon zwei Jahre hinter mir gehabt, hätte ich spätestens dann abgebrochen.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 1 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird COMAVA durchschnittlich mit 3.7 von 5 Punkten bewertet. 33 der Bewertenden würden COMAVA als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Basierend auf 1 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Gleichberechtigung an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich COMAVA als Arbeitgeber vor allem im Bereich Umwelt-/Sozialbewusstsein noch verbessern kann.