„Betrüger und Lügner am Werk? Ach was – das ist doch nur die exklusive Zeitarbeitsedition von Hornbach.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Stellt in Deutschland Arbeit bereit.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hier ist die Devise: „Aus Fehlern lernen? Eher aus Fehlern abschreiben.“
Nachdem diverse frühere Mitarbeiter für Probleme sorgten, werden die jetzigen Kollegen behandelt wie das letzte Hemd – Kommunikation? Fehlanzeige. Ignoranz ist hier König.
Vereinbarungen? Lockere Empfehlungen.
Gehalt? Passt ungefähr so gut wie Sand in den Schuhen zu Marathonläufern.
Leistungsschlüssel? Da wird getrickst und geschoben, als wäre man bei einem billigen Kartenspiel.
Urlaub und Feiertage? Da wird genauso geschummelt – gesetzliche Vorgaben? Nur nette Vorschläge, keine Pflicht.
Arbeitsvertrag? Mehr ein Wunschzettel ohne Gewähr.
Kurz gesagt: Wer hier arbeitet, braucht gute Nerven, kreative Buchhaltung und einen dicken Humorfilter.
Verbesserungsvorschläge
Zuhören üben, den eigenen Mitarbeitern Vertrauen schenken, statt Druck und Ausbeutung.
Die Kollegen mit Respekt und Wertschätzung behandeln.
Aber gut, bei dem Arbeitgeber sehe kaum Potenzial zur Entwicklung, da die Ignoranz ganz oben sitzt.
Arbeitsatmosphäre
Comotus bei Hornbach – ein Arbeitsklima mit eingebautem Wetterumschwung.
Je nach Abteilung mal Sonne, mal Gewitter – stark abhängig von den Kollegen vor Ort. Was aber konstant bleibt: das Image von Comotus bei Hornbach. Ich wurde regelmäßig darauf angesprochen, dass mein Arbeitgeber nicht gerade für Fairness oder Offenheit bekannt ist – Themen wie Lohn, Stunden und Ehrlichkeit seien offenbar eher „flexibel auslegbar“.
Motivation und Wertschätzung? Eher so wie eine Gießkanne im Hochsommer: vorhanden, aber leer.
Besonders charmant: Manche Hornbach-Kollegen treten auf, als wären sie der Filialleiter von Preußen. Kritik? Lieber nicht. Wer den Mund aufmacht, riskiert seinen Platz – denn Kooperation zwischen Comotus und Hornbach bedeutet hier leider oft: „Jeder für sich, und wehe du fällst auf.“
Vielleicht einfach mal gemeinsam fegen – vor der eigenen Tür. Könnte helfen.
Image
Eigentlich würde ich keine Sterne vergeben – aber das System erlaubt’s nicht.
Bei Hornbach in Oberfranken (Bamberg) hat diese Firma den Ruf weg: Betrüger und Lügner deluxe.
Das Kuriose: Hornbach selbst arbeitet weiter mit denen zusammen, obwohl Vorstand und Geschäftsführung längst wissen, was da abgeht.
Da fragt man sich: Ist das Management hier eher Komplize oder Zuschauer?
Vielleicht ein neues Reality-Format: „Wie viel Chaos verträgt ein Baumarkt?“
Work-Life-Balance
Ist okay, Überstunden werden nicht gefordert bzw. gefördert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sozial? Naja … sagen wir mal so: Das sozialste an der Sache war, dass überhaupt Gehalt gezahlt wurde.
Der Rest wirkte eher wie: „Herzlich willkommen bei Hornbachs ausgelagerter Zeitarbeitsgesellschaft – powered by Comotus!“
Wem das nicht reicht, der darf sich freuen: Verantwortung ohne Einfluss, Anweisungen ohne Weisungsbefugnis und Wertschätzung mit Ablaufdatum.
Aber aufgepasst, liebe Mitstreiter*innen: Lohnklage nicht vergessen!
Nach der Kündigung habt ihr zwei Wochen Zeit, um eure Ansprüche beim Amtsgericht Leipzig geltend zu machen – danach heißt’s: Pech gehabt, bitte lächeln.
Also nicht nur Hände waschen – auch Fristen im Blick behalten!
Karriere/Weiterbildung
In meinen Augen besetzt – und damit gar keine Chance mehr.
Mein Tipp: Bewerbt euch lieber woanders,
außer ihr seid Profi im Umgang mit vergifteten Umgebungen und giftigen Kollegen.
Dann viel Erfolg im Sumpf!
Kollegenzusammenhalt
Der Standort? Relativ okay – solange man nicht zu viele Fragen stellt.
Bei Anträgen und Zugängen hilft manchmal das Prinzip Hoffnung: Vielleicht hab ich Glück und es hebt jemand den Hörer ab, der nicht nur „da ist“, sondern auch was tut. Jackpot!
Ansonsten heißt es: Warten, Tee trinken und beten, dass der Gebietsleiter gerade nicht mit sich selbst beschäftigt ist – sei es im kreativen Überforderungsmodus oder beim Ausbrüten neuer Regeln, mit denen man das Personal wunderbar „strukturieren“ (= drangsalieren) kann.
Effizienz nach dem Motto: Wenn keiner was macht, bleibt auch nix falsch.
Oder wie wir am Standort sagen: „Zugang kriegt man hier nur zur Geduldsprobe.“
Vorgesetztenverhalten
Kommunikation im Unternehmen? Auf mich wirkte es wie: Das Schweigen der Lämmer – nur ohne Soundtrack.
Man spricht nicht viel, und wenn, dann eher im Flüsterton hinter geschlossenen Türen. Ehrliche Gespräche? Fehlanzeige. Dafür gab’s jede Menge Rätselraten, wer gerade was wirklich meint – oder ob überhaupt jemand was meint.
Nach einer Weile war klar: Humor hilft. Denn wenn schon keiner redet, kann man wenigstens über das kollektive Schweigen schmunzeln.
Oder wie man hier sagen würde: „Still ruht der Betrieb – bis der nächste strukturelle Schnellschuss kommt.“
Arbeitsbedingungen
Arbeitsumfeld? Trocken, staubig, dreckig – kurz gesagt: Willkommen im Holzzuschnitt!
Alle zwei Stunden Hände waschen war Pflicht, sonst wurden aus sauberen Verpackungen kleine Kunstwerke in Braun.
Klar, es ist ein Baumarkt, kein OP-Saal – aber manchmal hätte man sich zumindest ein Pflaster fürs Betriebsklima gewünscht.
Die offizielle Regel: Hornbach-Angestellte haben keine Weisungsbefugnis gegenüber Comotus-Mitarbeitern.
Die Realität: „Mach das, mach’s jetzt, mach’s so!“ – und wehe, man fragt nach. Wer Kritik äußert oder nicht ganz pariert, darf gehen.
Scheint, als wäre das Motto: Hornbach first – externe Kräfte second-hand.
Ich hatte oft das Gefühl, als Comotus-Mitarbeiter eher Fußabtreter für Launen und Machtspielchen zu sein.
Soziales Bewusstsein? Ja – aber bitte nur für die eigenen Leute.
Immerhin: Es gibt auch Lichtblicke. Einige Hornbach-Kollegen waren wirklich fair, hilfsbereit und packten mit an. Mit denen konnte man reden, lachen, atmen – kurz: menschlich sein.
Kommunikation
Kommunikation? Eher ein Gesellschaftsspiel namens „Stille Post mit Nebelgranaten“.
Ich hatte oft das Gefühl, dass hier nicht miteinander, sondern übereinander gesprochen wird – bevorzugt hinterm Rücken und mit kreativer Ausschmückung. Man könnte fast meinen, die interne Kommunikation sei von einem Drama-Autor mit Hang zur Intrige geschrieben worden.
Und mit Lügen meine ich nicht bloß harmlose Missverständnisse oder verschiedene Blickwinkel – nein, eher diese Art von Aussagen, bei denen man sich fragt: „Moment … war ich bei einem ganz anderen Gespräch?“
Irgendwann habe ich festgestellt: Reden macht hier ähnlich viel Spaß wie eine Steuererklärung bei Stromausfall.
Also habe ich geschwiegen – oder auf Humor umgeschaltet. Denn mit einem Lächeln lügt es sich leichter, aber wenigstens lacht man dabei.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt? Eher symbolisch.
Für das, was ich geleistet habe, war’s wirklich mau. Die Putzfrau verdient mehr – und wird sogar geschätzt! (Grüße an die Putzfrau – verdiente Heldin des Hauses!)
Wie ich zu dieser Einschätzung komme?
Ganz einfach:
Da wären z. B. die Anforderungen des Arbeitgebers, die Fähigkeit zur Kundenkommunikation (bitte mit Lächeln, auch bei Hitze und Staub), handwerkliches Geschick, körperliche Belastbarkeit, spontane Anpassungsfähigkeit und natürlich hellseherische Fähigkeiten, um unausgesprochene Erwartungen zu erfüllen.
Kurz: Ein Multitool in Menschengestalt – bezahlt wie ein Teelöffel aus dem Restpostenregal.
Gleichberechtigung
Nach ein paar Gesprächen zeichnete sich ein klares Muster ab: Alle Kollegen, die ich kennenlernen durfte, wurden gleich behandelt – also belogen und unter Druck gesetzt.
Fairness auf ihre ganz eigene Art: Gleich schlechte Behandlung für alle!
Man könnte fast sagen: Wer hier arbeitet, darf sich über kollektive Desinformation und Gruppendruck freuen – ein echtes Teambuilding der besonderen Klasse.
Interessante Aufgaben
Wer gerne scannt, sortiert und stapelt, kommt hier voll auf seine Kosten – echte Scanner-Liebe eben!
Ansonsten sind’s eher monotone Aufgaben mit dem gewissen „Déjà-vu-Gefühl“: Hatte ich diesen Gang nicht gerade erst aufgeräumt…?
Das eigentliche Highlight für mich waren die Kunden – herzlich, interessiert, manchmal sogar witziger als die Kollegen. Und das Beste: Es war gar nicht meine Aufgabe!
Aber hey, wenn sonst keiner mit einem redet, nimmt man eben, was man kriegt.