Keineswegs zu Empfehlen.
Verbesserungsvorschläge
Macht den Laden dicht wäre besser
Arbeitsatmosphäre
Lob bekommt man von den eigenen Vorgesetzten gar nicht. Nur Anweisungen oder Kritik für die Dinge die nicht so gut klappen. Gute Arbeit wird als selbstverständlich Auch das Gefühl von Vertrauen erhält man kaum. Jede Minute der Arbeit muss Dokumentiert werden. Sollte dabei irgendwas nicht passen wird man sofort darauf hingewiesen das man zu langsam oder zu schnell arbeite was kein Gutes Gefühl sondern eher eins der Überwachung hinterlässt.
Kommunikation
Die Kommunikation ist ausreichend, findet allerdings beinahe nur per Telefon und E-Mail statt. Sollten kleinere Fragen anfallen, so kann man seine Vorgesetzten anrufen und ich 90% der Fälle gehen diese auch ran. Schwieriger wird es wenns um Dinge wie Krankheit, Urlaub oder andere Themen geht. Auf Urlaubsanträge wird teilweise gar nicht oder viel zu spät reagiert, wird dann reagiert werden sie teilweise kommentarlos abgelehnt oder man bekommt die Antwort, dass man sich ja früher hätte melden sollen. Auch Krankheit muss man ausschließlich über Telefon melden. Diese Krankmeldung wird allerdings auch manchmal einfach nicht an die zuständige Abteilung weitergeleitet. Dadurch wird man während man krank ist in drohenden E-Mails daraufhin gewiesen, dass man gegen seine Arbeitsanweisungen verstoßen hat und mit Konsequenz zu rechnen hat.
Kollegenzusammenhalt
Da man als Servicekraft in diversen Baumärkten unterwegs ist, ist dieser Punkt etwas auf das die Firma wenig Einfluss hat.
Work-Life-Balance
Bei den Arbeitszeiten kann ich nichts negatives nennen. Man hat Gleitzeit von 7-10 Uhr, je nachdem wann man beginnt muss man dann eben arbeiten. Eine halbe Stunde Pause ist ein bisschen mager aber nun mal das gesetzliche Minimum was einem zusteht. Generell erhält man in dieser Firma nie mehr als das Minimum und was gesetzlich vorgeschrieben bzw. notwendig ist.
Vorgesetztenverhalten
Zum Verhalten der Vorgesetzten kann man nicht viel sagen. Sie sind schätzungsweise ca. einmal in Monat, mal mehr mal weniger, im Markt persönlich anwesend. Dabei sagen sie kurz Hallo, fragen ob alles ok ist und dann sind sie meist auch wieder weg. Per Telefon versuchen sie bemüht einem per Fragen oder Anliegen weiterzuhelfen.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit ist im höchstem Maße monoton. Man erledigt jede Woche zu jedem Tag beinahe exakt die selbe Arbeit wie jedes mal. Einzig das einräumen von Neuware oder Kundengespräch, welches beides eigentlich per Arbeitsvertrag verboten ist bringt ein wenig Abwechslung.
Arbeitsbedingungen
Für die Arbeitsumgebung ist die Firma nur bedingt verantwortlich. Da man in einem Baumarkt arbeitet ist es generell erstmal sehr staubig. Auch die Sauberkeit war in meinem Fall ausbaufähig. Im Winter ist es recht kalt und im Sommer schwitzt man schon ordentlich, dass lag jedoch wohl eher an der Sparpolitik meiner Marktleitung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Kommunikation findet wie bereits erwähnt ausschließlich Digital statt. Darüber hinaus muss man trotzdem jeden Tag seine Checkliste ausdrucken, welche dann am Ende des Tages auch direkt wieder im Müll landet. Ist man am Ende des Tages mit den Dokumentieren der Arbeit fertig so muss das geschriebene Protokoll ebenfalls ausgedruckt werden, genau wie der Besuchsbericht welche. Unnötig deswegen, da alles ebenfalls digital dokumentiert wurde. Die Ausgedruckten Protokolle werden dann in Ordner gesammelt, welche so gut wie nie besichtigt werden.
Gehalt/Sozialleistungen
In meinem Fall habe ich 14€ die Stunde verdient was alle neuen Mitarbeiter bekommen. Das diejenigen die schon lange im Unternehmen tätig sind weiterhin mit dem gesetzlichen Mindestlohn vergütet werden interessiert das Unternehmen herzlich wenig. Auch Fahrtkostenzuschüsse gibt es keine. Im Falle eines Springer Teams welches bereits lange bei dieser Firma arbeitet und regelmäßig von Sachsen über Hessen nach Baden-Württemberg fährt gibt es ebenfalls keinerlei Entgegenkommen. Dieses Team muss teilweise mehrere Hunderte Kilometer fahren und das ohne Erstattung von Spritkosten oder der Erfassung dieser Fahrtzeit als Arbeitszeit. Die wegen müssen also natürlich vor bzw. nach der Arbeit gemacht werden. Dagegen sollte man eigentlich gerichtlich vorgehen, da ich allerdings nicht der betroffene bin eher schwierig.
Image
Muss wohl nicht weiter ausgeführt werden.
Karriere/Weiterbildung
Man hat keinerlei Chance auf Aufstieg oder Gehaltserhöhungen.