11 von 19 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Tolle Branche und angenehme Kunden.
Viele unzufriedene Mitarbeiter, keine Führung, keine Weiterbildungschancen. Als Mitarbeiter fühlt man sich nicht wertgeschätzt.
COMPESO - du hast Potential und tolle Mitarbeiter. Mach etwas daraus! Kommuniziere vernünftig, unterstütze deine Angestellten, höre ihnen zu und schaffe klare Zuständigkeiten. Treffe strategische Entscheidungen und bleibe dabei. Gebe deinen Mitarbeitern die Möglichkeiten und Mittel einen guten Job zu machen. Und sage es ihnen auch.
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr stark von der aktuellen Tagesform einzelner Mitarbeiter abhängig. In der Regel gilt: Ist der Kater aus dem Haus, arbeiten die Mäuse besser und produktiver zusammen. Leider werden Verbesserungen immer in Richtung Effizienz getrimmt, was aber bei weitem nicht das Problem ist. Klare Arbeitsaufteilung und -organisation, nachvollziehbare Entscheidungen und eine echte Mitarbeiterführung wären bessere Ansatzpunkte. Es handelt sich zwar um ein kleines Unternehmen - trotzdem ist es streng hierarchisch - und das völlig unnötig!
Bei COMPESO handelt es sich um den deutschen Marktführer in seinem Gebiet. Das Image leidet aber leider in den letzten Jahren durch obige Probleme. Vom einstigen "frischen Startup-Geist" ist nicht mehr viel übrig - die Professionalisierung ist aber erst am Anfang. Es könnte sehr schön sein, gibt aber viele Baustellen.
Urlaub kann in der Regel problemlos genommen werden, auch 3 Wochen am Stück. Überstunden werden in vielen Fällen gerne hingenommen und sind meist nicht vergütet. Gerade in der Entwicklung haben viele Kollegen gezwungenermaßen einen regelmäßigen 10h+ Tag. Hier wäre ein klares und faires Management eine echte Verbesserung, die sehr zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen würde. Warum engagierten Mitarbeitern nicht zeigen, dass man sie schätzt?
Durch das kleine Unternehmen bestehen so gut wie keine Karriereperspektiven. Mitarbeitergespräche gibt es nur teilweise abteilungsintern. Ziele werden nicht gesetzt und können so auch nicht erreicht werden. Weiterbildungsangebote gibt es abgesehen von einer NLP-Ausbildung faktisch nicht. Auch wenn es dem Top Management so berichtet wird.
Die Gehälter sind sehr unterschiedlich und stark von der Position abhängig. Sozialleistungen gibt es keine, auch kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Ein Bonus, welcher von klaren Zielen abhängig und nachvollziehbar ist, wäre eine gute Sache (und Motivation). Gehaltserhöhungen sind schwierig - da es keine klaren Mitarbeiterziele gibt auch schwer zu erreichen.
Es gibt keine besonderen sozialen Engagements. Müll wird teilweise getrennt, es gibt aber Verbesserungspotential.
In der Regel ein guter Kollegenzusammenhalt. Auf einer Hierarchieebene gutes Teamwork, der Umgang miteinander ist in der Regel freundschaftlich, aber teilweise auch unfair und herablassend (abhängig von der Abteilung). Teilweise werden Zuständigkeiten v.a. von lange zugehörigen Kollegen gedankenlos übergangen.
Alter ist kein Grund nicht eingestellt zu werden. Der Altersdurchschnitt ist aber doch recht jung, was aber vermutlich auch am Fachgebiet liegt.
Das Management agiert plan- und ziellos. Eine Strategie wäre dringend notwendig, wird aber leider gerne mit launigen Kurzentscheidungen verwechselt - heute so, morgen so. Unterstützung der Mitarbeiter ist so gut wie nicht vorhanden. Fragen werden nicht beantwortet, sondern gespiegelt. Man geht ergebnislos, wenn man am wichtigsten Hilfe benötigt.
Die Arbeitsbedingungen sind sehr unterschiedlich. Es wird sich zusehends Mühe gegeben, die Räume schön zu gestalten, aber an vielen mangelt es an geeignetem Arbeitsmaterial. Gerade die IT-Ausstattung ist teilweise sehr veraltet (bei einem Softwarehersteller!). Hier könnte man durch Erneuerung die Effizienz sehr verbessern. Auch die Softwareausstattung - insbesondere das zentrale System ist extrem veraltet, eine Investition ist nicht gewünscht. "EDV zu Fuß" ist an der Tagesordnung und hält von der eigentlichen Arbeit zu sehr ab. Kostenloser Kaffee, Getränke, Obst und vereinzelte gemeinsame Essen sind aber eine wirklich gute Einrichtung. Vielleicht würden ein paar mehr Teamevents den Zusammenhalt stärken.
Man könnte meinen, in einem kleinen Unternehmen wie COMPESO wäre eine gute Kommunikation ein Leichtes. Leider mangelt es hier am meisten. Mit den richtigen Kollegen die richtigen Dinge besprechen würde für 100%ige Verbesserung sorgen. Ergebnisse sollten eindeutig besprochen, festgelegt und dokumentiert werden. Leider finden die meisten wichtigen Dinge zwischen Tür und Angel statt. Meist von den falschen Leuten, die die eigentlich zuständigen dann nicht einmal informieren.
Es wird nicht explizit auf Gleichberechtigung geachtet, aber hier ist alles in Ordnung. Deutsch sollte man aber sprechen können.
Selbstorganisation ist an der Tagesordnung - das betrifft leider auch das Aufgabengebiet. Klare Zuständigkeiten gibt es leider nicht, was dazu führt das einige Kollegen mehr als überlastet sind. Es ist kein Problem eine neue Aufgabe zu bekommen, eine abzugeben ist nahezu unmöglich. Die Arbeit kann und muss selbst eingeteilt werden - was für viele (unbezahlte) Überstunden sorgt. Inhaltlich aber interessant!