Als Einstieg in das Arbeitsleben geeignet
Gut am Arbeitgeber finde ich
Tiere waren im Büro erlaubt und gern gesehen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bei der Mitarbeitergewinnung wurden viele Versprechungen gemacht, die in der Realität nicht eingehalten wurden. Statt spannender Projekte handelte es sich überwiegend um Routineaufgaben, die kaum technisch unterstützt wurden.
Verbesserungsvorschläge
Technisch mit der Zeit gehen und moderne Lösungen tatsächlich umsetzen.
Arbeitsprozesse klar definieren und standardisieren, statt ständig neu zu improvisieren.
Den Fokus stärker auf nachhaltige Strukturen statt auf leere Innovationsversprechen legen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war überwiegend ruhig und von einem entspannten Umgang geprägt. Leider haben jedoch nicht alle Mitarbeiter diese Haltung geteilt, was das Miteinander über längere Zeit deutlich geschmälert hat.
Kommunikation
Die Zielsetzungen wurden häufig nicht klar kommuniziert. Auch wenn sich Situationen naturgemäß ändern, sollten grundlegende Arbeitsabläufe konstant bleiben – hier jedoch wurde das sprichwörtliche „Rad“ oft neu erfunden. Aus Bequemlichkeit blieb man häufig hinter den technischen Möglichkeiten zurück, leistete nur das Nötigste, präsentierte jedoch nach außen hin „Innovation“.
Kollegenzusammenhalt
Bis auf einzelne kritische Ausnahmen war der Zusammenhalt im Team grundsätzlich gut.
Work-Life-Balance
Aufgrund der mangelnden Kommunikation mussten oftmals kurzfristig Nacharbeiten erfolgen. Viele dieser Last-Minute-Korrekturen waren nicht planbar und führten regelmäßig zu Überstunden. Homeoffice wurde nach einer gewissen Zeit stark eingeschränkt, nicht mehr vertretbar in der heutigen Zeit.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten war stark von Sympathien geprägt („nach Nase“). Teilweise war der Umgang auf Augenhöhe, in anderen Fällen jedoch unangebracht und klar verbesserungswürdig.
Interessante Aufgaben
Die Themenbereiche OSINT und Corporate Security sind grundsätzlich spannend. Allerdings kamen geplante Innovationen nie wirklich ins Rollen. Nach einer gewissen Zeit wiederholten sich die Aufgaben stark, blieben oberflächlich und entwickelten keine inhaltliche Tiefe. Für Menschen, die Abwechslung und fachliche Vertiefung suchen, ist dies eher ungeeignet.
Gleichberechtigung
Im Umgang mit weiblichen Mitarbeitern zeigte sich stellenweise ein fragwürdiges Verhalten, was kritisch zu bewerten ist.
Umgang mit älteren Kollegen
Da das Personal häufig wechselte, gab es nur wenige ältere Kollegen.
Arbeitsbedingungen
Das Büro befand sich in einem schönen Berliner Altbau in zentraler Lage. Allerdings war es aufgrund der Straße sehr laut. Im Winter war es oft zu kalt, da die Heizungen nicht richtig funktionierten, und im Sommer stieg die Temperatur im Büro stark an. Die Ausstattung war in einem schlechten Zustand: Bürostühle ohne Ergonomie, stark abgenutzte Oberflächen und defektes Mobiliar.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Positiv hervorzuheben ist, dass eine BVG-Monatskarte bezuschusst wurde.
Gehalt/Benefits
Das Einstiegsgehalt lag teilweise unter dem Branchendurchschnitt. Zusätzliche Sonderleistungen gab es kaum. Angesichts der hohen Fluktuation erscheint dies fragwürdig, wenn man Mitarbeiter langfristig binden möchte.
Image
Der hohe Personalwechsel kommt nicht von ungefähr. In Meetings wurde regelmäßig ein „roter Faden“ und Innovationsgeist betont, in der Realität blieb die Umsetzung jedoch aus.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung fand hauptsächlich durch eigene Erfahrung statt. Zwar gab es Workshops, diese waren jedoch überwiegend auf oberflächliche Themen für Kunden ausgerichtet. Aufstiegschancen bestanden fast ausschließlich in der Vergabe von Titeln für die Außendarstellung. Persönliche Entwicklungsgespräche oder echte Weiterbildungsmöglichkeiten fehlten.